termintipps pic fDerzeit viele Online-Termintipps

Aufgrund der Corona-Pandemie kommt es aktuell zu Absagen von Veranstaltungen und zu Besuchseinschränkungen und Schließung von Veranstaltungsorten und Kultureinrichtungen. Alle Angaben auf www.stummfilm-magazin.de und den dazugehörigen Social-Media-Kanälen sind wie gehabt ohne Gewähr.

Stummfilm Magazin rät, sich über die Internetseiten des Robert Koch Instituts (www.rki.de), des Bundesgesundheitsministeriums (www.bundesgesundheitsministerium.de), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de) und die BZgA-Seite www.infektionschutz.de über die aktuelle Situation auf dem Laufenden zu halten – in Österreich, der Schweiz und anderen Ländern auf den Websites der entsprechenden Institutionen.

cinefest logo 250Vom 14. bis 30. Mai 2021 ist geplant, einen Teil des im November 2020 ausgefallenen Kinoprogramms des XVII. cinefests im Hamburger Kommunalen Kino Metropolis nachzuholen.

Aufgrund der derzeitigen Pandemie-Situation ist aber auch die Durchführbarkeit dieses Programms noch nicht gesichert. Weitere Informationen kündigt der Veranstalter für Ende April/Anfang Mai an. Das Filmerbefestival beschäftigte sich in 2020 mit dem Thema "Kino, Krieg und Tulpen. Deutsch-Niederländische Filmbeziehungen". mehr
Textquelle und Logo: cinefest

go east festival logo 250Die 21. Ausgabe des von DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum veranstalteten goEast-Festivals findet vom 20. bis 26. April 2021 statt.

Die Festivalmacher*innen bieten ihrem Publikum zwar nahezu alle 92 Festivalfilme online an, unterstreichen mit Jury- und Pressevorführungen im Kino aber auch die Bedeutung des Festivals als Branchenevent. Mit dem Herzstück des Festivals, dem Wettbewerb, bietet goEast einem breiten Publikum die Chance, Höhepunkte des aktuellen mittel- und osteuropäischen Films näher kennenzulernen.

Zu sehen sind bei goEast 2021 auch Stummfilme, wie der außergewöhnliche Science-Fiction-Film "Aelita" (UdSSR 1924) und der Dokumentarfilm "Turksib"  (UdSSR 1929) über den Bau einer Anschlussstrecke an die Transsibirische Eisenbahn. mehr
Textquelle und Bild: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

stummfilmfestiva karlsruhe logoDie Vorbereitungen für die 19. Karlsruher Stummfilmtage sind bereits im Gange.

Geplant ist eine Durchführung vom 16. bis 21. November 2021. Im Mittelpunkt werden Komödien und Slapstickfilme stehen. Eröffnet wird der Filmreigen mit einer Lubitsch-Komödie (Titel wird noch bekantgegeben), zudem wird Mauritz Stillers Erotikon (Schweden 1920) gezeigt. Weitere Vorführungen, die ebenfalls mit Livemusik gezeigt werden, sind in Planung. Mehr Informationen unter www.stummfilmfestival-karlsruhe.de.

filmspule 250 3Die sechste Ausgabe von "Film Restored – Das Filmerbe-Festival" findet vom 03. bis 07. November 2021 statt.

Seit 2015 widmet sich die Veranstaltung dem Filmerbe im digitalen Zeitalter. Digitale Restaurierungen erleben hier Premieren, Filmemacher*innen und Restaurator*innen berichten über praktische Aspekte der digitalen Filmbearbeitung und Expert*innen diskutieren über politische und ästhetische Fragen, die im Rahmen von Digitalisierungsmaßnahmen eine Rolle spielen.

Das Festivals will im Anschluss an das Thema des Vorjahres weitere transnationale Verflechtungen in der Filmgeschichte verfolgen und in 2021 filmische Migrationsbewegungen zum Schwerpunkt machen.

Das Programm wird Mitte September 2021 veröffentlicht. Die Tagung wird in Englisch abgehalten. Die rund 15 Filme werden im Original mit englischen oder deutschen Untertiteln gezeigt. "Film Restored" ist eine Veranstaltung der Deutschen Kinemathek für den Kinematheksverbund und ist gefördert vom BKM und unterstützt von FIAF und Arsenal – Institut für Film und Videokunst. mehr
Textquelle: Deutsche Kinemathek; Foto: Stummfilm Magazin

filmspule bunt 250 1Am 20. März 1896 findet in Wien die erste Filmvorführung statt.

Ratternd werfen imposante Apparaturen die ersten Laufbilder auf die Leinwand – lebendige Manifeste purer Schaulust und einer neuen Sehkultur, die in ihrer ungebremsten Kreativität und Fantastik den Pionier- und Erfindergeist dieser Zeit reflektieren. Sie rücken die Welt unmittelbar ins Gesichtsfeld, Reisen zu den Niagarafällen oder gar zum Mond – nichts scheint unmöglich im "Kino der Attraktionen". Selbst moralische Grenzen werden aufgesprengt, denn am Anfang ist natürlich auch: die Erotik.

Das Filmarchiv Austria blickt vom 18. März bis 21. April 2021 auf die ersten Jahre zurück und lädt mit ausgewählten Sammlungsstücken zu einem Fest der Schaulust ein. Mit wöchentlich wechselnden Programm im digitalen Heimkino sowie dem Digitorial "125 Jahre Kino" lassen sich die faszinierenden Anfänge des Kinos digital neu entdecken. Der Jubiläums-Schwerpunkt umfasst fünf Online-Kanäle mit 112 Filmen, die im digitalen Heimkino kostenlos auf www.filmarchiv.at präsentiert werden.

Der ganze Spielplan hier als PDF

Textquelle: Filmarchiv Austria; Foto:Stummfilm Magazin

arte logo 250In der Arte-Mediathek ist vom 31. Januar 2021 bis 21. Mai 2021 die Dokumentation Die Zwanziger – Das Jahrzehnt der Frauen (D 2020) online abrufbar.

Die Zwanziger Jahre eröffnen Künstlerinnen die Chance, aus dem Schatten der Männer zu treten. In ihren Ateliers entsteht nun eine neue, oft dezidiert weiblich geprägte Kunst. Dafür stehen die amerikanische Malerin Georgia O'Keeffe, die in Paris lebende Polin Tamara de Lempicka ebenso wie die Berliner Dadaistin Hannah Höch oder die russische Bildhauerin Wera Muchina.

Die Arte-Dokumentation stellt das Œuvre dieser so unterschiedlichen Frauen vor. Sie sucht in New York, Berlin, Moskau und Paris nach den Spuren ihres Schaffens und blickt, mit oft sehr intimen Selbstzeugnissen, auf das bewegte Leben der vier Ausnahmekünstlerinnen zurück.

stummfilmtage bonn 250aVom 12. bis 22. August 2021 veranstaltet der Förderverein Filmkultur Bonn e.V. die 37. Internationalen Stummfilmtage.

Wie auch schon in 2020 soll das größte deutsche Stummfilmfestival dabei in hybrider Form stattfinden: live im Arkadenhof der Bonner Universität sowie digital über die Seite www.internationale-stummfilmtage.de. Die Filmauswahl wird voraussichtlich im Juni 2021 bekannt gegeben. mehr
Textquelle: Internationalen Stummfilmtage/Förderverein Filmkultur Bonn e.V.; Foto: Stummfilm Magazin

regensburger stummfilmwocheDie 39. Regensburger Stummfilmwoche ist für den 10. bis 15. August 2021 terminiert.

Die Veranstaltung mit live Begleitmusik wird als Open-Air-Event im Thon-Dittmar-Palais stattfinden. Die Filmtage sind ein Projekt des Arbeitskreises Film Regensburg e.V. und gehören zu den ältesten Stummfilmveranstaltungen Deutschlands. mehr
Bild: Veranstalter

filmspule 250 1Die Betreiber des historischen Tonfilmtheaters in Münsingen wollen am 23. und 24. Juli 2021 erstmals Stummfilmtage durchführen.

Derzeit wird das Programm zusammengestellt. Im Gespräch sind "Das Phanton der Oper" (USA 1925), die Chaplin-Filme "Goldrausch" (USA 1925), "The Kid" (USA 1921) und "Lichter der Großstadt" (USA 1931) und ein Buster Keaton-Werk. Alle Filme sollen live musikalisch begleitet werden, dafür sind bislang die Musiker Frieder Gundert, Hans-Jörg Lund und Manfred Aeugle vorgesehen.

Neben den Stummfilmtagen soll es weiterhin Stummfilmabende im Tonfilmtheater geben. Falls die Corona-Pandemie es zulässt, stehen am 24. März 2021 ein Film mit "Dick & Doof", am 22. Mai 2021 Friedrich Wilhelm Murnaus "Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens" (D 1922) und am 19. Juni 2021 "Der Zirkus" (USA 1928) auf dem Programm. mehr

arte logo 250In der Arte-Mediathek ist ab dem 07. Januar 2021 der französische Stummfilm Die Herrin von Atlantis zu sehen.

Jacques Feyder drehte die erste Verfilmung von Pierre Benoits Abenteuerroman "L'Atlantide" im Jahr 1920. In die französischen Kinos kam das aufwändige und stimmungsvoll inszenierte Werk am 28. Mai 1921. Der fast drei Stunden lange Film wurde überwiegend im algerischen Sahara-Gebiet gedreht.

"L’Atlantide" ist bis 30. Juni 2021 in einer von Lobster Films in Zusammenarbeit mit CNC, Cinémathèque Francaise und Eye Filmmuseum im Jahr 2018 restaurierten Fassung abrufbar. Eine Musikbegleitung ist nicht vorhanden.

1932 wurde der Roman nochmals von Georg Wilhelm Pabst verfilmt, mit Brigitte Helm in der Hauptrolle und in drei Sprachfassungen: deutsch, französisch und englisch. Weitere Verfilmungen des Stoffes gibt es aus den Jahren 1948 und 1961. mehr
Bild: Arte TV