filmstreifen 04 250Die amerikanische Schauspielerin Jean Harlow starb vor 80 Jahren, am 07. Juni 1937, in Los Angeles. Sie wurde am 03. März 1911 in Kansas City (US-Bundesstaat Missouri) als Harlean Harlow Carpenter geboren.

Harlow, deren Markenzeichen ihr platinbondes Haar war, gehörte in den 1930er-Jahre zu den größten Hollywoodstars. Schon in der Stummfilmzeit war sie in kleineren Rollen auf der Leinwand zu sehen, unter anderem an der Seite des Filmkomikerduos Stan Laurel und Oliver Hardy. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

lubitsch stern berlin 250In der Reihe "Lecture & Film" mit Filmvorführungen und Expertenvorträgen über den Regisseur Ernst Lubitsch und seine Filme wird am 08. Juni 2017 The Marriage Circle im Kino des Filmmuseum Frankfurt/Main gezeigt.

Ergänzend zu "Die Ehe im Kreise", den Lubitsch 1924 mit Adolphe Menjou und Marie Prevost gedreht hat, hält Jennifer M. Bean, Professorin und assoziierte Leiterin am Institut für vergleichende Literaturwissenschaft, Film und Medien an der University of Washington-Seattle, den Vortrag "Versteckte Anspielungen: Erotische Befreiung und Gelächter in `The Marriage Circle´". Der Film wird live am Klavier begleitet von Uwe Oberg. mehr

"Lecture & Film" ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main und des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filmmuseum im Rahmen der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA), mit finanzieller Unterstützung der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität Frankfurt am Main und des Kulturamts der Stadt Frankfurt am Main. mehr zur Veranstaltungsreihe

Lubitschs Œu­v­re, insgesamt über 70 Kinowerke, verbindet oftmals turbulent Komödiantisches mit einer genauen Beobachtung gesellschaftlicher und zwischenmenschlicher Befindlichkeiten. Nach einer intensiven und erfolgreichen Schaffensphase in Deutschland emigrierte Lubitsch 1922 in die USA und gehörte auch dort zu den profiliertesten Regisseuren seiner Zeit. Vor allem in seinen US-amerikanischen Produktionen kultivierte er seine Erzählweise und filmischen Ausdrucksmittel zum sogenannten "Lubitsch Touch". Kurz vor seinem Tod erhielt er einen Ehrenoscar für sein herausragendes Wirken in der Filmbranche. mehr
Das Bild zeigt den Stern für Ernst Lubitsch auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto
: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

leuchtreklame gute unterhaltung 250Vom 08. bis 11. Juni 2017 findet mittlerweile zum zwölften Mal das Göttinger Stummfilm-Festival statt.

Eröffnet wird die Filmreihe am Donnerstag, den 08.6.2017, um 18.30 Uhr mit Luther - Ein Film der deutschen Reformation (1927) mit Eugen Klöpfer in der titelgebenden Hauptrolle. Um 21:00 Uhr ist dann Charlie Chaplins Circus (1928) zu sehen.

Am darauffolgenden Tag (09.06.2017) steht Friedrich Wilhelm Murnaus Sunrise - A Song Of Two Humans (1927) um 19:00 Uhr und ein Silent Movie Slam um 21:00 Uhr auf dem Programm.

Höhepunkt des Stummfilm-Festivals ist eine Galavorstellung im Deutschen Theater am Sonntag, den 11. Juni 2017, um 19:45 Uhr: Gezeigt wird Menschen am Sonntag (1930) von Robert Siodmak und Edgar G. Ulmer. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250Das 5. Chinesische Filmfest München startet am 12. Juni 2017 im Gasteig München.

Es präsentiert bis 17. Juni 2017 aktuelle chinesische Blockbuster verschiedener Genres, aber auch Stummfilme, Kinoklassiker und Dokumentarfilme aus chinesischer Produktion. Die Filme werden in der Originalversion mit Untertiteln gezeigt. Partner des Chinesischen Filmfests ist die Münchner Stadtbibliothek. Der Kartenvorverkauf läuft seit 12. Mai 2017 über München Ticket. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Vom 02. bis 05. Juni 2017 widmet sich das 43. Open Ohr Festival in Mainz dem Thema `Moderne Sklaverei´. Unter dem provokanten Titel „Wegwerfware Mensch“ dreht sich auf der Zitadelle alles um die Frage, was ein Menschenleben wert ist.

Am Freitag, den 02. Juni 2017, ist Das Frauenhaus von Rio (Deutschland 1927), auch unter dem Titel "Das Mädchenschiff" bekannt, zu sehen. Hans Steinhoff inszenierte den Stummfilm, der auf reißerische Art den `Mädchenhandel´ thematisiert, nach dem Roman `Plüsch und Plümowski´ von Norbert Jacques. Auf der Leinwand sind unter anderem Albert Steinrück, Ernst Deutsch, Hans Stüwe und Kurt Gerron zu sehen. 

Musikalisch begleitet wird die Vorführung von Stummfilm-DJ D’Dread (alias Dirk Kuntze) mit modernen Rhythmen, Melodien und Klängen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung statt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Vor 50 Jahren, am 29. Mai 1967, starb der österreichische Filmregisseur Georg Wilhelm Pabst in Wien. Er wurde am 25. August 1885 in Raudnitz (Böhmen) geboren.

Papst, meist als G. W. Pabst bezeichnet, gehört zu den prägensten und erfolgreichsten Regisseuren des Weimarer Kinos. Zu seinen stummen Werken zählen Die freudlose Gasse (1925, der einzige gemeinsame Film von Greta Garbo und Asta Nielsen), Geheimnisse einer Seele (1926), Die Liebe der Jeanne Ney (1927), Abwege (1928), Die Büchse der Pandora und Tagebuch einer Verlorenen. Die beiden letzten Filmen drehte er 1929 mit der amerikanischen Schauspielerin Louise Brooks, die durch die Filme zu einer Stilikone der 1920er-Jahre wurde.

Auch zu Beginn der Tonfilmära konnte Papst mit Westfront 1918 (1930), Die Dreigroschenoper (1931) und Kameradschaft (1931) vielbeachtete Werke vorlegen. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten arbeitete er unter anderem in Frankreich und den USA, konnte aber nicht mehr an seine großen Erfolge der Weimarer Zeit anknüpfen. mehr

Am Freitag, den 02. Juni 2017, wird im Berliner Zeughauskino (Haus der Geschichte) um 19.00 Uhr Milak, der Grönlandjäger gezeigt.

Der UFA-Expeditionsstreifen, eine Mischung aus Dokumentar- und Spielfilm, schildert eine abenteuerliche Reise zum Nordkap. Begleitet werden die drei Polarforscher vom dem Inuit Milak.Es spielen unter anderem Ruth Weyher, Nils Focksen, Iris Arlan und Helmer Hanssen. Der Stummfilm wurde 1927 von Georgi Asagaroff und Bernhard Villinger inszeniert.

Eine Einführung in das Werk, das von Peter Gotthardt live am Flügel gebleitet wird, hält Claudia Lenssen. Der Film wird in der Reihe "Wiederentdeckt" gezeigt, die vom Verein CineGraph Babelsberg seit 25 Jahren durchgeführt wird. mehr

stummfilm magazin fussball 250Stummfilmmusiker Stephan Graf von Bothmer vertont am 27. Mai 2017 in Potsdam das DFB-Pokalfinale.

Live am Flügel im Nikolaisaal wird der Musiker die Partie Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund musikalisch kommentieren und die fußballerischen Höhepunkte auf akustisch ungewöhnliche Weise erlebbar machen. Tor! Tor! Tor! mehr

Interview mit Stephan Graf von Bothmer in den Postdamer Neuesten Nachrichten über die Vorführung

filmstreifen 09 250Die deutsche Schauspielerin Hermine Sterler starb vor 35 Jahren, 25. Mai 1982. Sie wurde am 20. März 1894 in Stuttgart-Bad Cannstatt geboren.

Sie wirkte unter anderem an den deutschen Stummfilm-Produktionen Der böse Geist Lumpaci Vagabundus (1922), Der Mann mit der eisernen Maske (1922) und Prinz Louis Ferdinand (1927) mit. An der Seite von Conrad Veidt war sie in Paganini (1923) zu sehen. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten floh sie aus Deutschland über Wien in die USA, wo sie für einige Hollywoodproduktionen engagiert wurde. mehr

stummfilmmusik buchcover schueren 2017 250Voraussichtlich im Juli/August 2017 erscheint im Schüren Verlag der Titel `Stummfilmmusik – Theorie und Praxis im "Allgemeinen Handbuch der Film-Musik“ (1927)´ von Maria Fuchs.

In der Stummfilmära wurden Filmvorführungen in unterschiedlicher instrumentaler Besetzung live begleitet. Dabei war eine maßgeschneiderte, von der Filmproduktionsfirma zur Verfügung gestellte Begleitmusik eine Besonderheit – wie etwa die Komposition von Camille Saint-Saëns zu Die Ermordung des Herzogs von Guise (1908) oder Gottfried Huppertzs Metropolis-Musik von 1927. Die Musikillustratoren im Kino mussten daher in der Lage sein, sich auf unterschiedliche Filme schnell einzustellen.

Hilfreich war hierfür das "Allgemeinen Handbuch der Film-Musik" von Hans Erdmann, Ludwig Brav und Giuseppe Becce, das 1927 beim Berliner Verlag Schlesinger erschien. Die Publikation ist die umfangreichste und wohl bedeutendste Dokumentation der Musikpraxis des Stummfilms der 1920er Jahre in Deutschland. Es enthält unter anderem ein thematisches Skalenregister, das eine ausgereifte, künstlerische Methode für die Musikillustration des Stummfilms bot.

Das „Allgemeine Handbuch der Film-Musik“ ist Ausgangspunkt der Autorin Maria Fuchs bei der Beschreibung der unterschiedlichen theoretischen und praktischen Diskurse der Stummfilmmusik in ihrem Buch `Stummfilmmusik – Theorie und Praxis im "Allgemeinen Handbuch der Film-Musik“ (1927)´. Verlagsinformation

Titel: Stummfilmmusik – Theorie und Praxis im "Allgemeinen Handbuch der Film-Musik“ (1927)
Autorin: Maria Fuchs

Schüren Verlag
Marburger Schriften zur Medienforschung [68]
240 Seiten, diverse Abbildungen
Erscheinungstermin ca. Juli/August 2017
voraussichtlich 29,90 €
ISBN 978-3-89472-619-5

Textquelle und Abbildung: Schüren Verlag

filmstreifen 08 250Der Schweizer Schriftsteller Fritz Güttinger starb vor 25 Jahren, am 21. Mai 1992, im Alter von 85 Jahren in Zürich.

Neben seiner Tätigkeit als Übersetzer, Pädagoge und Literaturwissenschaftler widmete sich Fritz Güttinger mit Leidenschaft dem Stummfilm. So publizierte er 1984 das Buch "Der Stummfilm im Zitat der Zeit" (Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main, ISBN 3-88799-005-6). 1992, kurz nach seinem Tod, erschien die Essay-Sammlung "Köpfen Sie mal ein Ei in Zeitlupe! Streifzüge durch die Welt des Stummfilms" (Neue Zürcher Zeitung, Zürich, ISBN 3-85823-373-0).Güttinger wurde am 30. Januar 1907 in Zürich geboren. mehr

In der Nacht vom 22. auf den 23. Mai 2017 zeigt ARTE Fernsehen um 00:15 Uhr Body And Soul.

Der Schriftsteller, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent Oscar Micheaux realisierte den Stummfilm im Jahr 1925. In den Hauptrollen sind Paul Robeson, Mercedes Gilbert und Julia Theresa Russell zu sehen.

Micheaux gilt als Pionier des afroamerikanischen Kinos und als berühmtester Vertreter des sogenannten Racefilm der 20er bis 40er Jahre. 1918 gründete er seine eigene Produktionsfirma und realisierte trotz knapper finanzieller Mittel bis 1948 mehr als 40 Filme – darunter den ersten afroamerikanischen Ton-Spielfilm The Exile (1931). mehr

lubitsch stern berlin 250In der Reihe "Lecture & Film" mit Filmvorführungen und Expertenvorträgen über den Regisseur Ernst Lubitsch und seine Filme wird am 18. Mai 2017 Carmen im Kino des Filmmuseum Frankfurt/Main gezeigt.

Ergänzend zum Film, den Lubitsch 1918 mit Pola Negri in der titelgebenden Hauptrolle drehte, hält Ewa Mazierska, Professorin für Filmwissenschaft an der University of Central Lancashire, den Vortrag "Der sanfte Orientalismus in `Carmen´". Der Film wird live am Klavier begleitet von Uwe Oberg. mehr

"Lecture & Film" ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main und des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filmmuseum im Rahmen der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA), mit finanzieller Unterstützung der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität Frankfurt am Main und des Kulturamts der Stadt Frankfurt am Main. mehr zur Veranstaltungsreihe

Lubitschs Œu­v­re, insgesamt über 70 Kinowerke, verbindet oftmals turbulent Komödiantisches mit einer genauen Beobachtung gesellschaftlicher und zwischenmenschlicher Befindlichkeiten. Nach einer intensiven und erfolgreichen Schaffensphase in Deutschland emigrierte Lubitsch 1922 in die USA und gehörte auch dort zu den profiliertesten Regisseuren seiner Zeit. Vor allem in seinen US-amerikanischen Produktionen kultivierte er seine Erzählweise und filmischen Ausdrucksmittel zum sogenannten "Lubitsch Touch". Kurz vor seinem Tod erhielt er einen Ehrenoscar für sein herausragendes Wirken in der Filmbranche. mehr
Das Bild zeigt den Stern für Ernst Lubitsch auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto
: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

In seiner Reihe "Bergwelten im Film" zeigt das Murnau-Filmtheater am Mittwoch, den 17. Mai 2017, um 20.15 Uhr Der Berg des Schicksals.

Regisseur Arnold Fanck drehte den deutschen Stummfilm im Jahr 1924 unter anderem in den Dolomiten. In den Hauptrollen sind Erna Morena und Luis Trenker zu sehen. Für Trenker war das Werk, das als erster Bergfilm der Kinogeschichte gilt, sein Kinodebüt.

Die Vorstellung findet in Kooperation mit dem DAV Sektion Wiesbaden statt. Der Film wird von Uwe Oberg live musikalisch begleitet mehr

ARTE Fernsehen zeigt in der Nacht vom 15. auf den 16. Mai 2017 um 00:05 Uhr den Stummfilm Within Our Gates.

Das Werk ist einer der frühesten afroamerikanischen Filme der Kinogeschichte. Er wird von Filmhistorikern häufig als Antwort auf die Glorifizierung weißer Vorherrschaft in D. W. Griffiths Monumentalwerk Die Geburt einer Nation (1915) gesehen. Oscar Micheauxs Film porträtierte den Rassismus im Alltag, den viele Weiße nicht wahrhaben wollten – oder ignorierten.

„Within Our Gates“ galt lange Zeit als verschollen. Erst 1993 konnte der Film auf Grundlage einer in Spanien aufgefundenen Nitrokopie rekonstruiert werden. mehr

Tanz und Kino

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Das Filmmuseum Potsdam zeigt bis zum 22. April 2018 die Sonderausstellung „Alles dreht sich … und bewegt sich. Der Tanz und das Kino“. mehr

Virtuelle Ausstellung

filzinger foto dif

Die Online-Ausstellung "Das Kino des Ersten Weltkriegs: Einsichten in eine transnationale Mediengeschichte" zeigt mit historischem Film- und Fotomaterial, wie Filmausschnitte, Fotografien und Plakate, ein umfassendes Bild der Filmgeschichte des Ersten Weltkriegs zeichneten. mehr

Pordenone 2017

Das international bedeutendste Stummfilmfestival "Le Giornate del Cinema Muto" wird jedes Jahr in Pordenone/Italien veranstaltet. Es findet in 2017 vom 30. September bis 07. Oktober statt. mehr ...

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