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Ottomar Anschütz, ein Pionier der Foto- und Filmtechnik, wurde vor 170 Jahren, am 16. Mai 1846, in Lissa (Polen) geboren.

Zu seinen Betätigungsfeldern gehörte insbesondere die Serienfotografie. Mit einem von ihm Elektrotachyscop genannten Projektionsgerät gelang ihm 1894 die Vorführung von bewegten Fotografien. Er starb am 30. Mai 1907 in Berlin. mehr

Vom 14. Mai 2016 bis zum 30. April 2017 zeigt das Filmmuseum Düsseldorf die Ausstellung "Animation und Avantgarde – Lotte Reiniger und der absolute Film".

Die Ausstellung stellt das filmische Schaffen Reinigers der deutschen Filmavantgarde gegenüber. Ergänzend wird in der "Black Box", dem Kino des Düsseldorfer Filmmuseums, eine Filmretrospektive gezeigt. mehr

Die deutsche Animationsfilmerin Lotte Reiniger starb vor 35 Jahren, am 19. Juni 1981, in Dettenhausen. Ihr bekanntestes Werk ist der Scherenschnittfilm Die Abenteuer des Prinzen Achmed aus dem Jahr 1926. Der visuell beeindruckende Märchenfilm wurde nach Motiven von Erzählungen aus Tausendundeine Nacht inszeniert und ist der älteste noch erhaltene Animationsfilm der Kinogeschichte. Lotte Reiniger wurde am 02. Juni 1899 in Berlin als Charlotte Reiniger geboren. mehr

Der deutsche Schauspieler Hans Stüwe starb vor 40 Jahren, am 13. Mai 1976, in Berlin.

In der Stummfilmzeit spielte er unter anderem die titelgebenden Hauptrollen in Prinz Louis Ferdinand (1927), "Schinderhannes" (1928) und Cagliostro (1929), in "Die Jugendgeliebte" (1929) war er als Johann Wolfgang Goethe zu sehen. Seine Filmpartner waren etwa Alfred Abel, Fritz Kortner und Kurt Gerron. In Tonfilmen drehte er zusammen mit Zarah Leander, Theo Lingen und Marianne Hold. Stüwe, der auch als Opernregisseur tätig war, wurde am 14. Mai 1901 in Halle (Saale) geboren. mehr

Der deutsche Schauspieler Fritz Rasp wurde vor 125. Jahren, am 13. Mai 1891, in Bayreuth geboren.

In der Stummfilmzeit drehte er unter anderem mit den Regisseuren Fritz Lang, Paul Wegener, Friedrich Wilhelm Papst, Arthur Robison und Ernst Lubitsch. Er war unter anderem in den Stummfilmklassikern Metropolis (1927), Tagebuch einer Verlorenen (1929), Schatten (1923) und Die Frau im Mond (1929) zu sehen. Rasp starb am 30. November 1976 in Gräfelfing. mehr

filmklappe blau 250 orange ohne soundDie Theater- und Filmschauspielerin Elisabeth Bergner starb vor 30 Jahren, am 12. Mai 1986, in London.

In der Stummfilmzeit spielte sie unter anderem in Nju (1924), Der Geiger von Florenz (1926), Liebe (1926), Doña Juana (1927) und Fräulein Else (1929). Zu ihren Leinwandpartner/innen gehörten Conrad Veidt, Emil Jannings, Albert Bassermann und Adele Sandrock. Ihr Ehemann, der Regiseur Paul Czinner, inszenierte viele ihrer Filme. Bergner wurde am 22. August 1897 in Drohobycz (damals Österreich-Ungarn, heute Ukraine) als Elisabeth Ettel geboren. mehr 
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Der Filmproduzent Erich Pommer starb vor 50 Jahren, am 8. Mai 1966, in Los Angeles. Pommer war einer bedeutender Produzent in der Stumm- als auch Tonfilmzeit.

Zu seinen Produktionen zählen Meilensteine der Filmgeschichte wie Metropolis (1926), Faust - eine deutsche Volkssage (1926) und Das Cabinet des Dr. Caligari (1919). Auch in der Tonfilmzeit konnte er zum Beispiel mit Der blaue Engel (1930) und Der Kongreß tanzt (1931) große Erfolge feiern. Pommer wurde am 20. Juli 1889 in Hildesheim geboren. mehr

Die deutsche Schauspielerin Käte Haack starb vor 30 Jahren, am 05. Mai 1986, in Berlin.

In der Stummfilmzeit spielte sie unter anderem in Algol (Regie: Hans Werckmeister, 1920), Lebende Buddhas (Regie: Paul Wegner, 1922) und Unter der Laterne (Regie: Gerhard Lamprecht, 1928). Leinwandpartner/innen von ihr waren unter anderem Emil Jannings, Erna Morena, Conradt Veidt und Otto Gebühr. Sie wurde am 11. August 1897 in Berlin geboren. mehr

Der Scherenschnitt-Animationsfilm "Die Abenteuer des Prinzen Achmed" wurde vor neunzig Jahren, am 02. Mai 1926, in der Berliner Volksbühne uraufgeführt.

Filmemacherin Lotte Reiniger entwickelte aus Motiven der Tausendundeine Nacht-Erzählungen einen Märchenfilm voller visueller Poesie. An der Produktion waren unter anderem Walter Ruttmann und Reinigers Ehemann Carl Koch beteiligt. Die eigens für den Stummfilm komponierte Musik stammt von Wolfgang Zeller. "Die Abenteuer des Prinzen Achmed" ist der weltweit älteste noch erhaltene Animations-Langfilm. mehr

Der amerikanische Filmregisseur und -pionier Edwin Stanton Porter starb vor 75 Jahren, am 30. April 1941, in New York.

Mit Der große Eisenbahnraub aus dem Jahr 1903 schuf er einen Meilenstein der Kinogeschichte und vermutlich auch den ersten Filmwestern. Der ca. 12 Minuten lange Film aus der Produktion der Edison Studios ist eines der frühesten Beispiele für das Erzählen einer Geschichte mit filmspezifischen Mitteln. Porter wurde am 21. April 1870 im Bundestaat Pennsylvania geboren. mehr

Am 25. April 1896 wurde in den Wilhelmshallen in Berlin (Unter den Linden 21) ein Filmvorführraum der Deutschen Kinematographischen Gesellschaft eröffnet.

Die Lokalität gilt als erstes Kino in Deutschland. Geschäftsführer war Gustav Schönwald. Später übernahm Filmpionier Oskar Messter den Vorführraum und gab ihr den Namen "Bioramen". mehr

Das Kino im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt zeigt in der ab dem 21. April 2016 startenden Filmreihe "Die Großschlachten von 1916 im Film" auch historisch bedeutsame Stummfilme.

Das Jahr 1916 steht wie kaum ein anderes Jahr für den Schrecken des Krieges: Verdun, Somme, Skagerrak und Isonzo stehen symbolhaft für den Tod und das Leiden von Mensch und Tier in den zerstörerischen Schlachten des ersten Weltkrieges.

Das Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filminstitut eine Filmreihe konzipiert, die an vier Abenden im Laufe des Jahres 2016 Gelegenheit gibt, ausgewählte Werke von Filmschaffenden aus jener Generation in den Blick zu nehmen, die 1916 selbst erlebt hat.

Jeder Film thematisiert ein Ereignis von 1916 und wird jeweils von einem Kurzfilm aus dem Kriegsjahr begleitet, der einen Eindruck davon gibt, was für Bilder der Kämpfe das damalige Kinopublikum zu sehen bekam. Zur Kontextualisierung der Filme wird jeder Abend mit zwei kurzen Fachvorträgen eingeführt, einem historischen und einem filmhistorischen (Textquelle Filmmuseum Frankfurt). mehr

Am 20. April 1896 wird in Deutschland erstmals eine Vorführung mit Lumières Cinematograph durch die "Deutsche Automaten Gesellschaft Stollwerck & Co." in Köln durchgeführt.

Mit dem Cinematographen lösten die Brüder Lumière auf praktikable und kommerziell gut auswertbare Weise das Problem der Filmvorführung und -projektion, an dem in den 1890er-Jahren viele Erfinder mehr oder weniger erfolgreich tüfftelten. mehr

Der Werbefilmer und Filmproduzent Julius Pinschewer starb vor 55 Jahren, am 16. April 1961, in Bern.

Pinschewer gilt als Pionier des deutschen Werbefilms. Er dominierte zur Stummfilmzeit nicht nur die Produktion, sondern auch die Vorführung von Werbefilmen in den deutschen Kinos. Viele seiner Produktionen sind Klassiker der filmischen Werbung und bestechen durch aufwändige Tricktechnik und unterhaltsame Dramataurgie. Er wurde am 15. September 1883 in Hohensalza/Inowroclaw (Polen) geboren. mehr

Vom 09. April bis 03. Juli 2016 zeigt das Museum Ludwig in Köln die Ausstellung "Fernand Léger – Malerei im Raum".

Fernand Léger ist einer der einflussreichsten Künstler des zwanzigsten Jahrhunderts. Er war nicht nur Maler, sondern auch Bühnenbildner, er entwarf Kostüme und beteiligte sich an Filmproduktionen. Die Ausstellung dokumentiert diesen weniger im Fokus stehenden Schaffenszweig und zeigt etwa Filmausschnitte aus den Stummfilmen "Le ballet mécanique" und "L’inhumaine". mehr

"Le ballet mécanique" aus dem Jahr 1924 ist ein Meilenstein des Experimentalfilms. Der Kurzfilm ist inspiriert von "Ballet Mécanique" des amerikanischen Komponisten George Antheil, einem der einflussreichen Musikstücke des frühen 20. Jahrhunderts. Sein stilvoller Entwurf eines Forscherlabors in Marcel L’Herbiers "Die Unmenschliche" (1924) beeindruckt auch heute noch durch ihre abstrakte Eleganz. Fernand Léger wurde am 04. Februar 1881 in Argentan (Frankreich) geboren und starb am 17. August 1955 in Gif-sur-Yvette (Frankreich).

Die Restaurierung von "Varieté" (1925) ist unter den Finalisten für die Vergabe des FOCAL International Awards. Die 2015 auf der Berlinale gefeierte digitale Fassung ist in der Kategorie „Best Archive Restoration“ nominiert. Bei den 13th FOCAL International Awards werden in 16 Kategorien die Verwendung, Restaurierung und Zugänglichmachung von archivierten Filmen und Materialien prämiert.

Die neue Fassung von Varieté feierte ihre Weltpremiere am 06. Februar 2015 bei den 65. Internationalen Filmfestspielen Berlin. „The Tiger Lillies“ begleiteten E. A. Duponts Stummfilmdrama bei der Vorstellung live mit ihrer eigens komponierten Musik.

Restaurierung Filmvergleich Vorher/Nachher

Die Restaurierung war eine Zusammenarbeit von Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung (Wiesbaden) und Filmarchiv Austria (Wien). Gefördert wurde das Projekt von der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH (VGF) und den Freunden und Förderern des deutschen Filmerbes e.V.. Die Veröffentlichung wurde möglich durch die Kooperation mit der NFP media rights*. Die viragierte Fassung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung mit der neuen Musik von "The Tiger Lillies" ist auf DVD und Blu-ray erhältlich und als DCP für Kinos verfügbar. (Quelle: Information der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung)

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Bonn 2019

Vom 15. bis 25. August 2019 finden die 35. Internationalen Stummfilmtage im Arkadenhof der Bonner Universität statt. mehr