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Der Bühnenbildner, Szenenbildner und Regisseur Paul Leni wurde am 08. Juli 1885 in Stuttgart geboren Er schuf mit einigen seiner Werke Meilensteine des expressionistischen Films.

Leni arbeitete in Deutschland als Szenenbildner für Ernst Lubitsch und führte unter anderem bei dem prominent besetzten Episodenfilm Das Wachsfigurenkabinett (1923), der aller Wahrscheinlickeit nach Douglas Fairbanks sen. zu seinem expressionistisch angehauchten Der Dieb von Bagdad aus dem Jahr 1924 inspirierte, Regie. In Hollywood verbuchte er mit den kommerziell und künstlerisch erfolgreichen Filmen Spuk im Schloß (The Cat and the Canary, 1927), Der Chinesenpapagei (The Chinese Parrot, 1927) und The Man Who Laughs (1928) große Erfolge. Paul Leni starb am 02. September 1929 in Hollywood. mehr

filmstreifen 06 250Der deutsche Filmpionier und Kameramann Guido Seeber starb vor 75 Jahren, am 2. Juli 1940, in Berlin. Er wurde am 22. Juni 1879 in Chemnitz geboren.

Neben seinem Interesse an der technischen Weiterentwicklung des Mediums Film, war er als tricktechnisch versierter Kameramann an bedeutenden Stummfilmen, etwa "Der Student von Prag" (1913), "Die freudlose Gasse" (1925) und "Geheimnisse einer Seele" (1926), beteiligt. mehr 
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Der US-amerikanische Filmkomiker Ben Turpin starb vor 75 Jahren, am 01. Juli 1940, im Alter von 70 Jahren  in Santa Monica an einem Herzleiden.

Der am 19. September 1869 in New Orleans geborene Turpin war überwiegend in Stummfilmen zu sehen. In seinen mehr als 200 Filmen fiel er vor allem durch sein schielendes rechtes Auge und den großen Oberlippenbart auf. Er drehte mit Charles Chaplin, Ernst Lubitsch, Stan Laurel & Oliver Hardy, Buster Keaton und anderen. mehr

filmstreifen 03 2502015 feiert die Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Prag ihr 25-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass präsentieren CineGraph, Národní Filmový Archiv (NFA) und das Metropolis Kino eine Filmreihe der in Prag aufgewachsenen und später insbesondere in Deutschland wirkenden Schauspielerin Anny Ondra.

Ondra, am 15. Mai 1902 in Tarnów (Galizien, Österreich-Ungarn) geboren, drehte in der Stummfilmära unter anderem zwei Filme mit Alfred Hitchcock. Ab 1933 war sie mit dem Boxer Max Schmeling verheiratet. Sie starb am 28. Februar 1987 in Dierstorf-Heide (Landkreis Hamburg). mehr

Die Retrospektive findet vom 9. bis 12. Juli 2015 im Kommunalen Kino Metropolis in Hamburg statt. Im Rahmen der Veranstaltung wird auch der neu restaurierte Stummfilm "Prichozi Z Temnot" ("Ankömmling aus der Finsternis", 1921) am Samstag, den 11. Juli 2015, um 19 Uhr mit Live-Musikbegleitung durch das "Trio Neuvěřitelno" aus Prag gezeigt. mehr 
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Charles Chaplins "Goldrausch" wurde vor 90 Jahren, am 26. Juni 1925, in Los Angeles uraufgeführt.

Mit "Goldrausch" schuf Chaplin ein Meisterwerk der Stummfilmära, gespickt mit komischen und sentimentalen Momenten. Unvergesslich sind etwa der sogenannte Brötchentanz, den Chaplin - in seiner Paraderolle als Tramp - seinem Publikum vorführt und auch die Szene, in der der hungernde Tramp seinen Schuh isst. Im Jahr 1942 brachte Chaplin den Film in einer Tonfassung erneut in die Kinos. Vom American Film Institute wurde "Goldrausch" in die Liste der 100 besten amerikanischen Filme aller Zeiten aufgenommen. mehr

stummfilmtage bonn 2012 250Vom 6. bis 16. August 2015 finden zum 31. Mal die Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino statt, in deren Rahmen der Förderverein Filmkultur Bonn e.V. elf Abende lang Stummfilme aus den Filmarchiven der ganzen Welt mit live-musikalischer Begleitung, open Air und bei freiem Eintritt, im Arkadenhof der Universität Bonn präsentiert.

Das von Stefan Drößler, Leiter des Filmmuseums München, kuratierte Programm lädt dabei nicht nur zur Wiederbegegnung mit großen Stars und bekannten Geschichten ein, sondern ermöglicht den Blick in zahlreiche nahe und fernere Länder, darunter auch einige, die derzeit stark im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen. So sind erstmals beim Bonner Sommerkino Stummfilme aus Griechenland, der Ukraine und Taiwan zu sehen: Die griechische Komödie DIE ABENTEUER DES VILLAR von Joseph Hepp nimmt das Publikum mit auf eine aberwitzige Reise quer durch Athen, vorbei an zahlreichen Monumenten der Stadt. Der taiwanesische Film LIEBE UND PFLICHT erzählt die universelle und berührende Geschichte zweier Liebender, die nicht heiraten dürfen, und ihrer niemals endenden Hoffnung auf ein glücklicheres Leben. Das Bürgerkriegsdrama ZWEI TAGE aus der Ukraine zeigt am Beispiel einer adeligen Familie, deren Wohnsitz von der Roten Armee eingenommen wird, was der Krieg aus Menschen macht, die eben noch miteinander lebten und arbeiteten und sich plötzlich feindlich gegenüberstehen.

Zuvor ist zur Festivaleröffnung am 6. August die neue, viragierte Fassung des Stummfilmklassikers VARIETÉ von Ewald André Dupont aus dem Jahr 1925 zu sehen, die von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung gemeinsam mit dem Filmarchiv Austria restauriert wurde. Das im Zirkusmilieu angesiedelte Eifersuchtsdrama, das dem Regisseur Dupont den Weg nach Hollywood ebnete, fasziniert mit dem grandiosen Spiel des Oscar-Preisträgers Emil Jannings, mit sensationellen Trapezszenen sowie mit Karl Freunds „entfesselter Kamera“, so die Murnau-Stiftung. Live-musikalisch begleitet wird der Eröffnungsfilm von Günter A. Buchwald, der dem Bonner Publikum seit Langem bekannt und der letzte Preisträger des Ad-Hoc-Live-Musikpreises ist. Erstmals tritt er im Arkadenhof gemeinsam mit dem Percussionisten Frank Bockius auf.

Bis zum 16. August zeigt das Bonner Sommerkino zudem zahlreiche weitere, zum großen Teil frisch restaurierte Stummfilme, unter anderem aus Großbritannien, Japan, Schweden, der Sowjetunion und Tschechien: Aus Frankreich kommt beispielsweise eine Reihe ursprünglich handkolorierter Werke des Trickfilmpioniers Georges Méliès, die in neuen Fassungen der Cinémathèque Française präsentiert wird. Norbert Alich wird die Filme als Filmerzähler begleiten und die originalen Kommentartexte vortragen. Und selbstverständlich werden Liebhaber der großen Komiker des Stummfilms weder Buster Keaton noch Laurel und Hardy missen müssen: Letztere umschließen die 31. Internationalen Stummfilmtage sogar wie eine Klammer; sie sind nämlich zum Auftakt im Vorfilm vor VARIETÉ zu sehen, wo sie sich mit Torten bewerfen, und begegnen dem Publikum am Abschlussabend in einem zweiten Kurzfilm wieder, in dem Röcke eine tragende Rolle spielen.

An beiden Sonntagnachmittagen findet im LVR-LandesMuseum Bonn ein Rahmenprogramm aus ergänzenden Vorträgen und Filmvorführungen statt, das exklusive und praxisnahe Einblicke in Themen der Filmgeschichte und -restaurierung gibt. Das gesamte Programm der 31. Internationalen Stummfilmtage und alle weiteren Informationen zum Festival findet man demnächst auf www.internationale-stummfilmtage.de

Die 31. Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino werden veranstaltet vom Förderverein Filmkultur Bonn e.V. in Kooperation mit dem Filmmuseum München, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Bonner Kinemathek und dem LVR-LandesMuseum Bonn, mit Unterstützung der Bundesstadt Bonn, der Film- und Medienstiftung NRW und der Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). (Quelle: Pressemitteilung)

Das Bild zeigt Stephen Horne am Klavier bei den Stummfilmtagen 2012; Foto: Thilo Beu, Bonn.

Der amerikanischer Schauspieler und Regisseur Charles Chase starb vor 75 Jahren, am 20. Juni 1940, im Alter von 46 Jahren in Hollywood.

Der haupstsächlich als Filmkomiker bekannte Charles Chase drehte unter anderem mit dem Regisseur Mack Sennett, der als Vater der Slapstick-Komödie gilt. Chase war unter anderem zusammen mit Charles Chaplin und dem Komikerduo Stan Laurel & Oliver Hardy auf der Leinwand zu sehen. Er inszenierte mehreren Folgen von "Die kleinen Strolche". Charley Chase führte bei ca. 150 Filmen Regie und war in ca. 275 Filmen als Darsteller zu sehen. mehr

Der Filmkomiker Stan Laurel wurde vor 125 Jahren, am 16. Juni 1890, in Ulverston/England als Arthur Stanley Jefferson geboren.  Er starb am 23. Februar 1965 in Santa Monica/Kalifornien.

Zusammen mit Oliver Hardy bildetete er das weltweit bekannte Komikerduo "Laurel und Hardy", in Deutschland auch als  „Dick und Doof“ bekannt. Schon vor seiner Zusammenarbeit mit Hardy trat er in zahlreichen Stummfilmen auf. Er wurde 1961 mit einem Ehrenoscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet. mehr

Der amerikanische Filmregisseur George Fitzmaurice starb vor 75 Jahren, am 13. Juni 1940, in Los Angeles.

George Fitzmaurice drehte für das Filmstudio Paramount unter anderem "The Cheat" mit Pola Negri und verschiedene Filme mit dem Sexsymbol Rudolph Valentino, unter anderem Der Sohn des Scheichs (1926), der Fortsetzung des Valentino-Erfolgsfilms Der Scheich (1921). George Fitzmaurice wurde am 13. Februar 1885 in Paris geboren. mehr

Das Black Box Kino im Filmmuseum Düsseldorf zeigt am Samstag, den 27. Juni 2015, um 20 Uhr "Der große Sprung" von Arnold Fanck.

In den Hauptrollen des amüsanten Ski-Films aus dem Jahr 1927 sind Luis Trenker, Leni Riefenstahl und Hans Schneeberger zu sehen. Das Drehbuch stammt von Arnold Fanck, der auch Regie führte und als Pionier des Bergfilms (Die weiße Hölle vom Piz Palü) gilt. "Der große Sprung" wird in der Reihe "Stummfilm und Musik" des Düsseldorfer Filmmuseums gezeigt. mehr

Der deutsche Kameramann und Regisseur Carl Hoffmann wurde am 9. Juni 1885, vor 130 Jahren, in Neisse geboren.

Als Kameramann war er unter anderem an den Stummfilmklassikern Dr. Mabuse, der Spieler (1922), Die Nibelungen (1924), Varieté (1925) und Faust – eine deutsche Volkssage (1926) beteiligt. Wie etwa Karl Freund (Metropolis, 1927) zählt Hoffmann zu den bedeutensten Kameramännern des Weimarer Kinos. Sein Sohn Kurt Hoffmann war einer der erfolgreichsten Regisseure des deutschen Nachkriegskinos. Carl Hoffmann starb am 13. Juli 1947 in Minden. mehr

Der österreichische Kameramann Hans Schneeberger wurde am 07. Juni 1895 in Brandberg (Tirol) geboren.

Er drehte zum Beispiel unter der Regie von Arnold Fanck und Leni Riefenstahl; letztere war zeitweise auch seine Lebensgefährtin. In der Stummfilmzeit war Schneeberger unter anderem an den Produktionen Der Berg des Schicksals (1924), Der heilige Berg (1926), Der große Sprung (1927) beteiligt. Er starb am 19. November 1970 in Salzburg. mehr

Rudolf Klein-Rogge, geboren als Friedrich Rudolf Klein-Rogge am 24. November 1885 in Köln und gestorben am 29. Mai 1955 in österreichischen Wetzelsdorf war ein deutscher Schauspieler der 1920er und 1930er Jahre.

Legendär ist Klein-Rogges Darstellung als Wisschenschaftler Rotwang in "Metropolis", wie er das sogenannte Maschinenweib erschafft. Auch als Dr. Mabuse kam er, ebenfalls unter der Regie von Fritz Lang, zum Einsatz. Er war mit der Drehbuchautorin Thea von Harbou verheiratet. mehr

Der deutsche Schauspieler und Komiker Wilhelm Bendow starb vor 65 Jahren, am 29. Mai 1950, in Einbeck. Dort wurde er als Wilhelm Emil Boden am 29. September 1884 auch geboren.

In der Stummfilmzeit spielte er unter anderem in "Aus eines Mannes Mädchenzeit" (vermutlich 1912 oder 1913 gedreht), ein frühes Beispiel für Travestie im Kino. Er war in über 100 Produktionen vornehmlich in Nebenrollen zu sehen. Große posthume Bekanntheit erlangte er in den 70er Jahren durch die Verwendung seines Skteches "Auf der Rennbahn" für einen Zeichentrickfim von Loriot mit dem legendären Ausspruch: "Wo laufen sie denn?". Von Fans und Freunden wurde er mitunter "Onkel Wilhelm" und, aufgrund seiner Rolle als Mondmann im UFA-Film "Münchhausen" (1943), "Mann im Mond" genannt. Mehr zu Bendow in der Ausgabe 1/2015 von HIStory, dem Magazin des Centrum Schwule Geschichte Köln (CSG), und auf Wikipedia.

kracauer stern berlin 250Ab 28. Mai 2015 kommt der Dokumentarfilm "Von Caligari zu Hitler!" in die Kinos. Regie führte der Filmkritiker Rüdiger Suchsland.

Der Film beschäftigt sich mit den Filmtheorien von Siegfried Kracauer (1889-1966) und geht vor allem der These nach, ob Filme der zwanziger und frühen dreißiger Jahre wie Dr. Mabuse, der Spieler (1922, Regie Fritz Lang) und Das Cabinet des Dr. Caligari (1920, Regie Robert Wiene) eine Vorahnung vom aufkeimenden Faschismus transportieren und als Warnung davor zu deuten sind.

Das Bild zeigt den Stern für Siegfried Kracauer auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

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