filmklappe blau 250 bunt ohne soundDer Filmregisseur und Schauspieler Viktor Tourjansky, auch Viktor Turzhansky oder Vyacheslav Turzhansky, wurde am 04. März 1891 in Kiew geboren.

Bereits in der Stummfilmzeit war Tourjansky international aktiv. Er drehte in Russland, Frankreich, Deutschland und den USA. Bei dem Monumentalfilm Napoleon (F 1927) von Abel Gance war er Regieassistent. Mit Hans Adalbert Schlettow, Lillian Hall-Davis und Rudolf Klein-Rogge drehte er den Historienfilm Wolga-Wolga (D 1928), mit Iwan Mosjukin, Brigitte Helm und Heinrich George den mit kriminalistischen Elementen durchzogenen Beziehungsfilm Manolescu (D 1929). Er starb am 13. August 1976 in München. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmklappe blau 250 bunt ohne soundStreamingdienste sind nicht gerade dafür bekannt, dass sie die Freund*innen des frühen Films über Gebühr verwöhnen.

Um so bewerkenswerter ist es, dass Netflix derzeit zehn Stummfilme aus schwedischer Produktion ohne zusätzliche Kosten bereithält, und diese in vom Schwedischen Filminstitut erstellten Fassungen. Darunter sind Klassiker wie Erotikon (1920) und Herrn Arnes Schatz (1919) von Mauritz Stiller, Ingeborg Holm (1913) und Terje Vigen (1917) von Victor Sjöstrom und die Produktionen Mälarpiraten (1922) und Die Wallfahrt nach Kevelaer (1921).

Darüber hinaus sind auch einige Tonfilmklassiker aus Schweden zu entdecken. Stummfilm Magazin meint: Ein wunderbares Programmangebot, das nach mehr ruft!
Foto: Stummfilm Magazin

filmstreifen bunt 10 250Der amerikanische Trickfilmspezialist Willis O’Brien wurde am 02. März 1886 in Oakland (Kalifornien) geboren. Er starb am 08. November 1962 in Los Angeles.

O’Brien war ein Meister der Filmtricks, insbesondere der Stop-Motion-Technik. Im Jahr 1925 realisiert er die beeindruckenden Tricksequenzen in Die verlorene Welt, einem amerikanischen Abenteuerfilm nach einer Geschichte von Sir Arthur Conan Doyle. In die Filmgeschichte schrieb er sich durch seine maßgebliche Mitwirkung an dem Monster-Klassiker King Kong und die weiße Frau aus dem Jahr 1933 ein. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

filmmuseum berlin 250Die Deutsche Kinemathek führt auf ihrem Instagram-Kanal am Mittwoch, den 03. März 2021, um 19:00 Uhr die Online-Führung "Ein frischer Blick auf den Weimarer Film" durch.

Das von der Deutsche Kinemathek getragene Museum für Film und Fernsehen baut derzeit um: In seiner ständigen Ausstellung am Berliner Potsdamer Platz können die Besucher*innen bald neue Exponate entdecken und spannende Themen erkunden.

Bei der Onlineführung kann man Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek, durch den neu umgestalteten Ausstellungsraum zum Weimarer Kino begleiten. Die Führung dauert ca. 30 Minuten. Der Eintritt ist frei. mehr
Textquelle: Deutsche Kinemathek; Foto: Stummfilm Magazin

kinosessel 250Anlässlich der bundesweiten Aktion "Kino leuchtet. Für dich." am Sonntag, den 28. Februar 2021, gibt es ergänzend ein gemeinsames Onlineprogramm vom Lichthaus Kino Weimar und der Bauhaus-Universität Weimar.

Zu sehen und zu hören gibt es unter anderem von 19:45 bis 20:45 Uhr den Stummfilm "Sherlock Jr." (USA, 1924) von und mit Buster Keaton. Live am Flügel begleitet wird der Komödienklassiker von Stummfilmmusiker Richard Siedhoff (Foto), Preisträger des Deutschen Stummfilmpreises 2020 und Hauspianist des Lichthaus Kinos. Das gesamte Programm findet man hier.

Am Aktionstag werden um 19:00 Uhr über 300 Kinos in ganz Deutschland von außen durch besondere Beleuchtung erstrahlen. "Nach vier Monaten wartet der Kinomarkt auf eine transparente, evidenzbasierte und verlässliche Wiedereröffnungsperspektive," so Christian Bräuer, der Vorsitzende der AG Kino – Gilde, die den Tag initiiert hat und gemeinsam mit dem Partnerverband HDF ihre Mitglieder zur Teilnahme aufruft. mehr zum Aktionstag
Textquelle: AG Kino – Gilde; Foto: privat

filmspule bunt 250 1Aktuelle und interessante Veröffentlichungen rund um das Thema "Früher Film" gibt es im Netz zu entdecken. Hier eine frische Auswahl. Viel Spaß beim Lesen!

♦ Der Ausstellung "Die große Illusion – Bielefelder Kinogeschichte(n) aus 125 Jahren" im Historischen Museum Bielefeld wird bis zum 30. Mai 2021 verlängert. Das Westfalen-Blatt berichtet.

♦ Die B.Z. erinnert an den 25. Februar 1921, an den "Tag, an dem das Kino sprechen lernte". mehr

♦ Die österreichische Theater- und Filmschauspielerin Tilla Durieux starb vor 50 Jahren, am 21. Februar 1971, in Berlin. Der Deutschlandfunk würdigt die legendäre Diva.

♦ Hitradio FFH berichtet über den Aktionstag "Kino leuchtet. Für Dich" der AG Kino-Gilde. mehr und Bericht auf Stummfilm Magazin
Foto: Stummfilm Magazin

dff 250Der Podcast "Alles ist Film" blickt seit Mai 2020 hinter die Kulissen des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, das Museum, Kino, Archive, Sammlungen, Festivals, digitale Plattformen und vieles mehr vereint.

Der Podcast widmet sich der Kino- und Filmkultur – mit Gesprächen rund um aktuelle Projekte, überregionale Film-Themen und filmhistorische Objekte sowie Interviews mit Filmschaffenden, die im Kino des DFF zu Gast waren. Mittlerweile sind circa 40 Folgen erschienen, die bislang von mehr als 8000 Hörer*innen abgerufen wurden.

"Alles ist Film" kann man (fast) überall abonnieren, wo es Podcasts gibt, z.B. bei Spotify, Apple Podcasts/iTunes, Google Podcasts oder Deezer. Die einzelnen Podcast-Folgen können auch direkt über die Website des DFF gehört werden. Die Postcast-Themen im Überlick:

Text: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum; Foto: Stummfilm Magazin

kinosessel 250Unter dem Titel "Kino leuchtet. Für dich." werden am Sonntag, den 28. Februar 2021, um 19:00 Uhr über 300 Kinos in ganz Deutschland von außen durch besondere Beleuchtung erstrahlen.

Zudem planen die Kinobetreiber*innen vor Ort und in den sozialen Netzwerken verschiedene Aktionen, die über den gemeinsamen Hashtag #kinoliebe sichtbar sein werden. Am Vorabend der nur für die Fachwelt virtuell stattfindenden Berlinale und im Hinblick auf die Beratungen der Regierungschef*innen von Bund und Ländern über den Stufenplan zur Wiedereröffnung lenken damit die Kinos den Blick auf die immer noch geschlossenen Kulturorte und appellieren an die Politik.

arte logo 250Am 24. Februar 2021 wird um 21.50 Uhr als Erstausstrahlung die Dokumentation "Ein Leben für den Film – Lotte Eisner" gezeigt. In der Arte-Mediathek ist der Film vom 23. Februar bis 25. März 2021 abrufbar.

Lotte Eisner ist eine der interessantesten Frauenfiguren der deutsch-französischen Kulturgeschichte: Geboren in Berlin, hat sie als deutsch-jüdische Exilantin Pionierarbeit in der Cinémathèque française geleistet und die Entwicklung der Nouvelle Vague und des Neuen Deutschen Films bis zu ihrem Tod publizistisch begleitet.

filmstreifen 08 250 buntVom 25. bis 28. Februar 2021 ist auf dem Vimeo-Channel des Filmmuseums München der deutsche Historienfilm Ludwig II., König von Bayern aus dem Jahr 1930 zu sehen.

Regisseur Wilhelm Dieterle war nicht nur am Drehbuch beteiligt, sondern schlüpfte auch gleich in die Titelrolle des legendären bayerischen Königs, der auch unter der Bezeichnung "Märchenkönig" in die deutsche Geschichte einging.

Der Film wird in einer Restaurierung des Filmmuseums München mit einer eingespielten Musik von Joachim Bärenz gezeigt. Hier geht es zum Vimeo-Channel: https://vimeo.com/filmmuseummuenchen
Bild: Stummfilm Magazin

filmstreifen 08 250 buntNoch bis zum 10. März 2021 ist in der Arte-Mediathek die Dokumentation "Eiskalte Leidenschaft – Leni Riefenstahl und Arnold Fanck zwischen Hitler und Hollywood" zu sehen.

Regie bei dem 2017 entstandenen Film führte Annette Baumeister. Die Doku beleuchtet sowohl die privaten wie auch beruflichen Verbindungen zwischen dem damaligen Erfolgsregisseur Arnold Fanck, der als Erfinder des Bergfilm-Genres gilt, und der aufstrebenden Tänzerin und Schauspielerin Leni Riefenstahl, die im späteren Verlauf ihrer Karriere eine der umstrittensten Regisseurinnen des 20. Jahrhunderts werden sollte.  mehr
Bild: Stummfilm Magazin

filmstreifen bunt15 250Die österreichische Theater- und Filmschauspielerin Tilla Durieux starb am 21. Februar 1971 in Berlin. Sie wurde am 18. August 1880 in Wien als Ottilie Godeffroy geboren.

In der Stummfilmzeit drehte sie unter anderem mit den Regisseuren Max Mack, Max Obal und Stellan Rye. Ihre bekannteste filmische Beteiligung aus dieser Ära ist eine Nebenrolle in Fritz Langs Science-Fiction-Film "Frau im Mond" (D 1929). mehr
Foto: Stummfilm Magazin

filmstreifen 08 250 buntDer deutsche Schauspieler Max Schreck starb am 20. Februar 1936 in München.

Die Darstellung des Vampirs Graf Orlok bzw. Nosferatu in Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilmklassiker Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (D 1922) ist seine heute bekannteste Rolle. Schreck wurde am 06. September 1879 in Berlin geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

oesterreichisches filmmuseum logo 250Das Medium Film in seiner Vielfalt zu erleben und zu erforschen – dazu lädt das Österreichische Filmmuseum auf seiner Internetseite ein.

Zu Entdecken gibt es Anleitungen für das Drehen von Musikvideos oder Traumsequenzen, Basteltipps für Daumenkinos oder Filmplakate und einiges mehr. Geeignet sind die Spiele und Experimente sowohl für zu Hause als auch in der Schule. mehr
Bild: Österreichisches Filmmuseum

filmklappe blau 250 bunt ohne soundDie amerikanische Schauspielerin Nita Naldi starb am 17. Februar 1961 in New York City.

Naldi spielte unter anderem mit John Barrymore in Dr. Jekyll und Mr. Hyde (1920) und Rudolph Valentino in Blut und Sand (1922). Cecil DeMille setzte sie in seinem Monumentalfilm Die zehn Gebote (1923) und Alfred Hitchcock in seinen deutsch-britischen Koproduktionen Irrgarten der Leidenschaft (1925) und Der Bergadler (1926) ein.

Nita Naldi, deren Kinokarriere mit Beginn der Tonfilmzeit endete, wurde als Mary Nonna Dooley am 13. November 1894 in New York City geboren. mehr
Bild: Stummfilm Magazin

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