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Der amerikanische Filmschauspieler Max Davidson starb vor 65 Jahren, am 04. September 1950, in Woodland Hills (Kalifornien). Er wurde am 23. Mai 1875 in Berlin geboren.

In den Jahren 1927 und 1928 war er Star einer Comedy-Filmreihe der Hal-Roach-Studios. Er spielte in ca. 200 Filmen mit, unter anderem in Intolerance (Regie: G. W. Griffith, 1916), Der große Diktator (Regie: Charles Chaplin, 1940) und Auch Henker sterben (Regie: Fritz Lang, 1943). Die Edition Filmmuseum würdigt Davidson mit einer sorgfältig kuratierten DVD-Edition.

Der derzeit in Produktion befindliche Film "Gutterdämmerung" wird als „der lauteste Stummfilm aller Zeiten" angekündigt.

Regie führt der belgische Künstler Björn Tagemos. Als Darsteller sind Iggy Pop, Grace Jones, Lemmy Kilmister, Tom Araya, Henry Rollins und Jesse Hughes angekündigt. Ein Veröffentlichungsdatum für "Gutterdämmerung" ist noch nicht bekannt. mehr

In der St. Albertus Magnus-Pfarrkirche in Bruckhausen wird am Sonntag, den 06. September 2015, um 19.00 Uhr "Die zehn Gebote" aus dem Jahr 1923 gezeigt.

Der aufwändige Monumentalstreifen The Ten Commandments wurde von Meisterregisseur Cecil B. deMille mit beeindruckenden optischen Effekten und reichlich Pathos gedreht. Theodore Roberts ist als Moses zu sehen, Charles de Rochefort stellte Pharao Ramses dar. Live an der Kirchenorgel in der St. Albertus Magnus-Pfarrkirche spielt Tobias Terhardt. mehr

filmmuseum berlin 250Im September 2000 öffnete das von der Deutschen Kinemathek getragene Filmmuseum Berlin zum ersten Mal seine Pforten.

Anlässlich seines 15-jährigen Bestehens lädt das im Sony-Center am Potsdamer Platz gelegene Museum, dass sich mittlerweile Museum für Film und Fernsehen nennt, am 20. September 2015 zum Feiern und Verweilen ein:

Um 12 Uhr wird der Stummfilm "Das Liebes-ABC" aus dem Jahr 1916 mit Asta Nielsen in der Hauptrolle präsentiert. Als Vorfilm läuft der Dokumentarfilm "Eine große Künstlerin, Asta Nielsen" (1943). Der Hintergrund für die Filmauswahl: Das Museum verwahrt den Nachlass des ersten weiblichen Stars der Kinogeschichte, der lange Jahre in Berlin wohnte und drehte.

Zudem gibt es von 12 bis 16 Uhr einen Trickfilm-Workshop, um 14 Uhr eine Themenführung durch die ständige Ausstellung mit dem Schwerpunkt "Filmstadt Berlin" und um 16 Uhr eine Themenführung, ebenfalls durch die ständige Ausstellung, über Marlene "die fesche Lola" Dietrich. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Samstag, den 05. September 2015, um 24.00 Uhr in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" das Sozialdrama "Die Unehelichen".

Regisseur Gerhard Lamprecht drehte den Film im Jahr 1926 und ließ sich während der Produktion von Heinrich Zille beraten. In Haupt- und Nebenrollen sind Paul Bildt, Bernhard Goetzke, Käthe Haack, Margarete Kupfer, Lili Schoenborn, Ralph Ludwig, Fee Wachsmuth, Margot Misch und Alfred Großer zu sehen.

Live begleitet wird Die Unehelichen am 05.09.2015 von Anna Vavilkina an der Kinoorgel. Am 19.09.2015 zeigt das Babylon einen weiteren "Zillefilm" von Gerhard Lamprecht: Die Verrufenen. mehr

Gerhard Lamprechts "Die Verrufenen" wurde vor 90 Jahren, am 28. August 1925, in Berlin uraufgeführt.

Das Sozialdrama ist unter Mitwirkung des Malers und Fotografen Heinrich Zille entstand. In Haupt- und Nebenrollen sind Aud Egede-Nissen, Bernhard Goetzke, Mady Christians, Arthur Bergen und Paul Bildt zu sehen. Die Verrrufenen ist einer von vier sogenannten Berliner „Milljöh“-Filmen von Regisseur Gerhard Lamprecht, die in restaurierter Fassung bei der Edition Filmmusem auf DVD veröffentlicht wurden. mehr

Der US-amerikanische Schauspieler Lon Chaney sen. starb vor 85 Jahren, am 26. August 1930, in Los Angeles. Der am 1. April 1883 in Colorado Springs geborene Filmdarsteller ging als „der Mann mit den 1.000 Gesichtern“ in die Filmgeschichte ein.

Bekannt wurde Lon Chaney sen. durch die Rolle des Quasimodo in "Der Glöckner von Notre Dame" (1923) unter der Regie von Wallace Worsley. Der aufwändige Film wurde vor allem auch durch die schauspielerischer Leistung und die geniale Maske seines Hauptdarstellers ein Kassenschlager. "Das Phantom der Oper" von 1925, ein Film, der teilweise im Zwei-Farben-Technicolor-Verfahren gedreht wurde, markierte einen weiteren Höhepunkt seiner Karriere, die einen Schwerpunkt im Horrorgerne hatte. Lon Chaney drehte insgesamt zehn Filme mit dem legendären Regisseur Tod Browning. mehr

papst stern berlin 250Der österreichische Filmregisseur Georg Wilhelm Pabst, kurz G. W. Pabst genannt, wurde am 25. August 1885 in Raudnitz (Böhmen) geboren. Er drehte einige der bedeutensten deutschen Stummfilmklassiker.

Eines seiner bekanntesten Werke ist der oft zensierte Film Die freudlose Gasse aus dem Jahr 1925 mit Greta Garbo und Asta Nielsen; der einzige Film, in dem beide Stars zusammen zu sehen sind. Mit der amerikanischen Schauspielerin Louise Brooks drehte er Die Büchse der Pandora und Tagebuch einer Verlorenen (beide 1929), zwei meisterhaft inszenierte Melodramen, die auch heute noch durch das erfrischende Spiel der Hauptdarstellerin begeistern. G. W. Papst starb am 29. Mai 1967 in Wien. mehr

Das Bild zeigt den Stern für G. W. Papst auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Der amerikanische Schauspieler und Komiker Mack Swain starb vor 80 Jahren, am 25. August 1935, im Alter von 59 Jahren in Tacoma (USA). Er wurde am 16. Februar 1876 in Salt Lake City (USA) geboren.

In vielen Filmen von Charles Chaplin war der schwergewichtige, große Schauspieler der grobschlächtige Sidekick. In Chaplins Goldrausch (1925) hatte er den wohl prominentesten Auftritte seiner Karriere, die insgesamt rund 160 Filme umfasst. Swain war unter anderem auch an der Seite von Mabel Normand und Roscoe Arbuckle auf der Leinwand zu sehen. mehr

Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Samstag, den 29. August 2015, um 24.00 Uhr in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" den Stummfilmklassiker "Spione".

Fritz Lang drehte den rasanten und unterhaltsamen Agententhriller im Jahr 1928. Das Drehbuch stammt von Thea von Harbou. In den Hauptrollen sind Rudolf Klein-Rogge, Gerda Maurus, Willy Fritsch (als Agent "No. 326", einer Art Vorläufer des berühmten "007"), Paul Hörbiger, Fritz Rasp und Lupu Pick zu sehen. Live begleitet wird Spione am 29.08.2015 von Anna Vavilkina an der Kinoorgel. mehr

Jean Darling gehörte zeitweise zum Ensemble von Hal Roachs Die kleinen Strolche (Originaltitel "Our Gang"). Sie war das Mädchen mit den blonden Locken von 1927 bis 1929 .

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet über die Schauspielerin, die eine der wenigen noch lebenden Stummfilmstars ist, in einem ausführlichen Feature mit vielen Zitaten und Anekdoten. Jean Darling wurde am 22. August 1922 in Santa Monica (Kalifornien) als Dorothy Jean LeVake geboren. FAZ-Artikel

Das Filmmuseum München beginnt sein Kinoprogramm nach der Sommerpause 2015 wie gehabt mit den "Internationalen Stummfilmtagen im Filmmuseum München".

Gezeigt werden vom 03. bis 09. September Höhepunkte der Bonner Stummfilmtage 2015, unter anderem "The Sheik of Araby" (Regie: Dave Fleischer, USA 1927), "Varieté" (Regie: E. A. Dupont, Deutschland 1925) und "Doktor Satansohn" (Regie: Edmund Edel, Deutschland 1916). Die Filme werden mit live Musikbegleitung vorgeführt. mehr

Insgesamt 24.000 Zuschauer zählten die Veanstalter bei den 31. Internationalen Stummfilmtagen – Bonner Sommerkino im August 2015.

„Wenn 1.500 Zuschauer (bei einer Vorstellung, Red.)  im Arkadenhof so konzentriert das Geschehen auf der Leinwand verfolgen, dass eine umfallende Flasche in dieser Atmosphäre wie ein Donnerschlag klingt, kann es um die Pflege des Filmerbes nicht so schlecht bestellt sein,“ resümierte Festivalleiterin Sigrid Limprecht auf der Internetseite des Festivals. mehr

Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Samstag, den 22. August 2015, um 24.00 Uhr in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" Arthur Robisons "Schatten".

In den Hauptrollen dieses 1923 in Deutschland gedrehten Stummfilmklassikers sind Fritz Kortner, Ruth Weyer, Gustav von Wangenheim, Alexander Granach, Rudolf Klein-Rogge und Fritz Rasp zu sehen. Der Film gilt als ein Meilenstein des deutschen Expressionismus. "Schatten" wurde am 16. Oktober 1923 im U.T.-Kino in Berlin uraufgeführt. Live begleitet wird der Film am 22.08.2015 von Anna Vavilkina an der Kinoorgel. mehr

Der französischer Künstler und Filmregisseur Fernand Léger starb vor 60 Jahren, am 17. August 1955, in Gif-sur-Yvette (Frankreich).

Im Jahr 1924 war er maßgeblich an der Produktion von "Le ballet mécanique", einem Meilenstein des Experimentalfilms, beteiligt. Der Kurzfilm ist inspiriert von "Ballet Mécanique" des amerikanischen Komponisten George Antheil, einem der einflussreichen Musikstücke des frühen 20. Jahrhunderts. Legér wurde am 04. Februar 1881 in Argentan (Frankreich) geboren.

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