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filmstreifen 02 250Der österreichische Filmregisseur und -produzent Joe May starb am 29. April 1954 in Hollywood. Er wurde am 07. November 1880 in Wien geboren.

In der Stummfilmzeit drehte er aufwändige Unterhaltumgsfilme wie das achtteilige Serial Die Herrin der Welt (D 1919) und den Zweiteiler Das indische Grabmal (D 1921, Drehbuch: Fritz Lang). Zu seinem Repertoire gehören aber auch Werke mit sozialkritischen Untertönen, wie das visuell beeindruckende Melodram Asphalt aus dem Jahr 1928. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen gelb 04 250Am Samstag, den 27. April 2019, um 20:00 Uhr wird im Kino des Filmmuseums Düsseldorf der deutsche Bergsteiger-Stummfilm Der Kampf ums Matterhorn gezeigt.

Nunzio Malasomma und Mario Bonnard drehten den seinerzeit überaus erfolgreichen Film im Jahr 1928 mit Luis Trenker in der Hauptrolle. Vertont wird das Werk vom "Duo SeidenStrasse", bestehend aus Chanyuan Zhao (Harfe und weitere Saiteninstrumente) und Benjamin Leuschner (Schlagwerk). mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 01 250In Kooperation mit der Evangelischen Akademie Frankfurt und dem Haus am Dom zeigt das Deutsche Filminstitut & Filmmuseum im Mai 2019 Filme aus der Zeit der Weimarer Republik mit Einführungen und Gesprächen.

Das derzeitige Erstarken autoritärer und demokratiefeindlicher Bewegungen und deren Etablierung auch in den Parlamenten weckt gerade in Deutschland die Erinnerung an den Untergang der Weimarer Republik. Doch welche Spuren hinterließen die politischen Unruhejahre im Kino jener Zeit? War Weimar tatsächlich so instabil, wie es im Nachhinein den Anschein hat? Wurden im Kino vor allem autoritäre Leitbilder propagiert? Oder gab es dort nicht auch die Vision stabiler demokratischer Verhältnisse und eines freiheitlichen Aufbruchs wider den Nationalismus? Die Reihe "Weimarer Verhältnisse" stellt aktuelle politische Entwicklungen in Bezug zum Untergang der Republik in den 1930er Jahren. Internetseite des DFF

Textquelle: Deutsches Filminstitut & Filmmuseum; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 01 250Die höchsten Berge, die tiefsten Meeresgründe, die kältesten Eislandschaften, die weitesten Steppen und die exotischsten Inseln – das sind nur einige der Orte, an die die Filme des Programms "Kino auf Welteroberung" entführen.

Die Werke, die vom 16. Mai bis 25. Juni 2019 im Wiener Metro Kinokulturhaus zu sehen sind, stammen von Abenteuer/innen, die auf ihren Reisen oft halsbrecherische Manöver und gefährliche Situationen zu überstehen hatten. Das Kino ist, insbesondere in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, jener Ort, an dem sich diese Erlebnisse in beeindruckenden bewegten Bildern manifestieren können, erst später wird es darin vom Fernsehen abgelöst. In dieser Zeit, so hat man zumindest das Gefühl, werden auch die letzten Winkel der Erde entdeckt und erforscht. Der Kurator der Filmreihe, Florian Widegger, hat Abenteuer- und Expeditionsfilme aus den Jahren 1925 bis 1966 zusammengestellt. mehr
Textquelle: Filmarchiv Austria; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntDas Kommunale Kino Guckloch in Villingen zeigt am Sonntag, den 28. April 2019, um 18:00 Uhr, Der Mann mit der Kamera.

Der russische Filmpionier Dsiga Wertow drehte den experimentellen Stummfilmklassiker, der den Tagesablauf einer (fiktiven) sowjetischen Stadt schildert, im Jahr 1929. Live vertont wird das Werk vom Ensemble Vandel, das für "Der Mann mit der Kamera" eine neue Musik komponiert hat und am 28.04.2019 zur Uraufführung bringen wird. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Am Donnerstag, den 25. April 2019, wird um 20:00 Uhr im Kommunalen Kino Achim Die drei Musketiere gezeigt.

Regisseur Fred Niblo drehte den spannenden Abenteuerfilm im Jahr 1921 mit dem Hollywoodstar Douglas Fairbanks senior in der Hauptrolle. Das Werk nach dem bekannten Romanklassiker von Alexandre Dumas wird live vertont von Marie-Luise Bolte am Klavier. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250Seit einem verheerenden Brand am 15. April 2019 ist die römisch-katholische Kirche Notre-Dame de Paris ("Unsere liebe Frau von Paris") rund um den Globus in aller Munde.

Die Kathedrale wurde von 1163 bis 1345 erbaut und ist nicht nur eines der ältesten gotischen Kirchengebäude Frankreichs, sondern auch eines der bekanntesten Gebäude der Welt. Im Jahr 1991 wurde die Kirche als Teil des Pariser Seine-Ufer-Ensembles zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Mit seinem 1831 erschienenen Roman Der Glöckner von Notre-Dame setzte der Schriftsteller Victor Hugo der Kathedrale ein literarisches Denkmal. Das Buch inspirierte viele Filmemacher und trug zum großen Bekanntheitsgrad der Kirche bei.

Der Roman wurde bereits in der Stummfilmzeit mehrfach verfilmt. Die wohl bekannteste Version aus dieser Kinoära stammt vom amerikanischen Regisseur Wallace Worsley aus dem Jahr 1923 mit Lon Chaney senior ("Der Mann mit den tausend Geischtern") als Quasimodo. Bereits 1905 drehten Alice Guy-Blaché und Victorin-Hippolyte Jasset eine französische Fassung unter dem Titel La Esmeralda. Zudem gibt es Versionen von 1911 unter der Regie von Albert Capellani, 1917 mit der berühmtberüchtigten Schauspielerin Theda Bara und von 1922 mit Sybil Thorndike. Die heute wohl bekanntesten Filmproduktionen nach Victor Hugos Roman stammen allerdings aus der Tonfilmzeit und zeigen Anthony Quinn und Gina Lollobrigida in einer prachtvollen Cinemascope-Produktion aus dem Jahr 1956 und Zeichentrickfiguren in einer Disney-Produktion von 1996.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmklappe blau 250 neuAm 17. April 1919 wurde die amerikanische Firma United Artists (UA) als Vertrieb für die Filmproduktionen von Charlie Chaplin, Douglas Fairbanks sen., D. W. Griffith und Mary Pickford gegründet.

Die Filmschaffenden wollten sich damit aus den Zwängen des Studiosystem befreien. Ab den 1950er-Jahren produzierte die UA auch selbst Filme. Heute gehört das Unternehmen über seine Muttergesellschaft MGM zu Sony Pictures Entertainment. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 04 250Charlie Chaplin wurde am 16. April 1889 geboren. Sein Geburtsort ist vermutlich London.

Mit Filmen wie The Kid (USA 1921), Goldrausch (USA 1925) und The Circus (USA 1928) schrieb er Filmgeschichte und inspirierte unzählige Filmemacher und Komödianten. Im Mittelpunkt vieler seiner Werke steht die von ihm gespielte Figur des "Tramps" (Vagabund). Oftmals verband Chaplin in seinen Filmen ernste und tragisch Handlungselemente zu einem bewegenden, sentimentalen Ganzen.

Noch zur Tonfilmzeit produzierte er mit Lichter der Großstadt (USA 1931) und Moderne Zeiten (USA 1936) Stummfilme, für die er auch die Musik schrieb. Chaplin wurde vom American Film Institute auf Platz 10 der größten amerikanischen Filmlegenden gewählt. Er starb am 25. Dezember 1977 in Vevey (Schweiz). mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

carmen von st pauli quelle fwms 250Am Mittwoch, den 17. April 2019, wird um 19:30 Uhr im Murnau-Filmtheater Die Carmen von St. Pauli gezeigt.

Der pflichtbewusste Steuermann Klaus Brandt verfällt in einer schummrigen Hamburger Hafenkneipe der Tänzerin Jenny Hummel. Daraufhin vernachlässigt er nicht nur seinen Dienst, sondern wird auch noch in kriminellen Machenschaften einer Schmugglerbande hineingezogen.

Regisseur Erich Waschneck drehte den deutschen Stummfilm im Jahr 1928 mit Jenny Jugo, Willy Fritsch und Fritz Rasp. Der Musiker Uwe Oberg wird das Geschehen auf der Leinwand live vertonen. mehr
Textquelle und Foto: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

filmstreifen 08 250 buntNach ihrer Premiere in Bonn ist die aufwändige Schau "Kino der Moderne – Film in der Weimarer Republik" nun vom 20. Juni zum 13. Oktober 2019 in adaptierter Form in der Bundeshauptstadt zu sehen.

Die gemeinsam von der Bonner Bundeskunsthalle und der Deutschen Kinemathek entwickelte Ausstellung stellt das Kino der Weimarer Republik aus verschiedenen Perspektiven vor. Eine ergänzende Veranstaltungsreihe ist geplant. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

 

filmstreifen 09 250Das Kino im Filmmuseum Potsdam zeigt am Samstag, den 13. April 2019, das Stummfilmdrama Mutter Krausens Fahrt ins Glück.

Regisseur Piel Jutzi drehte den Film nach einer Idee des Malers und Fotografen Heinrich Zille. Die titelgebende Hauptrolle spielte Alexandra Schmitt. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde das Werk, ein Vertreter des "proletarischen Films", umgehend verboten. Peer Kleinschmidt vertont live an der Welte-Kinoorgel. mehr 
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen gelb 03 250Seit Herbst 2014 agiert Prof. Dr. Ursula von Keitz als Direktorin des Filmmuseums Potsdam und als Professorin für Filmforschung und Filmbildung im Museum.

Erst mit ihrem Amtsantritt konnte die Integration des Filmmuseums in die Filmuniversität Babelsberg auch praktisch vollzogen werden. Lehre, Forschung und die Museumsleitung in Personalunion sind eine große Herausforderung, die dank der Expertise von Ursula von Keitz, dank der vorhandenen Strukturen an der Filmuniversität und dank eines erfahrenen Museumsteams bewältigt werden konnten.

filmstreifen 02 250Auch bei der aktuellen Ausgabe des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund/Köln werden wieder Stummfilme gezeigt. 

So ist am Samstag, den 13. April 2019, um 12.00 Uhr im Dortmunder "Kino im U" Ernst Lubitschs Die Puppe zu sehen. In der grotesken Filmkomodie aus dem Jahr 1919 spielen Ossi Oswalda, Herman Thimig und Gerhard Ritterband. Die Republik der Backfische steht dann am Sonntag, den 14. April 2019, um 13.30 Uhr an gleicher Stelle auf dem Programm. Regisseur Constantin J. David dreht die mit Geschlechterrollen spielende Stummfilmkomodie 1928 mit Käthe von Nagy in der Hauptrolle. Beide Filme werden von der Pianistin Eunice Martins live musikalisch vertont.

Die Filmtage finden vom 09. bis 14. April 2019 statt. Rund 100 aktuelle und historische Filme, Performances und Diskussionen sind angekündigt. Zu den unterschiedlichen Veranstaltungen werden zahlreiche Gäste aus der deutschen und internationalen Filmbranche erwartet. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 06 250Im Jahr 1919, in den Wirren der Münchner Räterepublik, drehte Regisseur Robert Reinert den Stummfilm Nerven. Ein Werk, das auch noch hundert Jahre nach seiner Entstehung durch seine expressive Filmsprache besticht. 

Durch ausdruckstarke Bildkompositionen und schnelle Schnittfolgen versuchte der Regisseur, die Kriegsfolgen als nervöse Epidemie zu beschreiben. Vom Film waren zunächst nur fragmentarische Kopien erhalten, die in einem aufwendigen Prozess vom Filmmuseum München rekonstruiert wurden.

Im Rahmen seiner Stummfilmkonzertreihe "Flimmerkammer" widmet sich das Jewish Chamber Orchestra Munich nun "Nerven". Der Klangkörper hat den jungen Münchner Komponisten Richard Ruzicka beauftragt, eine neue Musik zu verfassen. Die Uraufführung wird am 09. April 2019 um 20:30 Uhr in den Münchner Kammerspielen stattfinden.

Filmkritiker Heinz Schmid-Dimsch schilderte bereits im Entstehungsjahr des Films, dass das Werk Robert Reinerts nicht mit Worten auszudrücken sei. Vielmehr sollte es empfunden werden. Die flackernden, aufflammenden, zum Teil verschwommenen Bilder ziehen an den Zuschauern vorbei und werden in der Neuinszenierung durch die Kompositionen Richard Ruzickas in bedrohlich-stürmischer Weise untermalt. Ruzicka experimentierte bereits am Gymnasium mit klassischer Musik und schrieb während seines Studiums die Filmmusik für vier Folgen der Fernsehkrimireihe „Tatort“, darunter auch der Münchner Jubiläumstatort 2016. Bereits als Student wurde er beim Zurich Film Festival für die beste internationale Filmmusik nominiert. 2018 erhielt der heute 24-jährige Komponist den renommierten Rolf-Hans Müller Preis für Filmmusik.

Das Stummfilmkonzert findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „1918 | 2018. Was ist Demokratie?" statt, die das Kulturreferat der Landeshauptstadt München anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der bayerischen Revolution und Räterepublik initiiert hat. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Jubiläumsaufführung

madame dubarry zoopalast 2019 250

Am 18. September 1919 wurde der Berliner UFA-Palast am Zoo mit "Madame Dubarry" eröffnet. Genau hundert Jahre später wird das Ereignis mit einer Stummfilmvorführung an gleicher Stelle gewürdigt. mehr

Schau in Berlin

kino der moderne ausstellung berlin 2019 250

Bis zum 13. Oktober 2019 zeigt das Museum für Film und Fernsehen in Berlin die Ausstellung "Kino der Moderne – Film in der Weimarer Republik". mehr

100 Jahre Bauhaus

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