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Das Black Box Kino im Filmmuseum Düsseldorf zeigt am Samstag, den 27. Juni 2015, um 20 Uhr "Der große Sprung" von Arnold Fanck.

In den Hauptrollen des amüsanten Ski-Films aus dem Jahr 1927 sind Luis Trenker, Leni Riefenstahl und Hans Schneeberger zu sehen. Das Drehbuch stammt von Arnold Fanck, der auch Regie führte und als Pionier des Bergfilms (Die weiße Hölle vom Piz Palü) gilt. "Der große Sprung" wird in der Reihe "Stummfilm und Musik" des Düsseldorfer Filmmuseums gezeigt. mehr

Der deutsche Kameramann und Regisseur Carl Hoffmann wurde am 9. Juni 1885, vor 130 Jahren, in Neisse geboren.

Als Kameramann war er unter anderem an den Stummfilmklassikern Dr. Mabuse, der Spieler (1922), Die Nibelungen (1924), Varieté (1925) und Faust – eine deutsche Volkssage (1926) beteiligt. Wie etwa Karl Freund (Metropolis, 1927) zählt Hoffmann zu den bedeutensten Kameramännern des Weimarer Kinos. Sein Sohn Kurt Hoffmann war einer der erfolgreichsten Regisseure des deutschen Nachkriegskinos. Carl Hoffmann starb am 13. Juli 1947 in Minden. mehr

Der österreichische Kameramann Hans Schneeberger wurde am 07. Juni 1895 in Brandberg (Tirol) geboren.

Er drehte zum Beispiel unter der Regie von Arnold Fanck und Leni Riefenstahl; letztere war zeitweise auch seine Lebensgefährtin. In der Stummfilmzeit war Schneeberger unter anderem an den Produktionen Der Berg des Schicksals (1924), Der heilige Berg (1926), Der große Sprung (1927) beteiligt. Er starb am 19. November 1970 in Salzburg. mehr

Rudolf Klein-Rogge, geboren als Friedrich Rudolf Klein-Rogge am 24. November 1885 in Köln und gestorben am 29. Mai 1955 in österreichischen Wetzelsdorf war ein deutscher Schauspieler der 1920er und 1930er Jahre.

Legendär ist Klein-Rogges Darstellung als Wisschenschaftler Rotwang in "Metropolis", wie er das sogenannte Maschinenweib erschafft. Auch als Dr. Mabuse kam er, ebenfalls unter der Regie von Fritz Lang, zum Einsatz. Er war mit der Drehbuchautorin Thea von Harbou verheiratet. mehr

Der deutsche Schauspieler und Komiker Wilhelm Bendow starb vor 65 Jahren, am 29. Mai 1950, in Einbeck. Dort wurde er als Wilhelm Emil Boden am 29. September 1884 auch geboren.

In der Stummfilmzeit spielte er unter anderem in "Aus eines Mannes Mädchenzeit" (vermutlich 1912 oder 1913 gedreht), ein frühes Beispiel für Travestie im Kino. Er war in über 100 Produktionen vornehmlich in Nebenrollen zu sehen. Große posthume Bekanntheit erlangte er in den 70er Jahren durch die Verwendung seines Skteches "Auf der Rennbahn" für einen Zeichentrickfim von Loriot mit dem legendären Ausspruch: "Wo laufen sie denn?". Von Fans und Freunden wurde er mitunter "Onkel Wilhelm" und, aufgrund seiner Rolle als Mondmann im UFA-Film "Münchhausen" (1943), "Mann im Mond" genannt. Mehr zu Bendow in der Ausgabe 1/2015 von HIStory, dem Magazin des Centrum Schwule Geschichte Köln (CSG), und auf Wikipedia.

kracauer stern berlin 250Ab 28. Mai 2015 kommt der Dokumentarfilm "Von Caligari zu Hitler!" in die Kinos. Regie führte der Filmkritiker Rüdiger Suchsland.

Der Film beschäftigt sich mit den Filmtheorien von Siegfried Kracauer (1889-1966) und geht vor allem der These nach, ob Filme der zwanziger und frühen dreißiger Jahre wie Dr. Mabuse, der Spieler (1922, Regie Fritz Lang) und Das Cabinet des Dr. Caligari (1920, Regie Robert Wiene) eine Vorahnung vom aufkeimenden Faschismus transportieren und als Warnung davor zu deuten sind.

Das Bild zeigt den Stern für Siegfried Kracauer auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

arte logo 250ARTE zeigt am 25. Mai 2015 um 23.35 Uhr "Zur Chronik von Grieshuus" in einer TV-Erstausstrahlung.

Der Stummfilm aus dem Jahr 1925 wird mit der rekonstruierten Originalmusik von Gottfried Huppertz ausgestrahlt. Zur Chronik von Grieshuus ist eine Familiensaga nach Theodor Storm. Regie führte Arthur von Gerlach nach einem Drehbuch von Thea von Harbou.

In Hauptrollen sind Lil Dagover, Arthur Kraußneck und Paul Hartmann zu sehen. Der zweite und zugleich letzte Film von Arthur von Gerlach wurde am 11. Februar 1925 im Ufa Palast am Zoo in Berlin uraufgeführt.

"Metropolis" wurde von Regisseur Fritz Lang in den Jahren 1925 und 1926 in Deutschland inszeniert. Drehbeginn des monumentalen Stummfilms, einem der teuersten Streifen seiner Zeit, war vor 90 Jahren, am 22. Mai 1925. Er ist ein herausragendes Werk der Filmgeschichte und ein Klassiker des deutschen Expressionismus.

Auch heute noch übt "Metropolis" einen Einfluss auf Filmschaffende aus und ist Gegenstand von filmhistorischen Anlaysen. Als erster Film weltweit wurde er in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. Es spielen Brigitte Helm, Gustav Fröhlich, Alfred Abel, Fritz Rasp, Rudolf Klein-Rogge und Heinrich George.

Eine aufwändig restaurierte Fassung von "Metropolis" wurde am 12. Februar 2010 im Rahmen der Berlinale 2010 im Friedrichstadtpalast und in der Alten Oper Frankfurt zeitgleich aufgeführt. Die vielbeachtete Neuveröffentlichung ist durch einen spektakulären Kopienfund in Buenos Aires im Jahr 2008 möglich geworden; anhand dieser 16mm-Filmrollen konnte "Metropolis" restauriert und so seiner Uraufführungsfassung angenähert werden. mehr

Das Black Box Kino im Filmmuseum Düsseldorf zeigt am Samstag, den 30. Mai 2015, um 20 Uhr "Varieté" von Ewald André Dupont.

Bei der 65. Berlinale 2015 wurde die von der Murnau-Stiftung aufwändig rekonstruierte und restaurierte Fassung von Varieté erstmalig gezeigt. In den Hauptrollen sind Emil Jannings, Lya de Putti, Maly Delschaft und Warwick Ward zu sehen. An der "entfesselten Kamera" dieses seinerzeit überaus erfolgreichen "Sensationsfilms" war Kameramann-Legende Karl Freund. An der Kinoorgel und am Klavier in der Black Box spielt Wilfried Kaets aus Köln. Der Film wird in der Reihe "Stummfilm und Musik" des Düsseldorfer Filmmuseums gezeigt. mehr

Mit einem Eidoloscope genannten Projektionsapparat wurde am 20. Mai 1895 in einem eigens dafür eingerichteten Raum am Broadway in New York die wahrscheinlich weltweit erste Filmprojektion vor einem zahlendem Publikum durchgeführt. 

Der Film zeigte einen Boxkampf, der am 04. Mai 1895 aufgenommen worden war. An der Entwicklung des Eidoloscope für die Lambda Company von Woodville Lathams und seinen Söhnen Otway und Gray war aller Wahrscheinlichkeit nach der Chefingenieur von Thomas Alva Edison, William K. L. Dickson, und ein Mitarbeiter von Dickson, Eugène Augustin Lauste, maßgeblich beteiligt. Mit dem Vorführgerät wurde ein Filmstreifen mit zwölf Bildern pro Sekunde vorgeführt. mehr 

Georg Wilhelms Papsts "Die freudlose Gasse" wurde am 18. Mai 1925 in Berlin uraufgeführt.

Das Sozialdrama ist der einzige gemeinsame Leinwandauftritt von Greta Garbo und Asta Nielsen. Des weiteren sind Werner Kraus, Ilka Grüning, Jaro Fürth und Valeska Gert zu sehen. Der Film ist ein Klassiker des Weimarer Kinos und stilitisch der Neuen Sachlichkeit zuzuordnen. Bei der Edition Filmmuseum ist eine aufwändig restaurierte Fassung des Films erhältlich. mehr

arte logo 250ARTE zeigt am 18. Mai 2015 um 23.35 Uhr "Die Stadt der Millionen. Ein Lebensbild Berlins" in einer TV-Erstausstrahlung.

Die Stadt der Millionen von Adolf Trotz war einer der erfolgreichsten Ufa-Kulturfilme und hat das deutsche Kino der 20er Jahre bereichert. Er liegt nun in einer vervollständigten Fassung vor, die auf ARTE ihre Fernsehpremiere erlebt.

Der Film aus dem Jahr 1925 nimmt das Publikum mit zu einer unterhaltsamen und informativen Stadterkundung. Regisseur Adolf Trotz verknüpfte in diesem ersten abendfüllenden Stadtporträt der deutschen Kinohistorie dokumentarische Aufnahmen, Trickszenen und Spielsequenzen. (Quelle: Pressetext Arte)

Der deutsche Arzt und Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld starb am 14. Mai 1935, vor 80 Jahren, in Nizza nach seiner Flucht aus Nazideutschland. Er wirkte unter anderem an den Stummfilmen Anders als die Andern (1919) und Die Prostitution (1919) mit.

Bei beiden sogenannten Sitten- bzw. Aufklärungsfilmen unter der Regie von Richard Oswald fungierte Hirschfeld als wissenchaftlicher Berater. In "Anders als die Andern" war Hirschfeld zudem in der Rolle eines Sexualforschers selbst vor der Kamera. Der weltweit erste Film gegen die Diskriminierung von Homosexuellen erzählt von einem Erpressungdelikt im Zusammenhang mit dem § 175. In Hauptrollen sind unter anderem Conrad Veidt und Reinhold Schünzel zu sehen. Von dem Stummfilm ist nur noch ein Fragment erhalten. Bei der Edition Filmmuseum wurde eine Rekonstruktion von "Anders als die Andern" mit zahlreichen ergänzenden Materialien auf DVD veröffentlicht. Magnus Hirschfeld wurde am 14. Mai 1868 in Kolberg geboren. mehr

Der US-amerikanische Filmregisseur und Filmproduzent Clarence Brown wurde am 10. Mai 1890 in Clinton (Massachusetts) geboren.

In der Stummfilmzeit drehte er zwei überaus erfolgreiche Filme mit Greta Garbo: Es war (Flesh and the Devil, 1926) und Eine schamlose Frau (A Woman of Affairs, 1928). Auch in der Tonfilmzeit war er für die Filmdiva tätig und erwarb sich so den Beinamen "Garbos Regisseur".

Für seine Regiearbeiten war er mehrfach für den Oscar nominiert worden ohne die Auszeichnung jemals zu erhalten. Clarence Brown starb am 17. August 1987 in Santa Monica. mehr

arte logo 250Der deutsch-französische TV-Sender ARTE präsentiert seit Mai 2015 als neues Angebot auf seiner Internetseite ein wechselndes Programm an interessanten Stummfilmen in voller Länge.

Der Sender verspricht jeden Monat ein Stummfilm-Onlineangebot von vier Filme aus vier Kino-Nationen, pro Monat kommt ein neuer Film hinzu und ein veröffentlichter wird wieder offline genommen. mehr

Weimarer Republik

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Wien: Filmreihe "Joe May"

Vom 07. bis 28. Februar 2019 zeigt das Metro Kinokulturhaus die Retrospektive "Joe May". mehr