termintipps pic fDerzeit (fast) nur Online-Termintipps

Aufgrund der Coronapandemie kommt es aktuell zu Absagen von Veranstaltungen und zu Schließung von Orten. Alle Angaben auf www.stummfilm-magazin.de und den dazugehörigen Social-Media-Kanälen sind wie gehabt ohne Gewähr.

Stummfilm Magazin rät, sich über die Internetseiten des Robert Koch Instituts (www.rki.de), des Bundesgesundheitsministeriums (www.bundesgesundheitsministerium.de), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de) und die BZgA-Seite www.infektionschutz.de über die aktuelle Situation auf dem Laufenden zu halten – in Österreich, der Schweiz und anderen Ländern auf den Websites der entsprechenden Institutionen.

filmmuseum berlin 250Die Deutsche Kinemathek führt auf ihrem Instagram-Kanal am Montag, den 08. März 2021, um 19:00 Uhr die Online-Kuratorinnenführung "Pioniergeist, Persönlichkeit, Pragmatismus. Filmemacherinnen der ersten Stunde" durch.

In der Frühzeit des Kinos nutzten viele Frauen die Möglichkeiten der neu entstehenden Filmindustrie. Als Produzentinnen, Regisseurinnen und vor allem als Drehbuchautorinnen stehen sie für die Diversität des jungen Mediums.

Die Ausstellungsführung stellt ausgewählte Protagonistinnen vor: Die Schauspielerinnen Asta Nielsen und Fern Andra produzierten ihre eigenen Filme, die Produzentin Liddy Hegewald betrieb daneben auch Kinos und einen Filmverleih und die Drehbuchautorin Jane Bess erfand eine der ersten Detektivinnen der Filmgeschichte, während Lotte Reiniger im Jahr 1926 den wohl ersten abendfüllenden Animationsfilm realisierte. Die Künstlerin Ella Bergmann-Michel wiederum drehte sozialkritische Dokumentarfilme, und 1931 entstand mit Leontine Sagans "Mädchen in Uniform" der erste Spielfilm mit ausschließlich weiblicher Besetzung.

Die Onlineführung durch die ständige Ausstellung mit den Kurator*innen Kristina Jaspers und Annika Haupts findet anlässlich des Internationalen Frautags statt. mehr
Textquelle: Deutsche Kinemathek; Foto: Stummfilm Magazin

arte logo 250Auf Arte TV wird am Sonntag, den 31. Januar 2021, um 16.15 Uhr die Dokumenation Die Zwanziger – Das Jahrzehnt der Frauen (D 2020) erstmals ausgestralt. Die Sendung ist vom 31. Januar 2021 bis 21. Mai 2021 auch online in der Arte-Mediathek abrufbar.

Die Zwanziger Jahre eröffnen Künstlerinnen die Chance, aus dem Schatten der Männer zu treten. In ihren Ateliers entsteht nun eine neue, oft dezidiert weiblich geprägte Kunst. Dafür stehen die amerikanische Malerin Georgia O'Keeffe, die in Paris lebende Polin Tamara de Lempicka ebenso wie die Berliner Dadaistin Hannah Höch oder die russische Bildhauerin Wera Muchina.

Die Arte-Dokumentation stellt das Œuvre dieser so unterschiedlichen Frauen vor. Sie sucht in New York, Berlin, Moskau und Paris nach den Spuren ihres Schaffens und blickt, mit oft sehr intimen Selbstzeugnissen, auf das bewegte Leben der vier Ausnahmekünstlerinnen zurück.

filmstreifen bunt 10 250Das kostenlose Heimkino des Filmarchiv Austria bietet seit März 2020 die Möglichkeit eines breiten Zugangs zum Filmerbe Österreichs.

Das Programm wird wöchentlich aktualisiert und präsentiert Klassiker sowie rare Filmdokumente aus der Sammlung des Filmarchiv Austria. So ist vom 15. Januar bis 04. März 2021 eine Online-Retrospektive zu Willi Forst zu sehen. 1903 in Wien als Wilhelm Anton Frohs geboren, sammelt Willi Forst schon früh Bühnenerfahrung. 1927 spielt er bereits eine Hauptrolle an der Seite von Marlene Dietrich in dem Stummfilm "Café Elektric".

Ob als begnadeter Schauspieler, Sänger, Produzent oder Filmregisseur – Willi Forst hat wie kein anderer jenen Charme und Schmelz verkörpert, für den der "Wiener Film" zum Inbegriff wurde. Es sind Filme, die die Zeit um die Jahrhundertwende heraufbeschwören, leichte, komische Unterhaltungsstücke, immer mit einer gewissen Verve und besonderer Spritzigkeit inszeniert. mehr
Textquelle: Filmarchiv Austria; Foto Stummfilm Magazin

arte logo 250In der Arte-Mediathek ist ab dem 07. Januar 2021 der französische Stummfilm Die Herrin von Atlantis zu sehen.

Jacques Feyder drehte die erste Verfilmung von Pierre Benoits Abenteuerroman "L'Atlantide" im Jahr 1920. In die französischen Kinos kam das aufwändige und stimmungsvoll inszenierte Werk am 28. Mai 1921. Der fast drei Stunden lange Film wurde überwiegend im algerischen Sahara-Gebiet gedreht.

"L’Atlantide" ist bis 30. Juni 2021 in einer von Lobster Films in Zusammenarbeit mit CNC, Cinémathèque Francaise und Eye Filmmuseum im Jahr 2018 restaurierten Fassung abrufbar. Eine Musikbegleitung ist nicht vorhanden.

1932 wurde der Roman nochmals von Georg Wilhelm Pabst verfilmt, mit Brigitte Helm in der Hauptrolle und in drei Sprachfassungen: deutsch, französisch und englisch. Weitere Verfilmungen des Stoffes gibt es aus den Jahren 1948 und 1961. mehr
Bild: Arte TV

arte logo 250In der Arte-Mediathek ist bis zum 24. November 2022 die Kurzdokumentation "Metropolis: Das andere Berlin von Fritz Lang" aus der Arte-Reihe "Stadt Land Kunst" abrufbar.

Berlin erlebte in den 1920er Jahren einen Umbruch. Während die damalige Stadt der Moderne das Herzstück der europäischen Kunstszene bildete, hatte der Künstler und Filmemacher Fritz Lang eine pessimistische Sicht auf die Metropole. In "Dr. Mabuse, der Spieler", "M" und "Metropolis" kreierte er diabolische Figuren, die ein düsteres Bild der vom Ersten Weltkrieg geprägten Berliner Gesellschaft zeichneten. mehr
Textquelle und Bild: Arte TV

cinefest logo 250Vom 12. bis 21. November 2021 findet in Hamburg das "XVIII. cinefest – Internationales Festival des deutschen Film-Erbes" statt. Angeschlossen ist wie gehabt der "Filmhistorische Kongress", der dann zum 34. Mal stattfindet.

Das Festival steht in 2021 unter dem Thema "Westwärts! Osteuropäische Filmmacher in Westeuropa" (Arbeitstitel) und würdigt die vielfachen und vielfältigen Beiträge osteuropäischer Filmmacher für die Filmindustrie und Filmgeschichte in Westeuropa. Das cinefest 2021 findet in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv und in Kooperation mit der DEFA-Stifung statt. Teile des Filmprogramms werden anschließend in Berlin, Prag, Wiesbaden und weiteren Städten gezeigt.

Tipp: Im Herbst 2021 erscheint bei der edition text+kritik das Buch zum Filmhistorischen Kongress 2020, der parallel zum Cinefest 2020 stattfand und das damalige Festivalthema  "Kino, Krieg und Tulpen – Deutsch-Niederländische Filmbeziehungen" aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtete. mehr
Bild: cinefest

arte logo 250In der Arte-Mediathek ist bis 02. April 2021 die Dokumentation Laurel und Hardy – Die komische Liebesgeschichte von 'Dick & Doof' (D 2011) abrufbar. Eine TV-Ausstrahlung ist am Sonntag, 03. Januar 2021, um 08:55 Uhr vorgesehen.

Stan Laurel und Oliver Hardy sind das erfolgreichste und bekannteste Komikerduo der Welt und erfreuen sich bis heute größter Beliebtheit. Die Comedy-Genies, in Deutschland auch bekannt als "Dick & Doof", waren aber weit mehr als das: Oliver Hardy war ein echtes Schwergewicht als Schauspieler und Stan Laurel agierte nicht nur vor der Kamera, sondern war der kreative Kopf des Duos, schrieb die Gags und führte Regie. Mit ihren genialen Komödien sind die beiden Comedians bis heute die unangefochtenen Meister des Slapstick. Die filmische Hommage dokumentiert nicht nur die Leinwandkarriere des Duos, sondern gewährt auch Einblicke in ihr Privatleben.

arte logo 250In der Arte-Mediathek ist ab dem 01. Januar 2021 der französische Stummfilm Papitou, auch bekannt unter dem Titel "La Sirène des tropiques", zu sehen.

Das Drama von Mario Nalpas und Henri Étiévant kam am 30. Dezember 1927 in die französischen Kinos. Neben Pierre Batcheff und Regina Thomas spielte die legendäre Tänzerin, Sängerin, Schauspielerin und Menschenrechtsaktivistin Josephine Baker eine der Hauptrollen. Der Film ist verfügbar bis zum 30. Juni 2021. mehr
Bild: Arte TV

arte logo 250Nach der Corona-bedingten Schließung im Sommer 2020 soll das Pariser Musée de la Cinémathèque am 13. Januar 2021 wieder seine Türen öffnen, unter dem neuen Namen Musée Méliès.

Aus diesem Anlass zeigt Arte am Samstag, den 09. Januar 2020, um 23:50 Uhr “Das Geheimnis Georges Méliès“, die erste umfassende Dokumentation über Leben, Werk und Wiederentdeckung des Filmpioniers, gefolgt von sechs seiner Kurzfilme. In der Arte-Mediathek ist der Film bereits ab 02. Januar 2020 abrufbar.

Das Musée Méliès ist dem berühmten Erfinder des narrativen Films gewidmet und gibt nicht nur einen Einblick in das Leben des Illusionisten, sondern auch in die Geschichte des Films. Georges Méliès, geboren 1861 in Paris, drehte mit seiner Produktionsgesellschaft Star Film über 500 Filme, die durch aufwendige Szenografien und innovative Spezialeffekte die Zuschauer begeisterten. Dieses einzigartige Werk galt jedoch als in großem Maße zerstört, nachdem Méliès 1923 nach dem Konkurs seiner Firma alle Negative verbrannt hatte.

Das Auffinden von Negativen in der Library of Congress im Jahr 2006 lädt dazu ein, das Werk von Méliès neu zu entdecken. Arte zeigt “Das Geheimnis Georges Méliès“ in der Regie von Serge Bromberg und Eric Lange. Anschließend sind Kurzfilme zu sehen, darunter “Die Reise zum Mond“, “Die Reise durch das Unmögliche“ und “Die Meerjungfrau“. mehr und mehr
Textquelle: Presse Arte TV; Bild: Stummfilm Magazin

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Die Stummfilm Magazin-Redaktion hat interessante Websites zusammengestellt, die die Herzen von Stummfilmfreund*innen hoffentlich höher schlagen lassen.

Die Liste wird immer wieder ergänzt. Die Redaktion freuen sich über Tipps (Kontaktmöglichkeit hier). Gute Unterhaltung! mehr

Rückblick cinefest 2020

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In 2020 hat die Corona-Pandemie das cinefest vor besondere Herausforderungen gestellt. Stummfilm Magazin sprach darüber mit Festivalleiter Hans-Michael Bock (Fotonachweis: María José Rosales Robles). mehr

Jubiläum

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Das international bedeutende Stummfilmfestival "Le Giornate del Cinema Muto" wird jedes Jahr in Pordenone veranstaltet, in 2021 zum 40. Mal! mehr

Virtuelle Ausstellung

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Die Online-Ausstellung "Das Kino des Ersten Weltkriegs: Einsichten in eine transnationale Mediengeschichte" zeigt mit historischem Film- und Fotomaterial, wie Filmausschnitte, Fotografien und Plakate, ein umfassendes Bild der Filmgeschichte des Ersten Weltkriegs zeichneten. mehr