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Am 1. April 1895, vor 120 Jahren, wurde in Wien der österreichische Schauspieler Paul Richter geboren.

Weltberühmt wurde er durch seine Mitwirkung an dem Monumentalfilm-Zweiteiler Die Nibelungen (1924). Paul Richter spielte im ersten Teil des von Fritz Lang gedrehten, visuell beeindruckenden Stummfilms die Rolle des Siegfrieds: Legendär ist seine Kampfszene mit dem Drachen. Zuvor war er unter anderem in der Joe May Großproduktion Das indische Grabmal (1921) auch schon in einer Heldenrolle im Einsatz. Er starb am 30. Dezember 1961 in seinem Geburtsort. mehr

augen archivDas Black Box Kino im Filmmuseum Düsseldorf zeigt am Samstag, den 28. März 2015, um 20 Uhr "Tret’ ja Mescanskaja"(Bett und Sofa) von Abram Room.

Der 1927 in der UdSSR gedrehte Film Bett und Sofa beleuchtet, meisterhaft gefilmt mit einer "entfesselten" Kameraführung, eine Dreiecksbeziehung in Moskau. Es spielen Nikolaj Batalov, Ljudmila Semenova und Vladimir Fogel‘. Anastasija Cvetkova aus Dresden begleitet den Film am Klavier, der in der Reihe "Stummfilm und Musik" des Düsseldorfer Filmmuseums gezeigt wird. mehr
Fotomontage: Stummfilm Magazin

Die amerikanische Schauspielerin und Tänzerin Mae Murray starb vor 50 Jahren, am 23. März 1965, in Los Angeles.

In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts gehörte sie zu den erfolgreichsten und bestbezahltesten Stars des MGM-Filmstudios. In Erich von Stroheims Operettenverfilmung Die lustige Witwe aus dem Jahr 1925 spielte Murray die Hauptrolle, ihre heute noch bekannteste Darstellung. Sie wurde als Marie Adrienne Koenig am 10. Mai 1889 in Portsmouth im US-Bundesstaat Virginia geboren. mehr

Am 22. März 1895, vor 120 Jahren, führen Auguste und Louis Lumière ihren ersten Film vor einem nichtöffentlichen Publikum vor. Der Film zeigte Arbeiter beim Verlassen der Lumière-Werke in Lyon.

Die Lumières gelten als Pioniere der Filmtechnik und hatten schon früh das wirtschaftliche Potenzial von Filmaufführungen erkannt. Schon ein dreiviertel Jahr später, am 28. Dezember 1895, fand dann im Grand Café am Boulevard des Capucines in Paris die erste öffentliche Filmvorführung Frankreichs vor einem zahlendem Publikum statt: Es wurden mit dem von den Brüdern Lumière erfundenen Vorführ- und Aufnahmegerät Cinématographe zehn selbstproduzierte Kurzfilme gezeigt, darunter "Die Ankunft eines Zuges auf dem Bahnhof in La Ciotat" und "Der begossene Gärtner". mehr

stummfilmfestiva karlsruhe logoDas 13. Stummfilmfestival Karlsruhe findet vom 18. bis 22. März 2015 statt. Weil das ZKM renoviert und für den Stadtgeburtstag fit gemacht wird, ist es dieses Jahr beim Akademischen Filmkreis auf dem Campus des KIT zu Gast.

Erstmalig finden Aufführungen auch in der Kinemathek Karlsruhe statt, mit der zusammen Déjà Vu – Film e. V. das 13. Stummfilmfestival Karlsruhe veranstaltet. Das Hauptprogramm hat den Titel "Geschichte und Film".

Das Festival umfasst 19 Programme. Zwei dieser Programme veranstaltet das Interreg-Projekt "Gebrauchsfilm am Oberrhein" der Universitäten Heidelberg und Straßburg. Das Hauptprogramm präsentiert Klassiker wie "Madame Dubarry" von Ernst Lubitsch. Weitere Festival-Schwerpunkt bilden Filme, die die sozialen Konflikte des 19. Jahrhunderts aufgreifen oder über die Zeit des Ersten Weltkrieges. Weitere Infos unter www.stummfilmfestival-karlsruhe.de

Das Kino Black Box im Filmmuseum Düsseldorf zeigt in seiner Reihe "Stationen der Filmgeschichte - 100 Meister der Regie" am 24. März 2015 um 20 Uhr "Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens" von Friedrich Wilhelm Munrnau.

In den Haupstrollen sind Max Schreck, Gustav von Wangenheim und Greta Schröder zu sehen. Der Film ist ein Meisterwerk des Weimarer Kinos und hatte großen Einfluss auf die Horrorfilmproduktion weltweit. Nosferatu wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung in den Filmkanon aufgenommen. Die Vorführung am 24.03.2015 erfolgt mit live Klavierbegleitung. mehr

Vor 65 Jahren, am 15. März 1950, starb in Wien die Kinopionierin Luise Fleck. Sie wurde am 01. August 1873 als Luise Veltée geboren.

Sie gehört, wie etwa Alice Guy-Blaché, zu den ersten Regisseurinnen der Kinogeschichte. Bereits 1910 gründetet sie in Österreich zusammen mit Jakob Fleck und mit ihrem damaligen Ehemann Anton Kolm die Filmproduktionsfirma Erste österreichische Kinofilms-Industrie. Nach dem Tod von Kolm stellte sie zusammen mit Jakob Fleck, ihrem zweiten Ehemann, von 1926 bis 1933 in Berlin mehrere Dutzend Filme her. 1940 floh das Paar aus Nazi-Deutschland nach Shanghai. mehr

Das Murnau-Filmtheater in Wiesbaden zeigt in seiner Reihe „The Lubitsch Touch“ am 15. März 2015 um 15.30 Uhr den Historienfilm „Madame Dubarry“ aus dem Jahr 1919.

In den Hauptrollen sind Pola Negri, Emil Jannings und Reinhold Schünzel auf der Leinwand zu sehen. Wiederholt wird Madame Dubarry am 18. März 2015 um 20.15 Uhr. Das Murnau-Filmtheater ist eine Einrichtung der Murnau-Stiftung. mehr

Das CINEMA in Münster zeigt am Sonntag, den 17. Mai 2015, um 11:00 Uhr Walter Ruttmanns "Berlin – Die Sinfonie der Großstadt".

Live begleitet wird der avangardistische, visuell beeindruckende Dokumentarfilm vom Ensemble Lilac Truth mit Gästen. "Berlin – Die Sinfonie der Großstadt" gibt einen Einblick in den Tagesablauf von Berlin in den 20er-Jahren.  mehr Infos und Ticketinformationen

Das Kino Eulenspiegel in Essen zeigt am Sonntag, den 15. März 2015, um 18.00 Uhr "Die Frau, nach der man sich sehnt" mit Marlene Dietrich.

Der Film aus dem Jahr 1929 ist Marlene Dietrichs letzter Auftritt in einem Stummfilm. Weitere Darsteller unter der Regie von Kurt (Curtis) Bernhardt sind Fritz Kortner, Oskar Sima und Frida Richard. An der Wurlitzer Kinoorgel im Eulenspiegel improvisiert Dominik Gerhard. mehr

Der russische Filmregisseur Alexander Medwedkin wurde vor 110 Jahren, am 08. März 1900, in Pensa (Russland) geboren. Er starb am 19. Februar 1989 in Moskau.

Medwedkin war ein politisch motivierter Filmautor und gehörte zur russischen Filmavantgarde. In den 20er Jahren des 20. Jahrunderts war er unter anderem an der Produktion von militärischen Lehrfilmen beteiligt. Später entwickelte er das aufwändige Projekt "Filmzug". mehr

Cinefest, das internationale Festival des deutschen Film-Erbes, findet 2015 vom 14. bis 22. November wie gehabt in Hamburg statt.

Es setzt sich dieses Mal mit dem Thema "Menschen im Hotel - Filmische Begegnungen in begrenzten Räumen" auseinander. Dabei spannt das Festival einen Bogen von den Anfängen des Kinos bis zur Gegenwart. Eine Auswahl der Filme wird auch in Berlin, Prag, Wiesbaden und weiteren Städten gezeigt. Angeschlossen an das Cinefest ist vom 19. bis 21. November 2015 ein filmhistorischer Kongress, der mittlerweile zum 28. Mal stattfindet. mehr

oesterreichisches filmmuseum logo 250Sergej Eisensteins Klassiker "Bronenosec Potemkin" (1925) kam 1930, zu Beginn der Tonfilmära, in den deutschsprachigen Kinos neu heraus: als „Talkie“ mit synchronisiertem Ton auf Schallplatten.

Die russischen Matrosen erhielten deutsche Stimmen, bereitgestellt von Schauspielern der linken Piscator-Bühne in Berlin. Der Wiener Komponist Edmund Meisel, der mit seiner Originalkomposition wesentlich zum Erfolg des Films in Westeuropa beigetragen hatte, bearbeitete seine Musik für die Tonfassung und baute Geräusche und Gesänge als weitere Teile der Klanggestalt in das Werk ein. Nur wenige Monate später verstarb Meisel nach einer Blinddarmoperation im Alter von 36 Jahren – und der Tonfilm "Panzerkreuzer Potemkin" geriet in Vergessenheit (ganz im Gegensatz zum stummen Original).

Im Jahr 2000 fand Martin Reinhart die verloren geglaubten Nadelton-Schallplatten im Technischen Museum Wien und initiierte eine Neubewertung des Films sowie ein internationales Rekonstruktionsprojekt unter Beteiligung des Filmmuseums. Das Resultat ist ein einzigartiges, im wahrsten Sinn des Wortes „schlagkräftiges“ Seh- und Hörerlebnis – und ein Beleg für die von Theodor W. Adorno und Hanns Eisler als sehr unkonventionell gelobte Originalmusik Meisels. Nach erfolgreichen Aufführungen im Ausland kehrt der tönende Panzerkreuzer nun nach Wien zurück, wo die Geschichte der Rekonstruktion vor fast 15 Jahren begonnen hat.

Die österreichische Erstaufführung der rekonstruierten Tonfassung von „Panzerkreuzer Potemkin“ findet in Kooperation mit dem Technischen Museum Wien am 06. März 2015 um 20:30 Uhr statt. Zum Auftakt der Vorführung halten die Historiker Martin Reinhart (Wien) und Thomas Tode (Hamburg) einen Vortrag zur Geschichte des Films und seiner Rekonstruktion.

Das Rekonstruktionsprojekt wurde durchgeführt von der Universität der Künste Berlin, dem Österreichischen Filmmuseum und dem Technischen Museum Wien mit Österreichischer Mediathek. Für die DVD-Erstveröffentlichung in der Edition Filmmuseum wurde die Rekonstruktion 2013/14 neu bearbeitet und technisch verbessert. Die eben erschienene Doppel-DVD enthält mehrere Fassungen sowohl des „Panzerkreuzers“ als auch von Eisensteins „Oktober“, in beiden Fällen mit Edmund Meisels Originalmusik. mehr (Quelle: Pressemitteilung Österreichisches Filmmuseum)

Der amerikanischer Filmschauspieler Douglas Fairbanks sen. ist einer der erfolgreichsten Darstellern des Stummfilms. Mit Unterhaltungsstreifen wie Die drei Musketiere (1921), Robin Hood von (1922) und vor allem mit dem fantasievollen Spektakel Der Dieb von Bagdad von 1924 schrieb er Kinogeschichte.

Er starb am 12. Dezember 1939 in Santa Monica. Vor 75 Jahren, bei der 13. Oscarverleihung am 29. Februar 1940 im Ambassador Hotel in Los Angeles, erhielt Douglas Fairbanks sen. posthum einen Ehrenoscar. mehr

Das Filmmuseum München zeigt am 03. März 2015 in einem Doppelprogramm die Filme "Maudite soit la guerre" (Verflucht sei der Krieg) und "Shoulder Arms" (Gewehr über).

Die zwei Filme werden im Rahmen einer Filmreihe des Filmmuseums München über den Ersten Weltkrieg präsentiert. "Maudite soit la guerre" (Verflucht sei der Krieg) ist eine schablonenkolorierte, belgische Produktion aus dem Jahr 1914. Die Komödie "Shoulder Arms" (Gewehr über) von Charles Chaplin wurde 1918 gedreht und verspottet gekonnt den Militarismus. Live am Klavier spielt Joachim Bärenz. mehr

Bonn 2018

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Vom 16. bis 26. August 2018 finden die 34. Internationalen Stummfilmtage im Arkadenhof der Bonner Universität statt. mehr

UFA Filmnächte 2018

Vom 22. bis 24. August 2018 finden zum achten Mal die UFA Filmnächte in Berlin statt. mehr

Tonbilder online

"Singende, sprechende und musizierende Films": filmportal.de macht digitalisierte Tonbilder aus der Frühzeit des Kinos online zugänglich. mehr

Regensburg 2018

Vom 14. bis 19. August 2018 findet die 36. Regensburger Stummfilmwoche statt. mehr