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filmstreifen 04 250Am Montag, den 01. Januar 2018, zeigt das Hamburger Kino Metropolis um 17:00 Uhr Richard Oswalds Hoffmanns Erzählungen.

Der Film wurde im Jahr 1916 nach Motiven der gleichnamigen Oper von Jacques Offenbach, die auf Novellen von E. T. A. Hoffmann zurückgeht, gedreht. Auf der Leinwand sind unter anderem Erich Kaiser-Titz, Werner Krauß und Lupu Pick zu sehen.

Marie-Luise Bolte vertont den Film live am Klavier. Kartenvorverkauf und Reservierungen sind möglich beim Kommunalen Kino Metropolis (Kleine Theaterstr. 10, 20354 Hamburg, Tel.: 040-342353, E-Mail: reservierung (at) metropoliskino.de). mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Am 29. Dezember 2017 ist im Filmpodium in Zürich die Filmreihe "Revolution im Stummfilm" zu sehen.

Gezeigt werden drei Stummfilme von Vsevolod Pudovkin: Die Mutter (UdSSR 1926), Das Ende von Sankt Petersburg (UdSSR 1927) und Sturm über Asien (UdSSR 1928). Die Livevertonung erfolgt durch Iokoi (Stimme, Live-Elektronik), Bit-Tuner (Live-Elektronik), Dadaglobal (Piano, Live-Elektronik) und Steve Buchanan (Gitarre, Altsaxophon, Live-Elektronik). mehr und mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

babylon kino 250Das Babylon Kino in Berlin zeigt in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" am Samstag, den 30. Dezember 2017, den Stummfilm Lichter der Großstadt.

Charlie Chaplin drehte die Tragikomödie "City Lights", zu der er zusammen mit José Padilla auch die Musik für die Tonspur schrieb, von 1928 bis 1931. Neben Chaplin in seiner berühmten Rolle als Tramp ist Virginia Cherrill als blindes Blumenmädchen auf der Leinwand zu sehen. mehr

Charlie Chaplin starb vor 40 Jahren, am 25. Dezember 1977, in Vevey (Schweiz). Er hat mit Filmen wie "Goldrausch" (1925), "Moderne Zeiten" (1936) und "The Kid" (1921) Filmgeschichte geschrieben und unzählige Kinomacher und Komödianten beeinflusst.

Im Mittelpunkt vieler seiner Werke steht die von ihm gespielte Figur des "Tramps" (Vagabund). Oftmals verband er in seinen Filmen komödiantische und tragisch Handlungselemente zu einem bewegenden, sentimentalen Ganzen. Chaplin wurde vom American Film Institute auf Platz 10 der größten amerikanischen Filmlegenden gewählt.

Noch zur Tonfilmzeit produzierte Chaplin mit "Lichter der Großstadt (1931) und "Moderne Zeiten" (1936) Stummfilme, für die er auch die Musik schrieb. Charlie Chaplin wurde am 16. April 1889 vermutlich in London geboren. mehr

filmrestaurierung 250 04Im Rahmen der Ausstellung Analog_Digital im Wiener Metro Kinokulturhaus zeigt das Filmarchiv Austria eine Auswahl an international viel beachteten analogen und digitalen Restaurierungen.

Die 41 Werke, darunter viele Stummfilme mit Livemusikbegleitung, sind in insgesamt 16 Programme zusammengefasst. Das Archiv gibt mit der Filmreihe einen unmittelbaren Einblick in die Arbeit des Hauses und zugleich eine praktische Antwort auf die Frage, wie es im Zeitalter der digitalen Revolution um die Zukunft des filmischen Erbes steht.

Die Retrospektive "Filmarchiv Restored" vom 03.12.2017 bis 07.01.2018 präsentiert dabei nicht nur ein Spektrum des ersten Kino-Jahrhunderts in seiner vollen künstlerischen und dokumentarischen Bandbreite, sie zeugt gleichzeitig von der Verwundbarkeit des Mediums Film und der immensen Herausforderung, das analoge Filmerbe im digitalen Zeitalter in die Zukunft zu tragen. Die Kuratoren der FIlmreihe sind Florian Widegger und Nikolaus Wostry. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 06 250Zum 15. Mal lädt das Filmpodium zum Zürcher Stummfilmfestival ein. Trotz seiner filmhistorischen Natur ist das Programm einmal mehr ganz aktuell: Es zeigt die neuesten Ausgrabungen, Wiederentdeckungen und Restaurierungen der internationalen Filmarchive – von den frühen Lumière-Filmen bis zu einem späten Stummfilm mit Tonspur. Als Jahresauftakt zur Filmpodium-Dauerreihe "Das erste Jahrhundert des Films" bietet es zudem eine repräsentative Auswahl von Werken aus den Jahren 1918 und 1928.

1918, das letzte Jahr jenes "Grossen Krieges", den man später den "Ersten Weltkrieg" nennen sollte. Dessen Schrecken begannen sich langsam auch im Kino zu spiegeln, nachdem es den Krieg zuvor – außer in pseudodokumentarischen Propagandastreifen – verdrängt hatte. Ausgerechnet dem "Clown" Chaplin kommt mit seinem mittellangen Shoulder Arms (USA 1918) dabei eine besondere Pionierrolle zu. Auch der dänische Science-Fiction-Ahn Das Himmelsschiff (1918) ist mit seiner pazifistischen Botschaft eine deutliche Antwort auf die Gräuel des Kriegs. 1928, im Jahr vor dem Black Friday, stand das Filmschaffen in den USA im Zeichen der immer gewisser werdenden Ablösung des "stummen" durch den Tonfilm, während die Stummfilmkunst in Europa, aber auch im Fernen Osten eine letzte grosse Blüte erlebte.

filmklappe blau 250 orangeDer schottische Schauspieler Eric Campbell starb vor 100 Jahren, am 20. Dezember 1917, bei einem Autounfall in Hollywood

Berühmt wurde Campbell an der Seite von Charlie Chaplin. In insgesamt elf Filmen, von der Mutual-Film-Corporation in den Jahren 1916 und 1917 produziert, spielte er einen streitsüchtigen und stämmigen Widersacher des von Chaplin dargestellten Tramps, etwa in Das Pfandhaus (The Pawnshop, 1916), Die Rollschuhbahn (The Rink, 1916), Leichte Straße (Easy Street, 1917), Die Kur (The Cure, 1917) und Der Einwanderer (The Immigrant, 1917). Eric Campbell wurde am 26. April 1878 in Dunoon (Schottland) geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 01 250„Staub und Kratzer“ ist eine Veranstaltungsreihe im Blackbox-Kino des Düsseldorfer Filmuseums mit zumeist kurzen Stummfilmen, modern und experimentell vertont von verschiedenen Bands und Projekten.

Am Freitag, den 22. Dezember 2017, feiert die Filmschau ihr zehnjähriges Bestehen. Das Juniläumsprogramm im Stil eines frühen Kino-Varietéprogramms umfasst Zelluloid-Streifen des russischen Trickfilm-Pioniers Ladislaw Starewicz, Varieté-Auftritte, Experimentelles von Hans Richter und Walter Ruttmann, Puppentrick, Cartoons und viele kleine Überraschungen.

Die unterschiedlichsten Musiker und Künstler haben für den Abend einen neuen, modernen Soundtrack produziert und aufgenommen: Michael Schwabe, Chogori, Schächt`rock, Miu, Feeling Horsesick III, Hans Peter Müller, Selfie mit Stalin, Roy Recklies und Nico Finkentey, Erlkönig, Djadja Desastra, Crystin Fawn, Ampersand und Remo Stahl. Die Wilde Jagd (Electro-Instrumentals), Maryanne Piper (Vogelstimmen) und Thilo Schölpen (Welte-Kinorgel) werden aus Anlass des runden Geburtstages jeweils einen Film live vertonen. mehr

Einen Tag später (23.12.2017) ist dann an gleicher Stelle Friedrich Wilhelm Murnaus Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens (D 1922) mit Livemusikbegleitung zu sehen. mehr
Quelle: Filmmuseum Düsseldorf; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

fb leuchtreklame 250Am 18. Dezember 1917 wurde die Ufa (Universum Film AG) auf Betreiben von General Erich Ludendorff von einem Konsortium unter der Leitung von Emil Georg von Stauß, Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, ins Leben gerufen.

Die Gründung des Unternehmens war eine Reaktion auf die ausländische Filmpropaganda und -produktion während des Ersten Weltkriegs. Die Ufa veranwortete in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ebenso visionäres Kino wie perfide und menschenverachtende Propaganda. In ihren Produktionen spiegeln sich Jahrzehnte deutsche Geschichte wider. Besonders in der Stummfilmzeit kamen aus den Ufa-Studios einige der bedeutensten Werke der Kinogeschichte, darunter Fritz Langs Metropolis (1927) und Friedrich Wilhelm Murnaus Der letzte Mann (1924).

Verschiedene Veranstaltungen und Angebote in 2017 und 2018 thematisieren das Wirken der Ufa. So zeigt die Deutsche Kinemathek in Berlin bis zum 22. April 2018 die Sonderausstellung "Die Ufa – Geschichte einer Marke". Mit der Schau sollen die Strategien veranschaulicht werden, mit denen das Wirtschaftsunternehmen auf ästhetische und technische Entwicklungen sowie gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen der jeweiligen Zeit reagierte. mehr.

Bereits am 11. und 12. Mai 2017 führte die Deutsche Kinemathek das Symposium "Linientreu und populär. Das Ufa-Imperium 1933 bis 1945" in Berlin durch. Thematisiert wurde auch das Wirken des Unternehmens in der Stummfilmzeit. mehr  
Videomitschnitt des ersten Tages
Videomitschnitt des zweiten Tages

Auswahl an Artikeln über das Ufa-Jubiläumsjahr und die Geschichte des Filmunternehmens:  
Deutschlandfunk    
Spiegel Online 
Filmdienst  
Tagesspiegel 
RBB 
Wikipedia

Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Der Verein "Kino im Deutschen Ledermuseum" (Kino im DLM e.V.) wird aus organisatorischen Gründen seine Filmreihe "Stummfilm und Ton" nicht mehr im Lederpalast durchführen.

Betroffen ist auch die Filmschau "Kino Kulinarisch". Der Verein gibt unter anderem an, dass die örtlichen Gegebenheiten für die technisch anspruchsvolle „Stummfilm und Ton“-Reihe nicht optimal geeignet wären. Eine neue Spielstätte wurde noch nicht bekanntgegeben. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

die stadt ohne juden filmarchiv austria 250 02Das Filmarchiv Austria hat auf der Crowdfunding-Plattform wemakeit Informationen über den aktuellen Stand der Restaurierungs- und Veröffentlichungsmaßnahmen des österreichischen Stummfilms Die Stadt ohne Juden (1924) online gestellt.

So wird die Restaurierungsphase im März 2018 beendet sein und der Film anschließend auf verschiedenen Wegen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ab 01. März 2018 ist dann im Wiener Metro Kinokulturhaus eine Ausstellung mit einem Schwerpunkt auf die politische Dimension von "Die Stadt ohne Juden" zu sehen. Es soll unter anderem thematisiert werden, mit welchen Methoden Gesellschaften und Politik in den 1920er- und 1930-Jahren radikalisiert wurden.

Kurz nach der Ausstellungseröffnung wird die Premiere der restaurierten Filmfassung, ebenfalls im Metro Kinokulturhaus, stattfinden. Im Anschluss startet ein mehrmonatiges Rahmenprogramm (etwa Filmvorführungen und Führungen durch die Ausstellung für Schulklassen), das das Thema des Filmes und seine Aktualität vertieft. mehr

Hintergrundinformation: Durch einen zufälligen Fund auf einem Pariser Flohmarkt kamen verloren geglaubte Passagen des österreichischen Stummfilms Die Stadt ohne Juden (1924) in den Bestand des Filmarchiv Austria. Der Film wurde nach einer Romanvorlage des jüdischen Schriftstellers und Journalisten Hugo Bettauer in Wien gedreht und zeigt mit unheimlicher Voraussicht die kulturelle und wirtschaftliche Verarmung einer Stadt nach der Vertreibung der jüdischen Bevölkerung. Es ist der weltweit erste Film, der wie eine Vorahnung die Vertrei­bung der Juden, die nur wenige Jahre später Realität wurde, sowie die damit verbundenen politischen und ge­sellschaftlichen Konsequenzen darstellt. Mit den neu aufgefundenen Passagen kann der Film nun erstmals seit vielen Jahrzehnten in voller Länge wiederhergestellt werden.
Quelle und Foto: Filmarchiv Austria

filmstreifen 09 250Bei der 43. Rostocker Stummfilmnacht am 16. Dezember 2017 wird um 20:00 Uhr in der Nikolaikirche das Bergfilmdrama Die weiße Hölle vom Piz Palü gezeigt.

Arnold Fanck (Außenaufnahmen) und Georg Wilhelm Pabst (Innenaufnahmen) drehten den Stummfilm im Jahr 1929 mit Gustav Diessl, Mizzi Götzel, Ernst Petersen, Leni Riefenstahl, Otto Spring, Ernst Udet und Kurt Gerron. Die Uraufführung war am 11. Oktober 1929 in Wien. In Rostock wird das Werk von Alexander Kraut live musikalisch vertont. Internetseite Facebook
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

buchruecken 250Am Donnerstag, den 14. Dezember 2017, wird im Filmpodium der frisch restaurierte Stummfilm Maciste alpino aus dem Jahr 1916 gezeigt.

Die titelgebende Hauptrolle spielte Bartolomeo Pagano unter der Regie von Giovanni Pastrone. Die italienische Filmkömodie wird live von Linda Vogel (Stimme, Harfe) und Vincent Glanzmann (Schlagzeug) musikalisch vertont. 

Eine Einführung in das Werk halten die Autor*innen Mattia Lento und Adrian Gerber, die zudem ihre neuen Bücher La scoperta dell’attore cinematografico in Europa. Attorialità, esperienza filmica e ostentazione durante la seconde époque und Zwischen Propaganda und Unterhaltung. Das Kino in der Schweiz zur Zeit des Ersten Weltkriegs vorstellen. mehr 
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Der deutscher Schauspieler Alfred Abel starb vor achtzig Jahren, am 12. Dezember 1937, in Berlin. Er wurde am 12. März 1879 in Leipzig geboren.

Ab 1913 arbeitete der Bühnenschauspieler auch für den Film. So wirkte er unter anderem an Friedrich Wilhelm Murnaus Der brennende Acker (D 1922), Phantom (D 1922) und Die Finanzen des Großherzogs (D 1924) mit. Auch in französischen Produktionen war er zu sehen, etwa in Geld (F 1928) von Marcel L´Herbiers. Seine heute bekannteste Rolle ist der Industrielle Joh Fredersen in Fritz Langs Science-Fiction-Monumentalfilm Metropolis (D 1927). mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 04 250Die deutsche Schauspielerin und Kabarettistin Liesl Karlstadt wurde vor 125 Jahren, am 12. Dezember 1892, in München als Elisabeth Wellano geboren. Sie starb am 27. Juli 1960 in Garmisch-Partenkirchen.

Zusammen mit Karl Valentin (1882–1948) war sie eines der prominentesten und beliebtesten deutschen Komikerduos des 20. Jahrhunderts, das sowohl auf der Bühne als auch in zahlreichen Filmproduktionen zu sehen war. Zu ihren bekanntesten Werken gehört der Stummfilm Der Sonderling aus dem Jahr 1929. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Tonbilder online

"Singende, sprechende und musizierende Films": filmportal.de macht digitalisierte Tonbilder aus der Frühzeit des Kinos online zugänglich. mehr

Von Cesare bis Major Strasser

caligari schriftzug 250

Anlässlich seines 125. Geburtstages am 22. Januar 2018 und seines 75. Todestages am 03. April 2018 würdigt Autorin Bettina Müller den legendären Schauspieler Conrad Veidt. mehr

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