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100 jahre stummfilm klassiker logo 250Am 20. Dezember 1918, wenige Wochen nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und der Ausrufung der Weimarer Republik, wurde im Berliner Kino "Union-Theater Kurfürstendamm" das Drama "Carmen" uraufgeführt.

Unter der routinierten Regie von Ernst Lubitsch zog Pola Negri alle Register ihres schauspielerischen Könnens. Der Film war nicht nur in Deutschland, sondern auch international ein Erfolg: So lief er in den USA, von positiven Kritiken begleitet, unter dem Titel "Gypsy Blood" in den Kinos. Autor Arndt Pawelczik stellt für die Stummfilm Magazin-Initiative 100 Jahre Stummfilm-Klassiker der Weimarer Republik das Werk vor.

filmstreifen 04 250Im Filmmuseum Potsdam ist am 27. und 28. Dezember 2018 die Reihe "Stummfilme zwischen den Jahren mit Livemusik von Peter Gotthardt" zu sehen.

Madame Dubarry von Ernst Lubitsch macht am Donnerstag um 19:00 Uhr den Anfang. In dem Erfolgsfilm aus dem Jahr 1919 spielen Pola Negri und Emil Jannings die Hauptrollen. Am 28. Dezember 2018 ist dann um 18:00 Uhr der große expressionistische Klassiker Das Cabinet des Dr. Caligari (Regie: Robert Wiene, D 1920) zu sehen. Den Abschluss der Reihe macht am gleichen Tag um 20:00 Uhr Orlacs Hände (Österreich 1924), ebenfalls von Robert Wiene in expressionistischer Manier gedreht. Der Filmmusiker und Komponist Peter Gotthardt (Die Legende von Paul und Paula) begleitet alle drei Filme am Klavier. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen gelb 03 250Am Freitag, den 21. Dezember 2018, wird um 22:30 Uhr im Kino des Filmmuseum Frankfurt/Main in der Reihe "Filmclub Treppe 41 präsentiert" die Dokumentation "Lebende Photographien auf dem laufenden Bande – Guido Seeber 1879–1940" (D 1979) gezeigt.

Helmut Herbst – seines Zeichens Filmemacher, Filmtechniker, Filmvermittler und -aktivis – widmet seinen Film dem Kinopionier, Kameramann, Filmhistoriker und Techniker Guido Seeber. Herbst betrachtet darin dessen universalistischer Arbeitsweise und dessen Bedeutung für die Filmgeschichte und die Nachwelt. Herbst denkt dabei wie Seeber den Film nicht als reinen Text, sondern als Zusammenspiel zwischen Ästhetik und Technik; in Interviews, Ausschnitten und Montagen mit ihm, seiner Witwe und zwei Freunden macht er einen Streifzug durch den jungen deutschen Film.

Helmut Herbst wird bei der Vorführung, bei der auch Kurzfilme von Guido Seeber gezeigt werden, anwesend sein. Eine Einführung hält Torgil Trumpler, nach der Aufführung besteht die Möglichkeit zum Austauschen bei Getränken. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntAm Donnerstag, den 20. Dezember 2018, wird im Berliner Krokodil Kino der Stummfilm Wellen der Leidenschaft gezeigt.

Die estnisch-deutsche Koproduktion wurde von Regisseur Wladimir Gaidarow im Jahr 1930 unter anderem im Schlosspark von Tallinn-Maarjamäe und an der estnischen Küste bei Loksa, Käsmu und Võsu gedreht. Jürgen Kurz begleitet den Film am präparierten Flügel. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmklappe blau 250 orangeDer französische Filmkomiker Max Linder, geboren am 16. Dezember 1883 in Saint-Loubès als Gabriel-Maximilien Leuvielle, gilt als erster internationaler Leinwandstar der Kinogeschichte.

Er schuf die Filmfigur des eleganten, mitunter etwas überdrehten Max, der in vielen seiner Filme in grotesk-komische Situationen verwickelt wird. Linder drehte auch in den USA und hatte mit seinen Streifen deutlichen Einfluss auf die künstlerische Arbeit von Charlie Chaplin und andere amerikanische Filmkomiker.

Max Linder starb am 31. Oktober 1925 in Paris – nach seinem Tod geriet er rasch in Vergessenheit. Aufgrund von Recherchearbeiten und Filmdokumentationen seiner Tochter Maud Linder in den 1960er-Jahren, und der darauf einsetzenden filmhistorischen Beschäftigung mit Linder, wird sein enormer Einfluss auf die Entwicklung der Kinogeschichte, insbesondere der Filmkomödie, immer augenfälliger. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

babylon kino 2502019 startet das Berliner Babylon Kino in sein neunzigstes Jahr und beschenkt sich selbst zum Jubiläum mit Aufführungen des Babylon Orchester Berlin.

Allein im Januar 2019 wird der Klangkörper in der Geburtstags-Auftaktreihe „Berlin Marlene, Marlene Berlin“ elf große Stummfilm-Liveaufführungen darbieten: Metropolis (D 1927) am 04., 05. und 06. Januar, Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (D 1922) am 11.,12. und 25. Januar, Berlin – Die Sinfonie der Großstadt (D 1927) am 23. und 27. Januar und – als besonderes Highlight – zum Ernst-Lubitsch-Geburtstag am 29. Januar Rosita. Die filmische Umsetzung des Lustspiels "Don César de Bazano" von Philippe Dumanoir wird in Anwesenheit der Tochter des Regisseurs, Nicola Lubitsch, gezeigt. Zur Aufführung kommt eine vom Museum Of Modern Art neu restaurierte Fassung.

Insgesamt zeigt die Reihe „Berlin Marlene, Marlene Berlin“ fünfundzwanzig Filme der Dietrich von 1927 bis 1978 sowie zwei Dokumentarfilme. Umrahmt werden diese von weiteren Berlin-Filmen, die die 1920er-Jahre in ihrem Lebensstil und ihrer Widersprüchlichkeit widerspiegeln.

Als Stummfilmkino mit Kinoorgel und Orchestergraben öffnete das Babylon am 11. April 1929 zum ersten Mal seine Pforten. Im Jubiläumsjahr leben mit der besonderen Filmauswahl die „Roaring Twenties“ am originalen Standort Babylon wieder auf. mehr
Textquelle: Babylon Kino Berlin; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Am Samstag, den 15. Dezember 2018, wird um 16:00 Uhr im Berliner Kino Arsenal die stumme Fassung von Erwin Piscator Der Aufstand der Fischer (UdSSR 1931) mit Livemusikbegleitung gezeigt.

Die Aufführung findet anlässlich des 125. Geburtstags von Erwin Piscator (17.12.1893 bis 30.03.1966) statt. Der einzige Film des Theaterpioniers entstand nach der Novelle „Aufstand der Fischer von St. Barbara“ von Anna Seghers. Piscator hatte die literarische Vorlage wesentlich verändert und aus der pessimistisch endenden Erzählung von Anna Seghers einen Appell für die Volksfront gegen Hitler gemacht.

Erwin Piscator ist heute nur noch eingeweihten Theaterkennern ein Begriff, obwohl er schon in den 1920er-Jahren als Regisseur an der Volksbühne  einen völlig eigenen Inszenierungsstil entwickelte, der heutzutage allerorten angewandt wird: Der dramatische Text dient als Material und wird durch Filmeinblendungen, Projektionen und politische Losungen ergänzt. Weil er sich immer auch politisch positioniert hat, glaubte er in der Sowjetunion sinnvoller wirken zu können, was sich bald als Trugschluss herausstellte. Dort entstand sein einziger Film „Der Aufstand der Fischer“.

Wegen unmenschlicher Arbeitsbedingungen auf den Schiffen des Reeders Bredel streiken die Matrosen. Dem Streikführer Kedennek gelingt es, auch die Küstenfischer zu überzeugen, dass sie sich dem Streik anschließen müssen. Bredel holt das Militär zu Hilfe und Kedennek wird erschossen. Seine Beerdigung wird zum Manifest der Massen, die trotz Verbots zum Grab strömen. Dort bricht der Aufstand los, nachdem die Witwe des Verstorbenen dem salbadernden Geistlichen die Bibel aus der Hand gerissen hat.

Eine Einführung in den Film hält der Theaterwissenschaftler Frank-Rüdiger Berger, Eunice Martins vertont am Klavier. Veranstalter ist Kulturvolk/Freie Volksbühne Berlin e.V. mehr
Textquelle: Veranstalter; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Der amerikanische Film- und Theaterschauspieler Theodore Roberts starb vor neunzig Jahren, am 14. Dezember 1928, in Hollywood.

Er spielte in über 100 Filmen mit. Einen bleibenden Eindruck hinterließ er insbesondere in der Rolle des Moses in dem amerikanischen Monumentalfilm Die Zehn Gebote von Cecil B. DeMille aus dem Jahr 1923. Roberts wurde am 08. Oktober 1861 in San Francisco geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

michael quelle friedrich wilhelm murnau stiftung 250Am Mittwoch, den 12. Dezember 2018, um 20:15 Uhr und am Sonntag, den 16. Dezember 2018, um 15:30 Uhr wird im Murnau-Filmtheater in der Reihe "Weimarer Kino – neu aufgelegt" Michael gezeigt.

Carl Theodor Dreyer drehte das Drama im Jahr 1924 mit Walter Slezak, Benjamin Christensen und Nora Gregor in Deutschland. Der Film erzählt die Geschichte des gefeierten Künstler Claude Zoret, der auf den jungen Maler Michael trifft und von dessen Schönheit wie verzaubert ist. Auch wenn er dem Maler kein großes Talent zuschreibt, macht er ihn zu seinem Schüler und seiner Muse.

Eines Tages taucht die Fürstin Zamikov bei Zoret auf und bestellt ein Porträt. Widerwillig nimmt er an, verzweifelt aber an diesem Auftrag bis Michael zum Pinsel greift und aus dem Gemälde ein Meisterwerk macht. Zwischen der Fürstin und Michael beginnt eine Liaison und Claude kann nur tatenlos dabei zuschauen, wie sich Michael immer mehr von ihm distanziert.
Textquelle und Foto: Murnau-Stiftung

stephan graf von bothmer 250 2 birgit meixnerVom 18. Januar bis 15. März 2019 lädt Komponist und Pianist Stephan Graf von Bothmer Filmbegeisterte und Musikliebhaber wieder zum StummfilmKonzerte-Festival in die Passionskirche in Berlin-Kreuzberg ein.

Zum Jubiläumsjahr der Mondlandung ist einer der Festival-Schwerpunkte dem Thema Raumfahrt und Science-Fiction gewidmet. Im kommenden Jahr jährt sich die Mondlandung zum 50. Mal, die internationale Raumstation ISS feierte jüngst ihren 20. „Geburtstag“ und die NASA ist bereits 60 Jahre alt. All dies nimmt Graf von Bothmer zum Anlass, mit neun Konzerten zum Thema Science-Fiction- und Space-Film einen inhaltlichen Schwerpunkt zu setzen. Die Filme zeugen Jahrzehnte vor der Mondlandung schon von der globalen Faszination für die Raumfahrt und den mit ihr verbundenen Zukunftsvisionen.

Den Auftakt macht "Algol. Tragödie der Macht" von Hans Werckmeister aus dem Jahr 1920 mit Emil Jannings in der Hauptrolle. Dieser bringt als Grubenarbeiter dank einer außerirdischen Energiequelle die ganze Welt unter seine Kontrolle. Fritz Langs "Frau im Mond" (1929) ist in der zweieinhalbstündigen, rekonstruierten Fassung mit brillanter Bildqualität im Programm. Als wissenschaftliche Berater engagierte Lang damals die Physiker Hermann Oberth und Willy Ley, die die wissenschaftlichen Grundlagen für die Konstruktion von Raketen, für Weltraumfahrt und Weltraummedizin legten. Für den Start der Mondrakete erfand der Regisseur den Countdown. Basierend auf den Visionen von Jules Vernes entstand "Reise zum Mond" (1902), der zusammen mit weiteren Kurzfilmen von Georges Méliès gezeigt wird. Der Dokumentarfilm "Wunder der Schöpfung" von Hanns Walter Kornblum versucht 1925 – einer Planetariumsshow nicht unähnlich – sämtliches Wissen über Erde und Weltraum darzustellen und überrascht mit einer ersten Visualisierung von Einsteins Relativitätstheorie. Den Schlussakkord des Festivals setzt der sowjetische Stummfilm "Aëlita" von Jakow Alexandrowitsch Protasanow aus dem Jahr 1924, dessen futuristische Ausstattung auch heute noch fasziniert.

Jenseits des Stummfilms musiziert Graf von Bothmer live u.a. zu einem eigens dafür entwickelten Pantomime-Programm der Marcel Marceau-Schüler Bodecker & Neander, verbindet eine Sammlung von Georges Méliès-Kurzfilmen mit einer übergreifenden Film-Sinfonie, begleitet NASA-Weltraumaufnahmen mit psychedelischen Sounds an der Kirchenorgel, entfacht mit der Piano Space Rhapsody zu Projektionen ein Feuerwerk im Kopf und lüftet in einer Infotainment-Show die Geheimnisse der Filmmusik. Auch "Metropolis", der Stummfilm-Klassiker von Fritz Lang als Show mit Pyro-Effekten ist wieder im Programm, ebenso "Nosferatu – eine Sinfonie des Grauens" mit Chor und dem Berliner Live-Filmusic-Orchestra.

Stephan Graf von Bothmer hat bereits an die 950 Filme mit neuer, moderner Musik versehen und damit seit 1998 mehr als 200.000 Menschen auf fünf Kontinenten erreicht, in intimen Theatern ebenso wie in großen Hallen oder auf Festivals. mehr

Textquelle: Veranstalter; Foto: Birgit Meixner

filmstreifen 09 250Der Regisseur und Drehbuchautor Eugène Deslaw wurde vor 120 Jahren, am 08. Dezember 1898, als Jewgeni Slawtschenko in Kiew geboren.

In der Stummfilmzeit schuf Deslaw bedeutende avantgardistische Kurzfilme, darunter La marche des machines (Frankreich 1927) und Montparnasse (Frankreich 1929). Er starb am 10. September 1966 in Nizza. mehr und mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

oesterreichisches filmmuseum logo 250Am Ende des "Europäischen Kulturerbejahres" stellt das Filmmuseum Österreich die lebendige Vielfalt des internationalen Filmerbes aus. Gezeigt werden vom 06. Dezember 2018 bis 09. Januar 2019 filmische Kunststücke unter dem Motto "Forever Film – 80 Jahre internationale Filmarchive".

Im Sommer 1938 gründeten Filmarchive und Kinematheken aus Berlin, London, New York und Paris die "Fédération Internationale des Archives du Film" (FIAF), die internationale Vereinigung der Filmarchive (derzeit 166 aktive Mitglieder aus 75 Ländern). Ihr Anliegen: sicherzustellen, dass Filmwerke gesammelt und bewahrt werden, um ihre uneingeschränkte Verfügbarkeit und ihren internationalen Austausch zu ermöglichen. Viele Archive versuchen seit 80 Jahren die Utopie eines grenzenlosen und nicht-kommerziellen "Weltgedächtnisses" umzusetzen: In Zeiten zunehmend restriktiver Copyrightregelungen und der Monopolisierung des audiovisuellen Marktes durch immer weniger und größere "Player" ein wichtiger Ansatz.

"Forever Film" versammelt ca. 70 Filme aus Sammlungen in aller Welt – von Ungarn bis Thailand, von der Schweiz bis Mexiko: Restaurierungen und Wiederentdeckungen, Obskures, Vergessenes, Meisterwerke und "Abfall der Geschichte". Jeder Film bildet einen spezifischen Aspekt der Arbeit, Philosophie oder Geschichte der teilnehmenden FIAF-Institutionen ab. Zum Beispiel Filme, die fundamental für die Gründung der jeweiligen Institution waren oder eine entscheidende Rolle in ihrer Geschichte spielten beziehungsweise die Identität der jeweiligen FIAF-Partner mitprägten. Oder Filme, die an bestimmte Schlüsselmomente in der Entwicklung der internationalen Vereinigung der Filmarchive erinnern – oder an gewisse Persönlichkeiten aus dem FIAF-Umfeld, deren Wirken niemals vergessen werden darf. Manche Selektionen beschwören dramatische (Rettungs- )Geschichten, wie sie nur die FIAF erzählen kann, andere sind entscheidende Beweisstücke für die Wertschätzung des Mediums Film und die Notwendigkeit, es zu bewahren. mehr 

Textquelle und Bild: Filmmuseum Österreich

cover hunger in waldenburg absolut medien 250Am Donnerstag, den 06. Dezember 2018, findet im Filmmuseum Potsdam um 19:30 Uhr die Premiere der DVD-Edition "Hunger in Waldenburg" statt.

Die vom Deutschen Kulturforum östliches Europa und dem Filmmuseum Potsdam gemeinsam realisierte DVD ist eine Zusammenstellung von Filmen über die Stadt Wałbrzych in Polen und ihre deutsche Vergangenheit: "Ums tägliche Brot" (D 1929, Regie: Phil Jutzi), "Morgenröte" (D 1929, Regie: Wolfgang Neff) und "Kohle als Honorar" (D 2016, Regie: Uwe Mann). Sie zeigen die Not in der Region damals und die Situation heute.

Zur DVD-Premiere präsentiert das Filmmuseum Potsdam die restaurierte Fassung des Stummfilms "Ums tägliche Brot. Hunger in Waldenburg", der von Cordula Heth an der Bratsche begleitet wird. Der halbdokumentarische, erschütternde Film ist eine Bestandsaufnahme des ehemaligen "Armenhauses von Europa" aus dem Jahr 1929. Die Spielfilmhandlung erzählt von einem jungen Weber, der in die Stadt aufbricht, um in den Kohlegruben Arbeit zu finden. Dort begegnet ihm Hass, aber auch Solidarität. Bereits nach wenigen Tagen in Waldenburg nimmt sein kurzes, trauriges Leben ein jähes Ende.

Nach der Vorführung diskutieren Evelyn Hampicke (ehem. Bundesarchiv-Filmarchiv), Uwe Mann (Regisseur und Kameramann) und Dr. Mateusz Hartwich (Kulturwissenschaftler). Es moderiert Uwe Rada (taz). Eine Kartenreservierung ist möglich unter Telefon 0331-27181-12 und E-Mail ticket (at) filmmuseum-potsdam.de.
Textquelle: Filmmuseum Potsdam; Bild: absolut medien

der gang in die nacht dvd cover edition filmmuseum 250Am Samstag, den 01. Dezember 2018, findet die Uraufführung von Richard Siedhoffs neuer Musik zu Friedrich Wilhelm Murnaus Drama Der Gang in die Nacht (D 1921) statt.

Es spielt das Metropolis Orchester Berlin unter der Leitung von Burkhard Götze. Der Termin ist gleichzeitig das Release-Datum der DVD von Edition Filmmuseum, die neben "Der Gang in die Nacht" auch Scherben von Lupu Pick enthält. Beigefügt ist der Veröffentlichung ein zwanzigseitiges dreisprachiges Booklet mit Essays von Stefan Drößler, Werner Sudendorf, Anton Kaes, Richard Siedhoff und Louis Delluc. mehr und mehr

Ein Interview mi Robert Siedhoff über seine Arbeit an den Kompositionen zu Der letzte Mann (D 1924) und "Der Gang in die Nacht" findet man hier.
Bild: Edition Filmmuseum

filmstreifen 08 250 buntVom fruchtbaren Schaffen Elvira Notaris (1875 – 1946), der ersten Regisseurin des italienischen Kinos, haben nur wenige Filmperlen überlebt.

Das Österreichische Filmmuseum zeigt zwei Langfilme sowie Fragmente mit live Musikbegleitung von renommierten Musiker/innen: Die gefeierte Sängerin Lucilla Galeazzi sowie das Napoli-Duo Dolores Melodia und Michele Signore werden atmosphärisch unterstreichen, wie wichtig das Musikalische für Notaris Arbeit war. Programmübersicht:

Donnerstag, 29. November 2018, 20.30 Uhr
’A Santanotte (Die heilige Nacht, Italien 1922)
Livemusik: Lucilla Ga leazzi (Sologesang - Komposition: Michael Riessler)

Freitag, 30. November, 18.30 Uhr
Fantasia ’e surdato (Die Phantasie des Soldaten, Italien 1927)
Napoli che canta (Das singende Neapel, Italien 1926), Regie: Roberto Leone Roberti
Livemusik: Dolores Melodia & Michele Signore

Samstag, 01. Dezember 2018, 18.30 Uhr
Transito: Vorträge von Karola Gramann und Heide Schlüpmann (Kinothek Asta Nielsen), ergänzt um Filmfragmente von Elvira Notari

Samstag, 01. Dezember 2018, 20.30 Uhr
E’Piccerella (Die Kleine, Italien 1922)
Livemusik: Gerhard Gruber (Klavier)

Mehr Informationen zur Filmreihe hier

Textquelle: Österreichisches Filmmuseum/Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Weimarer Republik

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Bonn 2019

Vom 15. bis 25. August 2019 finden die 35. Internationalen Stummfilmtage im Arkadenhof der Bonner Universität statt. mehr