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Das Filmforum im Kölner Museum Ludwig zeigt am 21. August 2015 um 20:00 Uhr den Dokumentarfilm "Drifters".

Dokumentarfilmer John Grierson schuf den einflussreichen Film über die Heringsfischerei im Jahr 1929. Der Filmmacher war bei Drifters stark beeinflusst von der Schnitttechnik Sergei Eisensteins (Panzerkreuzer Potemkin, 1925). Die Auffführung am 21.08.2015 erfolgt durch das 1. Deutsche Stromorchester. Im Anschluss an den ca. 50-minütigen Streifen wird noch der kurze Amateurfilm "Cologne: From the diary of Ray and Esther" aus dem Jahr 1939, ebenfalls mit live Musikbegleitung, gezeigt. mehr

skladanowski stern berlin 250Der deutsche Filmregisseur Wim Wenders wurde vor 70 Jahren, am 14. August 1945, in Düsseldorf geboren.

Der international bekannte und mittlerweile drei Mal für den Oscar nominierte Filmemacher (Paris Texas; Der Himmel über Berlin) drehte 1995 mit Studenten der HFF München den Stummfilm Die Gebrüder Skladanowsky als Hommage an die filmhistorische Pionierleistung von Max und Emil Skladanowsky: Am 01. November 1895 führten sie im Wintergarten Berlin erstmalig in Deutschland kurze Filmsequenzen vor einem zahlenden Publikum vor. Das Projektionsgerät, Bioscop genannt, war von den Brüdern selbst entwickelt worden. mehr

Das Bild zeigt den Stern für Max Skladanowsky auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Der österreichische Schauspieler und Sänger Willi Forst, geboren als Wilhelm Anton Frohs, starb am 11. August 1980 in Wien. Dort wurde er auch am 07. April 1903 geboren.

Der seinerzeit beim Publikum sehr beliebte Forst war auch als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor aktiv. In der Stummfilmzeit drehte er an der Seite von Marlene Dietrich (Café Elektric, 1927), Gustav Fröhlich (Die elf Teufel, 1927) und unter Michael Curtiz (Sodom und Gomorrha, 1922). Sein heute noch bekanntestes Werk ist der Tonfilm Die Sünderin (1950) mit Hildegard Knef, beim dem er Regie führte und auch am Drehbuch mitwirkte. mehr

Parallel zur Ausstellung „Cocteau trifft Picasso“, die noch bis zum 18. Oktober 2015 gezeigt wird, präsentiert das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster die Schau „Moderne Zeiten – Léger trifft Chaplin“.

Fernand Léger war zeitlebens ein großer Bewunderer Charles Chaplins. In seinem Film „Ballet Mécanique“ – einem der Meilensteine des Experimentalfilms – setzt Léger Chaplin durch die Kreation einer tanzenden Holzpuppe, die er auf den Namen „Charlot cubiste“, also „kubistischer Tramp“ taufte, ein avantgardistisches Denkmal. Insbesondere das Spätwerk von Fernand Léger, der in den 1930er- und 40er-Jahren in New York lebte, scheint immer wieder ein zentrales Thema aus den Filmen Chaplins aufzugreifen: das Leben im modernen Großstadtalltag. So bevölkern Bauarbeiter auf Stahlgerüsten in schwindelerregender Höhe, Nachtschwärmer im Lichte gigantischer Reklametafeln, Menschen im Schwimmbad und modisch gekleidete Radfahrer seine Bildkompositionen. „Die Ausstellung präsentiert neben dem zeitlosen Experimentalfilmklassiker „Ballet Mécanique“ Fernand Légers leuchtend-farbenfrohe Lithografien seines Spätwerks, die in einen spannenden Dialog mit dem filmischen Schaffen Charlie Chaplins treten“, so Museumsmitarbeiter und Kurator Alexander Gaude über die Ausstellung. (Quelle: Pressetext Kunstmuseum Pablo Picasso) mehr

Am Donnerstag, den 13. August 2015, wird um 22.00 Uhr in der Abtei Brauweiler (Abteikirche, Ehrenfriedstr. 19, 50259 Pulheim) Carl Theodor Dreyers Meisterwerk "La Passion de Jeanne d´Arc" gezeigt.

Die Musikfassung stammt von Wilfried Kaets, der am 13. August auch live an der Orgel spielen wird. Es singt Klaus Paulsen. Mehr Informationen zum Film hier und zur Filmvorführung in Pulheim hier.

stummfilmtage bonn 2012 250Vom 06. bis 16. August 2015 finden zum 31. Mal die Internationalen Stummfilmtage in Bonn statt.

An elf Abenden werden Stummfilme aus den Filmarchiven der ganzen Welt mit live-musikalischer Begleitung, in Openair-Atmosphäre und bei freiem Eintritt im Arkadenhof der Universität Bonn präsentiert. Das Festival startet am Donnerstag, den 06. August 2015, mit der neuen Fassung des Stummfilmklassikers Varieté von Ewald André Dupont aus dem Jahr 1925.

Das Programm des Festivals wurde wieder von Stefan Drößler, dem Leiter des Filmmuseums München, kuratiert. Für filmhistorisch Interessierte sind besonders die Vorträge und Vorführungen im Bonner LVR-Museum am 09. und 16. August 2015 interessant. Das gesamte Programm der 31. Stummfilmtage in Bonn findet man hier

Das Bild zeigt Stephen Horne am Klavier bei den Stummfilmtagen 2012; Foto: Thilo Beu, Bonn.

Die deutsche Schauspielerin Loni Nest wurde vor 100 Jahren, am 04. August 1915, in Berlin als Eleonore Nest geboren.

Die Kinderdarstellerin Loni Nest wirkte mit an den Filmklassiker Der Golem, wie er in die Welt kam (Regie: Paul Wegener und Carl Boese, 1920), Schloß Vogelöd (Regie: F. W. Murnau, 1921), Nosferatu (Regie: F. W. Murnau, 1922) und Die freudlose Gasse (Regie: G. W. Papst, 1925). Mit Beginn der Tonfilmära endete ihre Karriere. Sie starb am 02. Oktober 1990 im Alter von 75 Jahren in Nizza.

Im Vorfeld der Internationalen Stummfilmtage 2015 in Bonn wurde der Kurator des Festivals, Stefan Drößler vom Filmmuseum München, vom Deutschlandradio interviewt.

Thematisiert wurde im Gespräch nicht nur das aktuelle Programm in Bonn, sondern auch die Rezeption von Stummfilmen durch ein an Tonfilme gewohntes Publikum und die Restaurierungsbemühungen des Filmmuseums München im Zusammenhang mit dem filmischen Nachlass von Orson Welles. mehr

Stummfilmpianist Stephan Graf von Bothmer spielt Walter Ruttmanns " Berlin - Die Sinfonie der Großstadt“ von November 2015 bis April 2016 an insgesamt vier Terminen im Berliner Wintergarten Varieté.

Der im Jahr 1927 entstandene Dokumentar- und Montagefilm Berlin – Die Sinfonie der Großstadt zeigt chronologisch einen Tag in Berlin in dynamisch zusammengeschnittenen Aufnahmen und Bildkompositionen. Die Uraufführung war am 23. September 1927. Der Film ist heute einer der populärsten Streifen aus der Stummfilmzeit. Die Termine im Wintergarten Varieté Berlin sind: 

Dienstag, 10.11.2015, 20 Uhr
Dienstag, 19.01.2016, 20 Uhr
Dienstag, 08.03.2016, 20 Uhr
Dienstag, 05.04.2016, 20 Uhr

Weitere Informationen zu den Aufführungen und dem Ticket-VVK hier

Im Rahmen des "Open-Air Kino Wien" wird am Samstag, den 01. August 2015, um 21:30 Uhr "Menschen am Sonntag" aus dem Jahr 1930 gezeigt.

Robert Siodmak und Edgar Georg Ulmer führten die Regie bei diesem Klassiker des Weimarer Kinos. Das Drehbuch von Menschen am Sonntag schrieb Billy Wilder. Live begleitet wird der Film in Wien von Chrono Popp & Hans Holler. Ticket- und weitere Informationen hier

Vom 06. bis 15. August 2015 findet die 33. Regensburger Stummfilmwoche im MuseumsCafé/Klosterhof des Historischen Museums statt.

Bei Regen werden die Filme im "Leeren Beutel" gezeigt. Zu sehen sind unter anderem Der große Sprung (Regie Arnold Fanck, 1927), Dr. Mabuse, der Spieler (Regie: Fritz Lang (1922), Ludwig der Zweite, König von Bayern (Regie: Wilhelm Dieterle, 1929) und Alfred Hitchcocks The Lodger (1927). Die Filme werden live begleitet von Tal Balshai und Stella Maria Adorf, Rainer J. Hofmann, Bertl Wenzl, Markus Stark und Aljoscha-Zimmermann-Ensemble. mehr

filmstreifen 02 250In den Monaten August und September ist der Name der Black Box im wahrsten Sinne des Wortes Programm: Die Leinwand bleibt dunkel, denn das Kino des Düsseldorfer Filmmuseums legt aus finanziellen Gründen in 2015 eine Sommerpause ein.

Die bereits zu Jahresbeginn festgesetzten Termine bleiben dabei bestehen; die Vorstellungen in der Reihe Psychoanalyse und Film werden wie geplant stattfinden:
Freitag, 28.8.2015, 19:00 Uhr: "Bal - Honig" (Regie: Semih Kaplanoglu)
Freitag, 25.9.2015, 19:00 Uhr: "Fack ju Göthe" (Regie: Bora Dagtekin)
Auch die Stationen der Filmgeschichte, vorgestellt vom Freundeskreis des Filmmuseums, werden wie im Programmheft angekündigt noch bis zum 18. August 2015 gezeigt. Die Dauerausstellung und Öffnungszeiten des Filmmuseums bleiben von der Kinoschließung unberührt.

Am 26. September 2015 öffnet dann die Black Box für das Internationale Düsseldorfer Orgelfestival nicht nur die Pforten, sondern auch Die Büchse der Pandora. Regisseur Georg Wilhelm Pabst drehte den Stummfilmklassiker im Jahr 1929 mit der bezaubernden Louise Brooks in der Hauptrolle. Die musikalische Begleitung übernimmt Matthias Haarmann an der Welte-Kinoorgel. (Quelle: Filmmuseum Düsseldorf; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer)

lang stern berlin 250Das Babylon Kino in Berlin zeigt im Sommermonat August drei große deutsche Stummfilmklassiker mit live Musikbegleitung: "Metropolis", "Berlin - Die Sinfonie der Großstadt" und "Nosferatu".

Alle drei Filme werden von Cameron Carpenter an der Kinorgel begleitet. Das Programm:
Samstag, 01.08.2015, 20:00 Uhr: Metropolis (1926, Regie: Fritz Lang)
Samstag, 08.08.2015, 20:00 Uhr: Berlin - Die Sinfonie der Großstadt (1927, Regie: Walter Ruttmann)
Samstag, 15.08.2015, 20:00 Uhr: Nosferatu (1922, Regie: Friedrich Wilhelm Murnau)

Tickets können direkt über die Internetseite des Babylon erworben werden. mehr

Das Bild zeigt den Stern für Fritz Lang auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

"Goodbye Johnny": Der deutsche Schauspieler und Sänger Hans Albers starb vor 55 Jahren, am 24. Juli 1960, in Kempfenhausen (Bayern).

In der Stummfilmära war er in ca. hundert Filmen zu sehen, oftmals als Schurke oder Liebhaber. Seine bekanntesten Streifen aus dieser Zeit sind Vorderhaus und Hinterhaus (1925) von Richard Oswald und Asphalt (1929) von Joe May. Mit Beginn des Tonfilmzeitalters wurde er einer der beliebtesten deutschen Schauspieler. Einige der von ihm in Filmen interpretierten Lieder wie "Auf der Reeperbahn", "Goodbye Johnny" und "Jawohl, meine Herr´n" sind Evergreens geworden. Trotz seiner recht offenen Ablehnung des Nationalsozialismus wirkte er an einigen aufwändigen Spielfilmen aus der Nazizeit mit, unter anderem in den Agfacolor-Filmen Münchhausen und Große Freiheit Nr.7. Albers wurde als Hans Philipp August Albers am 22. September 1891 in Hamburg geboren. mehr

Paul Lenis vom Expressionismus beeinflusster Stummfilmklassiker „Das Wachsfigurenkabinett“ (1924) wird derzeit von der Deutschen Kinemathek in Berlin digital restauriert.

Die finanziellen Mittel dafür stammen aus dem Etat der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, die Anfang 2015 eine Million Euro für die Digitalisierung ausgewählter Filmprojekte bereitgestellt hat. Die Summe ist deutlich zu wenig, um das filmische Erbe zu bewahren, erläutert Rainer Rother, künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek, in einem Interview mit der Berliner Zeitung. mehr

Tonbilder online

"Singende, sprechende und musizierende Films": filmportal.de macht digitalisierte Tonbilder aus der Frühzeit des Kinos online zugänglich. mehr

Von Cesare bis Major Strasser

caligari schriftzug 250

Anlässlich seines 125. Geburtstages am 22. Januar 2018 und seines 75. Todestages am 03. April 2018 würdigt Autorin Bettina Müller den legendären Schauspieler Conrad Veidt. mehr

Retrospektive G. W. Papst

papst stern berlin 250

Vom 05. Januar bis 28. Februar 2018 zeigt das Filmmuseum München eine Retrospektive mit Filmen des österreichischen Filmregisseurs Georg Wilhelm Pabst. mehr

Blu-ray-Ankündigung

cover prinz achmed blue ray 2018 absolut medien

Am 09. März 2018 erscheint "Die Abenteuer des Prinzen Achmed" von Lotte Reiniger als Blu-ray. mehr

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