Um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwendet das Stummfilm Magazin Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Vom 01. bis 07. März 2016 zeigt das Ponrepo Kino in Prag eine Auswahl des cinefest-Filmprogramms 2015.

Das internationale Festival des deutschen Film-Erbes setzte sich im letzten Jahr mit dem Thema "Menschen im Hotel - Filmische Begegnungen in begrenzten Räumen" auseinander. Dabei spannte das Festival einen Bogen von den Anfängen des Kinos bis zur Gegenwart. Eine Auswahl der Filme wird nun in Prag gezeigt; Informationen zu dem dortigen Programm findet man hier.

Bei den 66. Internationalen Filmfestspielen Berlin wird heute in der Reihe "Berlinale Classics" die digital restaurierte Fassung von Fritz Langs Der müde Tod als Welterstaufführung gezeigt.

Die Restaurierung des Filmklassikers aus der Weimarer Zeit durch die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden wurde von Restauratorin Anke Wilkening kuratiert und realisiert. Der Film kam 1921 nicht als Schwarz-Weiß-Film, sondern mittels Virage und Tonung eingefärbt ins Kino; die Restauration wird diese Einfärbung wieder zeigen. Die Präsentation der digitalen Filmversion am 12. Februar 2016 im Berliner Friedrichstadtpalast ist auch in musikalischer Hinsicht eine Weltpremiere: Der Freiburger Komponist Cornelius Schwehr schuf als Auftragskomposition von ZDF/ARTE für "Der müde Tod" eine neue Filmmusik, die die stilistischen Vielfältigkeit des Filmklassikers widerspiegeln soll. Das 70-köpfige Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) unter der Leitung von Frank Strobel wird die Premiere spielen.

Dokumentation über die Restaurierungasarbeiten

Vergleich vor und nach der Restaurierung

Filmauschnitte aus der restaurierten Filmfassung: 1 2 3

Grundlage für die digitale Restaurierung des Films ist ein 35mm-Schwarz-Weiß-Duplikat-Negativ des Museum of Modern Art in New York. (Quelle: Pressemitteilung Berlinale) mehr

Der Fernsehsender Arte zeigt die "Berlinalefassung" von Der müde Tod, die ab 11.03.2016 auch auf DVD erhältlich ist, am Montag, den 15.02.2016 um 23:55 Uhr. mehr

Die amerikanische Schauspielerin Anita Garvin wurde vor 110 Jahren, am 11. Februar 1906, in New York geboren.

Bekannt wurde sich vor allem durch ihre Mitwirkung an mehreren legendären "Stan Laurel und Oliver Hardy"-Filmkomödien. Sie spielte zudem an der Seite von Charley Chase und Max Davidson. Sie starb am 07. Juli 1994 im Alter von 88 Jahren in Los Angeles. mehr

50 Jahre nach seinem Tod erinnert der Fernsehsender Arte an Buster Keaton: Gezeigt werden eine Dokumentation, sein Spielfilm-Meisterwerk "Der General" und neu restaurierte Kurzfilme.

Das Filmportrait Buster Keaton - Wie Hollywood ein Genie zerbrach zeigt den Auftrieg und Fall des berühmten Stummfilmkomikers und wird am Sonntag, den 07. Februar 2016, um 22:20 Uhr gezeigt (nach der Ausstrahlung ist die Doku noch sieben Tage in der Arte-Mediathek abrufbar). Im Anschluss um 23:45 Uhr präsentiert der deutsch-französische Kulturkanal Keatons Der General aus dem Jahr 1926. Am Montag, den 08. Februar 2016, folgen dann ab 00:05 frisch aufpolierte Kurzfilme der Kinolegende. mehr und mehr

Am 05. Februar 1916, vor hundert Jahren, eröffneten Hugo Ball und Emmy Hennings in Zürich das legendäre `Cabaret Voltaire´. Das Ereignis gilt als die Geburtsstunde der (Anti-)Kunstrichtung Dadaismus.

Dadaismus, oder kurz Dada genannt, war eine kritische und oftmals in parodistische Form gekleidete Reaktion von Künstlern auf die etablierte Kunst. Diese Haltung spiegelte sich unter anderem auch in dadaistischen Filmen wie "Rhythmus 21" (Hans Richter, 1921), "Symphonie Diagonale" (Viking Eggeling, 1921), "Le Retour A La Raison" (Man Ray, 1923), "Entr'acte" (Rene Clair und Francis Picabia, 1924), "Le Ballet Mecanique" (Fernand Leger und Dudley Murphy, 1924) und "Vormittagsspuk" (Hans Richter, 1927) wider. mehr

"Moderne Zeiten", einer der großen Klassiker der internationalen Filmgeschichte, wurde am 05. Februar 1936 uraufgeführt.

"Modern Times", so der Originaltitel,  wurde als Tonfilm, aber in der Anmutung eines Stummfilms produziert (mehr zum Thema "Moderne Stummfilme" hier). Der Film kam erst zwanzig Jahre nach seiner US-Premiere, am 31. März 1956, in die deutschen Kinos. mehr

Auf der Berlinale feiert die digitale Restaurierung von Fritz Langs "Der müde Tod" (1921) am 12. Februar 2016 ihre Weltpremiere. Einen Monat später ist die neue Fassung mit einer Länge von 98 Minuten auf DVD erhältlich.

Die Edition erscheint bei Universum Film und enthält diverse Extras, unter anderem einen Vergleich der deutschen und der russischen Fassung. Die digitale Restaurierung wurde ermöglicht durch die Unterstützung von Bertelsmann als Hauptsponsor sowie mit Mitteln aus der Digitalisierungsoffensive der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom Förderverein „Freunde und Förderer des deutschen Filmerbes e.V.“

Die Präsentation bei den Berlinale Classics ist eine Kooperation der Internationalen Filmfestspiele Berlin mit der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, ZDF/Arte und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Frank Strobel. Für die Weltpremiere sowie die Auswertungen in TV, Kino, DVD und Blu-ray komponierte Cornelius Schwehr eine neue Filmmusik (Quelle: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung). mehr

Der Fernsehsender Arte zeigt die "Berlinalefassung" von Der müde Tod am Montag, den 15.02.2016, um 23:55 Uhr. mehr

Dokumentation über die Restaurierungsarbeiten

Vergleich vor und nach der Restaurierung

Filmauschnitte aus der restaurierten Fassung: 1 2 3

Die Filmschauspielerin Anna May Wong starb am 02. Februar 1961 in Santa Monica. Sie wurde am 03. Januar 1905 in Los Angeles als Wong Liu Tsong geboren.

In den von Rassismus geprägten USA der 20er-Jahre war sie die erste Schauspielerin chinesischer Herkunft, der der Aufstieg zum internationalen Filmstar gelang. Wong spielte unter anderem in den Stummfilmen Der Dieb von Bagdad (USA 1924) und Piccadilly (Großbritannien 1929). In der Übergangszeit vom Stummfilm zum Talkie drehte sie in Deutschland zwei Stumm- und ihren ersten Tonfilm: Schmutziges Geld (1928), Großstadtschmetterling (1929) und Hai-Tang. Der Weg zur Schande (1930); bei allen drei Filmen führte Richard Eichberg Regie. mehr

Der amerikanische Schauspieler und Filmregisseur Buster Keaton starb vor 50 Jahren, am 1. Februar 1966, in Woodland Hills im Bundesstaat Kalifornien. Er wurde als Joseph Frank Keaton am 4. Oktober 1895 in Piqua (Kansas) geboren.

Neben Charles Chaplin und Harold Lloyd war Keaton einer der erfolgreichsten und kreativsten Komiker der Stummfilmzeit. Mit "The General" schuf er einen der großen Klassiker der Filmkomödie. Die aufwändige Produktion brachte ihn allerdings in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten und läutete sein Karriereende ein. Mitte des 20. Jahrhundert erlebten er und seine Filme eine Renaissance. Seine letzte Rolle spielte er kurz vor seinem Tod in Richard Lesters turbulenter Musicalkomödie "Toll trieben es die alten Römer" (1966). mehr

Die amerikanische Schauspielerin und Journalistin Hedda Hopper starb vor 50 Jahren, am 01. Februar 1966, in Hollywood. Sie wurde am 02. Mai 1885 in Hollidaysburg (Pennsylvania) geboren.

Sie spielte zur Stummfilmzeit in mehreren Filmen Nebenrollen, unter anderem in Wings (Regie: William A. Wellman, 1927), der bei den 1st Annual Academy Awards im Jahre 1929 den Oscar als "Bester Film" gewann. Ab den 1930er-Jahren widmete sie sich vermehrt dem Journalismus und wurde eine der einflussreichsten Klatschreporterinnen Hollywoods. mehr

Am 30. Januar 1931, vor 85 Jahren, fand in Los Angeles die Premiere von Charlie Chaplins "Lichter der Großstadt" statt.

Die an den Kinokassen erfolgreiche Tragikomödie wurde in der Übergangszeit vom Stumm- zum Tonfilm gedreht; der Produktionsstart war 1928. Die Veröffentlichung erfolgte 1931, als der "sprechende Film" längst vom Publikum akzeptiert und auf der Leinwand erwartet wurde. "Lichter der Großstadt" wurde mit einer Tonspur veröffentlicht, besitzt aber die Anmutung eines Stummfilms. mehr

Der deutsche Schauspieler Willy Fritsch wurde am 27. Januar 1901 in Kattowitz als Wilhelm Egon Fritz Fritsch geboren.

In der Stummfilmzeit war er unter anderem in den beiden Fritz-Lang-Klassikern Spione (1928) und Frau im Mond (1929) zu sehen. Er spielte an der Seite von Gerda Maurus, Rudolf Klein-Rogge, Paul Hörbiger, Fritz Rasp und vor allem Lilian Harvey. Mit ihr bildete er eines der belietesten Filmpaare der frühen Tonfilmzeit in Erfolgsfilmen wie Die drei von der Tankstelle (1930), Der Kongreß tanzt (1931) und Ein blonder Traum (1932). Fritsch starb am 13. Juli 1973 in Hamburg. mehr

Am 26. Januar 1926 wurde mit einer Live-Pantomime von Frank Wedekind und dem Film Tartüff von F. W. Murnau der Gloria-Palast eröffnet.

Das Lichtspielhaus am Kürfürstendamm in Berlin war eines der bedeutensten Kinos seiner Zeit und Schauplatz prominenter Uraufführungen. So wurde am 01. April 1930 Der blaue Engel von Josef von Sternberg mit Marlene Dietrich und Emil Jannings in den Hauptrollen erstmals gezeigt. Der Gloria-Palast wurde 1943 bei einem Bombenangriff zerstört und 1948 an fast gleicher Stelle als Neubau wiedereröffnet. mehr

Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Samstag, den 30. Januar 2016, in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" Ernst Lubitschs Lady Windermeres Fächer.

Der Film aus dem Jahr 1925 geht auf das gleichnamigen Theaterstück von Oscar Wilde zurück. Auf der Leinwand sind unter anderem Ronald Colman, May McAvoy und Bert Lytell zu sehen. An der Kinoorgel im Babylon spielt Anna Vavilkina. mehr

Das Kino im Filmmuseum Frankfurt zeigt am 26. Januar 2016 um 18.00 Uhr den Stummfilmklasssiker "Menschen am Sonntag".

Der Film wurde am 04. Februar 1930 uraufgeführt. Regie führten Robert Siodmak und Edgar G. Ulmer, das Drehbuch stammte von Billy Wilder unter Beteiligung von Regisseur Siodmak. Menschen am Sonntag wird stilitisch der Neuen Sachlichkeit zugerechnet. Begleitet wird der Film von Franziska Bank, Mathieu Bech und Janina Grasow, die auf verschiedenen Instrumenten improvisieren werden. mehr

Tonbilder online

"Singende, sprechende und musizierende Films": filmportal.de macht digitalisierte Tonbilder aus der Frühzeit des Kinos online zugänglich. mehr

Virtuelle Ausstellung

filzinger foto dif

Die Online-Ausstellung "Das Kino des Ersten Weltkriegs: Einsichten in eine transnationale Mediengeschichte" zeigt mit historischem Film- und Fotomaterial, wie Filmausschnitte, Fotografien und Plakate, ein umfassendes Bild der Filmgeschichte des Ersten Weltkriegs zeichneten. mehr