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filmstreifen 01 250Kenji Mizoguchi (1898–1956) gehört zu den bedeutendsten Regisseuren des japanischen Kinos.

Im Dezember 2019 und Januar 2020 präsentiert das Berliner Arsenal Kino eine insgesamt 22 Filme umfassende Retrospektive des großen Filmschaffenden und eröffnet so die Möglichkeit, ein Werk von inszenatorischem, bildlichem und narrativem Reichtum sowie großer emotionaler Tiefe zu erschließen. Einführungen internationaler Mizoguchi-Expert*innen werden Aspekte des Werks von Kenji Mizoguchi vertiefen.

Im Rahmen der Reihe ist unter anderem auch der Stummfilm "Taki No Shiraito" (Japan 1933) am 10. und 21. Dezember 2019 mit live Musikbegelitung durch die Pianistin und Komponistin Eunice Martins zu sehen. Am 21. Dezember 2019 wird zudem "Furusato No Uta" (Japan 1925) – ebenfalls mit Livemusik – gezeigt.

Die Retrospektive wird durch eine Förderung des Hauptstadtkulturfonds ermöglicht und findet mit Unterstützung der Japan Foundation in Tokio und dem National Film Archive of Japan/Tokyo sowie dem Japanischen Kulturinstitut in Köln statt.  mehr
Foto
: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntIm Institut Français Berlin wird vom 29. November 2019 bis 31. Januar 2020 eine Ausstellung über die älteste noch aktive Filmgesellschaft der Welt gezeigt.

Die Firma Gaumont wurde vor über 120 Jahren in Frankreich gegründet und ist auch heute noch ein erfolgreiches Studio. Die Ausstellung "Gaumont: Seit es das Kino gibt" präsentiert unter anderem Kostüme und Plakate und stellt zudem aktuelle Produktionen vor. Ergänzend zeigt das Arenal Kino Berlin eine Auswahl an Gaumont-Filmen.

Die Ausstellung, die seit 2015 durch verschiedene Städte weltweit tourt und nun erstmals in Deutschland zu sehen ist, findet in Zusammenarbeit mit der Französischen Botschaft in Deutschland, dem Institut Français in Berlin, der Französischen Filmwoche und dem Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. statt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

mighty wurlitzer theaterorgel berlin foto christian elsner 250Die Saison 2019/20 des Mittwochskinos im Musikinstrumenten-Museum Berlin (MIM) startet am 20. November 2019 um 18:00 Uhr mit "Die Austernprinzessin".

Ernst Lubitsch drehte die temporeiche und satirische Gesellschaftskomödie im Ufa-Atelier Berlin-Tempelhof mit Stummfilmdiva Ossi Oswalda in einer Paraderolle. Im Juni 1919 hatte der Film Premiere. Zur Begleitung erklingt die Mighty Wurlitzer-Theaterorgel des Museums. Sie ist das größte Instrument ihrer Art auf dem europäischen Kontinent, verfügt über 1228 Pfeifen und mehr als 200 Register und war eine Sonderanfertigung für Werner Ferdinand von Siemens, der die Orgel 1929 bei der Rudolph Wurlitzer Company in New York erwarb. Bei der Vorführung am 20. November spielt Jörg Joachim Riehle.

Weiter geht es beim Mittwochskino im MIM am 18. Dezember 2019 mit "Der müde Tod" von Fritz Lang und Anna Vavilkina an der Orgel. Am 15. Januar 2020 ist die Organistin noch einmal mit dem Streifen "Tagebuch einer Verlorenen" von Georg Wilhelm Pabst zu erleben. Am 12. Februar 2020 endet dann die Mittwochskino-Saison mit Paul Czinners "Der Geiger von Florenz" und Jörg Joachim Riehle als Organist.

Die Vorstellungen beginnen jeweils um 18:00 Uhr. Der Eintritt kostet 6 Euro. Karten können unter Tel. 030 254 81-178 oder kasse (at) mimpk.de vorbestellt werden. mehr
Textquelle: Musikinstrumenten-Museum Berlin (MIM); Foto: Christian Elsner

filmstreifen 08 250 bunt1986 wurden im Salzbergwerk Grasleben bei Helmstedt eingelagerte Materialien des Reichsfilmarchivs entdeckt und geborgen – hauptsächlich mit Brandspuren versehene Fragmente von Filmplakaten und weitere Zeugnisse der 1920 eingeführten Filmreklamezensur im "Deutschen Reich".

Die Plakate wurden im Grafikarchiv der Deutschen Kinemathek aufwendig restauriert und digitalisiert. Eine eigene Ausstellung erzählt nun die Geschichte dieses spektakulären Fundes – von der Bedeutung des Reichsfilmarchivs über die Einfahrt in das Salzbergwerk bis hin zu 24 restaurierten Originalplakaten von insgesamt 22 Filmtiteln.

Daniel Grossmann4 Thomas Dashuber 250Das Jewish Chamber Orchestra Munich (JCOM) feiert in der Saison 2019/2020 sein 15-jähriges Jubiläum.

2005 gründete Daniel Grossmann (Foto) das JCOM, damals noch Orchester Jakobsplatz München, und schuf mit seiner musikalischen Vision eine vielseitige und zeitgenössische jüdische Stimme.

Neben vielen musikalischen Entdeckungen überrascht das JCOM in dieser Saison auch mit einem neuen Format in seiner Stummfilm-Konzertreihe "Flimmerkammer": Jüdisches Kinovarieté aus den Roaring Twenties – aus einer Zeit, als die Kinos oftmals noch Filmpaläste waren, mit großem Orchester und kostümiertem Einlasspersonal – ist am 11. Februar 2020 zu erleben. Alte Münchner Wochenschauen aus der Zwischenkriegszeit gibt es zu sehen. Außerdem Slapstick von Max Davidson, dem jüdischen Starkomiker der Zeit. An seiner Seite Stan Laurel und Oliver Hardy. Und: "Die Puppe" (D 1919) von Ernst Lubitsch, ein fantastisches Pappkulissen-Verwirrspiel um eine echte und eine falsche Puppe, untermalt von avantgardistischen Klängen des tschechischen Komponisten Martin Smolka und neuer Musik von jungen Filmkomponisten. Lubitsch hielt den Film "für einen der einfallsreichsten, die ich je gedreht habe."

Zudem stehen am 04. und 08. März 2020 Stummfilmkonzerte für Kinder und am 15. Juli 2020 der Klassiker "Menschen am Sonntag" (D 1929) auf dem Programm. mehr
Textquelle: Jewish Chamber Orchestra Munich; Foto: Thomas Dashuber

filmklappe blau 250 bunt ohne soundDer amerikanische Regisseur, Produzent und Drehbuchautor King Vidor (1894–1982) steht im Zentrum der Retrospektive der 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin, die vom 20. Februar bis 01. März 2020 stattfinden.

Vidor nimmt einen zentralen Platz in der Geschichte des US-amerikanischen Kinos ein und hat als einer der wichtigsten Regisseure gegen Ende der Stummfilmära und während der nachfolgenden Blütezeit Hollywoods einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das Ausloten des Potenzials der Filmsprache und die Auseinandersetzung mit den sozialen Fragen seiner Zeit begleiten sein gesamtes Œuvre.

filmklappe blau 250 orangeDer Altmeister des kultivierten Nervenkitzels, Alfred Hitchcock, war schon während der Stummfilmära überaus produktiv und drehte in dieser Zeit nicht nur in seinem Heimatland Großbritannien, sondern auch in Deutschland und Österreich.

Das Filmmuseum München würdigt den legendären Regisseur vom 13. September 2019 bis 22. Februar 2020 mit einer umfassenden Retrospektive, die auch viele selten im Kino zu sehende frühe Werke umfasst. So stehen unter anderem Champagne (GB 1928), Easy Virtue (GB 1928) und The Farmer´s Wife (GB 1928) auf dem Programm. mehr
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: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Fragen über Fragen

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Bei diesem Kino-Rätsel von Stummfilm Magazin dreht sich alles rund um frostig-kalte Stummfilm-Klassiker. Zum Quiz

Virtuelle Ausstellung

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Die Online-Ausstellung "Das Kino des Ersten Weltkriegs: Einsichten in eine transnationale Mediengeschichte" zeigt mit historischem Film- und Fotomaterial, wie Filmausschnitte, Fotografien und Plakate, ein umfassendes Bild der Filmgeschichte des Ersten Weltkriegs zeichneten. mehr

Karlsruhe 2020

Das 18. Stummfilmfestival Karlsruhe findet vom 04. bis 08. Februar 2020 statt. mehr