filmspule bunt 250 1Aktuelle und interessante Veröffentlichungen rund um das Thema "Früher Film" gibt es im Netz zu entdecken. Hier eine frische Auswahl. Viel Spaß beim Lesen!

♦ Gerhard Midding schreibt auf www.epd-film.de unter dem Titel "Wiedergefundene Magie" über die Méliès-Dokumentation "Das Geheimnis George Méliès", die noch bis zum 09. März 2021 in der Arte-Mediathek abrufbar ist. mehr

♦ Auch die Filmkritikerin Simone Reber beschäftigt sich in einem Audiobeitrag bei rbbKultur mit dem Kinomagier Georges Méliès und dessen Filme in der Arte-Mediathek. mehr

♦ Vor 90 Jahren, am 30. Januar 2021, fand die Uraufführung von Charlie Chaplins "Lichter der Großstadt" statt. Der Deutschlandfunk würdigt den Film.

MDR Kultur berichtet in einem Audiobeitrag über das Electric Cinema, einem mobilen Kino in Leipzig, das Filme und Kinokunst auf Hauswänden und Fassaden live aus einem Elektro-Auto zeigt ... darunter auch Stummfilme! Und das MDR Fernsehen hat ein Video dazu gemacht.

♦ Vor Kurzem hat der Dirigent und künstlerische Leiter des Metropolis Orchester Berlin, Burkhard Götze, die verschollen geglaubte Originalmusik zum Stummfilmklassiker "Sumurun" (D 1920) wiederentdeckt. Der Tagesspiegel berichtet ausführlich über den Fund. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

arte logo 250Auf Arte TV wird am Sonntag, den 31. Januar 2021, um 16.15 Uhr die Dokumentation Die Zwanziger – Das Jahrzehnt der Frauen (D 2020) erstmals ausgestrahlt. Die Sendung ist vom 31. Januar 2021 bis 21. Mai 2021 auch online in der Arte-Mediathek abrufbar.

Die Zwanziger Jahre eröffnen Künstlerinnen die Chance, aus dem Schatten der Männer zu treten. In ihren Ateliers entsteht nun eine neue, oft dezidiert weiblich geprägte Kunst. Dafür stehen die amerikanische Malerin Georgia O'Keeffe, die in Paris lebende Polin Tamara de Lempicka ebenso wie die Berliner Dadaistin Hannah Höch oder die russische Bildhauerin Wera Muchina.

Die Arte-Dokumentation stellt das Œuvre dieser so unterschiedlichen Frauen vor. Sie sucht in New York, Berlin, Moskau und Paris nach den Spuren ihres Schaffens und blickt, mit oft sehr intimen Selbstzeugnissen, auf das bewegte Leben der vier Ausnahmekünstlerinnen zurück.

filmstreifen 02 250Am 30. Januar 1931 fand in Los Angeles die Premiere von Charlie Chaplins "Lichter der Großstadt" statt.

Die an den Kinokassen überaus erfolgreiche Tragikomödie wurde in der Übergangszeit vom Stumm- zum Tonfilm gedreht; der Produktionsstart war 1928. Die Veröffentlichung erfolgte 1931, als der "sprechende Film" längst vom Publikum akzeptiert und auf der Leinwand erwartet wurde. "Lichter der Großstadt" wurde mit einer Tonspur veröffentlicht, besitzt aber die Anmutung eines Stummfilms. mehr
Bild: Stummfilm Magazin

Der deutsche Schauspieler Willy Fritsch wurde am 27. Januar 1901 in Kattowitz als Wilhelm Egon Fritz Fritsch geboren.

filmstreifen 04 250In der Stummfilmzeit war er unter anderem in den beiden Fritz-Lang-Klassikern Spione (1928) und Frau im Mond (1929) zu sehen. Er spielte an der Seite von Gerda Maurus, Rudolf Klein-Rogge, Paul Hörbiger, Fritz Rasp und vor allem Lilian Harvey. Mit ihr bildete er eines der belietesten Filmpaare der frühen Tonfilmzeit in Erfolgsfilmen wie Die drei von der Tankstelle (1930), Der Kongreß tanzt (1931) und Ein blonder Traum (1932). Fritsch starb am 13. Juli 1973 in Hamburg. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

filmstreifen 08 250 buntVom 28. bis 31. Januar 2021 ist auf dem Vimeo-Channel des Filmmuseums München "Die von der Straße leben" (Sowjetunion 1926) online.

Die beiden Regisseure Fridrich Ermler und Eduard Ioganson drehten das seinerzeit überaus erfolgreiche "komische Melodram" mit Veronika Buzhinskaja, Bela Tschernova, Fjodor Nikitin, Valerij Solovcov und Jakov Gudkinin.

Zu sehen ist "Kat’ka – bumažnyj ranet" in einer Restaurierungen des Filmmuseums München und mit deutschen Untertiteln. Die neue Musikbegleitung stammt von Masha Khotimski. Hier geht es zum Vimeo-Channel: https://vimeo.com/filmmuseummuenchen
Bild: Stummfilm Magazin

buchwald 1 fotonachweis klaus polkowski 250Mitte Januar 2021 wurde im Teatro Verdi in Pordenone die Musik von Günter A. Buchwald für den opulenten französischen Stummfilm "Casanova" (1927) mit dem Orchestra San Marco unter Leitung des Komponisten eingespielt.

Stummfilm Magazin sprach mit dem Musiker, der neben Joachim Bärenz Deutschland dienstältester Stummfilmmusiker ist, über die Tonaufnahmen, seine Komposition und die Stummfilmszene:

"Gab es in den 1970ern knapp eine Handvoll mir bekannter Stummfilmpianisten, so ist dies heute schon unüberschaubar. Gab es am Anfang der Stummfilmrenaissance zwei oder drei Aufführungen monatlich, so kann man heute sicher sein, dass rund um den Globus ein oder zwei oder gar mehr Filmkonzerte täglich auf dem Programm stehen. Inzwischen werden weltweit etablierte und jährlich stattfindende Festivals zwischen Berlin, Bonn, Pordenone, San Francisco und Kyoto durchgeführt, um nur einige zu nennen." Das ganze Interview lesen.
Foto: Klaus Polkowski

filmspule bunt 250 1Aktuelle und interessante Veröffentlichungen rund um das Thema "Früher Film" gibt es im Netz zu entdecken. Hier eine frische Auswahl. Viel Spaß beim Lesen!

♦ Am 16. Januar 1921, vor 100 Jahren, war die Uraufführung von Charlie Chaplins „The Kid“. Die Südddeutsche Zeitung und der Deutschlandfunk berichten.

♦ Mit der Virtual-Reality-Brille Oculus Quest kann man auch 3D-Filme aus der Stummfilmzeit anschauen schreibt das Magazin Mixed.

♦ Die Südwest Presse berichtet über die geplanten ersten Stummfilmtage im Tonfilmtheater Münsingen. mehr

♦ Die Wiener-Zeitung berichtet über die Willi Forst-Onlinefilmschau des Filmarchiv Austria. mehr

♦ "Der Freitag" schreibt in seinem Blog über den Georges Méliès-Film "Die Reise durch das Unmögliche" (F 1904), der noch bis zum 07. Februar 2021 in der Arte-Mediathek verfügbar ist. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

100 jahre stummfilm klassiker logo 250Am 21. Januar 1921 wurde "Der Gang in die Nacht" im Berliner Kino Schauburg uraufgeführt.

Für Friedrich Wilhelm Murnaus erste komplett erhaltene Regiearbeit – mit Olaf Fönss, Erna Morena und Conrad Veidt prominent besetzt – schrieb Carl Mayer das Drehbuch nach einem Entwurf von Harriet Bloch.

Der Film liegt in einer Restaurierung des Filmmuseums München mit einer eingespielten Musik von Richard Siedhoff, die vom Metropolis Orchester Berlin unter der Leitung von Burkhard Götze eingespielt wurde, vor. Edition Filmmuseum hat das Werk, zusammen mit Lupu Picks "Scherben", auf DVD veröffentlicht.

Autor Arndt Pawelczik stellt für die Stummfilm Magazin-Initiative 100 Jahre Stummfilm-Klassiker der Weimarer Republik "Der Gang in die Nacht" vor. Hier geht es zur Filmbesprechung.

filmmuseum berlin 250Die Deutsche Kinemathek führt auf ihrem Instagram-Kanal am Montag, den 08. März 2021, um 19:00 Uhr die Online-Kuratorinnenführung "Pioniergeist, Persönlichkeit, Pragmatismus. Filmemacherinnen der ersten Stunde" durch.

In der Frühzeit des Kinos nutzten viele Frauen die Möglichkeiten der neu entstehenden Filmindustrie. Als Produzentinnen, Regisseurinnen und vor allem als Drehbuchautorinnen stehen sie für die Diversität des jungen Mediums.

Die Ausstellungsführung stellt ausgewählte Protagonistinnen vor: Die Schauspielerinnen Asta Nielsen und Fern Andra produzierten ihre eigenen Filme, die Produzentin Liddy Hegewald betrieb daneben auch Kinos und einen Filmverleih und die Drehbuchautorin Jane Bess erfand eine der ersten Detektivinnen der Filmgeschichte, während Lotte Reiniger im Jahr 1926 den wohl ersten abendfüllenden Animationsfilm realisierte. Die Künstlerin Ella Bergmann-Michel wiederum drehte sozialkritische Dokumentarfilme, und 1931 entstand mit Leontine Sagans "Mädchen in Uniform" der erste Spielfilm mit ausschließlich weiblicher Besetzung.

Die Onlineführung durch die ständige Ausstellung mit den Kurator*innen Kristina Jaspers und Annika Haupts findet anlässlich des Internationalen Frautags statt. mehr
Textquelle: Deutsche Kinemathek; Foto: Stummfilm Magazin

filmmuseum berlin 250Die Deutsche Kinemathek führt auf Instagram am Mittwoch, den 20. Januar 2021, um 19:00 Uhr die Online-Themenführung "Faszination Caligari!" durch.

Robert Wienes "Das Cabinet der Dr. Caligari" (D 1920) beeinflusste spätere Filme, Musik, Moden und Make-ups. Sein prägnanter Stil findet sich wieder in US-amerikanischen Horrorfilmen der 1930er- oder in Musikvideos der 1980er-Jahre sowie in Werken von Tim Burton.

Thomas Zandegiacomo Del Bel, Festivalleiter und Referent für Bildung und Vermittlung, führt durch die Ausstellung "Du musst Caligari werden!" und erklärt, was den "Caligari" mit "Batman" und "The Cure" verbindet. Die Führung geht ca. 30 Minuten, der Eintritt ist frei. mehr
Textquelle: Deutsche Kinemathek; Foto: Stummfilm Magazin

filmspuele lila 250In Chicago wurde am 16. Januar 1921 Charlie Chaplins erster Langfilm, die sozialkritische Tragikomödie The Kid, uraufgeführt.

Chaplin übernahm nicht nur eine der Hauptrollen des Films, sondern auch Regie, Produktion, Drehbuch und Schnitt. Im Jahr 1971 komponierte der damals über achtzigfährige Chaplin für den Stummfilm noch einen Soundtrack. Neben Chaplin sind Edna Purviance und Jackie Coogan auf der Leinwand zu sehen. 2011 wurde der Films ins National Film Registry aufgenommen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

filmspule bunt 250 1Aktuelle und interessante Veröffentlichungen rund um das Thema "Früher Film" gibt es im Netz zu entdecken. Hier eine frische Auswahl. Viel Spaß beim Lesen!

♦ Die Originalmusik zum Stummfilmklassiker "Sumurun" (D 1920) galt lange als verschollen. Vor Kurzem hat der Dirigent und künstlerische Leiter des Metropolis Orchester Berlin, Burkhard Götze, die Komposition wiederentdeckt. In einem Radiointerview bei rbbKultur berichtet er über den Fund, zudem gibt es zwei Beispiele aus der "Sumurun"-Komposition zu hören. mehr

♦ Leipziginfo.de und Leipziger Volkszeitung schreiben über das Electric Cinema, einem mobilen Kino in Leipzig, das Filme und Kinokunst auf Hauswänden und Fassaden live aus einem Elektro-Auto zeigt, darunter auch Stummfilme.

♦ Die Wiener-Zeitung berichtet über die Willi Forst-Onlinefilmschau des Filmarchiv Austria. mehr

♦ "Der Freitag" schreibt in seinem Blog über den Georges Méliès-Film "Die Reise durch das Unmögliche" (F 1904), der noch bis zum 07. Februar 2021 in der Arte-Mediathek verfügbar ist. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

quiz 250 1Von A wie Anamorphose bis Z wie Zoetrop: Das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum lädt zu einem Quiz rund um die Filmgeschichte ein.

Zu erraten gilt es Begriffe, die sich hinter Fotos aus der Dauerausstellung des Museums verbergen. Mitmachen kann man auf der Website und dem Instagram-Kanal des DFF. Stummfilm Magazin wünscht gute Unterhaltung! mehr
Bild: Stummfilm Magazin

geige farbig 250Die in Berlin lebende japanische Geigerin Hoshiko Yamane ist seit Sommer 2020 mit Stummfilm-Livevertonungen auf ihrem YouTube-Channel zu erleben.

Anlass für die Künsterlin, die wöchentlichen Online-Konzertreihe zu starten, waren die Absagen von Liveauftritten aufgrund der Corona-Pandemie. Hoshiko Yamane, die auch mit der Musikformation Tangerine Dream auftritt, improvisiert mit geloopten Geigenklängen zu den Filmbildern.

Die Konzerte, die ca. 20 bis 30 Minuten dauern, finden wöchentlich mittwochs ab 21:00 Uhr statt. Die vergangenen Events, die unter anderem zu Filmen von Georges Méliès, Buster Keaton, D. W. Griffith und Harold Lloyd stattfanden, sind auf Hoshiko Yamanes YouTube-Channel Live Music Cinema abrufbar. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

dff 250Auf seiner Internetseite bietet das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum Podcasts zu filmhistorischen Themen.

Neu in der Podcast-Reihe ist ein Interview mit DFF-Sammlungsleiter Hans-Peter Reichmann über eine "Metropolis"-Grafik des Filmarchitekten Otto Hunte. Das Bild, das für Fritz Langs monumentalen Science-Fiction Film entstand, ist eines der am häufigsten verliehenen Objekte aus dem Archiv des DFF. 

"Metropolis", einer der teuersten Streifen seiner Zeit, ist ein herausragendes Werk der Filmgeschichte und ein Klassiker des deutschen Expressionismus. Auch heute noch übt der Film, der in einer futuristischen Großstadt spielt, Einfluss auf die Popkultur aus. Auf der Leinwand sind Kinostars wie Brigitte Helm, Gustav Fröhlich, Alfred Abel, Fritz Rasp, Rudolf Klein-Rogge und Heinrich George zu sehen. Als erster Film weltweit wurde er in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. zum Podcast
Foto: Stummfilm Magazin

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