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Der amerikanische Filmschauspieler John Gilbert starb vor 80 Jahren, am 09. Januar 1936, in Los Angeles.

Er drehte in der Stummfilmzeit mehrere Filme an der Seite von Greta Garbo, darunter Anna Karenina (Regie: Edmund Goulding, 1927) und Eine schamlose Frau (Regie: Clarence Brown, 1928). Gilbert, der nicht nur auf der Leinwand, sondern auch zeitweise im realen Leben mit der Garbo liiert war, wurde als John Cecil Pringle am 10. Juli 1897 in Logan/Utah (USA) geboren. mehr

Der Drehbuchautor, Regisseur und Filmschauspieler Henrik Galeen wurde vor 135 Jahren, am 7. Januar 1881, als Heinrich Wiesenberg in Stryj (heute Ukraine) geboren.

Zu seinen Arbeiten als Drehbuchautor gehören die Stummfilmklassiker Der Golem, wie er in die Welt kam (Regie: Paul Wegener und Carl Boese, 1920), Nosferatu (Regie: F. W. Murnau, 1922) und Das Wachsfigurenkabinett (Regie: Paul Leni, 1924). Unter seiner Regie entstand unter anderem eine Neuverfilmung von Der Student von Prag (1926). Er starb am 30. Juli 1949 in Randolph/Vermont (USA). mehr

Der deutsche Szenenbildner und Filmregisseur Rochus Gliese wurde vor 125 Jahren, am 06. Januar 1891, in Berlin geboren.

Gliese war unter anderem an den Murnau-Filmen Der brennende Acker, Die Finanzen des Großherzogs (1924) und dem Meilenstein Sunrise (1927) als Szenenbildner beteiligt. Im Jahr 1920 drehte er als Regisseur Der verlorene Schatten mit Paul Wegener in der Hauptrolle. Mit Wegener hatte er zuvor auch schon an bedeutenten Stummfilmproduktionen wie etwa Der Student von Prag (1913) und Der Golem (1914) als Szenenbildner zusammengearbeitet. Gliese starb am 22. Dezember 1978 in Berlin. mehr

Der Schauspieler und Filmregisseur Lupu Pick wurde am 02. Januar 1886 in Iasi (Rumänien) geboren.

Er arbeitete unter anderem mit den Regisseuren Fritz Lang, Otto Rippert und dem Drehbuchautor Carl Mayer zusammen. Mit seiner eigenen Produktionsfirma Rex-Film AG produzierte er Stummfilmklassiker wie Scherben (1921) und Sylvester (1924). Pick war sozial und gesellschaftlich engagiert; so wandte er sich in seinem Film Tötet nicht mehr! aus dem Jahr 1919 gegen die Todesstrafe. Er starb am 07. März 1931 in Berlin. mehr

Der sowjetische Filmemacher und -theoretiker Dsiga Wertow wurde am 02. Januar 1896 in Bialystok (Polen) geboren. Er starb am 12. Februar 1954 in Moskau.

Wertow war einer der bedeutensten russischen Dokumentarfilmregisseure. Sein bekanntester Film ist Der Mann mit der Kamera aus dem Jahr 1929. mehr

Das Kino im Filmmuseum Frankfurt/Main zeigt am 03. Januar 2016 ab 18 Uhr beide Teile von Fritz Langs „Die Spinnen“.

In dem Abenteuerfilm aus dem Jahr 1919 spielen unter anderem Carl de Vogt, Lil Dagover und Ressel Orla. An der Kamera waren Emil Schünemann (1. Teil) und Karl Freund (2. Teil). Live begleitet wird Die Spinnen von Pianist und Komponist Uwe Oberg. mehr

Der amerikanische Organist Cameron Carpenter begleitet in einer "The City Trilogy" genannten Filmreihe drei Stummfilmklassiker, die für die Metropolen Berlin, London und Los Angeles stehen.

Die Vorführungen finden im Babylon Kino in Berlin statt. Am 02. Januar 2016 steht um 20.00 Uhr Berlin - Die Sinfonie der Großstadt (1927) auf dem Programm. Eine Woche später, am 09. Januar 2016, wird zur gleichen Uhrzeit Alfred Hitchcocks in London spielender Suspensestreifen The Lodger (1927) gezeigt. Das Finale am 16. Januar 2016 führt die Kinobesucher dann mit Safety Last (1923) in die luftigen Höhen von Los Angeles. mehr

Gösta Ekman wurde am 28. Dezember 1890 in Stockholm geboren. Er war ein schwedischer Theater- und Filmschauspieler.

Berühmt wurde er durch seine Mitwirkung an Friedrich Wilhelm Murnaus optisch beeindruckenden Film Faust – eine deutsche Volkssage aus dem 1926. Er spielte die titelgebende Hauptrolle an der Seite von Emila Jannings als Mephisto und Camilla Horn als Gretchen. Ekmann starb am 12. Januar 1938 an seinem Geburtsort.

Eines der bedeutensten Daten der Filmgeschichte: Am 28. Dezember 1895 führten Angestellte der Brüder Lumière erstmals eine Filmprojektion mit dem Cinématographe vor einem zahlenden Publikum vor.

Gezeigt wurden zehn Kurzfilme im indischen Salon des Grand Café am Boulevard des Capucine in Paris. Den Lumières gelang es weltweit als ersten, die Aufnahme, Vorführung und Kopierung von Filmen technisch marktreif zu entwickeln. Die Patentierung ihres Systems erfolgte bereits am 13. Februar 1895. Wenige Jahre später veräußerten die Brüder Lumière das Patent an den französischer Unternehmer und Pionier der Filmindustrie Charles Pathé.

Vom 01. bis 31. Januar 2016 zeigt das Zeughauskino im Deutschen Historischen Museum in Berlin eine Auswahl des cinefest-Filmprogramms 2015, das sich dem Thema "Menschem im Hotel" widmete.

In Berlin wird unter anderem Der letzte Mann mit Emil Jannings in der Hauptrolle gezeigt. Friedrich Wilhelm Murnau inszenierte den Stummfilmklassiker 1924 in Deutschland. mehr

Bei den 66. Internationalen Filmfestspielen Berlin wird in der Reihe "Berlinale Classics" die digital restaurierte Fassung von Fritz Langs Der müde Tod als Welterstaufführung gezeigt.

Die Restaurierung des Filmklassikers aus der Weimarer Zeit durch die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden wurde von Restauratorin Anke Wilkening kuratiert und realisiert. Der Film kam 1921 nicht als Schwarz-Weiß-Film, sondern mittels Virage und Tonung eingefärbt ins Kino; die Restauration wird diese Einfärbung wieder zeigen. Die Präsentation der digitalen Filmversion am 12. Februar 2016 im Berliner Friedrichstadtpalast ist auch in musikalischer Hinsicht eine Weltpremiere: Der Freiburger Komponist Cornelius Schwehr schuf als Auftragskomposition von ZDF/ARTE für "Der müde Tod" eine neue Filmmusik, die die stilistischen Vielfältigkeit des Filmklassikers widerspiegeln soll. Das 70-köpfige Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) unter der Leitung von Frank Strobel wird die Premiere spielen.

Grundlage für die digitale Restaurierung des Films ist ein 35mm-Schwarz-Weiß-Duplikat-Negativ des Museum of Modern Art in New York. (Quelle: Pressemitteilung Berlinale) mehr

Sergei Eisensteins Meisterwerk "Panzerkreuzer Potemkin" wurde am 21. Dezember 1925 (anderen Quellen berichten vom 24.12.2015) im Bolschoi-Theater Moskau als offizieller Jubiläumsfilm zur Feier der Russischen Revolution (1905) uraufgeführt.

"Panzerkreuzer Potemkin" wird bei Umfragen unter Filmkritikern immer wieder unter die bedeutensten zehn Filme der Kinogeschichte gewählt. Legendär ist die Szene eines Massakers auf der Treppe zum Hafen von Odessa, die durch ihren virtuosen, rythmischen Schnitt beeindruckt. Der Stummfilmklassiker hat Generationen von Filmemachern beeinflusst hat und ist Gegenstand ungezählter filmwissenschaftlicher Abhandlungen. mehr mehr

Der amerikanischer Schriftsteller F. Scott Fitzgerald starb vor 75 Jahren, am 21. Dezember 1940, in Hollywood. Er wurde am 24. September 1896 in St. Paul im US-Bundesstaat Minnesota geboren.

Sein Roman "The Great Gatsby" (Der große Gatsby) aus dem Jahr 1925 wurde unter der Regie von Herbert Brenon mit Warner Baxter und William Powell schon 1926 verfilmt; das Buch gilt als einer der bedeutensten amerikanischen Romane. Zudem war er in der Stummfilmzeit an den Produktionen "A Chorus Girl’s Romance" (1920), "The Husband Hunter" (1920) und "The Beautiful and the Damned" (1922) beteiligt. mehr

filmmuseum piv 250Das Black-Box-Kino im Filmmuseum Düsseldorf zeigt am Sonntag, den 20. Dezember 2015, um 15 Uhr Filmkomiker Buster Keaton in College.

Regisseur James W. Horne drehte die Sportparodie mit dem deutschen Verleihtitel Der Musterschüler im Jahr 1927. An der Welte-Kinoorgel in der Black Box spielt Otto Maria Krämer.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Sonntag, den 20. Dezember 2015, um 16.00 Uhr den Scherenschnittfilm "Die Abenteuer des Prinzen Achmed".

Animationsfilmerin Reiniger schuf im Jahr 1926 mit Die Abenteuer des Prinzen Achmed den weltweit ältesten noch erhaltenen Trickfilm in Spielfilmlänge. Der fantasie- und liebevoll gestaltete Märchengeschichte in Silhouettentechnik entstand unter Mitwirkung von Walter Ruttmann, Berthold Bartosch, Alexander Kardan und Carl Koch. Das Filmmuseum Düsseldorf zeigt in seiner ständigen Ausstellung Exponate aus dem Nachlass Reinigers. mehr

Weimarer Republik

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Die Bonner Bundeskunsthalle zeigt bis zum 24. März 2019 die Ausstellung „Kino der Moderne“. Ausstellungsbesprechung

Wien: Filmreihe "Joe May"

Vom 07. bis 28. Februar 2019 zeigt das Metro Kinokulturhaus die Retrospektive "Joe May". mehr