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Gösta Ekman wurde am 28. Dezember 1890 in Stockholm geboren. Er war ein schwedischer Theater- und Filmschauspieler.

Berühmt wurde er durch seine Mitwirkung an Friedrich Wilhelm Murnaus optisch beeindruckenden Film Faust – eine deutsche Volkssage aus dem 1926. Er spielte die titelgebende Hauptrolle an der Seite von Emila Jannings als Mephisto und Camilla Horn als Gretchen. Ekmann starb am 12. Januar 1938 an seinem Geburtsort.

Eines der bedeutensten Daten der Filmgeschichte: Am 28. Dezember 1895 führten Angestellte der Brüder Lumière erstmals eine Filmprojektion mit dem Cinématographe vor einem zahlenden Publikum vor.

Gezeigt wurden zehn Kurzfilme im indischen Salon des Grand Café am Boulevard des Capucine in Paris. Den Lumières gelang es weltweit als ersten, die Aufnahme, Vorführung und Kopierung von Filmen technisch marktreif zu entwickeln. Die Patentierung ihres Systems erfolgte bereits am 13. Februar 1895. Wenige Jahre später veräußerten die Brüder Lumière das Patent an den französischer Unternehmer und Pionier der Filmindustrie Charles Pathé.

Vom 01. bis 31. Januar 2016 zeigt das Zeughauskino im Deutschen Historischen Museum in Berlin eine Auswahl des cinefest-Filmprogramms 2015, das sich dem Thema "Menschem im Hotel" widmete.

In Berlin wird unter anderem Der letzte Mann mit Emil Jannings in der Hauptrolle gezeigt. Friedrich Wilhelm Murnau inszenierte den Stummfilmklassiker 1924 in Deutschland. mehr

Bei den 66. Internationalen Filmfestspielen Berlin wird in der Reihe "Berlinale Classics" die digital restaurierte Fassung von Fritz Langs Der müde Tod als Welterstaufführung gezeigt.

Die Restaurierung des Filmklassikers aus der Weimarer Zeit durch die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden wurde von Restauratorin Anke Wilkening kuratiert und realisiert. Der Film kam 1921 nicht als Schwarz-Weiß-Film, sondern mittels Virage und Tonung eingefärbt ins Kino; die Restauration wird diese Einfärbung wieder zeigen. Die Präsentation der digitalen Filmversion am 12. Februar 2016 im Berliner Friedrichstadtpalast ist auch in musikalischer Hinsicht eine Weltpremiere: Der Freiburger Komponist Cornelius Schwehr schuf als Auftragskomposition von ZDF/ARTE für "Der müde Tod" eine neue Filmmusik, die die stilistischen Vielfältigkeit des Filmklassikers widerspiegeln soll. Das 70-köpfige Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) unter der Leitung von Frank Strobel wird die Premiere spielen.

Grundlage für die digitale Restaurierung des Films ist ein 35mm-Schwarz-Weiß-Duplikat-Negativ des Museum of Modern Art in New York. (Quelle: Pressemitteilung Berlinale) mehr

Sergei Eisensteins Meisterwerk "Panzerkreuzer Potemkin" wurde am 21. Dezember 1925 (anderen Quellen berichten vom 24.12.2015) im Bolschoi-Theater Moskau als offizieller Jubiläumsfilm zur Feier der Russischen Revolution (1905) uraufgeführt.

"Panzerkreuzer Potemkin" wird bei Umfragen unter Filmkritikern immer wieder unter die bedeutensten zehn Filme der Kinogeschichte gewählt. Legendär ist die Szene eines Massakers auf der Treppe zum Hafen von Odessa, die durch ihren virtuosen, rythmischen Schnitt beeindruckt. Der Stummfilmklassiker hat Generationen von Filmemachern beeinflusst hat und ist Gegenstand ungezählter filmwissenschaftlicher Abhandlungen. mehr mehr

Der amerikanischer Schriftsteller F. Scott Fitzgerald starb vor 75 Jahren, am 21. Dezember 1940, in Hollywood. Er wurde am 24. September 1896 in St. Paul im US-Bundesstaat Minnesota geboren.

Sein Roman "The Great Gatsby" (Der große Gatsby) aus dem Jahr 1925 wurde unter der Regie von Herbert Brenon mit Warner Baxter und William Powell schon 1926 verfilmt; das Buch gilt als einer der bedeutensten amerikanischen Romane. Zudem war er in der Stummfilmzeit an den Produktionen "A Chorus Girl’s Romance" (1920), "The Husband Hunter" (1920) und "The Beautiful and the Damned" (1922) beteiligt. mehr

filmmuseum piv 250Das Black-Box-Kino im Filmmuseum Düsseldorf zeigt am Sonntag, den 20. Dezember 2015, um 15 Uhr Filmkomiker Buster Keaton in College.

Regisseur James W. Horne drehte die Sportparodie mit dem deutschen Verleihtitel Der Musterschüler im Jahr 1927. An der Welte-Kinoorgel in der Black Box spielt Otto Maria Krämer.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Sonntag, den 20. Dezember 2015, um 16.00 Uhr den Scherenschnittfilm "Die Abenteuer des Prinzen Achmed".

Animationsfilmerin Reiniger schuf im Jahr 1926 mit Die Abenteuer des Prinzen Achmed den weltweit ältesten noch erhaltenen Trickfilm in Spielfilmlänge. Der fantasie- und liebevoll gestaltete Märchengeschichte in Silhouettentechnik entstand unter Mitwirkung von Walter Ruttmann, Berthold Bartosch, Alexander Kardan und Carl Koch. Das Filmmuseum Düsseldorf zeigt in seiner ständigen Ausstellung Exponate aus dem Nachlass Reinigers. mehr

Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Samstag, den 19. Dezember 2015, um 24.00 Uhr in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" Frank Lloyds "Oliver Twist".

Die atmosphärisch dichte Verfilmung von Charles Dickens Gesellschaftsroman stammt aus dem Jahr 1922. In der Titelrolle ist Jackie Coogan zu sehen. Fagin, der "Boss der Diebe",  wird von Lon Chaney sen. gespielt. Anna Vavilkina begleitet Oliver Twist live an der Philips-Kinoorgel. mehr

Zwei Stummfilme aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung sind vor Kurzem auf DVD erschienen.

Es handelt sich dabei um die fast vollständig wiederhergestellte Ufa-Großproduktion Zur Chronik von Grieshuus aus dem Jahr 1925 (Regie: Arthur von Gerlach) und Die Frau nach der man sich sehnt von 1929 (Regie: Kurt Bernhardt) mit der damals 28-jährigen Marlene Dietrich. Zu beiden Filmen gibt es Bonusmaterial. mehr

Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Samstag, den 12. Dezember 2015, um 24.00 Uhr in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" Lilian Harvey in Die tolle Lola.

Richard Eichberg drehte die unterhaltsame Liebeskomödie im Jahr 1927. Neben Publikumsliebling Lilian Harvey sind Harry Halm, Hans Junkermann, und Julia Serda auf der Leinwand zu sehen. An der Kinoorgel im Babylon spielt Anna Vavilkina. mehr

Der deutscher Kabarettist, Schriftsteller und Radio-/Synchronsprecher Hanns Dieter Hüsch starb vor 10 Jahren, am 06. Dezember 2005, in Werfen (Nordrhein-Westfalen).

Vielen Fernsehzuschauern ist Hüsch auch heute noch als Off-Sprecher der TV-Serie Väter der Klamotte bekannt: Er legte Stummfilmstars wie Stan Laurel, Oliver Hardy, Die kleinen Strolche und Pat & Patachon amüsante Texte in den Mund und machte so aus den Stummfilmen Talkies. Hüsch wurde am 06. Mai 1925 in Moers (Nordrhein-Westfalen) geboren. mehr

lang stern berlin 250"Metropolis", "M - eine Stadt sucht einen Mörder", "Dr. Mabuse, der Spieler" und "Die Nibelungen": Filmregisseur Fritz Lang, der am 05. Dezember 1890 in Wien geboren wurde, gehört zu den Meisterregisseuren des deutschen und internationalen Kinos.

Er war auch als Drehbuchautor (Das indische Grabmal, 1921, Regie: Joe May) und Schauspieler tätig. Sein 1927 mit enormen Aufwand vor allem in Babelsberg gedrehter monumentaler Science-Fiction-Film Metropolis, der wie kaum ein anderer Film für das internationale Stummfilmerbe steht, wurde als erster Film weltweit in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. Lang starb am 02. August 1976 in Beverly Hills. mehr

Das Bild zeigt den Stern für Fritz Lang auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Das Kino des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt am Main zeigt am Sonntag, den 06. Dezember 2015, um 17.00 Uhr "Cainà – Die Insel und der Kontinent".

Der Italienische Stummfilm "Cainà – Die Insel und der Kontinent" wurde 1922 von Gennaro Righelli auf Sardinien gedreht. Es spielen Maria Jacobini, Carlo Benedetti, Ida Carloni Talli und Eugenio Duse. Der Film galt lange als verschollen bis im Jahr 1992 in Prag eine Kopie gefunden wurde. Es wird eine 35mm-Kopie des mittlerweile restaurierten Films mit Untertiteln gezeigt. Am Klavier spielt Uwe Oberg. mehr

Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Samstag, den 05. Dezember 2015, um 24.00 Uhr in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" den deutschen Stummfilm "Die keusche Susanne".

Richard Eichberg drehte den amüsanten Streifen im Jahr 1926. Neben den Publikumslieblingen Lilian Harvey und Willy Fritsch spielen unter anderem Hans Junkermann, Lydia Pontechina, Werner Fuetterer und Otto Wallburg. Anna Vavilkina begleitet Die keusche Susanne live an der Kinoorgel. mehr

Kalender

zwischentitel dezember 2018

Kinotipps, Festivals, Filmreihen und mehr ... den Stummfilm-Kalender für Dezember 2018 findet man hier

"Kino-Pravda" online

filmrestaurierung 250 03

Das Österreichische Filmmuseum hat die erhaltenen "Kino-Pravda"-Arbeiten von Dziga Vertov im Netz veröffentlicht. mehr

Tonbilder online

"Singende, sprechende und musizierende Films": filmportal.de macht digitalisierte Tonbilder aus der Frühzeit des Kinos online zugänglich. mehr