filmstreifen 02 250Der Filmarchitekt und -regisseur William Cameron Menzies wurde am 29. Juli 1896 in New Haven (US-Bundesstaat Connecticut) geboren.

Er war unter anderem für das beeindruckende Setdesign der Douglas Fairbanks-Filme Der Dieb von Bagdad (USA 1924) und Die eiserne Maske (USA 1929) zuständig. Auch an Der Adler mit Rudolph Valentino (USA 1925, Regie: Clarence Brown) war er beteiligt. 1928 erhielt er einen Oscar für die Ausstattung der Filme The Dove (USA 1927) und Tempest (USA 1928). Menzies starb am 05. März 1957 in Beverly Hills. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

stummfilmtage bonn 250aDas Film- und Rahmenprogramm der Internationalen Stummfilmtage 2021 steht fest: Der Förderverein Filmkultur Bonn hat in Kooperation mit dem DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum nun alle Filme, die bei dem Festival zu sehen sein werden, bekanntgegeben.

Vom 12. bis 22. August 2021 können die Besucher*innen bei Sommerabend-Atmosphäre im Arkadenhof der Uni Bonn wieder Stummfilmraritäten und -klassiker mit live Musikbegleitung erleben. Darüber hinaus wird das Programm, das unter dem Slogan "Sommergeschichten, Stadtsinfonien und Sensationen" steht, auch als Stream für alle Stummfilmbegeisterten auf der ganzen Welt zugänglich gemacht: Die Filme werden jeweils ab dem Vormittag nach der Vorführung im Arkadenhof in der Regel für 48 Stunden und mit englischen Untertiteln online abrufbar sein.

Der Eintritt zu den Abendvorstellungen im Arkadenhof ist frei. Karten für die Veranstaltungen im LVR LandesMuseum werden im Vorverkauf erhältlich sein. Das Hygienekonzept wird momentan mit GGG angegeben. mehr

Foto: Stummfilm Magazin

filmstreifen 02 250Der international renommierte Orgelmusiker Cameron Carpenter improvisiert in der Alten Münze Berlin-Mitte am 28., 29. und 30. Juli 2021 auf der International Touring Organ zum Stummfilm „Der General“.

Der amerikanische Schauspieler und Filmregisseur Buster Keaton drehte die berühmte Komödie im Jahr 1926. Legendär ist die Szene, in der eine echte Lokomotive von einer Brücke ins Tal stürzt. Die aufwändige Produktion war kein Erfolg an den Kinokassen, zählt aber heute zu den großen Klassikern der Stummfilmära. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

filmstreifen 06 250Am 30. und 31. Juli 2021 finden in der Katharinenruine die „stummFILMMUSIKtage“ als Open-Air-Event statt.

Am Freitag, den 30.07.2021, steht der visuell überaus ansprechende Horrorklassiker Das Wachsfigurenkabinett (D 1924) des Malers, Regisseurs und Filmarchitekten Paul Leni auf dem Programm. Auf der Leinwand ist ein prominente Riege an Stars zu sehen: Emil Jannings, Conrad Veidt, Werner Krauß und Wilhelm (William) Dieterle. Live vertont wird das Geschehen auf der Leinwand von Richard Siedhoff, Preisträger des Deutschen Stummfilmpreises 2020.

Am darauffolgenden Tag wird der Scherenschnitt-Animationsfilm Die Abenteuer des Prinzen Achmed (D 1926) gezeigt. Filmemacherin Lotte Reiniger entwickelte aus Motiven der Tausendundeine-Nacht-Erzählungen einen Märchenfilm voller Fantasie und Poesie. An der Produktion waren unter anderem Walter Ruttmann und Reinigers Ehemann Carl Koch beteiligt. "Die Abenteuer des Prinzen Achmed" ist der weltweit älteste noch erhaltene Animations-Langfilm und wird in Nürnberg von DJ D'Dread (Live DJ-Set) begleitet. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

metro 1 250Am 30. und 31. Juli 2021 ist im Berliner Kino Babylon der monumentale Science-Fiction-Film Metropolis (D 1927) mit Livemusik zu erleben.

Das Babylon Orchester Berlin unter Leitung von Ben Palmer spielt die original Filmmusik von Gottfried Huppertz. Regisseur Fritz Lang drehte in den Jahren 1925/1926 mit "Metropolis" den teuersten deutschen Stummfilm. Die Uraufführung war am 10. Januar 1927 im Ufa-Palast am Zoo. Auf der Leinwand sind Brigitte Helm, Gustav Fröhlich, Alfred Abel, Fritz Rasp, Rudolf Klein-Rogge und Heinrich George zu sehen. Als erster Film weltweit wurde "Metropolis" in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

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Der deutscher Schauspieler Eduard von Winterstein, geboren am 01. August 1871 in Wien als Eduard Clemens Franz Freiherr von Wangenheim, starb am 22. Juli 1961 in Berlin.

Er war unter anderem in den Stummfilmen Opium (D 1919), Nerven (D 1919), Der müde Tod (D 1921), Friedericus Rex (D 1921/22) und Die weiße Wüste (D 1922) zu sehen. Den Übergang von der Tonfilm- zur Stummfilmzeit gelang ihm ohne Probleme. Eines der ersten Talkies, an denen er mitwirkte, war Der blaue Engel (D 1930) von Josef von Sternberg. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

kopfhoerer 250Der Podcast "Auf den Tag genau" präsentiert täglich eine Zeitungsnachricht aus der Welt vor hundert Jahren.

"Aus dem Kiez in die Welt, von der Oper in den Boxring – mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Hauptstadtpresse heute vor 100 Jahren tauchen wir ein in die Fragen und Debatten, die das Berlin von damals bewegten", so die Macher des Angebots.

Auch der Stummfilm ist ein wiederkehrendes Thema. So gibt es eine Kritik zu Asta Nielsens Erfolgsfilm Hamlet (D 1921) aus dem Berliner Tageblatt oder einen Artikel über den Zwischentitellosen Film im Zusammenhang mit Lupu Picks expressionistischen Kammerspiel "Scherben" (D 1921). zum Podcast
Foto: Stummfilm Magazin

filmstreifen 04 250Am Sonntag, den 25. Juli 2021, ist um 13:30 Uhr Ramper, der Tiermensch im Kino "Central im Bürgerbräu" mit live Musikbegleitung zu erleben.

Der deutsche Stummfilm, von dem nur noch ein einstündiges Fragment existiert, wurde am 31. Oktober 1927 in Berlin uraufgeführt und fusst auf dem Bühnenstück „Ramper“ von Max Mohr (1931-1937). In der titelgebenden Hauptrolle ist Paul Wegener (1874-1948) zu sehen, Regie führte Max Reichmann.

Wegener spielt einen Flieger, der in Grönland scheitert, im Lauf der Jahre verwildert und zum "Tiermenschen" wird. Zurückgeholt in die Zivilisation wird er als Zirkusattraktion ausgestellt und landet schließlich in den Fängen eines Wissenschaftlers, der ihn gegen seinen Willen in die Menschenwelt zurückbringen will.

Vertont wird das Geschehen auf der Leinwand mit einer Live-Musik-Improvisation des Jazz-Ensembles Küspert & Kollegen. Es spielen Till Martin (Saxophone und Klarinetten), Bastian Jütte (Schlagzeug) und Werner Küspert (Gitarre, Konzeption/Komposition) mehr
Textquelle und Foto: Veranstalter

buchwald 1 fotonachweis klaus polkowski 250Am 21. und 22. Juli 2021 ist "The Immigrant" (USA 1917) im Rahmen des "#SWFR100 OpenAir Sommerkinos" mit live Musikbegleitung zu erleben.

Das Freiburger Studierenden-Orchester vertont den Kurzfilmklassiker von Charlie Chaplin mit mehr als zwanzig Musizierenden. Gespielt wird eine Komposition des Stummfilmmusikers Günter A. Buchwald (Foto). Vor dem Film gibt es eine musikalische Einstimmung. Veranstaltungsort ist das Freiluftkino im Mensagarten. mehr
Foto: Klaus Polkowski

Ifilmstreifen 08 250m Rahmen von "City Crash", dem urbanen Festival für Kunst und Kultur in Leipzig, wird am Samstag, den 24. Juli 2021, um 20:00 Uhr "Menschen am Sonntag" (1930) gezeigt.

Robert Siodmak und Edgar Georg Ulmer führten gemeinsam Regie bei diesem überaus populären Klassiker des deutschen Stummfilms, der wie kaum ein anderer das Lebensgefühl von jungen Menschen in der Weimarer Republik eingefangen hat. Das Drehbuch schrieb Billie "Billy" Wilder. Live vertont wird das Geschehen auf der Leinwand von SilentFilmDj D‘Dread mit einem modernen und frischen Sound. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

filmmuseum berlin 250Auch im Juli 2021 lädt die Deutsche Kinemathek zu Spaziergängen durch die Filmstadt Berlin ein, digital und live.

So kann man am 21. Juli 2021 um 19:00 Uhr bei einer Instagram-Liveführung mit Medienkurator Nils Warnecke mehr über die Geschichte des queeren Filmschaffens erfahren, unter anderem über den Aufklärungsfilm "Anders als die Andern" (D 1919), dem ersten Kinowerk gegen die Diskriminierung schwuler Männer.

Am 25. Juli 2021 heißt es dann "Filmisches Flanieren zwischen Boulevard und Drogenexzess". Bei dem Stadtspaziergang von 15:00 bis 17:00 Uhr kann man Filmlocations in Berlins "altem Westen" und Drehorte zu Klassikern wie "Menschen am Sonntag" (D 1930) entdecken. mehr
Textquelle: Deutsche Kinemathek; Foto: Stummfilm Magazin

filmspule bunt 250 1Aktuelle und interessante Veröffentlichungen rund um das Thema "Früher Film" gibt es im Netz zu entdecken. Hier eine frische Auswahl. Viel Spaß beim Lesen!

♦ Die Main Post berichtet über Max Mohrs Bühnenstück „Ramper“, das die Vorlage für das Stummfilmdrama  „Ramper, der Tiermensch“ (D 1927) mit Paul Wegener in der Titelrolle lieferte. mehr

♦ Der NDR kündigt eine Aufführung von Arthur Robisons "Schatten" (D 1923) mit Livemusik des Ensembles Ascolta am 30.09.2021 in der Hamburger Elbphilharmonie an. mehr 

♦ Über die TV-Doku "Queer Cinema", die auch den Stummfilmklassiker "Anders als die Andern" (D 1920) thematisiert, schreibt finanzen.net. mehr

♦ Die UFA-Filmnächte in Berlin sind im August 2021 wieder am Start. Der Volksfreund gibt einen Ausblick auf das Programm. mehr

♦ Über die vor 150 Jahren geborene „Kriminaltelepathin“ Else Günther-Geffers berichtet die taz und lässt dabei auch die Stummfilmzeit aufleben. mehr

♦ Der NDR hat einen Audiobericht zum Bühnenstück "Nosferatu – Ein Drehtag des Grauens", das vom 16. Juli bis 07. Augut 2021 in Wismar gezeigt wird, veröffentlicht. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

filmstreifen 04 250Am Freitag, den 16. Juli 2021, ist das Sozialdrama "Menschen untereinander" auf der Freilichtbühne Weißensee mit live Musikbegleitung zu erleben.

Regisseur Gerhard Lamprecht drehte diesen sogenannten "Zillefilm" im Jahr 1926 und schilderte darin eindrücklich die menschlichen Schicksale in einem Berliner Mietshaus. Auf der Leinwand sind Alfred Abel, Aud Egede-Nissen und Käte Haack zu sehen. Der Musiker Jürgen Kurz begleitet live am präparierten Flügel. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen bunt 10 250Walter Ruttmann, einer der bedeutensten deutschen Experimentalfilmer, starb am 15. Juli 1941 in Berlin.

Ruttmann, geboren am 28. Dezember 1887 in Frankfurt am Main, ist heute vor allem wegen seiner Filmhymne "Berlin. Die Sinfonie der Großstadt" (D 1927) bekannt. Das visuell betörende und meisterhaft montierte Stadtportrait gilt als sein Hauptwerk, gehört zum Repertoire vieler Stummfilmmusiker*innen weltweit und ist nach wie vor ein Publikumsmagnet bei Filmkonzerten.

dff 250Mit dem Projekt DAVIF der Philipps-Universität Marburg soll der Blick auf die Forschung zu Frauen in der frühen Filmgeschichte gestärkt werden.

Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie digitale Technologien das Verständnis von Filmgeschichte prägen und welche Potenziale digitale Werkzeuge und Methoden für die Präsentation und Vermittlung von Forschung bergen. In einer Folge der Podcastreihe „Alles ist Film“ des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum erläutert DAVIF-Projektleiterin Dr. Sarah-Mai Dang, worum es bei DAVIF geht und was das Ziel des Projekts ist. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

Regensburg 2021

stummfilmtage bonn 250a

Die 39. Regensburger Stummfilmwoche finden von 10. bis 15. August 2021 als Open-Air-Event im Thon-Dittmer-Palais statt. mehr

Termine über Termine

stummfilm magazin zwischentitel happy new year 250

Stöbern Sie in unserem Terminkalender für Juli und August 2021. mehr

Aktuelle Preisträger

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Der Deutsche Stummfilmpreis ehrt Persönlichkeiten und Institutionen, die sich um die Stummfilmkultur verdient gemacht haben. Alle Infos zur Verleihung

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