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werner kuespert 250 1Im Rahmen des Burghausener "Look Into The Future"-Festivals vertonen am Samstag, den 08. Juni 2019, um 17:00 Uhr Küspert & Kollegen die zwei großen Stummfilmklassiker Le Voyage Dans La Lune und  Berlin – Die Sinfonie der Großstadt.

Mit "Die Reise zum Mond" (1902) des französischen Filmpioniers Georges Méliès wird eines der bekanntesten Werke aus den Anfangsjahren der Filmgeschichte dem experimentellen deutschen Dokumentarfilm "Berlin – Die Sinfonie der Großstadt" von Walter Ruttmann aus dem Jahr 1927 gegenübergestellt.

Komponist und Bandleader Werner Küspert hat beide Filme neu vertont und wird seine Musik zusammen mit den renommierten Jazz-Musikern Till Martin am Saxophon, Henning Sieverts am Bass und Bastian Jütte am Schlagzeug uraufführen. Im Anschluss findet ein Künstlergespräch mit Küspert und Tom R. Schulz, Pressesprecher der Elbphilharmonie, statt. Kartenvorverkauf ist hier möglich.
Foto: Küspert & Kollegen

die stadt ohne juden filmarchiv austria 250 02Im Jahr 2018 präsentierte das Filmarchiv Austria die rekonstruierte und digital restaurierte Fassung von Die Stadt ohne Juden (A 1924) und fand damit weltweit ein großes Echo.

Nun feiert die Neurestaurierung am 03. Juni 2019 um 23:35 Uhr ihre TV-Premiere auf Arte TV. Der auf Hugo Bettauers gleichnamiger Romanvorlage basierende österreichische Stummfilm gilt als erstes filmkünstlerisches Statement gegen den Antisemitismus und erweist sich auch heute noch – beinahe 100 Jahre nach seiner Erstaufführung – als überaus aktuell.

Für die Vertonung konnte die österreichische Komponistin Olga Neuwirth gewonnen werden, deren Soundtrack erstmals im November 2018 im Wiener Konzerthaus aufgeführt wurde. Die Komposition wurde für die TV-Premiere vom Ensemble intercontemporain eingespielt und wird Anfang Juni – erstmals außerhalb eines Konzertsaales – die erschreckend prophetischen Bilder von "Die Stadt ohne Juden" musikalisch untermalen. Ab dem Ausstrahlungstag ist der Film noch bis 02. Juli 2019 in der Arte-Mediathek abrufbar. mehr 

Begleitend zur Veröffentlichung der Neurestaurierung von "Die Stadt ohne Juden" präsentierte das Filmarchiv Austria die Ausstellung "Die Stadt ohne. Juden Muslime Flüchtlinge Ausländer" im MetroKinokulturhaus. Aufgrund der großen internationalen Resonanz wurde das Konzept der Schau mit einem Schwerpunkt auf Bayern neu erarbeitet und ist im NS-Dokumentationszentrum München bis 10. November 2019 und vom 13. Dezember 2019 bis 29. März 2020 im Jüdischen Museum Augsburg zu sehen.
Textquelle und Bild: Filmarchiv Austria

filmstreifen 02 250Die österreichische Stummfilmschauspielerin Mia May wurde am 02. Juni 1884 unter dem Namen Hermine Pfleger in Wien geboren.

Unter der Regie und in Filmproduktionen ihres Mannes Joe May wurde sie zur populären Filmdiva aufgebaut. Sie spielte Hauptrollen in aufwändigen Unterhaltungsfilmen wie dem achtteilige Serial Die Herrin der Welt (D 1919) und dem Zweiteiler Das indische Grabmal (D 1921, Drehbuch: Fritz Lang und Thea von Harbou). 1933 emigrierte sie mit ihrem Mann in die USA und starb am 28. November 1980 in Hollywood. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspuele lila 250Die deutsche Animationsfilmerin Lotte Reiniger wurde am 02. Juni 1899 in Berlin als Charlotte Reiniger geboren.

Reinigers bekanntestes Werk ist der Scherenschnittfilm Die Abenteuer des Prinzen Achmed aus dem Jahr 1926. Der visuell beeindruckende Märchenfilm voller Fantasie und Poesie wurde nach Motiven von Erzählungen aus Tausendundeine Nacht inszeniert und ist der älteste noch erhaltene abendfüllende Animationsfilm der Kinogeschichte. Reiniger starb am 19. Juni 1981 in Dettenhausen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntAm Montag, den 03. Juni 2019, wird um 19:00 Uhr im Hamburger Metropolis Kino der Stummfilm Das Blumenwunder (D 1926) gezeigt, ergänzt um weitere Kurzfilme.

Die Aufführung findet im Rahmen der Metropolis-Reihe "100 Jahre Bauhaus" statt und ist der Versuch einer Rekonstruktion eines Filmabends in Dessau am 17. März 1927. Kartenvorverkauf und Reservierungen sind möglich unter E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Telefon 040-342353. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

das indische grabmal 1921 cover 2019 250Am 12. Juli 2019 erscheint in der cinefest-edition Das indische Grabmal als Blu-ray und DVD.

Regisseur Joe May drehte den monumentalen Zweiteiler 1921 nach einem Drehbuch von Thea von Harbou und Fritz Lang mit Conrad Veidt, Mia May, Olaf Fönss, Erna Morena und Paul Richter in Hauptrollen. Die Außenaufnahmen fanden auf dem Filmgelände der May-Film GmbH in Woltersdorf bei Berlin statt. Für die prachtvolle Ausstattung waren Erich Kettelhut, Otto Hunte, Karl Vollbrecht und Martin Jacoby-Boy zuständig.

Die Edition beinhaltet ein 28-seitiges Booklet und wird von AV Visionen publiziert. Die Musikbegleitung stammt von Irena Havlová und Vojtěch Havel. Die Veröffentlichung wird von CineGraph und dem Bundesarchiv in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung herausgegeben. mehr

der geiger von florenz cover bluray 2019 250Seit dem 31. Mai 2019 ist die Tragikomödie Der Geiger von Florenz auf Blu-ray und DVD vom Label Universum Film erhältlich.

Zu sehen ist die 2018 von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung restaurierte Fassung, die bei den UFA-Filmnächten am 22. August 2018 auf der Berliner Museumsinsel ihre Weltpremiere hatte. Regisseur Paul Czinner drehte den Film 1926 mit Elisabeth Bergner, Conrad Veidt, Walter Rilla, Nora Gregor und Grete Mosheim.

Als Extras beinhalten sowohl die Bluy-ray als auch die DVD die Exportfassung und ein mehrseitiges Booklet mit einem Bericht von Anke Wilkening über die Restaurierung des Films und einem Interview mit Uwe Dierksen zur neuen Musik, die im Auftrag von ZDF und ARTE entstand. Auch auf der Internetseite der Murnau-Stiftung gibt es einen interessanten Einblick in das Restaurierungsprojektmehr

filmklappe blau 250 neuDer amerikanische Filmproduzent Irving Thalberg wurde am 30. Mai 1899 in Brooklyn (New York) geboren.

Tahlberg war am Anfang seiner Karriere bei den Universal Studios, später dann bei Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) tätig. Unter seiner Kontrolle entstanden Stummfilm-Klassiker wie Törichte Frauen (1922), Der Glöckner von Notre Dame (1923), Ben Hur (1925) und The Big Parade (1925).

Der stilsichere und erfolgreiche Produzent war Gründungsmitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Die Academy verleiht ihm zu Ehren sei 1938 den Irving G. Thalberg Memorial Award an bedeutende Filmproduzenten. Thalberg starb am 14. September 1936 in Santa Monica (Kalifornien). mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Die kanadische Schauspielerin und Filmproduzentin Mary Pickford starb am 29. Mai 1979 in Santa Monica (US-Bundesstaat Kalifornien).

Sie zählt zu den populärsten Stars des frühen Kinos. Ihre Filmkarriere begann 1909 unter dem Regisseur D. W. Griffith. Sie spielte unter anderem in den Stummfilmen Der kleine Lord (USA 1921), Rosita (USA 1923) und – zusammen mit ihrem Ehemann Douglas Fairbanks sen. – in The Goucho (USA 1927).

Pickford war zudem Gründungsmitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (Oscarverleihung) und der Filmgesellschaft United Artists (UA). Sie wurde am 08. April 1892 als Gladys Louise Smith in Toronto geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmklappe blau 250 neuDer Regisseur Josef von Sternberg wurde am 29. Mai 1894 in Wien geboren. Er starb am 22. Dezember 1969 in Los Angeles County.

Weltberühmt wurde er durch seine Zusammenarbeit mit der Schauspielerin Marlene Dietrich. Ihr erster gemeinsamer Film war die deutsche Tonfilmproduktion Der blaue Engel (1930). Von Sternberg war bereits in der Stummfilmzeit ein erfolgreicher Regisseur: So drehte er das mit einem Oscar ausgezeichnete Drama Sein letzter Befehl (USA 1928) mit Emil Jannings in der Hauptrolle. Zuvor machte er schon mit Produktionen wie Die Heilsjäger (USA 1925) und Unterwelt (USA 1927) von sich reden. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

100 jahre stummfilm klassiker logo 250Am 28. Mai 1919 wurde im Berliner "Apollo-Theater" das Drama "Anders als die Andern" uraufgeführt.

Autor Frank Hoyer stellt im Rahmen der Stummfilm Magazin-Initiative 100 Jahre Stummfilm-Klassiker der Weimarer Republik das seinerzeit umstrittene Werk vor. Es gilt als der erste Film, der Homosexualität offen als gesellschaftliches und politisches Thema behandelt und ist nur noch in einer stark gekürzten Fassung erhalten.

Weitere Gründe, in diesem Jahr an "Anders als die Andern" zu erinnern, sind das 50-jährige Jubiläum des Stonewall-Aufstandes am 27. und 28. Juni 1969 in der New Yorker Christopher-Street und die 25 Jahre zurückliegende Streichung des § 175 aus dem Strafgesetzbuch am 11. Juni 1994.

caligari schriftzug 250Am Sonntag, den 26. Mai 2019, wird in der Extra Blues Bar Das Cabinet des Dr. Caligari mit live Musikbegleitung gezeigt.

Regisseur Robert Wienes berühmter Klassiker des expressionistischen Films wurde am 27. Februar 1920 uraufgeführt. In den Hauptrollen sind Lil Dagover, Conrad Veidt und Werner Krauß zu sehen. Die außergewöhnlichen Filmkulissen wurden von Hermann Warm, Walter Reimann und Walter Röhrig kreiert.

Das Geschehen auf der Leinwand wird von Wolfgang Kordbarlag am Klavier vertont. Beginn ist um 20:00 Uhr, der Eintritt beträgt 5,- Euro. Die Veranstaltung findet im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums von Extrablues e.V. statt. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntAm Dienstag, den 28. Mai 2019, wird im Rahmen des Züricher Videoex-Festivals Limite gezeigt.

Regisseur Mário Peixoto drehte das Werk, das als einer der besten brasilianischen Filme aller Zeiten gilt, im Jahr 1930. Die Premiere war am 17. Mai 1931 im "Capitol Theatre" in Rio de Janeiro. Die Aufführung im Kunstraum Walcheturm vertont das Trio Steamboat Switzerland (Synthesizer, Elektronik, Bass, Schlagzeug). mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

dff 250Am 20. Mai 2019 feierte das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum sein 70-jähriges Bestehen und die Eröffnung des neuen DFF Fassbinder Center mit einem Festakt.

In den ca. 125 Jahren seiner Existenz hat das Kino große Wandlungen vollzogen. 70 Jahre dieser Entwicklung hat das DFF, das auf das am 13. April 1949 in Wiesbaden gegründete Deutsche Institut für Filmkunde (DIF) zurückgeht, forschend und sammelnd begleitet.

Das DFF ist die älteste filmwissenschaftliche Einrichtung der Bundesrepublik und widmet sich der Bewahrung und Beförderung der Filmkultur in Deutschland, Europa und darüber hinaus. Das DFF hat in den zurückliegenden Jahrzehnten neben seinem breit aufgestellten Ausstellungsprogramm und dem Filmprogramm im hauseigenen Kino immer wieder neue Herausforderungen gesucht und auch international Maßstäbe gesetzt. Etwa durch seine Internetplattformen, seine Festivals, den Digitalisierungsprojekten oder den modellhaften Filmvermittlungsangeboten.

Als bewahrende Institution und Ort kontinuierlicher Innovation übernimmt das DFF Aufgaben von gesamtstaatlicher Bedeutung. Als eines der drei Hauptmitglieder im Kinematheksverbund steht das DFF für den Fortbestand und die Zugänglichmachung des filmischen Erbes. Es übernimmt zusammen mit dem Bundesarchiv und der Stiftung Deutsche Kinemathek die Aufgaben einer nationalen Kinemathek. Das gilt für die Sicherung einmaliger Originalmaterialien aus allen Epochen der Filmgeschichte, aber insbesondere auch für die Digitalisierung des nationalen Filmerbes. mehr
Textquelle: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

bauhaus film pic 250Am Samstag, den 25. Mai 2019, werden im Kino des Filmmuseums Potsdam um 19:30 Uhr Filme aus dem Wirkungsbereich des Bauhauses gezeigt.

Das Bauhaus hatte keine eigenständige Filmproduktion. László Moholy-Nagys Bestrebungen, eine "Versuchsstelle für Filmkunst" am Bauhaus einzurichten, blieb vergebens. Dennoch fand eine Auseinandersetzung mit den künsterlischen und didaktischen Möglichkeiten des Mediums Film statt, die unter anderem ihren Ausdruck in einigen vom Dokumentarfilm beeinflussten Werken fand.

In dem ca. 50 Minütigen Kurzfilmprogramm werden die Lehrfilme "Wie wohnen wir gesund und wirtschaftlich?" aus den Jahren 1926 bis 1932 gezeigt. Kontrastiert werden sie durch den mit Formen und Schatten experimentierenden Film "Ein Lichtspiel schwarz-weiß-grau" (1932) von László Moholy-Nagy. Vertont werden die Filme von dem Musikerduo Ceeys und der Sängerin Marie Awadis. mehr

Tipp: Einen Überblick zum Filmschaffen im Zusammenhang mit dem Bauhaus findet man hier
Textquelle: Filmmuseum Posdam; Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Jubiläumsaufführung

madame dubarry zoopalast 2019 250

Am 18. September 1919 wurde der Berliner UFA-Palast am Zoo mit "Madame Dubarry" eröffnet. Genau hundert Jahre später wird das Ereignis mit einer Stummfilmvorführung an gleicher Stelle gewürdigt. mehr

Schau in Berlin

kino der moderne ausstellung berlin 2019 250

Bis zum 13. Oktober 2019 zeigt das Museum für Film und Fernsehen in Berlin die Ausstellung "Kino der Moderne – Film in der Weimarer Republik". mehr

100 Jahre Bauhaus

bauhaus film pic 250