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filmstreifen 09 250Die Künstlergruppe Hard Hob wird am Donnerstag, den 12. Dezember 2019, im Berliner "Neues Off Kino" ihre Live-Kino-Performance “The Quest for a Real Hard Hob” aufführen.

"The Quest for a Real Hard Hob" ist ein aktuell produzierter, moderner Stummfilm, dessen Soundtrack live zum Film von Hard Hob gespielt wird. Das visuell und akustisch außergewöhnliche Projekt, das auch schon im Rahmen der Berlinale 2018 zu sehen war, wurde von einem Team in Berlin ansässiger irischer Künstler entwickelt.

Der computeranimierte Science-Fiction-Stummfilm spielt in Berlin am Ende der Menschheitsgeschichte und erzählt in zwischen Realismus und Stilisierung oszillierenden, mitunter expressionistisch anmutenden Bildern die Geschichte der Androiden Deco4 und Edu3, die eine neue Zukunft erschaffen wollen. mehr und Trailer
Foto: Presseunterlagen Hard Hob/“The Quest for a Real Hard Hob”

filmspuele lila 250Die Reihe "Berlinale Classics" startet am 21. Februar 2020 im Friedrichstadt-Palast mit der Aufführung von Paul Lenis Stummfilmklassiker "Das Wachsfigurenkabinett".

Die digitale Restaurierung der Deutschen Kinemathek und der Cineteca di Bologna wird mit neuer Musik des Ensembles Musikfabrik aus Nordrhein-Westfalen unter Leitung der schweizerisch-australischen Dirigentin Elena Schwarz bei den 70. Internationalen Filmfestspielen Berlin erstmals präsentiert.

"`Das Wachsfigurenkabinett´ ist ein Höhepunkt und zugleich fast der Abschluss des expressionistischen Films. Traumhaft verspielte Filmarchitektur, gestaltet von Paul Leni, für eine zwischen Realität und Halluzination fluktuierende Geschichte, in der Emil Jannings lustvoll chargiert, Conrad Veidt düsteren Schrecken verbreitet und der unheimliche Werner Krauß dem biederen Wilhelm Dieterle nachsetzt. Einfach unvergleichlich“, kommentiert Rainer Rother, Leiter der Retrospektive und Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek.

Die neue Filmmusik kombiniert fünf akustische Instrumente (Klarinette, Posaune, Viola, Gitarre, Perkussion) mit zwei Keyboards und Live-Elektronik, um "Das Wachsfigurenkabinett" in all seinen Arabesken auszuleuchten. So wie der Film viele Facetten des Kunst- und Genre-Kinos vereint, bewegt sich auch die Musik von Bernd Schultheis, Olav Lervik und Jan Kohl auf einem schmalen Grat zwischen Neuer Musik und Filmmusik, Volksmusik und Pop. In der Auftragsarbeit von ZDF/ARTE entwerfen die Komponisten ein gleichermaßen intelligentes wie vergnügliches Vexierspiel musikalischer Formen und Farben.

Die deutsche Originalfassung des "Wachsfigurenkabinetts" ist nicht überliefert. Für die digitale Bearbeitung standen zeitgenössische Nitratkopien der englischen, französischen und tschechischen Fassung sowie davon gezogene weitere filmische Elemente zur Verfügung. In einem Kooperationsprojekt der Deutschen Kinemathek und der Cineteca di Bologna wurde der Film bei L’Immagine Ritrovata in 4K-Auflösung digitalisiert und in 2K restauriert. Das Farbkonzept sowie die englischen Zwischentitel basieren auf einer viragierten und getonten Nitratkopie aus dem British Film Institute (BFI), die als Hauptelement für die Restaurierung diente. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien förderte die digitale Restaurierung.

Die Weltpremiere der digital restaurierten Fassung in Berlin ist eine Kooperation der Internationalen Filmfestspiele Berlin mit der Deutschen Kinemathek und dem ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE. Die TV-Premiere findet auf ARTE am Montag, den 24. Februar 2020 statt; zeitgleich erscheint die Blu-ray/DVD bei absolut Medien.
Textquelle: Pressemitteilung Berlinale; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Am 20. November 2019 ist in Köln Mutter Krausen's Fahrt ins Glück zu sehen. Die Aufführung findet im Rahmen der Ausstellung "Berliner Realismus – von Käthe Kollwitz bis Otto Dix" statt, die vom 10. Oktober 2019 bis 05. Januar 2020 im Käthe Kollwitz Museum Köln gezeigt wird.

Im Jahr 1929, am Ende der Stummfilmzeit, erlebte der soziale Realismus des Weimarer Kinos einen seiner großen Höhepunkte: Piel Jutzis "Mutter Krausen‘s Fahrt ins Glück" gilt als einer der wenigen geglückten Versuche, das Berliner Arbeitermilieu in Wedding getreu den damals populären Darstellungen von Heinrich Zille und Käthe Kollwitz wiederzugeben.

Die tragische Geschichte der Zeitungsausträgerin Mutter Krause und ihrer Familie, die mit einem Kleingangster zusammenleben muss, lobte der Filmkritiker Siegfried Kracauer seinerzeit als "frei von Sentimentalität": "Man hat dergleichen öfters in Filmen gesehen, aber gewöhnlich nur als gruselige Staffage für irgendein auserwähltes Schicksal, das in prunkhaften Vorderhäusen happy endigt."

Eine Einführung hält Daniel Kothenschulte, der den Film auch live am Piano begleitet. Die Ausstellung "Berliner Realismus – von Käthe Kollwitz bis Otto Dix" präsentiert mehr als 120 Werke – von Ölmalerei, Zeichnung und Druckgraphik über Plakatkunst und Photographie bis hin zum Film – und spannt gleichzeitig einen Bogen von den 1890er bis in die 1930er Jahre.

Bereits am 30.10.2019 ist ebenfalls im Zusammenhang mit der Ausstellung der frühe Tonfilm Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt? zu sehen. mehr
Textquelle: Käthe Kollwitz Museum Köln; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 01 250Das XVI. Internationale Festival des deutschen Film-Erbes, das vom 16. bis 24. November 2019 stattfindet, steht unter dem Motto "Dr. Seltsam oder: Aus den Wolken kommt das Glück – Film zwischen Polit-Komödie und Gesellschafts-Satire".

Die Veranstaltung erkundet das Kino zwischen Polit-Komödie und Gesellschafts-Satire, beleuchtet die Spannweite eines kritisch-unterhaltsamen Genres und dessen Grenzen zu Lustspiel und ernster Kritik. Neben vielen Tonfilmklassikern stehen auch wieder Stummfilmvorführungen auf dem Programm, so sind Die Stadt ohne Juden (Österreich 1924, Regie: Hans Karl Breslauer) und Chemi bebia (SU/GE 1929, Regie: Kote Mikaberidze) zu sehen.

cinefest versteht sich als Forum für Cineast*innen, Filmhistoriker*innen, Archivar*innen und Techniker*innen im Rahmen eines Festivals, das bekannte und vergessene Filmklassiker sowie verloren geglaubte Schätze des deutschsprachigen Film-Erbes präsentiert. Teil der Veranstaltung in Hamburg ist der traditionelle Internationale Filmhistorische Kongress. mehr
Quelle: Veranstalter Cinefest 2019; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspule bunt 250 1Aktuelle und interessante Veröffentlichungen rund um das Thema "Früher Film" sind hier in der Rubrik "Stumme News" zusammengestellt. Viel Spaß beim Lesen!

♦ In seinem aktuell erschienenen Buch "Licht der Zeit" beschreibt der Berliner Buchhändler Edgar Rai das Entstehen eines der ersten deutschen Tonfilme, Josef von Sternbergs "Der blaue Engel. Zudem schildert er den Übergang vom Stumm- zum Tonfilm und die politischen Verhältnisse der damaligen Zeit. buchmarkt.de hat den Autor interviewt.

♦ Ein Musical über Charlie Chaplin ist derzeit auf Tournee, die WAZ berichtet.

♦ Die Humboldt-Stipendiatin Julie Allen untersucht an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main die Rolle des frühen europäischen Films in Australien und Neuseeland. mehr

♦ Im Weser Kurier schildert der Leiter des Landesjugendorchesters Bremen die Herausforderung, einen Stummfilm musikalisch zu vertonen. 

♦ Günter Buchwalds neue Musikkomposition zu "Casanova" ist Gegenstand eines Artikels in der Badischen Zeitung.

Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

metro 1 250Das Lions Hilfswerk Limbach-Oberfrohna "Johann Esche" e.V. lädt am Freitag, den 15. November 2019, zu einer Benefiz-Stummfilmaufführung ein.

Gezeigt wird der monumentale Science-Fiction-Film "Metropolis". Regisseur Fritz Lang drehte den teuersten deutschen Stummfilm in den Jahren 1925/1926. Die Uraufführung war am 10. Januar 1927 im Ufa-Palast am Zoo.

Auf der Leinwand sind Brigitte Helm, Gustav Fröhlich, Alfred Abel, Fritz Rasp, Rudolf Klein-Rogge und Heinrich George zu sehen. Als erster Film weltweit wurde "Metropolis" in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen.

Der Jazzmusiker Stephan König aus Leipzig wird den großen klassiker des Weimarer Kinos live am Klavier begleiten. Mit dem Erlös der Benefizveranstaltung werden das Europäische Gymnasium und die Oberschule in Waldenburg (Landkreis Zwickau) bei der Anschaffung von Werkzeugen und digitaler Messtechnik für den Unterricht unterstützt. mehr
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: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntAm Mittwoch, den 13. November 2019, wird um 19:00 Uhr im Metro Kinokulturhaus "Das alte Gesetz" (D 1923) gezeigt

In E. A. Duponts Stummfilmklassiker aus der Weimarer Zeit spielen Ernst Deutsch, Henny Porten und Werner Krauß. Gezeigt wird die neu restaurierte Fassung des Bundesarchivs, die unter Beteiligung zahlreicher Filmarchive entstand. Eine Einführung halten Klaus Davidowicz und Frank Stern.

Die Aufführung, die von Donald Sosin (Piano) und Alicia Svigals (Violine) live musikalisch begleitet wird, findet im Rahmen des Jüdischen Filmclubs Wien und mit Unterstützung der Sunrise Foundation statt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

metro 1 250Am Freitag, den 08. November 2019, wird im Kino der Murnau-Stiftung um 19:00 Uhr der monumentale Science-Fiction-Film Metropolis (D 1927) mit Livemusik von Trioglyzerin gezeigt.

Eine Einführung hält der Filmwissenschaftler Arndt Klingelhöfer. Die Vorführung findet in Kooperation mit "B3 – Biennale des bewegten Bildes" statt, in deren Rahmen die Murnau-Stiftung neben "Metropolis" weitere Stummfilme mit Livemusik aus ihrem Bestand zeigen wird: Am 04. Dezember 2019 "Der letzte Mann" mit Livemusik von Gramm Art Project und am 24. Januar 2020 "Die Puppe" mit Livemusik von Uwe Oberg und Silvia Sauer. mehr

Regisseur Lang drehte in den Jahren 1925/1926 mit "Metropolis" den teuersten deutschen Stummfilm. Die Uraufführung war am 10. Januar 1927 im Ufa-Palast am Zoo. Auf der Leinwand sind Brigitte Helm, Gustav Fröhlich, Alfred Abel, Fritz Rasp, Rudolf Klein-Rogge und Heinrich George zu sehen. Als erster Film weltweit wurde "Metropolis" in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

100 jahre stummfilm klassiker logo 250Am 05. November 1919 wurde im Berliner Ufa-Theater der Stummfilm "Unheimliche Geschichten" uraufgeführt.

In fünf schaurigen Episoden, zwei davon nach Edgar Allen Poe und Robert Louis Stevenson, hatte es der Regisseur und Produzent Richard Oswald auf die Gänsehaut der Zuschauer*innen abgesehen, wie so oft mit einem beachtlichen Gespür für den Publikumgeschmack: Der Streifen wurde ein Erfolg an der Kinokasse.

Auf der Leinwand war eine prominente Riege an Darsteller*innen in jeweils mehreren Rollen zu sehen. So gab der Regisseur und Schauspieler Reinhold Schünzel unter anderem den Teufel und einen Detektiv, der wenig später als "Somnabule" in "Das Cabinet des Caligari" (D 1920) zu Weltruhm kommende Conrad Veidt war zum Beispiel als Tod, Mörder und Fremder unterwegs und die legendäre Anita Berber spielte eine Dirne, die Frau eines Betrunkenen und weitere Frauenrollen.

Autor Arndt Pawelczik stellt für die Stummfilm Magazin-Initiative 100 Jahre Stummfilm-Klassiker der Weimarer Republik das Gruselstück vor.

filmstreifen 09 250Der dänische Schauspieler Olaf Fønss starb vor 70 Jahren, am 03. November 1949, in Kopenhagen. Er wurde am 17. Oktober 1882 in Aarhus (Dänemark) geboren.

Eine seiner bekanntesten Rollen war der Homunculus in Otto Ripperts gleichnamiger Stummfilmreihe von 1916. Das an der Kinokasse sehr erfolgreiche, sechsteilige Serial nahm in seiner optischen Gestaltung Elemente des deutschen expressionistischen Films vorweg. Fønss war auch in Friedrich Wilhelm Murnaus Drama Der Gang in die Nacht (D 1921) und Joe Mays zweiteiligem Monumentalfilm Das indische Grabmal (D 1921) zu sehen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250Der deutsche Schauspieler und Kabarettist Otto Wallburg starb am 30. Oktober 1944 im Konzentrationslager Auschwitz. Er wurde am 21. Februar 1889 in Berlin als Otto Maximilian Wasserzug geboren.

In der Stummfilmära war Otto Wallburg unter anderem in den Produktionen Die keusche Susanne (D 1926), Die Abenteuer eines Zehnmarkscheines (D 1926), Dr. Bessels Verwandlung (D 1927) und Ehe in Not (D 1929) zu sehen. Seine Karriere konnte er mit Beginn der Tonfilmzeit problemlos fortsetzen. Trotz verschiedener Versuche, sich dem Naziregime zu entziehen, wurde er 1944 in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert und dort ermordet. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspule bunt 250 2Am Montag, den 04. November 2019, wird im Z-inema in Berlin der Stummfilm Die Abenteuer des Prinzen Achmed gezeigt.

Die legendäre Animationsfilmerin Lotte Reiniger schuf mit dem Märchenfilm aus dem Jahr 1926 den weltweit ältesten noch erhaltenen Trickfilm in Spielfilmlänge. Das fantasiereich und liebevoll gestaltete Werk in Silhouettentechnik entstand unter Mitwirkung von Walter Ruttmann, Berthold Bartosch, Alexander Kardan und Carl Koch.

Vertont werden die virtuos geschaffenen Filmbilder, die der Regisseurin einen bleibenden Platz in der Kinogeschiche (und im Herzen der Stummfilm-Magazin-Redaktion) gesichert haben, vom Schweizer Tropical Electro Duo "Bitter Moon". mehr und mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmmuseum duesseldorf 26 10 2019Zu einem abwechslungsreichen Double-Feature mit musikalischem Rahmenprogramm lud am 26. Oktober 2019 das Filmmuseum Düsseldorf in Zusammenarbeit mit Stummfilm Magazin ein.

Anlass für die Aufführung war die Premiere von Richard Oswalds "Anders als die Andern" (D 1919) vor hundert Jahren. Der nur noch als Fragment erhaltene und aufwändig vom Filmmuseum München rekonstruierte Film ist das weltweit erste Kinowerk gegen die Diskriminierung von Schwulen. Ergänzend dazu wurde die Ernst Lubitsch-Komödie "Ich möchte kein Mann sein" gezeigt.

Während Oswalds sogenannter Auklärungs- und Sittenfilm die Vielfalt der sexuellen Identität thematisiert, geht es in „Ich möchte kein Mann sein" um die geschlechtliche Identität: Die Filmkomödie rüttelt mit sprühendem Witz an den Geschlechterverhältnissen und Rollenklischees und bescherte dem seinerzeit beliebten "Backfisch der Nation", der Schauspielerin Ossi Oswalda, eine herrlich komische Hosenrolle .

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Eingerahmt wurden die beiden Filme durch Liveinterpretationen zeitgenössischer Lieder, gesungen von der Travestiekünstlerin Lola Horn (Köln), die derzeit mit einem ironisch-humorvollen Soloprogramm unterwegs ist. Richard Siedhoff (Weimar), einer der profiliertesten Stummfilmmusiker und -komponisten unserer Tage, begleitete das Programm am Klavier. Florian Deterding vom Filmmuseum Düsseldorf begrüßte die Gäste, eine Einführung hielt Frank Hoyer (Köln), Herausgeber des Stummfilm Magazins.
Foto: Stummfilm Magazin

filmstreifen 08 250 buntAm 28. Oktober 2019 (23:55 Uhr) und am 04. November 2019 (00:05 Uhr) wird auf Arte TV die aufwändig rekonstruierte Fassung von "La Roue" gezeigt.

Der französische Regisseur Abel Gance schuf mit dem Filmepos eine große Familiensaga, die Motive des antiken Ödipus- und Sisyphos-Stoffes verarbeitet und als moderne Tragödie mit den Stilmitteln des Kinos erzählt. Konzipiert als Serial mit einer Gesamtdauer von 8,5 Stunden, wurde der Film nach seiner Premiere im Wochenrhythmus aufgeführt, dann aber sukzessive für den Filmmarkt gekürzt. Ein Teil des Filmmaterials ging verloren.

Als deutsch-französisches Kooperationsprojekt der Fondation Jérôme Seydoux-Pathé und ZDF/ARTE wurde "La Roue" mit seiner Originalmusik rekonstruiert. Die digital restaurierte Filmkopie, die zum Teil vom Originalnegativ gezogen wurde, hat eine Gesamtlänge von sieben Stunden. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

louise kolm fleck filmarchiv at 250In einer von Anbeginn männlich dominierten Branche etabliert die Wiener Filmpionierin Louise Kolm-Fleck (1873–1950), Tochter des Besitzers des Wiener Stadtpanoptikums Louis Veltée, erstmals eine österreichische Filmproduktion, gründet mit der Vitafilm den damals größten Atelierkomplex Europas, schreibt zumindest zwei Dutzend Drehbücher und führt weit über 100 Mal Regie.

Im Rahmen der Viennale 2019 widmet sich das Filmarchiv Austria vom 27. Oktober bis 01. November 2019 dem Leben der ersten österreichischen Regisseurin, das sich wie eine Parabel auf die österreichische Filmgeschichte liest: der rasante Aufstieg des Stummfilms, die goldene Zeit in den frühen 1920er-Jahren, der Wechsel zum Tonfilm, die Vertreibung österreichischer Filmschaffender durch die Nationalsozialisten, das Vergessenwerden nach 1945.

DVD-Veröffentlichung

der geiger von florenz cover bluray 2019 250

Am 29. November 2019 erscheint die Doppel-DVD "Die Klassiker von Lotte Reiniger – Märchen und Fabeln". mehr

10. IOIC Stummfilm-Festival in Zürich

Der "IOIC-Stummfilm-Marathon" findet vom 05. bis 08. Dezember 2019 unter dem Motto "Marathon des Zelluloids" statt. mehr

100 Jahre Bauhaus

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