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filmstreifen 04 250Noch bis zum 24. August 2018 wird in der Stadtbücherei Regensburg die Fotoausstellung "Vorbilder – Die Modernisierung des Frauenbildes in den Anfängen des Kinos" gezeigt.

Die Schau findet im Rahmen des 11. Film- und Kulturfestivals statt und beschäftigt sich mit der Frage, welchen Einfluss der Film in Spanien auf die Kultur und besonders auf die Frauen hatte. Die „siebte Kunst“ dient als Spiegel der Gesellschaft und als Motor für den Wandel der Rolle der Frau.

Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Spanischen Botschaft in Berlin stattfindet, ehrt die Pionierinnen des Kinos, Leinwandgöttinnen, unabhängige und aktive Frauen, die den Ausbruch aus traditionellen Rollen wagten. mehr

kuespert kollegen 250 1Am 08. September 2018 um 19.30 Uhr wird das Jazz-Ensemble Küspert & Kollegen Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (D 1922) live vertonen.

Das Filmkonzert findet im Rahmen des Kultursommers Mittelhessen statt. Ort des Geschehen wird das architektonisch bemerkenswerte Theater Altes Hallenbad in Friedberg sein.

Friedrich Wilhelm Murnaus unautorisierte Adaption von Bram Stokers Dracula-Roman gilt als ein Meilenstein des Weimarer Kinos und des expressionistischen Films. In den Hauptrollen sind Max Schreck, Gustav von Wangenheim und Greta Schröder zu sehen.

Zum "Küspert & Kollegen gehören der Echo-Preisträger Bastian Jütte am Schlagzeug, Dietmar Fuhr, der zu den bedeutendsten europäischen Kontrabassisten zählt, der Saxophonist Till Martin und der Gitarrist, Bandleader und Komponist Werner Küspert. Weitere (Stummfilm-)Konzerte mit Küspert & Kollegen hier
Foto: Küspert & Kollegen

filmstreifen gelb 04 250Der deutsche Kameramann Fritz Arno Wagner starb vor 60 Jahren, am 18. August 1958, in Göttingen. Er wurde am 05. Dezember 1884 in Schmiedefeld geboren.

Er war als Kameramann an einigen der bedeutensten Filmklassiker des Weimarer Kinos beteiligt, wie Ernst Lubitschs Sumurun (D 1920), Fritz Langs Der müde Tod (D 1921), Friedrich Wilhelm Murnaus Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (D 1922), Arthur Robisons Schatten – Eine nächtliche Halluzination (D 1923), Arthur von Gerlachs Zur Chronik von Grieshuus (1925) und Georg Wilhelm Papsts Die Liebe der Jeanne Ney (D 1927). mehr
Foto: Stumfilm Magazin/Frank Hoyer

Abwege Copyright Foerderverein Filmkultur Bonn ev 250Der Förderverein Filmkultur Bonn e.V. verwandelt ab Donnerstag, den 16. August 2018, den Arkadenhof der Universität Bonn in einen stilvollen Open-air-Kinosaal.

Bis 26. August 2018 sind bei den "34. Internationalen Stummfilmtagen – Bonner Sommerkino" Klassiker und Raritäten aus der Frühzeit des Kinos unter freiem Himmel mit Live-Musik zu erleben. Zum Auftakt zeigt das größte deutsche Stummfilmfestival um 21:00 Uhr Buster Keatons Flitterwochen (USA 1920), sein erstes großes Meisterwerk über ein frisch vermähltes Paar, das versucht, ein Fertighaus zusammenzusetzen. Im Anschluss läuft Abwege (Deutschland 1928), G. W. Pabsts flirrendes Gesellschaftsportrait, in dem die vernachlässigte Ehefrau eines reichen Anwalts sich ins Berliner Nachtleben stürzt, eine Affäre mit einem Künstler beginnt und in einen Rausch aus Luxus und Laster gerät.

Das Programm versammelt dieses Jahr besonders viele Ikonen des Stummfilms – so geben sich Greta Garbo, Mary Pickford und Louise Brooks, Charles Chaplin, Conrad Veidt und Emil Jannings im Arkadenhof die Klinke in die Hand. Superproduktionen wie Robert Reinerts Opium (D 1919) oder Fred Niblos Ben Hur (USA 1925) – als teuerster Stummfilm aller Zeiten – stehen neben wenig bekannten Werken wie dem japanischen Melodram Die Tänzerin von Izu (Japan 1933), Friedrich Ermlers Der Mann, der das Gedächtnis verlor (UdSSR 1929) oder avantgardistischen Experimenten wie Interplanetarische Revolution (UdSSR 1924) und dem tschechischen Kurzfilm Spaziergang ins Blaue. Zahlreiche Filme sind in neuen Restaurierungen zu sehen, F. W. Murnaus Faust – eine deutsche Volkssage (D 1926) und Antoines Die Schwalbe und die Meise sogar in neuen Fassungen, die seinerzeit nicht ins Kino gelangten.

Mit dem Programm "Lebende Bilder", das Filme aus der Anfangszeit des Kinos populären Gemälden gegenüberstellt, dem indischen Stummfilm "Das Grabmal einer großen Liebe" und Vorträgen zu Faust – eine deutsche Volkssage und der erschreckend aktuellen Verfilmung von Hugo Bettauers Roman "Die Stadt ohne Juden" verspricht auch das sonntägliche Rahmenprogramm im LVR-LandesMuseum Bonn außergewöhnliche Einblicke in die Arbeit der Filmarchive und -restaurierung.

Das gesamte Programm findet man auf www.internationale-stummfilmtage.de (PDF-Download des Programmheftes hier). Bei den Vorführungen im Arkadenhof, Einlass dort jeden Abend ab 19 Uhr, ist der Eintritt frei; um Spenden wird gebeten. Für die Veranstaltungen des Rahmenprogramms können Karten zum Preis von 7 €, ermäßigt 5 €, bis spätestens zwei Tage vor dem jeweiligen Termin unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! reserviert werden.

Die "34. Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino" werden veranstaltet vom Förderverein Filmkultur Bonn e.V. in Kooperation mit dem Filmmuseum München, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, dem AStA Bonn, der Bonner Kinemathek und dem LVR-LandesMuseum Bonn, und unterstützt von der Bundesstadt Bonn, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Film- und Medienstiftung NRW und der Bundesbeauftragen für Kultur und Medien (BKM).
Textquelle und Foto: Förderverein Filmkultur Bonn e.V.

filmstreifen 01 250Vom 16. bis 18. August 2018 findet auf dem Columbusplatz in Wien das "Stumm & Laut"-Filmfest statt.

Die Stummfilmtage werden seit dem Jahr 2000 veranstaltet und präsentieren Stummfilme mit live Soundbegleitung aus dem Bereich elektronische Musik. Filmbeginn ist jeden Tag um ca. 20:30 Uhr. Der Eintritt ist laut Veranstalter frei.

Am Donnerstag, den 16.08.2018, stehen zwei Filme von Buster Keaton auf dem Programm: The Playhouse (USA 1921) und Three Ages (USA 1925). Begleitet werden die Komödienklassiker von Bauer.Schläger.Wurf feat. DwD. Robert Wienes expressionistischer Horror-Klassiker Orlac´s Hände (A 1925) wird dann am 17.08.2018 von Ferro Taylor musikalisch interpretiert. Den Festivalabschluss bildet am 18.08.2018 ein Trio aus Chaplin-Kurzfilmen ("His New Job", "The New Janitor", "Work"), begleitet von Lüften. mehr
Foto: Stumfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Der Filmhistoriker, -kritiker und -enthusiast Enno Patalas, der sich durch zahlreiche Publikationen und Filmrestaurierungen einen großen Namen gemacht hat, ist am 07. August 2018 im Alter von 88 Jahren verstorben.

Unter anderem war er über viele Jahre eine treibende Kraft bei der Rekonstruktion von Fritz Langs Science-Fiction-Monumentalfilm Metropolis (D 1927). Zudem veröffentlichte er verschiedene Bücher zum Kino, unter anderem zur Geschichte des internationalen Films und über den Regisseur Alfred Hitchcock. Von 1973 bis 1994 war er Leiter des Münchner Filmmuseums. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmmuseum berlin 250Im Rahmen der "Langen Nacht der Museen" am 25. August 2018 bietet die Deutsche Kinemathek in Berlin einen filmhistorischen Spaziergang sowie einen Einblick in ihre Dauerausstellung.

Der 75-minütige Stadtspaziergang „Die Filmstadt Berlin” wird zwei Mal durchgeführt und beginnt um 18.30 Uhr und 20.30 Uhr. Treffpunkt ist die Museumskasse im Erdgeschoss des Filmmuseums am Potsdamer Platz.

Um 19:00 Uhr, 21:00 Uhr, 22:00 Uhr und 23:00 Uhr wird die 45-minütige Führung „Blitzlichter auf die deutsche Filmgeschichte” durch die ständige Ausstellung im Filmmuseum geboten. Treffpunkt ist der Eingang zur Ausstellung im dritten Stock. Weitere Informationen zu Tickets etc. hier und unter www.lange-nacht-der-museen.de.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

metro 1 250Im Rahmen des RadioEins Freiluftkinos wird am Mittwoch, den 08. August 2018, um 21:00 Uhr der Science-Fiction-Monumentalfilm Metropolis gezeigt.

Regisseur Fritz Lang drehte den teuersten deutschen Stummfilm in den Jahren 1925/1926, die Uraufführung war am 10. Januar 2017 im Ufa-Palast am Zoo. Auch heute noch übt das visuell beeindruckende Werk Einfluss auf Kulturschaffende aus und ist Gegenstand von filmhistorischen Anlaysen. Als erster Film weltweit wurde "Metropolis" in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. Es sind unter anderem Brigitte Helm, Gustav Fröhlich, Alfred Abel, Fritz Rasp, Rudolf Klein-Rogge und Heinrich George auf der Leinwand zu sehen

Live vertont wird die Open-air-Vorführung im Volkspark Friedrichshain von Jürgen Kurz am präparierten Flügel. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

frau im mond quelle f w murnau stiftung 250Am Mittwoch, den 08.08.2018, um 19.30 Uhr und am Sonntag, den 12.08.2018, um 13.00 Uhr wird im Murnau-Filmtheater in Wiesbaden Fritz Langs Science-Fiction-Stummfilm Frau im Mond (D 1929) gezeigt.

Professor Georg Manfeldt behauptet, dass es Gold auf dem Mond gibt und startet eine Expedition dorthin. Ihn begleitet sein junger Freund Helius, der Chefingenieur Windegger mit seiner Verlobten Friede, in die Helius heimlich verliebt ist, und der Agent Turner, der die Pläne zur Rakete gestohlen hat. Auf dem Mond angekommen, beginnt jedoch ein erbitterter Kampf um das Gold.

Die titelgebende Hauptrolle in dem visuell beeiundruckenden Filmklassiker der Weimarer Zeit spielte die österreichische Darstellerin Gerda Maurus. Das Kino der Murnau-Stiftung würdigt den 115. Geburtstag der Schauspielerin mit einer Filmreihe, in der – neben zwei Tonfilmen – auch "Frau im Mond" zu sehen ist. mehr
Textquelle und Foto: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

filmrestaurierung 250 01Beim 75. Venice International Film Festival 2018 wird am 28. August 2018 erstmals die frisch restaurierte Fassung des deutschen Stummfilms Der Golem, wie er in die Welt kam (1920) gezeigt.

Die Vorführung erfolgt als Pre-Opening-Event in der Sala Darsena mit 1.300 Plätzen und wird live begleitet vom Mesimèr Ensemble, das eine Originalkomposition von Maestro Admir Shkurtaj spielt.

Die neue Fassung des Films fusst auf einem 4K-Scan vom Originalnegativ. Bereits im Rahmen der 33. Stummfilmtage in Bonn im Jahr 2017 gab Stefan Drößler vom Filmmuseum München einen Einblick in die aufwändige Rekonstruktion des Kinoklassikers und die Geschichte der Golem-Stummfilme. mehr

Die Digitalisierung und Restaurierung von "Der Golem, wie er in die Welt kam" wurde gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die VGF Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH sowie dem Förderverein Freunde und Förderer des deutschen Filmerbes e.V. mehr
Quelle: Friedrich Wilhelm Murnau Stiftung; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Vom 14. bis 19. August 2018 findet die 36. Regensburger Stummfilmwoche statt, das wohl älteste Stummfilmfestival Deutschlands.

Gezeigt werden unter anderem Der Gang in die Nacht (D 1921), Das Phantom der Oper (USA 1925), Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens (D 1922) und Michael (D 1924). Die Vorstellungen finden jeweils um 20:30 Uhr im Thon-Dittmer-Palais statt. Veranstalter ist der Arbeitskreis Film Regensburg e.V. mehr

In Ergänzung zur Filmreihe wird noch bis zum 24. August 2018 die Fotoausstellung "Vorbilder – Die Modernisierung des Frauenbildes in den Anfängen des Kinos" in der Stadtbücherei Regensburg gezeigt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

kinoquiz 250In unserem neuen Kino-Quiz dreht sich alles rund um frostig-kalte Stummfilmklassiker.

Die zwölf Fragen sind hoffentlich genau das richtige, um sich bei den derzeit hochsommerlichen Temperaturen etwas abzukühlen :-)

Die Stummfilm-Redaktion wünscht viel Spaß beim Lösen. Zum Quiz
Foto: Stumfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Vom 16. bis 26. August 2018 lädt der Förderverein Filmkultur Bonn e.V. wieder zum größten deutschen Stummfilmfestival ein und verwandelt den Arkadenhof der Universität Bonn in einen großen Outdoor-Kinosaal.

Bei den 34. "Internationalen Stummfilmtagen – Bonner Sommerkino" sind an elf Abenden Stummfilme aus aller Welt mit live-musikalischer Begleitung zu erleben. Das umfangreiche und großzügig bebilderte Programmheft ist nun als PDF-Download einsehbar.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Die österreichische Schauspielerin Gerda Maurus starb vor 50 Jahren, am 31. Juli 1968, in Düsseldorf. Sie wurde am 25. August 1903 in Breitenfurt als Gertrud Maria Pfiel geboren.

Ihre heute noch bekanntesten Rollen spielte sie in den Fritz Lang-Stummfilmen Spione (D 1928) und Frau im Mond (D 1929). Zu ihren Filmpartner/innen gehörten Willy Fritsch, Rudolf Klein-Rogge, Gustav Fröhlich und Camilla Horn.

Das Kino der Murnau-Stiftung würdigt den 115. Geburtstag der Schauspielerin mit einer Filmreihe, in der – neben zwei Tonfilmen – auch "Frau im Mond" am 08. und 12. August 2018 zu sehen ist. mehr

filmstreifen 08 250Das 71. Internationale Filmfestival Locarno, das vom 01. bis 11. August 2018 stattfindet, hat dem Regisseur Leo McCarey eine umfassende Retrospektive gewidmet.

Der US-amerikanische Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Leo McCarey, geboren am 03. Oktober 1898 in Los Angeles und gestorben am 05. Juli 1969 in Santa Monica, war massgeblich für den Erfolg des Komikerduos Laurel und Hardy verantwortlich. Zudem schreib er Drehbücher für den Komödianten Charley Chase und führte bei einigen überaus erfolgreichen Spielfilmen der 1930- und 1940-Jahre Regie. McCarey wurde mit drei Oscars ausgezeichnet. 
Mehr über McCarey
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Foto: Stumfilm Magazin/Frank Hoyer

"Kino-Pravda" online

filmrestaurierung 250 03

Das Österreichische Filmmuseum hat die erhaltenen "Kino-Pravda"-Arbeiten von Dziga Vertov im Netz veröffentlicht. mehr

Pordenone 2018

filmstreifen gelb 03 250

Das international bedeutende Stummfilmfestival "Le Giornate del Cinema Muto" wird jedes Jahr in Pordenone/Italien veranstaltet. Es findet in 2018 vom 06. bis 13. Oktober statt. mehr