Auf der Berlinale feiert die digitale Restaurierung von Fritz Langs "Der müde Tod" (1921) am 12. Februar 2016 ihre Weltpremiere. Einen Monat später ist die neue Fassung mit einer Länge von 98 Minuten auf DVD erhältlich.

Die Edition erscheint bei Universum Film und enthält diverse Extras, unter anderem einen Vergleich der deutschen und der russischen Fassung. Die digitale Restaurierung wurde ermöglicht durch die Unterstützung von Bertelsmann als Hauptsponsor sowie mit Mitteln aus der Digitalisierungsoffensive der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom Förderverein „Freunde und Förderer des deutschen Filmerbes e.V.“

Die Präsentation bei den Berlinale Classics ist eine Kooperation der Internationalen Filmfestspiele Berlin mit der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, ZDF/Arte und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Frank Strobel. Für die Weltpremiere sowie die Auswertungen in TV, Kino, DVD und Blu-ray komponierte Cornelius Schwehr eine neue Filmmusik (Quelle: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung). mehr

Der Fernsehsender Arte zeigt die "Berlinalefassung" von Der müde Tod am Montag, den 15.02.2016, um 23:55 Uhr. mehr

Dokumentation über die Restaurierungsarbeiten

Vergleich vor und nach der Restaurierung

Filmauschnitte aus der restaurierten Fassung: 1 2 3

Zwei Stummfilme aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung sind vor Kurzem auf DVD erschienen.

Es handelt sich dabei um die fast vollständig wiederhergestellte Ufa-Großproduktion Zur Chronik von Grieshuus aus dem Jahr 1925 (Regie: Arthur von Gerlach) und Die Frau nach der man sich sehnt von 1929 (Regie: Kurt Bernhardt) mit der damals 28-jährigen Marlene Dietrich. Zu beiden Filmen gibt es Bonusmaterial. mehr

Der Todestag von Hans Brausewetter jährte sich im April 2015 zum 70. Mal. Das Magazin HIStory des Centrum Schwule Geschichte (CSG) erinnert aus diesem Anlass in seiner aktuellen Ausgabe 03/2015 an den deutschen Schauspieler.

Brausewetter spielte in der Stummfilmzeit unter anderem in G. W. Pabsts Spielfilmdebüt Der Schatz (1923), F. W. Murnaus Faust - eine deutsche Volkssage (1926) und dem französischen Kriegsfilm Verdun (1928). In der Tonfilmzeit konnte er seine Karriere mühelos, etwa in den aufwändigen Agfacolor-Streifen Münchhausen (1943) und Die Fledermaus (1944), fortsetzen. Während des Nationalsozialismus kam er wegen seiner Homosexualität mit der damaligen antihomosexuellen Gesetzgebung in Konflikt. Brausewetter wurde am 27. Mai 1899 in Malaga/Spanien geboren und starb bei einem Bombenangriff am 29. April 1945 in Berlin.

Artikel über Hans Brausewetter in HIStory als PDF lesen

Das Magazin HIStory des Centrum Schwule Geschichte mit Sitz in Köln bietet Informationen über die schwule Community und zu Aktivitäten, Projekten und Veranstaltungen des CSG. Es stellt Fundstücke aus dem Archiv des CSG ebenso wie Neuerscheinungen schwuler Literatur vor und weist auf Gedenktage und Ausstellungen hin. Das CSG besteht seit mehr als 30 Jahren und hat sich durch zahlreiche Veröffentlichungen und Ausstellungen bundesweit als eine der ersten Adressen für schwule Geschichtsforschung etabliert. mehr

Freunde und Förderer des deutschen Filmerbes e.V.

lars grein foerderverein murnau stiftung 250

Der Erhalt des filmischen Erbes ist eine der großen archivarischen und kulturellen Herausforderung unserer Zeit. Der Förderverein "Freunde und Förderer des deutschen Filmerbes e.V." unterstützt die Arbeit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, die einen bedeutenden Teil des deutschen Filmerbes pflegt. Stummfilm Magazin stellt den Verein vor und hat sich mit dem Vorsitzenden Lars Grein (Foto) unterhalten. mehr

Von Cesare bis Major Strasser

caligari schriftzug 250

Anlässlich seines 125. Geburtstages im Januar 2018 und seines 75. Todestages im April 2018 würdigte Autorin Bettina Müller den legendären Schauspieler Conrad Veidt. mehr