Um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwendet das Stummfilm Magazin Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

filmspule bunt 250 1Vom 15. bis 25. August 2019 finden in der beeindruckenden Kulisse des Arkadenhofs der Universität Bonn die 35. Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino statt.

Vom Förderverein Filmkultur Bonn e.V. ausgerichtet, präsentiert das größte deutsche Stummfilmfestival in Open-Air-Atmosphäre elf Abende lang Klassiker, selten gezeigte und ganz frisch restaurierte Werke aus Filmarchiven unter anderem in China, Deutschland, Frankreich, Schweden und den USA.

Einen thematischen Schwerpunkt des von Stefan Drößler, Begründer der Stummfilmtage und Leiter des Filmmuseums München, kuratierten Programms bilden Filme von, mit und über Frauen:

100 jahre stummfilm klassiker logo 250Am 20. Juni 1919 wurde in Berlin die Komödie "Die Austernprinzessin" uraufgeführt.

Im Rahmen der Stummfilm Magazin-Initiative 100 Jahre Stummfilm-Klassiker der Weimarer Republik stellt Autor Frank Hoyer das turbulente Lustspiel von Ernst Lubitsch vor. Im Gegensatz zu seinen späteren, in den USA überaus elegant gedrehten Gesellschaftskomödien, besticht Lubitschs "Austernprinzessin" durch eine geradezu lustvolle Freude am Chaos. 

Mit der Initiative "100 Jahre Stummfilm-Klassiker der Weimarer Republik" möchte Stummfilm Magazin das Interesse für den frühen Film wecken. In jedem Kampagnenjahr werden mehrere bemerkenswerte deutsche Stummfilme, die dann vor hundert Jahren ihre Uraufführung feierten, in den Mittelpunkt der Berichterstattung gerückt – hier nun die widerspenstige "Austernprinzessin".

metro 1 250Vom 13. Juni 2019 bis 29. September 2019 wird im "Museum für Architekturzeichnung" die Ausstellung "Deutsche Filmarchitektur 1918 – 1933" gezeigt.

Das Jahr 2019 steht im Zeichen vieler wichtiger Feierlichkeiten, darunter das 100-jährige Jubiläum des Bauhauses, der ersten deutschen demokratischen Verfassung und des Frauenwahlrechts in Deutschland. Alleine die historische Bedeutung dieser Ereignisse verdeutlicht, dass in der kurzen Zeit des Bestehens der Weimarer Republik wichtige Grundlagen der Moderne gelegt wurden.

Die deutsche Niederlage im Ersten Weltkrieg und die darauffolgende Novemberrevolution 1918 bedeuteten für das Land eine Zäsur, die den Ruf nach radikalen Veränderungen, auch im Kulturbereich, lauter werden ließ. Walter Gropius, der erste Direktor des Bauhauses, setzte die Erfahrungen des Ersten Weltkrieges in Beziehung zur Bauphilosophie: „Eine Welt ist zu Ende. Wir müssen für unsere Probleme eine radikale Lösung finden.“ (1)

the land of the midnight sun filmmuseum potsdam 250Am Sonntag, den 16. Juni 2019, wird um 19:00 Uhr im Kino des Filmmuseums Potsdam der Stummfilm "The Land of the Midnight Sun" (Kanada 1914/15) gezeigt.

Erst vor kurzem wurde bekannt, dass der aus dem brandenburgischen Klobbicke stammende Fotograf Arthur Haack zu Beginn des letzten Jahrhunderts Teilnehmer einer Arktis-Expedition war und dort als Kameramann an einem der frühesten ethnografischen Filme über die Inuit Kanadas mitwirkte. Der Film gibt seltene Einblicke in das damalige Leben der Inuit der Pond-Inlet-Region und zeigt ihre von Wal- und Robbenfang sowie von den Naturgewalten bestimmte Kultur. Haack geriet während der Expedition in einen Blizzard und erfror.

Schüler*innen aus dem Barnimer Landkreis (Foto) haben sich im Rahmen des Projektes "Zeitenspringer" gemeinsam mit der Ortschronistin näher mit Arthur Haack und dessen Film "The Land of the Midnight Sun" beschäftigt und dabei Erstaunliches herausgefunden: So soll kein Geringerer als Charles Chaplin den Film geschnitten haben.

In den Film führen Teilnehmende von "Zeitenspringer" ein, für die Live-Musik sorgen DJ Rapante (Out of the Box) und Martin Leeder. mehr
Textquelle und Foto: Filmmuseum Potsdam

filmmuseum duesseldorf 250 1Aufgrund des großen Erfolgs von bislang 33.000 Besucher*innen wird die Sonderausstellung "Fantastische Welten, perfekte Illusionen – Visuelle Effekte im Film", die seit dem 15. September 2018 im Filmmuseum Düsseldorf gezeigt wird, um zwei Monate, also bis zum 31. August, verlängert.

Die Schau ist die erfolgreichste Sonderausstellung in der Geschichte des Düsseldorfer Filmmuseums. Gegeben wird ein Einblick in die "Special Effects" im Film von den Anfängen des Kinos bis zur Gegenwart. mehr

Textquelle: Filmmuseum Düsseldorf; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Am Freitag, den 14. Juni 2019, wird um 19:00 Uhr im Kino des Filmmuseums Düsseldorf der surrealistische Stummfilm Ein andalusischer Hund gezeigt.

Salvador Dalí und Luis Buñuel schuffen mit dem 1928 in Frankreich entstandenen Kurzfilm das wohl prominenteste surrealistischste Werk der Kinogeschichte. Nach der Vorführung, die im Rahmen der Reihe "Film und Traum" vom 05. bis 19. Juni 2019 stattfindet, folgt ein Vortrag des Kunst- und Kulturwissenschaftlers Jonas Nesselhauf zum Thema. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

werner kuespert 250 1Im Rahmen des Burghausener "Look Into The Future"-Festivals vertonen am Samstag, den 08. Juni 2019, um 17:00 Uhr Küspert & Kollegen die zwei großen Stummfilmklassiker Le Voyage Dans La Lune und  Berlin – Die Sinfonie der Großstadt.

Mit "Die Reise zum Mond" (1902) des französischen Filmpioniers Georges Méliès wird eines der bekanntesten Werke aus den Anfangsjahren der Filmgeschichte dem experimentellen deutschen Dokumentarfilm "Berlin – Die Sinfonie der Großstadt" von Walter Ruttmann aus dem Jahr 1927 gegenübergestellt.

Komponist und Bandleader Werner Küspert hat beide Filme neu vertont und wird seine Musik zusammen mit den renommierten Jazz-Musikern Till Martin am Saxophon, Henning Sieverts am Bass und Bastian Jütte am Schlagzeug uraufführen. Im Anschluss findet ein Künstlergespräch mit Küspert und Tom R. Schulz, Pressesprecher der Elbphilharmonie, statt. Kartenvorverkauf ist hier möglich.
Foto: Küspert & Kollegen

die stadt ohne juden filmarchiv austria 250 02Im Jahr 2018 präsentierte das Filmarchiv Austria die rekonstruierte und digital restaurierte Fassung von Die Stadt ohne Juden (A 1924) und fand damit weltweit ein großes Echo.

Nun feiert die Neurestaurierung am 03. Juni 2019 um 23:35 Uhr ihre TV-Premiere auf Arte TV. Der auf Hugo Bettauers gleichnamiger Romanvorlage basierende österreichische Stummfilm gilt als erstes filmkünstlerisches Statement gegen den Antisemitismus und erweist sich auch heute noch – beinahe 100 Jahre nach seiner Erstaufführung – als überaus aktuell.

Für die Vertonung konnte die österreichische Komponistin Olga Neuwirth gewonnen werden, deren Soundtrack erstmals im November 2018 im Wiener Konzerthaus aufgeführt wurde. Die Komposition wurde für die TV-Premiere vom Ensemble intercontemporain eingespielt und wird Anfang Juni – erstmals außerhalb eines Konzertsaales – die erschreckend prophetischen Bilder von "Die Stadt ohne Juden" musikalisch untermalen. Ab dem Ausstrahlungstag ist der Film noch bis 02. Juli 2019 in der Arte-Mediathek abrufbar. mehr 

Begleitend zur Veröffentlichung der Neurestaurierung von "Die Stadt ohne Juden" präsentierte das Filmarchiv Austria die Ausstellung "Die Stadt ohne. Juden Muslime Flüchtlinge Ausländer" im MetroKinokulturhaus. Aufgrund der großen internationalen Resonanz wurde das Konzept der Schau mit einem Schwerpunkt auf Bayern neu erarbeitet und ist im NS-Dokumentationszentrum München bis 10. November 2019 und vom 13. Dezember 2019 bis 29. März 2020 im Jüdischen Museum Augsburg zu sehen.
Textquelle und Bild: Filmarchiv Austria

filmstreifen 02 250Die österreichische Stummfilmschauspielerin Mia May wurde am 02. Juni 1884 unter dem Namen Hermine Pfleger in Wien geboren.

Unter der Regie und in Filmproduktionen ihres Mannes Joe May wurde sie zur populären Filmdiva aufgebaut. Sie spielte Hauptrollen in aufwändigen Unterhaltungsfilmen wie dem achtteilige Serial Die Herrin der Welt (D 1919) und dem Zweiteiler Das indische Grabmal (D 1921, Drehbuch: Fritz Lang und Thea von Harbou). 1933 emigrierte sie mit ihrem Mann in die USA und starb am 28. November 1980 in Hollywood. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspuele lila 250Die deutsche Animationsfilmerin Lotte Reiniger wurde am 02. Juni 1899 in Berlin als Charlotte Reiniger geboren.

Reinigers bekanntestes Werk ist der Scherenschnittfilm Die Abenteuer des Prinzen Achmed aus dem Jahr 1926. Der visuell beeindruckende Märchenfilm voller Fantasie und Poesie wurde nach Motiven von Erzählungen aus Tausendundeine Nacht inszeniert und ist der älteste noch erhaltene abendfüllende Animationsfilm der Kinogeschichte. Reiniger starb am 19. Juni 1981 in Dettenhausen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntAm Montag, den 03. Juni 2019, wird um 19:00 Uhr im Hamburger Metropolis Kino der Stummfilm Das Blumenwunder (D 1926) gezeigt, ergänzt um weitere Kurzfilme.

Die Aufführung findet im Rahmen der Metropolis-Reihe "100 Jahre Bauhaus" statt und ist der Versuch einer Rekonstruktion eines Filmabends in Dessau am 17. März 1927. Kartenvorverkauf und Reservierungen sind möglich unter E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Telefon 040-342353. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

das indische grabmal 1921 cover 2019 250Am 12. Juli 2019 erscheint in der cinefest-edition Das indische Grabmal als Blu-ray und DVD.

Regisseur Joe May drehte den monumentalen Zweiteiler 1921 nach einem Drehbuch von Thea von Harbou und Fritz Lang mit Conrad Veidt, Mia May, Olaf Fönss, Erna Morena und Paul Richter in Hauptrollen. Die Außenaufnahmen fanden auf dem Filmgelände der May-Film GmbH in Woltersdorf bei Berlin statt. Für die prachtvolle Ausstattung waren Erich Kettelhut, Otto Hunte, Karl Vollbrecht und Martin Jacoby-Boy zuständig.

Die Edition beinhaltet ein 28-seitiges Booklet und wird von AV Visionen publiziert. Die Musikbegleitung stammt von Irena Havlová und Vojtěch Havel. Die Veröffentlichung wird von CineGraph und dem Bundesarchiv in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung herausgegeben. mehr

der geiger von florenz cover bluray 2019 250Seit dem 31. Mai 2019 ist die Tragikomödie Der Geiger von Florenz auf Blu-ray und DVD vom Label Universum Film erhältlich.

Zu sehen ist die 2018 von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung restaurierte Fassung, die bei den UFA-Filmnächten am 22. August 2018 auf der Berliner Museumsinsel ihre Weltpremiere hatte. Regisseur Paul Czinner drehte den Film 1926 mit Elisabeth Bergner, Conrad Veidt, Walter Rilla, Nora Gregor und Grete Mosheim.

Als Extras beinhalten sowohl die Bluy-ray als auch die DVD die Exportfassung und ein mehrseitiges Booklet mit einem Bericht von Anke Wilkening über die Restaurierung des Films und einem Interview mit Uwe Dierksen zur neuen Musik, die im Auftrag von ZDF und ARTE entstand. Auch auf der Internetseite der Murnau-Stiftung gibt es einen interessanten Einblick in das Restaurierungsprojektmehr

filmklappe blau 250 neuDer amerikanische Filmproduzent Irving Thalberg wurde am 30. Mai 1899 in Brooklyn (New York) geboren.

Tahlberg war am Anfang seiner Karriere bei den Universal Studios, später dann bei Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) tätig. Unter seiner Kontrolle entstanden Stummfilm-Klassiker wie Törichte Frauen (1922), Der Glöckner von Notre Dame (1923), Ben Hur (1925) und The Big Parade (1925).

Der stilsichere und erfolgreiche Produzent war Gründungsmitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Die Academy verleiht ihm zu Ehren sei 1938 den Irving G. Thalberg Memorial Award an bedeutende Filmproduzenten. Thalberg starb am 14. September 1936 in Santa Monica (Kalifornien). mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Die kanadische Schauspielerin und Filmproduzentin Mary Pickford starb am 29. Mai 1979 in Santa Monica (US-Bundesstaat Kalifornien).

Sie zählt zu den populärsten Stars des frühen Kinos. Ihre Filmkarriere begann 1909 unter dem Regisseur D. W. Griffith. Sie spielte unter anderem in den Stummfilmen Der kleine Lord (USA 1921), Rosita (USA 1923) und – zusammen mit ihrem Ehemann Douglas Fairbanks sen. – in The Goucho (USA 1927).

Pickford war zudem Gründungsmitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (Oscarverleihung) und der Filmgesellschaft United Artists (UA). Sie wurde am 08. April 1892 als Gladys Louise Smith in Toronto geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Stummfilme im Kino

zwischentitel september 2019

Das Filmmuseum Düsseldorf zeigt am 26.10.2019 um 20:00 Uhr "Anders als die Andern" und "Ich möchte kein Mann sein". Richard Siedhoff begleitet am Klavier, Lola Horn singt. mehr

10. IOIC Stummfilm-Festival in Zürich

Der "IOIC-Stummfilm-Marathon" findet vom 05. bis 08. Dezember 2019 unter dem Motto "Marathon des Zelluloids" statt. mehr

100 Jahre Bauhaus

bauhaus film pic 250