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zwischentitel livemusik 2Regisseur Franz Osten drehte im Jahr 1926 "Schicksalswürfel", eine deutsch-indisch-engliche Koproduktion.

Gefilmt wurde an Originalschauplätzen mit mehr als 10.000 Statisten, 1000 Pferden und 50 Elefanten. Das Babylon Kino in Berlin zeigt den Film am 31.01.2015; es spielen live Dietrich Brüggemann am Piano und Daniel Mandolini an der Beatbox. mehr

zwischentitel festival 1Vom 29. Januar bis 01. Februar 2015 findet in Heidelberg das Internationale Festival Stummfilm & Livemusik statt, mittlerweile zum 14. Mal. Veranstaltungsort ist das DAI Heidelberg - Haus der Kultur.

Das Programm der viertägigen Veranstaltung in der Übrsicht:
Do, 29. Januar 2015, 20:00 Uhr: Drei Zeitalter & Gewehr über
Fr, 30. Januar 2015, 20:00 Uhr: Chaplin als Urmensch & Tartüff
Sa, 31. Januar 2015, 16:00 Uhr: Die kleinen Strolche
Sa, 31. Januar 2015, 20:00 Uhr: Samsara
So, 1. Februar 2015, 14:00 Uhr: Der Einwanderer & Ausgerechnet Wolkenkratzer!
So, 1. Februar 2015, 17:00 Uhr: Othello
Im Vorverkauf wird für das Festival ein Kombiticket angeboten. mehr

Die Theater- und Film-Schauspielerin Lil Dagover ist vor 35 Jahren gestorben. Sie wurde als Martha Seubert am 30. September 1887 in Madioen (Oost-Java, jetzt Indonesien) geboren und ist durch ihre Mitwirkung am Filmklassiker "Das Cabinet des Dr. Caligari" auch heute noch bekannt.

Ihren ersten Filmauftritt hatte sie im Jahr 1913. Regisseur Robert Wiene engagierte sie für eine Hauptrolle der Jane in Das Cabinet des Dr. Caligari, dem Inbegriff des expressionistischen Films. Ihre darauffolgenden Filme, unter anderem von den Regisseuren Friedrich Wilhelm Murnau, Fritz Lang, Carl Froelich und Arthur von Gerlach, schärften zunehmend ihr Image als "vornehme Dame". Als Theaterschauspielerin fiel ihr der Übergang vom Stumm- zum Tonfilm leicht. Lil Dagover starb am 23. Januar 1980 in Grünwald-Geiselgasteig. mehr

Nach der begeistert aufgenommenen Deutschlandpremiere bei den 30. Internationalen Stummfilmtagen 2014 ist die restaurierte Fassung der turbulenten Verwechslungskomödie "Die Bräute des alten Gauners" mit Anny Ondra und Vlasta Burian, den beiden unbestrittenen Superstars des tschechischen Stummfilms, noch einmal am 03.02.2015 in Bonn zu sehen.

Live begleitet wird der Film über einen angeblichen Schlossherrn und seine draufgängerische Braut wieder von dem jungen tschechischen Musikerensemble Neuvěřitelno (Andrea Rottin, Jan Procházka und Tomáš Majtán), das neben unterschiedlichsten Instrumenten auch Küchenutensilien und ihre Stimmen erklingen lässt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum Berlin/Düsseldorf statt.

Eintritt 12 / 10€; VVK in der Kultur Kneipe Brotfabrik täglich von 18-24 Uhr und hier erhältlich.

David Lewelyn Wark Griffith, kurz D. W. Griffith genannt, wurde vor 140 Jahren, am 22. Januar 1875, in La Grange (Kentucky) geboren.

Weltberühmt wurde der Regisseur, Schauspieler und Filmproduzent durch die aufwändigen Stummfilme Die Geburt einer Nation (1915) und Intoleranz (1916), die Maßstäbe in der Filmsprache setzten. Von seinen ca. 535 Filmen sind über 400 erhalten. Griffith starb am 23. Juli 1948 in Hollywood. mehr

Der österreichische Filmregisseur Karl Grune wurde vor 130 Jahren, am 22. Januar 1885, in Wien geboren. Bekannt ist auch heute noch sein Bergmannsfilm "Schlagende Wetter" u.a. durch die Ausstrahlung einer restaurierten Fassung auf ARTE.

In den Hauptrollen des 1923 im Ruhrgebiet gedrehten Films sind Liane Haid und Eugen Klöpfer zusehen. Zentrales Werk Grunes ist Die Straße aus dem Jahr 1923. Der Film läutete das Genre der Straßenfilme ein und zeigte ebenfalls Eugen Klöpfer in einer tragenden Rolle. "Die Straße" besticht auch heute noch durch seine expressionistische Szenerie und dramaturgische Dichte.

Grune dreht auch Filme mit Conrad Veidt, Lil Dagoverer, Wilhelm Dieterle, Albert Steinrück und Brigitte Helm. Er starb am 2. Oktober 1962 in Bournemouth (Großbritannien). Schlagende Wetter erscheint zusammen mit Hans Werckmeisters Algol (1920) demnächst bei Edition Filmmuseum auf DVD.

stummfilmfestiva karlsruhe logoDas 13. Stummfilmfestival Karlsruhe findet vom 18. bis 22. März 2015 statt. Weil das ZKM renoviert und für den Stadtgeburtstag fit gemacht wird, ist es dieses Jahr beim Akademischen Filmkreis auf dem Campus des KIT zu Gast.

Erstmalig finden Aufführungen auch in der Kinemathek Karlsruhe statt, mit der zusammen Déjà Vu – Film e. V. das 13. Stummfilmfestival Karlsruhe veranstaltet. Das Hauptprogramm hat den Titel „Geschichte und Film “. Das Festival beginnt 2015 bereits am Mittwochabend und umfasst 19 Programme. Zwei dieser Programme veranstaltet das Interreg-Projekt „Gebrauchsfilm am Oberrhein“ der Universitäten Heidelberg und Straßburg. Voraussichtlich wird der Kulturfilmklassiker „Wege zu Kraft und Schönheit“ einer der beiden Filme sein. Das Hauptprogramm präsentiert Klassiker wie „Madame Dubarry“ von Ernst Lubitsch.

Einen Festival-Schwerpunkt bilden Filme, die die sozialen Konflikte des 19. Jahrhunderts aufgreifen; es sind voraussichtlich „Die Weber“ von Friedrich Zelnik und „Germinal“, eine einzigartige frühe Zola- Verfilmung von Albert Capellani. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Filme aus und über die Zeit des Ersten Weltkrieges. In einzelnen Programmen wird es Wochenschauen zu sehen geben; die Filme sind voraussichtlich „ Das Tagebuch des Dr. Hart“ von Paul Leni und „Heimkehr“ von Joe May.

Weitere Infos unter www.stummfilmfestival-karlsruhe.de

zwischentitel personenDer Fernsehsender Arte zeigt am 28. Januar 2015 um 21:50 Uhr das Filmportrait "Max Linder - Mein Vater, der Filmstar".

Der französische Filmkomiker Max Linder, geboren am 16. Dezember 1883 in Saint-Loubès als Gabriel-Maximilien Leuvielle, gilt als erster internationaler Leinwandstar der Kinogeschichte.

Er schuf die Filmfigur des eleganten, mitunter etwas überdrehten Max, der in vielen seiner (Kurz-)Filme in grotesk-komische Situationen verwickelt wird. Linder drehte auch in den USA und hatte mit seinen Streifen deutlichen Einfluss auf die künstlerische Arbeit von Charles Chaplin und andere amerikanische Filmkomiker.

Max Linder starb am 31. Oktober 1925 in Paris; nach seinem Tod geriet er rasch in Vergessenheit. Aufgrund von Recherchearbeiten und Filmdokumentationen seiner Tochter Maud Linder in den 1960er-Jahren, und der darauf einsetzenden filmhistorischen Beschäftigung mit Linder, wird sein enormer Einfluss auf die Entwicklung der Filmgeschichte, und hier insbesondere der Filmkomödie, immer augenfälliger. mehr

Der deutsche Filmregisseur Otto Rippert starb vor 75 Jahren, am 18. Januar 1940 in Berlin.

Rippert, am 22. Oktober 1869 in Offenbach geboren, gehörte in den 1910er Jahren zu einen der meistgeschäftigten deutschen Regisseuren. Mit der sechsteiligen Serie Homunculus aus dem Jahr 1916 schuf er einen vielbeachteten und kommerziell erfolgreichen Vorläufer des expressionistischen Films. Von dem Serial waren bis 2014 nur Fragmente zugänglich. Das Filmuseum München konnte nach aufwändiger Recherche und Restaurierungsarbeiten im Rahmen des Bonner Stummfilmfestivals 2014 eine 196 Minuten lange Kopie von Homunculus präsentieren.

Der amerikanischer Regisseur und Filmproduzent Mack Sennett wurde vor 125 Jahren, am 17. Januar 1880, in Richmond/Québec geboren.

Mack Sennett war ein Pionier des Slapstick-Films, von meist rasanten und grotesken Komödien mit aberwitzigen Stunts. Er führte bei ca. 300 Filmen Regie und produzierte insgesamt ca. 1000 Streifen. Er entdeckte und förderte unter anderem die Schauspieler Charles Chaplin, Ben Turpin, Fatty Arbuckle, Gloria Swanson und Harold Lloyd. Im Jahr 1937 wurde er mit einem Ehrenoscar ausgezeichnet. Mack Sennett starb am 5. November 1960 in Woodland Hills/Kalifornien. mehr

Vor 125 Jahren, am 16. Januar 1890, wurde Karl Freund, einer der bedeutensten deutschen Kameramänner geboren. Legendär ist seine Mitarbeit an den Stummfilmen "Metropolis" (1927), "Der letzte Mann" (1924) und "Der Golem, wie er in die Welt kam" (1920).

In Hollywood arbeitete er auch als Regisseur. Einen Oscar gewann er als Kameramann des Tonfilms "Die gute Erde" (1937). "Die Mumie" von 1932 mit Boris Karloff in der Hauptrolle ist eine auch heute noch sehr populäre Regiearbeit von ihm. Freund starb am 3. Mai 1969 in Santa Monica (Kalifornien). mehr

filmstreifen 02 250Das Black Box Kino im Filmmuseum Düsseldorf zeigt am Samstag, den 24. Januar 2015, um 20 Uhr "The Lodger" (Der Mieter) von Alfred Hitchcock.

Der 1927 in Großbritannien gedrehte Stummfilm gilt als erster "echter" Hitchcock-Suspensefilm. Es spielen unter anderem Marie Ault, Arthur Chesney, Ivor Novello und June Tripp. Musikalisch begleitet wird The Lodger von Chanyuan Zhao und Benjamin Leuschner mit Harfenklängen, Perkussion, Windspielen und Live-Elektronik. Der auch heute noch sehr wirkungsvolle Streifen wird in der Reihe "Stummfilm und Musik" des Düsseldorfer Filmmuseums gezeigt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Vor 125 Jahren, am 07. Januar 1890, wurde Henny Frieda Ulricke Porten in Magdeburg geboren. Die als Henny Porten bekannt gewordene Schauspielerin war ein sehr beliebter Star des deutschen Stummfilms.

Großen Erfolg hatte sie unter anderem im Jahr 1920 als "Anna Boleyn" unter der Regie von Ernst Lubitsch und mit Filmpartner Emil Jannings. Im gleichen Jahr spielte sie in der Komödie "Kohlhiesels Töchter" die Hauptrolle. Unter Ewald André Dupont war sie in der ersten Verfilmung der "Geierwally" (1921) und unter Leopold Jessner in dem Kammerspielfilm "Hintertreppe" (1921) zu sehen. "Caligari-Regisseur" Robert Wiene setzte sie 1923 in dem Monumentalfilm I.N.R.I. ein. Henny Porten starb am 15. Oktober 1960 in Berlin.

Wikipedia

Die Filmschauspielerin Anna May Wong wurde am 03. Januar 1905 in Los Angeles als Wong Liu Tsong geboren.

In den von Rassismus geprägten USA der 20er-Jahre war sie die erste Schauspielerin chinesischer Herkunft, der der Aufstieg zum internationalen Filmstar gelang. Wong spielte unter anderem in den Stummfilmen Der Dieb von Bagdad (1924) und Piccadilly (1929). In der Übergangszeit vom Stummfilm zum Talkie drehte sie in Deutschland zwei Stumm- und ihren ersten Tonfilm: Schmutziges Geld (1928), Großstadtschmetterling (1929) und Hai-Tang. Der Weg zur Schande (1930). Sie starb am 02. Februar 1961 in Santa Monica. mehr

Paul Wegener wurde am 11. Dezember 1874 in Arnoldsdorf geboren. Er war ein deutscher Theater- und Filmschauspieler, Filmregisseur, Produzent und Drehbuchautor.

Er war Hauptdarsteller - und neben Stellan Rye auch Regisseur - des Stummfilmklassikers Der Student von Prag (1913). Der vor kurzem in einer restaurierten Fassung auf Arte gezeigte Film wird von Filmhistorikern als der weltweit erste Autoren- und Kunstfilm bezeichnet. Berühmt ist Paul Wegener auch für seine zwei Golem-Filme aus den Jahren 1914 und 1920. Er starb am 13. September 1948 in Berlin. mehr

Weimarer Republik

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Bonn 2019

Vom 15. bis 25. August 2019 finden die 35. Internationalen Stummfilmtage im Arkadenhof der Bonner Universität statt. mehr

Regensburg 2019

Vom 13. bis 22. August 2019 findet die 37. Regensburger Stummfilmwoche statt. mehr