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"Metropolis" wurde von Regisseur Fritz Lang in den Jahren 1925 und 1926 in Deutschland inszeniert. Drehbeginn des monumentalen Stummfilms, einem der teuersten Streifen seiner Zeit, war vor 90 Jahren, am 22. Mai 1925. Er ist ein herausragendes Werk der Filmgeschichte und ein Klassiker des deutschen Expressionismus.

Auch heute noch übt "Metropolis" einen Einfluss auf Filmschaffende aus und ist Gegenstand von filmhistorischen Anlaysen. Als erster Film weltweit wurde er in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. Es spielen Brigitte Helm, Gustav Fröhlich, Alfred Abel, Fritz Rasp, Rudolf Klein-Rogge und Heinrich George.

Eine aufwändig restaurierte Fassung von "Metropolis" wurde am 12. Februar 2010 im Rahmen der Berlinale 2010 im Friedrichstadtpalast und in der Alten Oper Frankfurt zeitgleich aufgeführt. Die vielbeachtete Neuveröffentlichung ist durch einen spektakulären Kopienfund in Buenos Aires im Jahr 2008 möglich geworden; anhand dieser 16mm-Filmrollen konnte "Metropolis" restauriert und so seiner Uraufführungsfassung angenähert werden. mehr

Das Black Box Kino im Filmmuseum Düsseldorf zeigt am Samstag, den 30. Mai 2015, um 20 Uhr "Varieté" von Ewald André Dupont.

Bei der 65. Berlinale 2015 wurde die von der Murnau-Stiftung aufwändig rekonstruierte und restaurierte Fassung von Varieté erstmalig gezeigt. In den Hauptrollen sind Emil Jannings, Lya de Putti, Maly Delschaft und Warwick Ward zu sehen. An der "entfesselten Kamera" dieses seinerzeit überaus erfolgreichen "Sensationsfilms" war Kameramann-Legende Karl Freund. An der Kinoorgel und am Klavier in der Black Box spielt Wilfried Kaets aus Köln. Der Film wird in der Reihe "Stummfilm und Musik" des Düsseldorfer Filmmuseums gezeigt. mehr

Mit einem Eidoloscope genannten Projektionsapparat wurde am 20. Mai 1895 in einem eigens dafür eingerichteten Raum am Broadway in New York die wahrscheinlich weltweit erste Filmprojektion vor einem zahlendem Publikum durchgeführt. 

Der Film zeigte einen Boxkampf, der am 04. Mai 1895 aufgenommen worden war. An der Entwicklung des Eidoloscope für die Lambda Company von Woodville Lathams und seinen Söhnen Otway und Gray war aller Wahrscheinlichkeit nach der Chefingenieur von Thomas Alva Edison, William K. L. Dickson, und ein Mitarbeiter von Dickson, Eugène Augustin Lauste, maßgeblich beteiligt. Mit dem Vorführgerät wurde ein Filmstreifen mit zwölf Bildern pro Sekunde vorgeführt. mehr 

Georg Wilhelms Papsts "Die freudlose Gasse" wurde am 18. Mai 1925 in Berlin uraufgeführt.

Das Sozialdrama ist der einzige gemeinsame Leinwandauftritt von Greta Garbo und Asta Nielsen. Des weiteren sind Werner Kraus, Ilka Grüning, Jaro Fürth und Valeska Gert zu sehen. Der Film ist ein Klassiker des Weimarer Kinos und stilitisch der Neuen Sachlichkeit zuzuordnen. Bei der Edition Filmmuseum ist eine aufwändig restaurierte Fassung des Films erhältlich. mehr

arte logo 250ARTE zeigt am 18. Mai 2015 um 23.35 Uhr "Die Stadt der Millionen. Ein Lebensbild Berlins" in einer TV-Erstausstrahlung.

Die Stadt der Millionen von Adolf Trotz war einer der erfolgreichsten Ufa-Kulturfilme und hat das deutsche Kino der 20er Jahre bereichert. Er liegt nun in einer vervollständigten Fassung vor, die auf ARTE ihre Fernsehpremiere erlebt.

Der Film aus dem Jahr 1925 nimmt das Publikum mit zu einer unterhaltsamen und informativen Stadterkundung. Regisseur Adolf Trotz verknüpfte in diesem ersten abendfüllenden Stadtporträt der deutschen Kinohistorie dokumentarische Aufnahmen, Trickszenen und Spielsequenzen. (Quelle: Pressetext Arte)

Der deutsche Arzt und Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld starb am 14. Mai 1935, vor 80 Jahren, in Nizza nach seiner Flucht aus Nazideutschland. Er wirkte unter anderem an den Stummfilmen Anders als die Andern (1919) und Die Prostitution (1919) mit.

Bei beiden sogenannten Sitten- bzw. Aufklärungsfilmen unter der Regie von Richard Oswald fungierte Hirschfeld als wissenchaftlicher Berater. In "Anders als die Andern" war Hirschfeld zudem in der Rolle eines Sexualforschers selbst vor der Kamera. Der weltweit erste Film gegen die Diskriminierung von Homosexuellen erzählt von einem Erpressungdelikt im Zusammenhang mit dem § 175. In Hauptrollen sind unter anderem Conrad Veidt und Reinhold Schünzel zu sehen. Von dem Stummfilm ist nur noch ein Fragment erhalten. Bei der Edition Filmmuseum wurde eine Rekonstruktion von "Anders als die Andern" mit zahlreichen ergänzenden Materialien auf DVD veröffentlicht. Magnus Hirschfeld wurde am 14. Mai 1868 in Kolberg geboren. mehr

Der US-amerikanische Filmregisseur und Filmproduzent Clarence Brown wurde am 10. Mai 1890 in Clinton (Massachusetts) geboren.

In der Stummfilmzeit drehte er zwei überaus erfolgreiche Filme mit Greta Garbo: Es war (Flesh and the Devil, 1926) und Eine schamlose Frau (A Woman of Affairs, 1928). Auch in der Tonfilmzeit war er für die Filmdiva tätig und erwarb sich so den Beinamen "Garbos Regisseur".

Für seine Regiearbeiten war er mehrfach für den Oscar nominiert worden ohne die Auszeichnung jemals zu erhalten. Clarence Brown starb am 17. August 1987 in Santa Monica. mehr

arte logo 250Der deutsch-französische TV-Sender ARTE präsentiert seit Mai 2015 als neues Angebot auf seiner Internetseite ein wechselndes Programm an interessanten Stummfilmen in voller Länge.

Der Sender verspricht jeden Monat ein Stummfilm-Onlineangebot von vier Filme aus vier Kino-Nationen, pro Monat kommt ein neuer Film hinzu und ein veröffentlichter wird wieder offline genommen. mehr

arte logo 250ARTE zeigt am 11. Mai 2015 um 00.05 Uhr "Die Pest in Florenz" von Otto Rippert (Regie), Fritz Lang (Drehbuch) und Erich Pommer (Produktion).

In den Hauptrollen dieses in Deutschland gedrehten Ausstattungsfilms sind Theodor Becker, Marga Kierska, Julietta Brandt und Otto Mannstaedt zu sehen. Die Pest in Florenz hatte seine Premiere am 23. Oktober 1919 im Berliner Marmorhaus und besticht durch seine eindrucksvollen Filmkulissen. mehr

Der am 06. Mai 1895 in Castellaneta (Italien) geborene Schauspieler Rudolph Valentino gehörte zu den beliebtesten Schauspielern der Stummfilmzeit.

1921 erlangte er weltweite Popularität mit dem Film Der Scheich unter der Regie von George Melford. Weitere Filme wie "Der Adler" und der Forsetzungsfilm "Der Sohn des Scheichs" festigten seine Image als südländischen Liebhaber. Er starb am 23. August 1926 in New York City an einer Lungenentzündung. In den USA löste der frühe Tod des Sexsymbols eine Massenhysterie unter weiblichen Fans aus. mehr

Das Babylon Kino in Berlin zeigt am 09. Mai 2015 um 24.00 Uhr in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" Josef von Sternbergs "The Docks of New York".

In den Hauprollen dieses 1928 in den USA gedrehten Stummfilms sind George Bancroft, Betty Compson und Olga Baclanovam zu sehen. The Docks of New York gilt als einer der ausgereiftesten und visuell beindruckensten Filme in der Laufbahn von Regisseur von Sternberg. Live an der Kinoorgel im Babylon spielt Anna Vavilkina. mehr

 

arte logo 250ARTE zeigt am 04. Mai 2015 um 00.05 Uhr den französischen Art-Déco-Film L‘Inhumaine (Die Unmenschliche) von Marcel L‘Herbier.

Die frisch vom Originalnegativ restaurierte Version wird mit einer neuer Musik des bekannten Perkussionisten Aidje Tafial ausgestrahlt. In den Hauptrollen dieses 1923 in Frankreich gedrehten Films sind Georgette Leblanc, Jaque Catelain und Marcelle Pradot zusehen. mehr
(Quelle: Pressetext Arte)

Die amerikanische Schauspielerin und Journalistin Hedda Hopper wurde am 02. Mai 1885 in Hollidaysburg (Pennsylvania) geboren. Sie starb am 01. Februar 1966 in Hollywood.

Sie spielte zur Stummfilmzeit in mehreren Filmen Nebenrollen, unter anderem in Wings (Regie: William A. Wellman, 1927), der bei den 1st Annual Academy Awards im Jahre 1929 den Oscar als "Bester Film" gewann. Ab den 1930er-Jahren widmete sie sich vermehrt dem Journalismus und wurde eine der einflussreichsten Klatschreporterinnen Hollywoods. mehr

Alfred Hitchcock starb vor 35 Jahren, am 29. April 1980, in Los Angeles. Der am 13. August 1899 in Leytonstone (England) geborene Regisseur zählt zu den einflussreichsten und erfolgreichsten Filmschaffenden des 20. Jahrhunderts. Er schuf mit Spielfilmen wie "Psycho" (1960), "Die Vögel" (1963) und "Der unsichtbare Dritte" (1959) Meisterwerke des populären Kinos.

Er war schon in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts in der Filmproduktion aktiv. So dreht er 1926 in England den spannungsgeladenen Stummfilm Der Mieter (The Lodger), seinen ersten großen Filmerfolg. 1924/25 war er in Babelsberg in die englisch-deutsche Co-Produktion "Die Prinzessin und der Geiger" involviert. mehr

filmstreifen 09 250Der deutsche Schauspieler Hans Brausewetter starb vor 70 Jahren, am 29. April 1945, in Berlin.

Er spielte unter anderem in G. W. Papsts Spielfilmdebüt Der Schatz (1923), F. W. Murnaus Faust - eine deutsche Volkssage (1926) und dem französischen Kriegsfilm Verdun (1928). Brausewetter war zusammen mit Werner Krauß, Emil Jannings und Olga Tschechova auf der Leinwand zu sehen. In der Tonfilmzeit konnter er seine Karriere mühelos, etwa in den Agfacolor-Streifen Münchhausen (1943) und Die Fledermaus (1944), fortsetzen. Während des Nationalsozialismus kam er wegen seiner Homosexualität mit der damaligen antihomosexuellen Gesetzgebung in Konflikt. Er wurde am 27. Mai 1899 in Spanien geboren. mehr 
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

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