filmmuseum berlin 250Am 06. Mai 1992 verstarb Marlene Dietrich in Paris. Zu ihrem 25. Todestag richtet die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen eine Matinee am 07. Mai 2017 um 11.30 Uhr im Kino Arsenal aus.

Gezeigt wird die Dokumentation Marlene (BRD, F, ČSSR 1984) von Maximilian Schell. Der Regisseur und Schauspieler, der Marlene Dietrich seit den 1960er-Jahren kannte, konnte den Star auch im Zusammenhang mit seinem Film nicht davon überzeugen, noch einmal vor die Kamera zu treten. Vertraglich wurde Marlene Dietrich zugesichert, dass nur ihre Stimme zu hören sein würde. Maximilian Schell behalf sich mit historischen Aufnahmen und ließ die Pariser Wohnung der Dietrich im Studio nachbauen. Dank seiner besonderen Interviewtechnik gelang ihm ein einprägsames Porträt des Jahrhundertstars.

Vor der Filmvorführung lesen die Schauspieler Claudia Michelsen und Ulrich Matthes aus dem Briefwechsel zwischen Marlene Dietrich und Maximilian Schell, der anlässlich der Produktion von "Marlene" entstand. Die Korrespondenz gehört zum Nachlass der Diva, der von der Marlene Dietrich Collection Berlin in der Deutschen Kinemathek verwahrt wird.
Quelle: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Am Sonntag, den 07. Mai 2017, wird um 17:30 Uhr im Kino im Filmmuseum Frankfurt Salomé gezeigt. Die Livevertonung erfolgt am Mixtur-Trautonium.

Regisseur Charles Bryants Stummfilm hatte am 31. Dezember 1922 in New York seine Premiere. Das nach dem Theaterstück von Oscar Wilde produzierte Werk beeindruckt auch heute noch durch seine artifizielle Ausstattung und Inszenierungsweise. In der titelgebenden Hauptrolle ist Alla Nazimova zu sehen. Nazimova, wie sie in der Stummfilmzeit verkürzt genannt wurde, war russischer Herkunft und gehört zu den ersten großen Stars des frühen Hollywoodkinos. mehr

Außergewöhnlich ist die musikalische Livevertonung im Frankfurter Filmmuseum. Mit dem Einsatz für die Filmmusik zu Die Vögel (1963) erlangte das Trautonium, ein Vorläufer des Synthesizers, Bekanntheit über die Musikszene hinaus. Der Musiker und Komponist Peter Pichler kennt das komplexe Instrument in- und auswendig und vertont damit neben Alfred Hitchcocks Horror-Klassiker viele weitere Werke. Im Kino des Deutschen Filmmuseums spielt er erstmals zu Salomé. Im Anschluss an die Vorführung erfährt das Publikum mehr über die Funktionsweise und Geschichte des Trautoniums. mehr
Quelle: Filmmuseum Frankfurt

filmstreifen 08 250Am Sonntag, den 30. April 2017, wird um 20:00 Uhr in der RüBühne in Essen Panzerkreuzer Potemkin gezeigt.

Sergei Eisensteins Meisterwerk "Panzerkreuzer Potemkin" wurde 1925 im Bolschoi-Theater Moskau als offizieller Jubiläumsfilm zur Feier der Russischen Revolution (1905) uraufgeführt. Bei Umfragen unter Filmkritikern wird das Werk immer wieder unter die bedeutensten zehn Filme der Kinogeschichte gewählt. Legendär ist die Szene eines Massakers auf der Treppe zum Hafen von Odessa, die durch ihren virtuosen, rythmischen Schnitt beeindruckt. Der Stummfilmklassiker hat Generationen von Filmemachern beeinflusst hat und ist Gegenstand ungezählter filmwissenschaftlicher Abhandlungen.

"Panzerkreuzer Potemkin" wird am 30.04.2017 von Matthias Hettmer mit Elektronik-Musik live begleitet. mehr

stummfilm symposium heidelberg 2017Mittlerweile zum neunten Mal organisieren filmgeschichtlich interessierte Studierende der Kineskop Filmschule in Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Medienforum Heidelberg ein Stummfilm-Symposium.

Die Veranstaltung steht in 2017 unter dem Titel "Stadt- und Nachtgestalten. Zur Darstellung des Großstadtlebens in den Filmen der Weimarer Republik" und findet im Karlstorkino statt. Vor jedem Film gibt es eine Einführung und direkt nach der Vorführung ein vertiefendes Gespräch. mehr

Das Programm:

Samstag, 29.04.2017, 18:00 Uhr
"Die Straße"
Deutschland 1923; Regie: Karl Grune; Darsteller: Eugen Klöpfer, Aud Egede Nissen u.a.
Stilistisch zwischen Expressionismus und Naturalismus angesiedelt, besticht der Film durch seine Bildeinfälle, die Trickmontagen und nicht zuletzt durch seine Ausstattung, an der unter anderem der Maler Ludwig Meidner beteiligt war.
Live-Musikbegleitung: Moritz Noll und Michael Dunn

Samstag, 29.04.2017, 21:00 Uhr
"Von morgens bis mitternachts"
Deutschland 1920; Regie: Karlheinz Martin; Darsteller: Ernst Deutsch, Erna Morena, Roma Bahn u.a.
Nach dem gleichnamigen Drama von Georg Kaiser entwirft Karlheinz Martin einen Film im expressionitischen Stil mit einem ungewöhnlich Szenenbild und einer artifiziellen Bildsprache.
Live-Musikbegleitung: Glaswald

Sonntag, 30.04.2017, 17:00 Uhr
"Dirnentragödie"
Deutschland 1927; Regie: Bruno Rahn; Darsteller: Asta Nielsen, Oskar Homolka, Hilde Jennings u.a.
Asta Nielsen beeindruckt in der Hauptrolle: „Senkt die Fahnen vor ihr, denn durch ihre Kunst wird selbst der Absturz des alternden Weibes zum steilen Aufstieg der Schauspielerin“ (Béla Baláz).
Live-Musikbegleitung: David Serebrjanik

Sonntag, 30.04.2017, 19:30 Uhr
"Abwege"
Deutschland 1928; Regie: Georg Wilhelm Pabst; Darsteller: Brigitte Helm, Gustav Diessl, Hertha von Walther u.a.
Meisterhaft inszeniert G. W. Pabst Menschen und ihre ineinander verwobenen Schicksale im legendären Berlin der 20er-Jahre.
Live-Musikbegleitung: Camu Camu

Bild: Mit freundlicher Genehmigung des Veranstalters

Im Zuge eines umfassenden Relaunches des ARTE-Onlineangebots ist jetzt ein Magazin speziell für Stummfilmfreunde an den Start gegangen.

Das Format mit dem Titel Stumm will zukünftig jeden Monat Stummfilm-Perlen vorstellen und Bezüge zwischen frühen Filmen und aktuellen gesellschaftlichen Themen herstellen. Die erste online gestellte, neunminütige Ausgabe behandelt den Klimawandel. Zudem wird die britische Produktion Der Luftkrieg der Zukunft von 1909 vorgestellt und es gibt Auschnitte aus einer aufwändig colorierten Fassung von Die Reise zum Mond (1902) von Georges Méliès. mehr

Zum neuen ARTE-Onlineauftritt, der auch immer wieder Stummfilme kostenfrei auf Abruf bereithält, heißt es in einer Pressemitteilung vom 26. April 2017: "Die immer größere Vielfalt seines Publikums verdankt ARTE nicht nur der Qualität seines Programms, sondern auch einer konsequenten Digitalstrategie, die stetig steigende Zuschauerzahlen mit sich zieht. 2016 konnte der europäische Kulturkanal für sein gesamtes Digitalangebot 318 Millionen Videoabrufe verzeichnen, was einem Wachstum von 29% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Als nächsten Schritt seiner ambitionierten Digitalstrategie präsentiert sich der Sender seit dem 25.04.2017 mit einem maßgeblich weiterentwickelten Online-Auftritt. Der umfassende Relaunch lässt die bisherigen ARTE-Plattformen und die +7-Mediathek zu einem neu strukturierten Videoportal verschmelzen (www.arte.tv)." mehr

Die Schauspielerin Olga Tschechowa wurde am 26. April 1897 in Alexandropol (heute Gjumri in Armenien) geboren.

Ihr Filmkarriere startete mit Friedrich Wilhelm Murnaus Schloß Vogelöd aus dem Jahr 1921. In der Folgezeit spielte sie unter anderem in Stummfilmen der Regisseure René Clair (Der Florentiner Hut von 1928) und Ewald André Dupont (Moulin Rouge von 1928). Den Übergang zum Tonfilm schaffte sie mühelos und war auch während der Zeit des Nationalsozialismus und danach eine vielbeschäftigte Darstellerin. 1962 erhielt Olga Tschechowa das Filmband in Gold. Sie starb am 09. März 1980 in München. mehr

filmklappe 250Am Samstag, den 29. April 2017, wird um 20:00 Uhr im Black-Box-Kino des Düsseldorfer Filmmuseums The Circus gezeigt.

Charlie Chaplin drehte seinen letzten "echten" Stummfilm im Jahr 1928. An seiner Seite sind unter anderem Al Ernest Garcia und Merna Kennedy, die in "Der Zirkus" ihr Kinodebüt gab, zu sehen. Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences verlieh Chaplin für den Film einen Ehrenoscar für seine herausragende Arbeit als Autor, Darsteller, Regisseur und Produzent. Matthias Haarmann aus Köln begleitet den Film an der Welte-Kinoorgel. mehr
Foto:Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

der neue mensch dvd cover 2017 absolut medienIn der Filmreihe "Filmspotting – Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek" wird am 24. April 2017 um 19 Uhr "Der Mann, der das Gedächtnis verlor" (Originaltitel "Oblomok imperii") im Berliner Kino Arsenal gezeigt.

Eine Einführung geben Rainer Rother, Künstlerischer Leiter der Deutschen Kinemathek, und der Filmhistoriker Alexander Schwarz. Regisseur Friedrich Ermler drehte den Stummfilm im Jahr 1929 in der UdSSR. Das Werk ist ein Beispiel für ein eigenes Genre von Filmen, das zwischen 1924 und 1932 in der nachrevolutionären Sowjetunion entstand und die Idee des „Neuen Menschen“ mit filmischen Mitteln in Szene setzte.

"Der Mann, der das Gedächtnis verlor" und einige weitere dieser Werke haben Rainer Rother und Alexander Schwarz für die DVD Der Neue Mensch. Aufbruch und Alltag im revolutionären Russland ausgewählt, die nun zusammen mit einem umfangreichen Booklet in der filmedition suhrkamp (absolut medien) erschienen ist. Die digitalisierten, neu übersetzten und zum großen Teil neu vertonten Filme sind im Verleih der Deutschen Kinemathek verfügbar. mehr
Textquelle: Deutsche Kinemathek; Foto: absolut medien, filmedition suhrkamp

zischler kafka geht ins kino buchcover 2017 250Das Münchner Filmmuseum präsentiert anlässlich der Wiederveröffentlichung von Hanns Zischlers Kinobuchklassiker Kafka geht ins Kino die Filmreihe „Mit Kafka im Kino“.

Gestartet wird der cineastische Reigen am 18. April 2017 mit Steven Soderberghs im Jahr 1991 entstandenen Spielfilm "Kafka". Am 20. April 2017 sprechen dann der Buchautor und Stefan Drößler (Filmmuseum München) über die Kinoleidenschaft von Franz Kafka (1883-1924) und die neue DVD-Edition „Kafka geht ins Kino“ (Edition Filmmuseum, Ausgabe 95).

Vom 21. bis 23. April 2017 sind viele Stummfilme, die Kafka gesehen hat, mit Live-Musikbegleitungen von Richard Siedhoff und Günter A. Buchwald zu sehen. Das ganze Programm mit einem ausführlichen Einleitungstext von Hanns Zischler findet man hier als PDF.

"Kafka geht ins Kino" von Hanns Zischler; Galiani-Berlin; ISBN: 978-3-86971-105-8; 216 Seiten; gebunden mit Schutzumschlag; Preis: Deutschland 39,90 Euro/Österreich 41,10 Euro; Verlagsinformation zum Buch
Bild: Mit Genehmigung des Verlags

lubitsch stern berlin 250In der Reihe "Lecture & Film" mit Filmvorführungen und Expertenvorträgen über den Regisseur Ernst Lubitsch und seine Filme wird am 20. April 2017 die Komodie Die Puppe im Kino des Filmmuseum Frankfurt/Main gezeigt.

Ergänzend zum Film, den Lubitsch 1919 mit Ossi Oswalda in der Hauptrolle drehte, analysiert Elisabeth Bronfen, Lehrstuhlinhaberin am Englischen Seminar der Universität Zürich, unter dem Titel "Ein Spiel verzauberter Blicke. Die Puppe von Ernst Lubitsch" das Werk. mehr

"Lecture & Film" ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main und des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filmmuseum im Rahmen der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA), mit finanzieller Unterstützung der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität Frankfurt am Main und des Kulturamts der Stadt Frankfurt am Main. mehr zur Veranstaltungsreihe

Lubitschs Œu­v­re, insgesamt über 70 Kinowerke, verbindet oftmals turbulent Komödiantisches mit einer genauen Beobachtung gesellschaftlicher und zwischenmenschlicher Befindlichkeiten. Nach einer intensiven und erfolgreichen Schaffensphase in Deutschland emigrierte Lubitsch 1922 in die USA und gehörte auch dort zu den profiliertesten Regisseuren seiner Zeit. Vor allem in seinen US-amerikanischen Produktionen kultivierte er seine Erzählweise und filmischen Ausdrucksmittel zum sogenannten "Lubitsch Touch". Kurz vor seinem Tod erhielt er einen Ehrenoscar für sein herausragendes Wirken in der Filmbranche. mehr
Das Bild zeigt den Stern für Ernst Lubitsch auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto
: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Am 16. April 2016 öffnete in der Schweiz das Museum "Chaplin´s World" zum ersten Mal seine Pforten.

Das ehemalige Domizil von Kinolegende Charlie Chaplin am Genfer See wurde über mehrere Jahre aufwändig in ein Museum umgebaut und ist seitdem für alle Interessierten geöffnet. In zwei Themenwelten werden interessante Einblicke in das private Leben und künstlerische Schaffen des Ausnahmekünstlers gegeben. 30 naturalistisch gestaltete Wachsfiguren von Chaplin und seinen Weggefährt/innen zeichnen ein lebensechtes Bild von seinem Werdegang. Ein Café und ein Museumsshop ergänzen den Ausstellungsbereich. mehr

filmstreifen 06 250Die Dokumentarfilminitiative und das Filmbüro NW laden am 26. und 27. April 2017 zum Symposium "Das NRW-Filmerbe: Archivierung, Digitalisierung und Veröffentlichung" in das  Filmforum NRW in Köln ein.

Die Organisatoren werfen anlässlich der Veranstaltung die (rhetorische) Frage auf, ob es überhaupt ein NRW-Filmerbe gibt. Und ob es nicht ausreichend wäre, wenn die Erhaltung des deutschen Filmerbes vor allem auf der Bundesebene diskutiert und organisiert werden würde.

Am Beispiel von NRW soll an den zwei Symposiumstagen gezeigt werden, dass es unterschiedliche Filmgeschichten in den Bundesländern gibt mit spezifischem Vorkommen und Relevanzen. Zudem wird explizit die Perspektive der Filmemacher/innen und Produzent/innen berücksichtigt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

cover kafka geht ins kino 250Ende April 2017 erscheint bei Edition Filmmuseum die DVD "Kafka geht ins Kino“ (Ausgabe 95).

Die 4er-Box lehnt sich an Hanns Zischler aktuell überarbeitete Neuauflage seines Filmbuchklassikers "Kafka geht ins Kino" an und vereint alle erhaltenen Filme, die sich Franz Kafkas Tagebüchern und Korrespondenzen zuordnen lassen. Der Schriftsteller war ein begeisterter Kinogänger.

Die Filme der Edition reichen von Wochenschauen über historische Ereignisse bis hin zu frühen Melodramen, Kriminalfilmen und Komödien. Die Filme wurden von Filmarchiven in Amerika, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Russland und Tschechien restauriert und mit neuen Begleitmusiken von Günter A. Buchwald und Richard Siedhoff versehen.

Ergänzend zur Veröffentlichung präsentiert das Münchner Filmmuseum die Filme in seinem Kino mit der Reihe „Mit Kafka im Kino“. Das Programm mit einem ausführlichen Einleitungstext von Hanns Zischler findet man hier als PDF.
Textquelle und Bild: Edition Filmmuseum

cover 1917 die russische revolutionDie Russische Revolution, die sich in 2017 zum hundertsten Mal jährt, war eines der bedeutendsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Das kollektive Bild über Abläufe und Hintergründe speist sich auch aus den eindrucksvollen Szenen des Stummfilms Oktober, meisterhaft inszeniert von Sergei M. Eisenstein im Jahr 1928.

Dass es tatsächlich anders verlief, schildert Filmemacher Paul Jenkins in seiner 2007 entstandenen Dokumention "1917 – Die Russische Revolution", die nun in der Reihe ARTE Edition (absolut medien) auf DVD erscheint. Jenkins konnte auf zahlreiche, wenig gesehene und beachtete Dokumente und Aufnahmen zurückgreifen.

Erstaunlicherweise wurden viele wichtige Etappen der Revolution im Film festgehalten. Aufnahmen aus russischen, amerikanischen und europäischen Archiven, Tagebuchaufzeichnungen, Kunstwerke und Fotografien sowie zahlreiche Briefwechsel (Lenin, Kerenski, Trotzki u.a.) erlauben einen neuen Blick auf das Revolutionsgeschehen. Viele dieser Quellen wurden für die Dokumentation erstmals genutzt und werfen neue Fragen auf: Wer waren die eigentlichen Akteure dieser Revolution? Welche Rolle haben Großbritannien, Frankreich und Deutschland gespielt? Wurde die Machtübernahme durch die Bolschewiki tatsächlich von den Offizieren der russischen Armee gefördert, um Russland vor dem Chaos zu retten? "1917 – Die Russische Revolution“ legt Material vor, das zu einem neuen Verständnis der Revolution beiträgt. mehr

Passend zur Dokumentation ist vor Kurzem die DVD "Der Neue Mensch – Aufbruch und Alltag im revolutionären Russland“ (absolut medien) erschienen. mehr und mehr
Textmaterial & Bild: absolut medien GmbH

Die kanadische Schauspielerin und Filmproduzentin Mary Pickford wurde vor 125 Jahren, am 08. April 1892, als Gladys Louise Smith in Toronto geboren.

Sie zählt noch heute zu den populärsten Stars des frühen Kinos. Ihre Filmkarriere begann 1909 unter D. W. Griffith. Sie spielte unter anderem in den Stummfilmen Der kleine Lord (USA 1921), Rosita (USA 1923) von Ernst Lubitsch und, zusammen mit Douglas Fairbanks sen., in The Goucho (USA 1927).

Pickford war zudem Gründungsmitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences ("Oscarverleihung") und der Filmgesellschaft United Artists. Sie starb am 29. Mai 1979 in Santa Monica (US-Bundesstaat Kalifornien). mehr

Virtuelle Ausstellung

filzinger foto dif

Die Online-Ausstellung "Das Kino des Ersten Weltkriegs: Einsichten in eine transnationale Mediengeschichte" zeigt mit historischem Film- und Fotomaterial, wie Filmausschnitte, Fotografien und Plakate, ein umfassendes Bild der Filmgeschichte des Ersten Weltkriegs zeichneten. mehr

Regensburg 2017

Vom 10. bis 19. August 2017 findet im Klosterhof des Historischen Museums die 35. Regensburger Stummfilmwoche statt. mehr

Bonn 2017

die kleine veronika foto foerderverein filmkultur bonn eV

Vom 10. bis 20. August 2017 finden die 33. Internationalen Stummfilmtage im Arkadenhof der Bonner Universität statt. mehr

Ausstellung in Wien zur Frühgeschichte des Kinos

archiv der schaulust filmarchiv wien 250 2

In der aktuellen Schau "Archiv der Schaulust" präsentiert das Filmarchiv Austria erstmals seine einzigartige Sammlung zur Geschichte des Kinos in der Donaumonarchie. Die Ausstellung läuft bis zum 31. Juli 2017. mehr

Pordenone 2017

Das international bedeutendste Stummfilmfestival "Le Giornate del Cinema Muto" wird jedes Jahr in Pordenone/Italien veranstaltet. Es findet in 2017 vom 30. September bis 07. Oktober statt. mehr ...

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