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"100 Jahre Stummfilm-Klassiker der Weimarer Republik"

Infomationen zur Initiative von Stummfilm Magazin finden Sie hier

filmstreifen 09 250Der deutsche Filmregisseur Robert Wiene starb vor achtzig Jahren, am 17. Juli 1938, in Paris. Er wurde am 27. April 1873 in Breslau geboren.

Mit dem expressionistischen Stummfilm Das Cabinet des Dr. Caligari, der am 27. Februar 1920 im Berliner „Marmorhaus“ uraufgeführt wurde, schuf er zusammen mit dem Produzenten Erich Pommer und den Ausstattern Walter Reimann, Hermann Warm und Walter Röhrig einen Meilenstein der Filmgeschichte.

Mit Genuine (D 1920), Raskolnikow (D 1923) und Orlac´s Hände (A 1924) konnte Wiene weitere bemerkenswerte, ebenfalls vom Expressionismus beeinflusste Filme vorlegen. Er emigierte 1934 aus Nazideutschland, konnte bis zu seinem Tod im Jahre 1938 aber nicht mehr an seine früheren Erfolge anschließen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen gelb 02 250Traditionell wird auch im vierunddreißigsten Jahr der Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino das abendliche Festivalprogramm vom 16. bis 26. August durch Vorträge und Filmvorführungen im LVR-LandesMuseum Bonn ergänzt.

Die von Stefan Drößler, Leiter des Filmmuseums München und Mitbegründer der Stummfilmtage, kuratierte Filmauswahl versammelt in diesem Jahr insgesamt 15 deutsche Erstaufführungen frisch rekonstruierter Werke, welche die Restaurateure aus den jeweiligen Filmarchiven zumeist persönlich in Bonn vorstellen. Dabei werden einige besonders spannende Rekonstruktionsprojekte im Rahmenprogramm näher beleuchtet.

So skizziert Stefan Drößler am Sonntag, den 19. August  2018, um 15 Uhr die Bestrebungen verschiedener Filmschaffender in Berlin und Hollywood während der 1920er Jahre, den Faust-Stoff zu verfilmen, in einem Vortrag mit Filmbeispielen. Er berichtet von der bewegten Vorgeschichte des Faust-Films, den F. W. Murnau letztlich für die Ufa drehte und der am selben Abend im Arkadenhof – erstmals mit den ursprünglichen Zwischentiteln von Gerhart Hauptmann – zu sehen ist. Zudem zeigt Drößler wenig bekannte Probeaufnahmen von Ernst Lubitsch aus Hollywood und erzählt von der prominenten Besetzung, die für diese Fassung im Gespräch war.

Um 17 Uhr präsentiert Valentine Robert, Filmhistorikerin an der Universität Lausanne, die deutsche Erstaufführung ihres Kurzfilmprogramms mit dem Titel "Lebende Bilder", das sich mit der Beziehung zwischen Stummfilm und bildender Kunst befasst: Seit seinen Anfängen greift das Kino bei der Darstellung historischer Ereignisse oder bei Literaturverfilmungen auf berühmte Gemälde oder Skulpturen zurück – unter anderem, um das Filmen nackter Personen als Kunst zu rechtfertigen. Das Programm stellt Filme der Jahre 1897 bis 1913 den korrespondieren Kunstwerken gegenüber und wird von Stephen Horne am Flügel und erstmals auch von Elizabeth-Jane Baldry auf der Harfe live begleitet.

Der letzte Festivaltag (Sonntag, der 26. August) steht um 15:00 Uhr zunächst ganz im Zeichen von Hugo Bettauers umstrittenem hochpolitischem „Roman von übermorgen“ "Die Stadt ohne Juden" und seiner Verfilmung durch Hans Karl Breslauer aus dem Jahr 1924. Nikolaus Wostry, Leiter des Filmarchivs Austria in Wien, spricht über Leben und Werk Bettauers und die jüngst mithilfe einer internationalen Crowd Funding-Kampgane realisierte Rekonstruktion des Films, der zum Festivalabschluss am Abend, ebenfalls als deutsche Erstaufführung, im Arkadenhof gezeigt wird.

Anschließend um 17 Uhr ist der opulente indische Stummfilm Das Grabmal einer großen Liebe des Münchner Filmemachers Franz Osten zu erleben. Der 1928 an Originalschauplätzen mit indischen Darstellern entstandene Film erzählt in eindrucksvollen Bildern die Legende des Taj Mahal. Jüngst wurde er vom British Film Institute aufwändig digital restauriert und wird in Bonn, als eine weitere Deutschlandpremiere, mit dem neuen von Anoushka Shankar komponierten Soundtrack präsentiert.

Für die Veranstaltungen des Rahmenprogramms, mit denen der Förderverein Filmkultur dem interessierten Publikum so die Möglichkeit bietet, exklusive und plastische Einblicke in die Arbeit der Filmarchive und Kinematheken in der ganzen Welt zu gewinnen, sind Karten zum Preis von 7 €, ermäßigt 5 € erhältlich. Diese können beim Förderverein Filmkultur Bonn e.V. unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis spätestens zwei Tage vorm jeweiligen Veranstaltungstermin verbindlich reserviert werden.

Das gesamte Programm der 34. Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino findet man auf www.internationale-stummfilmtage.de.

Die 34. Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino werden veranstaltet vom Förderverein Filmkultur Bonn e.V. in Kooperation mit dem Filmmuseum München, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, dem AStA Bonn, der Bonner Kinemathek und dem LVR-LandesMuseum Bonn, und unterstützt von der Bundesstadt Bonn, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Film- und Medienstiftung NRW und der Bundesbeauftragen für Kultur und Medien (BKM).

Textquelle: Veranstalter; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 04 250In der Saison 2017/2018 widmet sich das Orchester Jakobsplatz München unter der Leitung von Dirigent Daniel Grossmann der Stummfilmmusik.

Das Herzstück ist dabei die Reihe „Flimmerkammer“, in der in Kooperation mit den Münchner Kammerspielen Stummfilme mit Live-Musik präsentiert werden. Ihren Saisonabschluss erlebt die Reihe am Freitag, den 20. Juli 2018, mit einem Flimmerkammer Spezial zu Faust – eine deutsche Volkssage aus dem Jahr 1926.

Das Orchester Jakobsplatz München unternimmt unter dem Titel „Faust – ein Dokumentarkonzert“ einen musikalischen Rekonstruktionsversuch, da die Originalpartitur zu F. W. Murnaus Stummfilmklassiker bis auf wenige Motive verschollen ist. Ebenso ist das Wissen um den Komponisten der Filmmusik, Werner Richard Heymann, den einstmals erfolgreichen und später aus Nazis-Deutschland emigrierten Filmkomponisten, nur noch wenig präsent. Mehr zur Veranstaltung und dem Ticketverkauf unter www.o-j-m.de
Quelle: Veranstalter; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

murnau stern berlin 250Die Friedrich Wilhelm Murnau-Gesellschaft Bielefeld zeigt bei ihrem 29. Film+MusikFest eine Auswahl an Stummfilmen unter dem Motto „Giganten“.

Vom 26. Oktober bis 11. November 2018 werden sechs Werke mit Livemusik in der Rudolf-Oetker-Halle und im Lichtwerk präsentiert. Zusehen sind unter anderem Wesley Ruggles´ The Plastic Age (USA 1925), John Fords Four Sons (USA 1928) und Hans Brückners Juwelen (Sensation im Diamanten-Club) (A 1930). mehr

Quelle: Friedrich Wilhelm Murnau-Gesellschaft Bielefeld; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer (das Bild zeigt den Stern für F. W. Murnau auf dem Potsdamer Platz in Berlin)

cover hunger in waldenburg absolut medien 250Seit 06. Juli 2018 ist in der Edtion ARTE die DVD-Veröffentlichung "Um´s tägliche Brot/Hunger in Waldenburg" und "Morgenröte. Das Drama des Stollens `306´" erhältlich.

Phil Jutzi drehte "Um´s tägliche Broot/Hunger in Waldenburg" im Jahr 1929. Zur gleichen Zeit entstand auch Wolfgang Neffs "Morgenröte. Das Drama des Stollens `306´".

Für die Stummfilme wurden neue Musikeinspielungen von Cordula Heth und Susanne Schaak (Komposition und Interpretation) aufgenommen. Zudem liegen sie mit englischen und polnischen Untertiteln vor. Die Texte im Booklet (im PDF-Rom-Teil) sind in Deutsch und Polnisch, ergänzend erhellen Zensur- und Produktionsunterlagen den Umgang mit "Um´s tägliche Broot/Hunger in Waldenburg" in der Weimarer Republik und in der DDR. mehr

murnau stern berlin 250Am 29. und 31. Juli 2018 wird im Rahmen des Open Air Kino Mitte in Berlin Friedrich Wilhem Murnaus Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens aus dem Jahr 1922 gezeigt.

In den Hauptrollen sind Max Schreck, Gustav von Wangenheim und Greta Schröder zu sehen. Der stilistisch einflussreiche Film ist eines der großen Meisterwerke des Weimarer Kinos.

Beim Open Air Kino Mitte wird "Nosferatu" von Hans Brandner live begleitet. Der Musiker greift dabei auf die originale Filmmusik von Hans Erdmann zurück. mehr
Das Bild zeigt den Stern für Friedrich Wilhelm Murnau auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Am Sonntag, den 29. Juli 2018, wird im Tonfilm-Theater in Münsingen die amerikanische Komödie Lichter der Großstadt gezeigt.

Charlie Chaplin drehte "City Lights", in dem er einmal mehr in seiner legendären Rolle als Tramp zu sehen ist, von 1928 bis 1931, der Übergangszeit vom Stumm- zum Tonfilm.

Live musikalisch begleitet wird das Werk von Roger Makowski. Neben dem Film ist auch die außergewöhnliche Location einen Besuch wert: Das "Truppen Tonfilm Theater" wurde 1936 in einer Kaserne in Münsingen eröffnet und in den 1960er-Jahre geschlossen. Hans-Joachim Kraft hat als neuer Betreiber das Kino im Jahr 2017 zu neuem Leben erweckt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250Der deutsche Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent Carl Boese starb vor 60 Jahren, am 06. Juli 1958, in Berlin.

In der Stummfilmzeit führte unter anderem Regie bei Die Tänzerin Barberina (1920) und Co-Regie bei Der Golem, wie er in die Welt kam (1920). Mit Die elf Teufel (1927) produzierte er einen der ersten Fußballfilme der Kinogeschichte. Während der Zeit des Nationalsozialismus dreht er wie am Fließband Unterhaltungsware wie etwa Hallo Janine (1939) mit Marika Rökk. Er wurde am 26. August 1887 in Berlin geboren. mehr 
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Der dänische Regisseur und Filmautor Lauritz "Lau" Lauritzen senior starb vor achtzig Jahren, am 02. Juli 1938, in Kopenhagen. Er wurde am 13. März 1878 in Silkeborg, ebenfalls Dänemark, geboren.

Lauritzen war ab 1910 als Kinoregisseur tätig. Zu seinen Arbeiten gehören unter anderem die ersten Filme der Serie Pat und Patachon: Von 1921 bis 1932 drehte er alle Werke des vor allem in Europa sehr beliebten Komikerduos. 1936 beendete Lauritzen seine Filmkarriere. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Abwege Copyright Foerderverein Filmkultur Bonn ev 250Vom 16. bis 26. August 2018 lädt der Förderverein Filmkultur Bonn e.V. wieder zum größten deutschen Stummfilmfestival ein und verwandelt den Arkadenhof der Universität Bonn in den wahrscheinlich schönsten "Kinosaal" der Stadt.

Bei den 34. Internationalen Stummfilmtagen – Bonner Sommerkino sind an elf Abenden Stummfilme aus aller Welt mit live-musikalischer Begleitung zu erleben. Zur Festivaleröffnung wird am Donnerstag, den 16. August 2018, um 21 Uhr zunächst Buster Keatons erstes großes Meisterwerk Buster Keatons Flitterwochen (USA 1920) gezeigt, in dem ein frisch vermähltes Paar versucht, ein Fertighaus zusammenzusetzen. Als Hauptfilm läuft anschließend G. W. Pabsts Abwege (Deutschland 1928), ein mit brillanten Bildern bestechendes Gesellschaftsportrait über ein Ehepaar in der Krise, das im Berliner Nachtleben in einen Strudel aus Luxus und Laster gerät.

Mit insgesamt 15 Erstaufführungen frisch restaurierter Werke bietet das von Stefan Drößler, Kurator und Leiter des Filmmuseums München, ausgewählte Programm in diesem Jahr besonders vielfältige Möglichkeiten, Neues zu entdecken und über die Frühzeit des Kinos zu erfahren. So werden in Rekonstruktionen beispielsweise F. W. Murnaus Faust - eine deutsche Volkssage (Deutschland 1926) mit Zwischentiteln des Schriftstellers Gerhart Hauptmann, Ernst Lubitschs erfolgreicher Kostümfilm Rosita (USA 1923) mit Stummfilm-Ikone Mary Pickford als umjubelter Straßensängerin oder die poetische japanische Liebesgeschichte Die Tänzerin von Izu (Japan 1933) von Heinosuke Gosho präsentiert. Durch den Bezug zum Rheinland besonders spannend dürfte auch die Vorführung der schwedischen Produktion "Die Wallfahrt nach Kevelaer" werden, einer Verfilmung des berühmten Gedichts von Heinrich Heine aus dem Jahr 1921. Zum Abschluss der Stummfilmtage steht Die Stadt ohne Juden (Österreich 1924, Regie: Hans Karl Brenner) auf dem Programm, eine Adaption von Hugo Bettauers umstrittenem Roman, die mit Unterstützung einer internationalen Crowdfunding-Kampagne jüngst restauriert wurde.

Zu vielen Vorführungen werden Partner aus den jeweiligen Filmarchiven zu Gast sein und in kurzen Einführungen die Filme vorstellen und in Einblicke in ihre Restaurierungsarbeit geben. Als teuerster Stummfilm aller Zeiten erwähnt sei außerdem der Welterfolg Ben Hur von Fred Niblo (USA 1925), der am Freitag, 24. August, präsentiert wird. Die Produktion dauerte über zwei Jahre, sprengte alle Grenzen und bahnte dem Studio MGM den Weg zum mächtigsten Studio Hollywoods und der Welt.

Wie stets darf das Publikum der Stummfilmtage jedoch nicht nur auf die Filme und das Wiedersehen mit vielen großen Ikonen der Stummfilmzeit – wie Charlie Chaplin, Laurel und Hardy, Greta Garbo oder Louise Brooks – gespannt sein, sondern auch auf packende und stimmungsvolle neue Kompositionen und Improvisationen der Musiker, die die Filme live begleiten. Neben langjährigen Weggefährten des Sommerkinos wie Joachim Bärenz, Günter A. Buchwald und Stephen Horne werden auch Frank Bockius, Richard Siedhoff und – nach seinem Debüt im letzten Jahr – der Oboist Mykyta Sierov wieder zu erleben sein. Zum ersten Mal dabei ist zudem die Harfenistin Elizabeth-Jane Baldry, die mehrere Filme gemeinsam mit Stephen Horne begleitet.

An den beiden Sonntagnachmittagen beleuchtet das Rahmenprogramm im LVR-LandesMuseum Bonn in praxisnahen Vorträgen mit Filmbeispielen besonders spannende Projekte und Aspekte der Filmgeschichte und Restaurierung.

Das gesamte Programm findet man auf www.internationale-stummfilmtage.de (PDF-Download des Programmheftes hier).

Die 34. Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino werden veranstaltet vom Förderverein Filmkultur Bonn e.V. in Kooperation mit dem Filmmuseum München, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms- Universität Bonn, dem AStA Bonn, der Bonner Kinemathek und dem LVR-LandesMuseum Bonn, und unterstützt von der Bundesstadt Bonn, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Film- und Medienstiftung NRW und der Bundesbeauftragen für Kultur und Medien (BKM).
Textquelle und Foto: Förderverein Filmkultur Bonn e.V.

filmstreifen gelb 04 250Der sowjetische Filmregisseur und Filmtheoretiker Wsewolod Illarionowitsch Pudowkin starb vor 65 Jahren, am 30. Juni 1953, in Moskau. Er wurde am 28. Februar 1893 in Pensa (Russland) geboren.

Pudowkin war einer der profiliertesten und einflussreichsten Regisseure des frühen russischen Kinos. Zu seinen bekanntesten Werken gehören Die Mutter (UdSSR 1926), Das Ende von Sankt Petersburg (UdSSR 1927) und Sturm über Asien (UdSSR 1928). mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

der heilige berg murnau stiftung 250Am Sonntag, den 27. Mai 2018, um 15.30 Uhr und am Mittwoch, den 30. Mai 2018, um 20.15 Uhr wird im Murnau-Filmtheater in Wiesbaden der Stummfilm Der heilige Berg gezeigt.

Regisseur Arnold Fanck drehte den dramatischen Bergfilm um die Freundschaft zweier Bergsteiger, die sich in die junge Tänzerin Diotima verlieben, 1925/26. Fanck gilt als Pionier des Berg-, Natur- und Sportfilms, der sich häufig für die Regie, die Kameraarbeit, das Drehbuch und den Schnitt seiner Filme verantwortlich zeigte. In einigen seiner Filme wirkte sein Neffe, der spätere Architekt Ernst Petersen, mit. So auch in diesem Stummfilm, für den Fanck erstmals professionelle Schauspieler einsetzte und Leni Riefenstahl für ihre erste Filmrolle engagierte.

Die Dreharbeiten zu "Der heilige Berg" dauerten etwa eineinhalb Jahre und die Außenaufnahmen fanden im Oktober 1925 in den Schweizer Alpen (im Berner Oberland, am Aletschgletscher und in der Lenzerheide) statt. Der Film beeindruckt noch bis heute vor allem durch seine Aufnahmen an Originalschauplätzen. Die Vorführungen mit eingespielter Musik von Aljoscha Zimmermann finden in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung – Bildungswerke Wiesbaden-Untertaunus und Rheingau statt. mehr
Textquelle und Foto: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

filmstreifen 04 250Der deutsche Schriftsteller und Filmemacher Hanns Heinz Ewers starb vor 75 Jahren, am 12. Juni 1943, in Berlin. Er wurde am 03. November 1871 als Hans Heinrich Ewers in Düsseldorf geboren.

Mit seinem Originaldrehbuch für Der Student von Prag (D 1913) schrieb Ewers Filmgeschichte: Der Klassiker mit Paul Wegener in der titelgebenden Hauptrolle gilt als der erste Kunstfilm der Kinogeschichte. mehr
Foto: Stumfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250Vor 130 Jahren, am 11. Juni 1888, wurde der deutsche Schauspieler Hans Adalbert Schlettow als Hans Adalbert Droescher in Frankfurt am Main geboren.

Er spielte unter anderem in den Fritz Lang-Produktionen Dr. Mabuse, der Spieler (D 1922) und Die Nibelungen (D1924). In Joe Mays Asphalt (D 1929) mimte er den dubiosen Konsul Langen.

Schon vor der "Machtergreifung" der Nazis im Jahr 1933 trat er rechtsgesinnten Gruppierungen in Deutschland bei. Später diente er sich dem Regime an. Er starb am 30. April 1945 in Berlin. mehr
Foto: Stumfilm Magazin/Frank Hoyer

murnau stern berlin 250Am 27. Juni 2018 ist in der Philharmonie im Gasteig München Faust – ein deutsche Volkssage mit live Orchesterbegleitung zu sehen.

Der Stummfilmklassiker von Friedrich Wilhelm Murnau wurde am 14. Oktober 1926 uraufgeführt. Das optisch opulente Filmepos ist Murnaus letzte Produktion in Deutschland. An der Kamera war Carl Hoffmann, die Ausstattung stammte Robert Herlth und Walter Röhrig. In den Hauptrollen sind Gösta Ekman, Emil Jannings und Camilla Horn, in Nebenrollen unter anderem Wilhelm Dieterle und Hans Brausewetter zu sehen.

Die Aufführung am 27. Juni findet im Rahmen des „Faust Festival 2018“ und dem „Münchner Filmfest“ statt. mehr und mehr

Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer (das Bild zeigt den Stern für F. W. Murnau auf dem Potsdamer Platz in Berlin)

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