Das Kommunalkino Bremen „City 46“ zeigt begleitend zur Ausstellung „A Marquee Piece of Sod. Filme zum Ersten Weltkrieg“ eine Auswahl an Stummfilmen.

G. W. Pabsts Tagebuch einer Verlorenen (1929) mit der wunderbaren Louise Brooks ist am Samstag, den 29.10.2016, um 20:30 Uhr zu sehen. Die Livemusik-Begleitung erfolgt durch Ezzat Nashashibi (Piano und Percussion). Hans-Christoph Hartmann am Saxofon und Ulrich Kodjo Wendt am Akkordeon werden den seinerzeit an den Kinokassen sehr erfolgreichen Film Varieté am Samstag, den 26. November 2016, um 20.30 Uhr vertonen. Die turbulente Komödie Die Puppe von Ernst Lubitsch steht am Samstag, den 17. Dezember, um 20.30 Uhr mit einer Livemusik-Begleitung durch Ezzat Nashashibi (Piano und Percussion) auf dem Programm. mehr

Die Ausstellung „A Marquee Piece of Sod. Filme zum Ersten Weltkrieg“ von Mary Reid Kelley ist noch bis zum 19. Februar 2017 in der Kunsthalle Bremen zu sehen. mehr

murnau stern berlin 250“Ich versuche, in jedem meiner Filme künstlerisches Neuland zu entdecken und neue künstlerische Ausdrucksformen zu finden.” (Friedrich Wilhelm Murnau 1928)

Mit Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens, Faust - eine deutsche Volkssage, Der letzte Mann, Sunrise - A song of two humans und Tabu schrieb Friedrich Wilhelm Murnau Filmgeschichte. 21 Filme drehte er zwischen 1919 und 1930 in Deutschland, Amerika und Tahiti. Ursprünglich hieß der große Regisseur der Stummfilmzeit Friedrich Wilhelm Plumpe. Seinen Künstlernamen gab er sich nach einem wunderbaren Sommer, den er im Jahr 1910 in Murnau verbracht hatte, dem berühmten, auch vom “Blauen Reiter” und der Kunstszene der Moderne heimgesuchten oberbayerischen Ort.

Das Lenbachhaus in München, mit seinem Schwerpunkt auf der Kunst des Expressionismus, widmet Friedrich Wilhelm Murnau vom 25. Oktober 2016 bis 26. Februar 2017 eine Ausstellung, die sich als Hommage an dessen innovative Filmsprache und die einzigartige globale Wirkung der frühen Filmkunst versteht. Murnau, der unter anderem Kunstgeschichte studiert hatte, schöpfte in seinen Filmbildern immer wieder aus der Geschichte der bildenden Kunst. Andererseits sind die Kunstschaffenden der 1920er Jahre gerne und viel ins Kino gegangen. Unter den Künstlerinnen und Künstlern des Lenbachhauses sind solch frühe Cineasten vertreten. Die starken Verbindungen zwischen den Künsten werden nicht in einer akribischen Einflussgeschichte nachgewiesen, die Kurator/innen haben sich für einen anderen Zugang entschieden: Die Ausstellung zeigt Film mit Film.

Das Lenbachhaus hat zeitgenössische Regisseurinnen und Regisseure eingeladen, sich in Filmessays und Kurzfilmen mit Friedrich Wilhelm Murnau zu beschäftigen. Alexander Kluge, Ulrike Ottinger, Guy Maddin und Evan Johnson, Luc Lagier sowie ein Team der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film untersuchen in insgesamt fünf Beiträgen jeweils ein Werk Murnaus mit filmischen Mitteln. Die Auswahl der Werke, darunter "Nosferatu", "Faust" und "Tabu", bestimmt auch die Materialien, die zusätzlich in der Ausstellung zu sehen sind: Zeichnungen und Fotografien von Murnau und einigen seiner Mitstreiter, darunter Albin Grau, Hans Natge und Robert Herlth.

Parallel zur Ausstellung im Lenbachhaus bietet das Münchner Filmmuseum die seltene Gelegenheit, in einer umfassenden Retrospektive alle erhaltenen Filme Murnaus zu sehen, in besten Kopien und begleitet von international renommierten Stummfilmmusikern.

Presseankündigung der Ausstellung in der Süddeutschen Zeitung
Filmografie von F. W. Murnau

Über F. W. Murnau
Er wurde am 28. Dezember 1888 als Friedrich Wilhelm Plumpe in Bielefeld geboren. Ab 1907 studierte er Literatur und Kunstgeschichte in Berlin und Heidelberg. In Berlin lernte er den Dichter Hans Ehrenbaum-Degele kennen, der zum engsten Freund seines Lebens wurde. Ehrenbaum-Degeles Familie akzeptierte Murnau als zweiten Sohn. Wohl im Sommer 1910 reisten sie zusammen in das oberbayerische Murnau, ein wichtiger Ort für die zeitgenössische Kunstszene, zu der auch die Mitglieder des späteren „Blauen Reiter“ gehörten. Max Reinhardt gab damals im Garten der Villa des Architekten Emanuel Seidl Shakespeares „Sommernachtstraum“ als Naturtheater. In der Folge nahm Plumpe den Künstlernamen „Murnau“ an. Der Namenswechsel ermöglichte ihm die Distanzierung von seiner Familie und ein selbstbestimmtes Leben, zu dem seine Homosexualität und eine künstlerische Laufbahn – zuerst als Schauspieler – gehörten.

Zurück in Berlin wurde Murnau Mitglied von Max Reinhardts Bühne und baute sich ein breites Netzwerk in der Theater-, Literatur- und Kunstszene auf. Den Ersten Weltkrieg erlebte Murnau im Ersten Garderegiment zu Fuß und ab 1917 bei der Fliegertruppe, zuletzt als Internierter in der Schweiz. In Luzern führte er bei zwei Theaterstücken Regie. Die Familie seines gefallenen Freundes Hans Ehrenbaum-Degele überließ ihm nach dem Krieg ihre Villa im Grunewald als Wohnsitz; dort lebte er in den frühen 1920er Jahren mit dem Maler und Musiker Walter Spies zusammen.

Ab 1919 war der Film Murnaus Wirkungsfeld. Leider sind seine ersten Filme nicht erhalten, es existieren nur zeitgenössische Kritiken sowie gelegentliche Werbematerialien und Fotografien, Drehbücher und Plakate, aus denen sich Rückschlüsse auf das Frühwerk ziehen lassen. Der Gang in die Nacht, bereits seine siebte Regie-Arbeit, wurde im Januar 1921 in Berlin uraufgeführt und ist der früheste erhaltene Murnau-Film. Mit "Nosferatu" (1922) drehte er sein heute bekanntestes Werk.

Murnau kooperierte mit den besten Kameraleuten seiner Zeit, unter ihnen Fritz Arno Wagner, Carl Hoffmann, Charles Rosher und Karl Freund, der für "Der letzte Mann" (1924) die „entfesselte Kamera“ entwickelte. Für seine Filme engagierte er die prominentesten Schauspieler: Früh schon gehörten Conrad Veidt, Fritz Kortner und Eugen Klöpfer dazu. Er arbeitete mit Alfred Abel, Max Schreck, Lil Dagover, Werner Krauß, Gösta Ekman und entdeckte Camilla Horn. Emil Jannings war der Hauptdarsteller in drei Filmen Mitte der 1920er Jahre. Drehbücher schrieben Carl Mayer, Henrik Galeen und Thea Harbou. Die künstlerische Ausstattung besorgten Albin Grau, Robert Herlth, Rochus Gliese und Walter Röhrig.

Die Innovationskraft und der Erfolg seiner großen UFA-Filme "Der letzte Mann" (1924), Tartüff (1925) und "Faust" (1926) beeindruckten den amerikanischen Produzenten William Fox, der Murnau für Hollywood engagierte. Dort konnte er "Sunrise" (1927) mit einem riesigen Budget und größter künstlerischer Freiheit drehen. In der allerersten Oscar-Verleihung im Jahr 1929 wurden "Sunrise" als bester Film und Janet Gaynor als beste Darstellerin ausgezeichnet. In der Folge wurden Murnau der rasche Wechsel zum Tonfilm und der finanzielle Druck der Studios zum Verhängnis. Für die nächsten Filme 4 Devils (1928) und City Girl (1930) hatte er nicht mehr die künstlerische Vollmacht. Enttäuscht entschloss sich Murnau zu einer Südseereise, um auf Tahiti möglichst unabhängig einen Film zu realisieren: "Tabu" (1931). Dessen Premiere erlebte er nicht mehr, am 11. März 1931 starb Murnau nach einem Autounfall in Santa Barbara, Kalifornien.

Die Ausstellung im Lenbachhaus München entstand in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung Wiesbaden, der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen Berlin, dem Filmmuseum München, der Hochschule für Fernsehen und Film München und der Versicherungskammer Kulturstiftung.

Textquelle: Pressemitteilung Lenbachhaus München
Das Bild zeigt den Stern für F. W. Murnau auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto: Frank Hoyer

„Die erneute Auszeichnung mit dem Hessischen Kinokulturpreis in der Kategorie `Kommunale Kinos´ ist eine wichtige Bestätigung unserer Programmarbeit und honoriert unser besonderes kulturelles Engagement. Die Verleihung des begehrten Preises im Rahmen des Hessischen Filmpreises in der Alten Oper in Frankfurt unterstreicht den Stellenwert des Kinos als gesellschaftliches Kulturgut und gemeinschaftlicher Erlebnisort“, so Ernst Szebedits, Vorstand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung.

Als Teil der Wiesbadener Kulturlandschaft ist es das Anliegen des Murnau-Filmtheaters mit anderen Institutionen und regionalen Vereinen in Dialog zu treten, zusammenzuwachsen und somit das politisch-soziale sowie kulturelle Leben des Rhein-Main-Gebiets mitzugestalten und das Angebot zu erweitern. Das Programm des Murnau-Filmtheaters setzt sich aus aktuellen Spielfilmen und Dokumentationen sowie dem eigenen einzigartigen Filmstock zusammen. Für die Filmauswahl können wir aus unserem kultur- und filmhistorisch herausragenden Bestand schöpfen, der Filme vom Beginn der Laufbilder bis zum Anfang der 1960er Jahre umfasst.

Sebastian Schnurr, zuständig für die Programmplanung des Murnau-Filmtheaters, nahm die Auszeichnung am 21. Oktober 2016 beim Hessischen Film- & Kinopreis in der Alten Oper Frankfurt entgegen.
Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung im Internet
Textquelle: Pressemitteilung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung Wiesbaden

In einem offenen Brief an Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, ruft der Verband der deutschen Filmkritik (VDFK) die Katholische Kirche dazu auf, ihr Engagement für die Filmkultur nicht aufzugeben. Das Schreiben im Wortlaut:

"Wie dem Verband der deutschen Filmkritik jetzt von offizieller Seite bestätigt wurde, fährt die Katholische Kirche ihr Engagement für die Filmkultur drastisch zurück. Sie beabsichtigt, den Filmdienst, die kirchlich finanzierte Fachzeitschrift für Film und zugleich älteste deutsche Zeitschrift für Filmkritik, einzustellen.

Die Katholische Filmkommission und der Verlag dreipunktdrei stellen in ihren Schreiben an den Verband der deutschen Filmkritik einvernehmlich fest, dass es angesichts der Mittelkürzung durch die Kirche keine wirtschaftliche Möglichkeit gäbe, die Printpublikation fortzuführen. Über einen künftigen Webauftritt, der die filmkritischen Inhalte in verringertem Umfang bereithalten soll, werde derzeit nachgedacht. Mit einer Entscheidung sei Ende November zu rechnen.

Bereits zum Juli dieses Jahres war der freie Verkauf des Filmdienst eingestellt worden, was vom Verband der deutschen Filmkritik als ein beunruhigendes Signal für die bevorstehende Entwicklung gedeutet wurde. Gesellschaftskritische, umfassende und verantwortungsvolle Filmpublizistik befindet sich damit in gravierender Weise auf dem Rückzug.

Wir appellieren an die Katholische Kirche, die Bewegtbilder nicht leichtfertig der von ökonomischen Aspekten geleiteten Filmverwertung zu überlassen und sich weiterhin engagiert, filmhistorisch und ästhetisch kompetent zu äußern. Es ist mehr als fahrlässig, die Bedeutung des Films in Zeiten der Allgegenwärtigkeit von Bewegtbildern geringzuschätzen und deren fachkundige Besprechung preiszugeben.

Wir erwarten von der Katholischen Kirche, dass sie sich als wichtige Akteurin der Zivilgesellschaft zum Engagement für die Filmkultur bekennt. Wir sind der Überzeugung, dass eine Printzeitschrift viele Vorteile in Reichweite und Nachhaltigkeit birgt und rufen die Katholische Kirche dazu auf, ihre verantwortungsvolle Rolle als Impulsgeber für den gesellschaftlichen Diskurs mit relevanten Texten zu Film und Kino auch in Zukunft ernst zu nehmen und in vollem inhaltlichen Umfang der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Vorstand des Verbands der deutschen Filmkritik: Dunja Bialas, Frédéric Jaeger; Dennis Vetter und Florian Vollmers"
Textquelle: Verband der deutschen Filmkritik

Auf Antrag der Fraktion "Die Linke" hat sich der Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestags bei seiner 70. Sitzung mit der Digitalisierung des deutschen Filmerbes beschäftigt.

Als Experten eingeladen waren der Präsidenten des Bundesarchives Dr. Michael Hollmann, Christine Grieb vom Verband Technischer Betriebe für Film (VTFF), Dr. Alice Brauner von der CCC Filmkunst GmbH, Prof. Dr. Klaus Kreimeier von der Initiative "Filmerbe in Gefahr", Juliane Maria Lorenz von der Rainer Werner Fassbinder Foundation und Dr. Rainer Rother von der Stiftung Deutsche Kinemathek. Ihre Ausführungen und eine Videoaufzeichnung der Sitzung sind online abrufbar:
Stellungnahmen und Videoaufzeichnung der Anhörung 
Antrag der Fraktion "Die Linke" Bundestags-Drucksache 18/8888 (PDF)
Pressemitteilung der Kulturstaatsministerin Grütters zur Anhörung

stephan graf von bothmer 250 2 birgit meixnerStephan Graf von Bothmer vertont am Donnerstag, den 27. Oktober 2016, in Aula des Löwengebäudes in Halle/Saale Madame Dubarry.

Ernst Lubitsch drehte das Historiendrama im Jahr 1919. Auf der Leinwand zu sehen sind Pola Negri, Emil Jannings, Reinhold Schünzel und Harry Liedtke. Das Drehbuch stammt von Fred Orbing und Hanns Kräly. Mehr Informationen über den Musiker Stephan Graf von Bothmer und seine Stummfilmkonzerte hier
Foto: Birgit Meixner

Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Samstag, den 22. Oktober 2016, in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" den russischen Dokumentarfilm "Der Mann mit der Kamera".

Regie bei dem bedeutenden Stummfilmklassiker aus dem Jahr 1929 führte Dsiga Wertow. Live vertont wird Der Mann mit der Kamera von Anna Vavilkina an der Babylon-Kinoorgel. mehr

metropolis ausstellungsplakat uni koeln 2016 250"METROPOLIS: die Stadt der Zukunft, gigantisch, von unerhörten Ausmaßen, himmelanstrebend. Maschinen: phantastische Zukunftsträume Wirklichkeit geworden. Herzmaschine, Molochmaschine – riesenhaft, von erdrückender Wucht. Menschen des Lichts: glücklich, göttergleich. Menschen der Nacht: sklavisch unterjocht. Maschinenmensch: Lichtkreise schwingen, Funken sprühen, stählerne Glieder wandeln sich in menschliche Formen. Wasserkatastrophe in der Arbeiterstadt! Aufruhr! Die Herzmaschine rast sich zu Tode, Urbild tödlichster Gefährlichkeit – die unterirdische Stadt ersäuft."

So wurde der teuerste Stummfilm Deutschlands im Jahr 1927 in Köln angekündigt.

Fast 90 Jahre nach der Uraufführung von METROPOLIS am 10. Januar 1927 präsentiert die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (USB) eine Ausstellung über den Filmklassiker, der 2001 in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen wurde, mit einem großen Rahmenprogramm.

METROPOLIS wurde ein Teil der Filmkultur sowie der Filmkunst der Weimarer Republik, weil der Film die erste nachhaltige filmische Umsetzung einer architektonischen Zukunftsvision war. Er vereint archaische Gegensätze, allegorische Motive mit Details aus Mittelalter, Gegenwart und visionärer Zukunft. Sein Einfluss auf Komposition, Bildsprache und vor allem Spezialeffekte ist bis heute lebendig. Seine scheinbar zeitlose Ästhetik hat bis in die Gegenwart Einfluss auf die Medienkultur. Filme wie „Das fünfte Element“, „Star Wars“ oder „Blade Runner“ und Musikvideos von Beyoncé, Kylie Minogue bis Madonna verwenden architektonische und stilistische Zitate aus Fritz Langs Monumentalepos.

Internetseite zur Ausstellung
Videotrailer zur Kölner Ausstellung auf YouTube
Infos zum Film bei Wikipedia
Videotrailer zur DVD-Veröffentlichung 2011 auf YouTube

In der Ausstellung erwarten die Besucher Filmvorführungen, Kostüme, Filmkameras, Filmsequenzen, Fotografien von den Filmaufnahmen, Entwurfszeichnungen des Filmarchitekten, Musikvorträge, Drehbuchseiten, Filmplakate, nachgebaute Filmrequisiten, Lesungen und Vorträge über den Film und seiner Entstehung. Die Ausstellung wird am 27. Oktober 2016 in der Aula der Universität zu Köln öffentlich eröffnet. Sie befindet sich im Foyer der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln. Der Eintritt ist frei.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm begleitet die Ausstellung. Der Veranstalter bittet bis spätestens eine Woche vor Beginn der Ausstellungseröffnung bzw. der Vorträge um eine Anmeldung unter 0221 470 4659 und 0221 470 2214 oder unter metropolis (at) ub.uni-koeln.de.

Rahmenprogramm

Dienstag, 08.11.2016, 19.30 Uhr in der USB
Dr. Marc Bonner, Universität zu Köln, Institut für Medienkultur und Theater
„METROPOLIS als archetypische Stadtvision der Science-Fiction – Inspirationen und Vermächtnis der Megalopolis“
Eintritt frei

Dienstag, 15.11.2016, 19.30 Uhr in der USB
Schauspielerin Bettina Storm und Schauspieler Julian Horeyseck
„The Making of METROPOLIS“: Lesung aus „Der Schatten des Architekten“ von Erich Kettelhut, „Waren das Zeiten“ von Gustav Fröhlich und Literatur weiterer Zeitzeugen der Filmentstehung.
Eintritt frei

Dienstag, 22.11.2016, 19.30 Uhr in der USB
Manfred Romboy, Filmmuseum Romboy
„Die Virage – ein frühes Farbfilmverfahren“
Eintritt frei

Montag, 09.01.2017, 19.30 Uhr in der USB
Prof. Martin Koerber, Deutsche Kinemathek
„Die Restaurierung von Fritz Langs METROPOLIS, ein Bericht aus der Praxis “
Eintritt frei

Dienstag, 10.01.2017, 19.30 Uhr in der Aula der Universität
METROPOLIS-Filmvorführung
Einleitung: Dr. Gerald Köhler, Universität zu Köln, Institut für Medienkultur und Theater
Auftakt: Kammerorchester der Universität zu Köln, Leitung: Michael Ostrzyga
Eintritt frei

Dienstag, 17.01.2017, 19.30 Uhr in der USB
Dr. Peter Scheinpflug, Universität zu Köln, Institut für Medienkultur und Theater
„Film- und kulturhistorische Betrachtungen zu METROPOLIS“
Eintritt frei

Dienstag, 24.01.2017, 19.30 Uhr in der USB
Irene Schoor, Köln im Film e.V. und Dr. Sabine Steidle
„Filmpaläste und Kinokultur in den zwanziger Jahren: Berlin und Köln“
Eintritt frei

Dienstag, 07.02.2017, 19.30 Uhr in der USB
Prof. Dr. Frank Hentschel, Universität zu Köln, Musikwissenschaftliches Institut
„Die Musik in Fritz Langs METROPOLIS“
Eintritt frei

Mittwoch, 08.02.2017, 20.00 Uhr in der Aula der Universität
Sinfonieorchester der Universität zu Köln: Semesterabschlusskonzert
Gespielt werden u. a. Auszüge der Filmmusik zu Fritz Langs METROPOLIS von Georg Huppertz
Leitung: Michael Ostrzyga
Einleitung: Nina Goslar (Filmredakteurin bei ZDF/ARTE)
Eintritt frei

Mittwoch, 15.02. 2017, 19.30 Uhr in der USB
Dr. Stephanie Tilly, Universität zu Köln, Seminar für Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte
„Zur Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte der UFA in den 1920er Jahren“
Eintritt frei

Sonntag, 19.02.2017, 15.00 Uhr im Filmforum im Museum Ludwig (Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln)
Prof. Dr. Lisa Gotto, IFS Internationale Filmschule Köln, Filmgeschichte/Filmanalyse
„Zukunftsforschung. Fritz Langs METROPOLIS als Antizipation digitaler Special Effects-Welten“
Im Anschluss daran folgt die zweite Filmvorführung. Eintritt 8 Euro (ermäßigt 6 Euro)

Textquelle: Presseinformationen der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln; alle Angaben ohne Gewähr

Bildnachweis: Walter Schulze-Mittendorff ©
Deutsche Kinemathek © Horst von Harbou
Mit freundlicher Genehmigung der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, Veranstalter

Vom 21. Oktober bis 06. November 2016 findet in Bielefeld das Film+MusikFest statt, mittlerweile zum 27. Mal.

"In diesem Jahr widmet sich das Film- und Musikfest den gefallenen Männern – den großen Verlierern und den hoffnungslos Liebenden", heißt es in der Festival-Ankündigung. Veranstalter ist die Friedrich Wilhelm Murnau-Gesellschaft Bielefeld e.V. Gezeigt werden an sechs Terminen eine Auswahl an Klassikern des internationalen Stummfilms. Alle Aufführungen finden mit Live-Musikbegleitung statt:

Freitag, 21.10.2016; 20.00 Uhr; Rudolf-Oetker-Halle
Victor Fleming: Mantrap
Musik: Cinematografisches Orchester unter der Leitung von Axel Goldbeck

Sonntag, 23.10.2016; 17.00 Uhr; Rudolf-Oetker-Halle
Fritz Lang: Der Müde Tod
Musik: Johannes Vetter, Orgel

Donnerstag, 27.10.2016; 20.00 Uhr; Lichtwerk
Frank Borzage: Street Angel
Musik: Daniel Kothenschult, Piano

Donnerstag, 03.11.2016; 20.00 Uhr; Lichtwerk
Walther Ruttmann: Berlin – Die Sinfonie der Großstadt
Musik: We stood like Kings

Freitag, 04.11.2016; 20.00 Uhr; Rudolf-Oetker-Halle
G. W. Pabst: Die Büchse der Pandora
Musik: Bielefelder Philharmoniker unter der Leitung von Bernd Wildens

Sonntag, 06.11.2016; 17.00 Uhr; Rudolf-Oetker-Halle
Charles Chaplin: The Tramp und The Kid
Musik: Braunschweiger Staatsorchester unter der Leitung von Helmut Imig

Der deutsche Tierhändler, Filmproduzent und Autor John Hagenbeck wurde vor 150 Jahren, am 15. Oktober 1866, in Hamburg geboren.

Hagenbeck, der mit dem Tierparkgründer Carl Hagenbeck verwandt ist, gründete 1918 in Berlin die John-Hagenbeck-Film GmbH. Ab 1919 produzierte die Firma Unterhaltungsfilme, die die Zuschauer in eine Welt voller Abenteuer und mitunter wilder Tiere entführte. Bis 1923 fertigte die John-Hagenbeck-Film vierzehn Spielfilme und neun Trickfilme an. Danach stellte die Firma die Produktion ein. Carl Hagenbeck starb am 16. Dezember 1940 in Colombo/Sri Lanka. mehr

filmstreifen 04 250Am 14. Oktober 1926, vor 90 Jahren, wurde "Faust – eine deutsche Volkssage" von Friedrich Wilhelm Murnau uraufgeführt.

Das optisch opulente Filmepos zählt zu den großen Stummfilmklassikern und ist Murnaus letzte Produktion in Deutschland. An der Kamera war Carl Hoffmann, die Ausstattung stammte Robert Herlth und Walter Röhrig. In den Hauptrollen sind Gösta Ekman, Emil Jannings und Camilla Horn, in Nebenrollen unter anderem Wilhelm Dieterle und Hans Brausewetter zu sehen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

stephan graf von bothmer 250 1 birgit meixnerStephan Graf von Bothmer vertont am Freitag, den 14. Oktober 2016, im Bürgerhaus Neuenhagen bei Berlin Harold Lloyds Safety Last!.

Die amerikanische Stummfilm-Komödie "Ausgerechnet Wolkenkratzer!" von Produzent Hal Roach aus dem Jahr 1923 ist für die Szene legendär, in der Hauptdarsteller Harold Lloyd am Zeiger einer an einem Hochhaus angebrachten Uhr baumelt. Mehr Informationen über den Musiker Stephan Graf von Bothmer und seine Stummfilmkonzerte hier
Foto: Birgit Meixner

stephan graf von bothmer 250 1 birgit meixnerStephan Graf von Bothmer vertont am Donnerstag, den 13. Oktober 2016, in der Stabkirche Hahnenklee den expressionistischen Stummfilm Der Golem, wie er in die Welt kam.

Der visuell beeindruckende Klassiker des Weimarer Kinos wurde am 29. Oktober 1920 im Berliner "Ufa-Palast am Zoo" uraufgeführt. Regie führten Paul Wegener, der auch die titelgebene Hauptrolle spielt, und Carl Boese. Mehr Informationen über den Musiker Stephan Graf von Bothmer und seine Stummfilmkonzerte hier
Foto: Birgit Meixner

Die amerikanische Schauspielerin Janet Gaynor wurde vor 110 Jahren, am 06. Oktober 1906, in Philadelphia (Pennsylvania) geboren.

Bei der ersten Oscarverleihung im Jahr 1929 gewann Gaynor die Trophäe für ihre Mitwirkung an Frank Borzages "Street Angel" (1927) und Friedrich Wilhelm Murnaus ebenfalls 1927 gedrehten Film Sunrise - a song of two humans. In Hitlisten zu den besten Streifen der internationalen Kinogeschichte rangiert Murnaus "Sonnenaufgang - Lied von zwei Menschen", so der deutsche Titel, regelmäßig auf den ganz vorderen Plätzen. 1938 wurde Janet Gaynor zudem für den Tonfilm Ein Stern geht auf (Originaltitel: "A star is born", Regie: William A. Wellman und Jack Conway) als beste Hauptdarstellerin nominiert. Sie starb am 14. September 1984 in Palm Springs (Kalifornien). mehr

Eindeutig als Schwule oder Lesben identifizierbare Filmfiguren sind eine Seltenheit in den Produktionen aus der Frühzeit des Kinos.

cyankali tintner 1930 screenshot kioskszene 2 250Dem amerikanischen Autor Vito Russo (1946 – 1990) ist es mit seinem Buch „The Celluloid Closet“ aus dem Jahr 1981 zu verdanken, dass dem Thema in den letzten fünfunddreißig Jahren zunehmend Aufmerksamkeit geschenkt wurde: Mit Akribie hatte Russo nach Hinweisen auf Homosexualität in unzähligen Filmen gesucht, homosexuelle Subtexte bei Filmproduktionen aus aller Welt herausgearbeitet – und das alles mit dem ernüchternden Ergebnis: Eindeutige Darstellungen homosexueller Menschen in den ersten Jahrzehnten des Kinos sind extrem selten und zudem selten respektvoll in der Figurenzeichnung. Das gesellschaftliche Tabu der gleichgeschlechtlichen Liebe setzte sich nahtlos auf der Kinoleinwand fort. In den wenigen Ausnahmen grüßte überwiegend die tuntig-feminine Nebenfigur in den Kinosaal.

Die einzige eindeutige Darstellung schwuler Filmprotagonisten von Relevanz aus der Stummfilmära ist in Richard Oswalds Anders als die Anderen (Deutschland 1919) zu finden. Das seinerzeit umstrittene Drama war ein filmischer Appell gegen die Diskriminierung von Homosexuellen und für die Abschaffung des schwulenfeindlichen Paragrafen 175. Die noch existierenden Teile des Films zeigen keine weiblichen Homosexuellen, vermutlich konzentrierte sich der Film auch in seiner ursprünglichen Fassung allein auf schwule Männer.

Die weltweit wohl erste filmische Darstellung einer lesbischen Frau blieb Georg Wilhelm Pabst in seinem Stummfilmklassiker Die Büchse der Pandora vorbehalten: Der im Jahr 1929 erschienene, meisterhaft inszenierte Film schildert die Geschichte der Tänzerin Lulu − gespielt von der unvergleichlichen Louise Brooks −,  die im Lauf der Filmhandlung amouröse Beziehungen zu mehreren Männern und einer Frau unterhält. Letztere ist die Lesbe Gräfin Anna Geschwitz, gespielt von Alice Roberts.

Das Drama „Die Büchse der Pandora“ ist mit seiner expliziten Darstellung einer Lesbe für viele Jahre, letztendlich Jahrzehnte, einzigartig in der internationalen Stummfilmgeschichte. Diese Sonderstellung darf sich der Film nach den aktuellen Recherchen von Stummfilm Magazin nun mit einer weiteren, nun (wieder)entdeckten Filmperle teilen. Die bislang filmhistorisch undokumentierte Sequenz besteht aus fünf Einstellungen und ist nur sechzehn Sekunden lang, wird aber – zumindest auf das zeitgenössische homosexuelle Filmpublikum – eine durchaus elektrisierende Wirkung gehabt haben.

Die Rede ist von einer Szene in Hans Tintners Sozialdrama Cyankali aus dem Jahr 1930. Ab 1933 von den Nationalsozialisten verboten, war der Film auch nach 1945 nicht mehr nennenswert öffentlich wahrgenommen worden, dokumentiert sind lediglich eine TV-Ausstrahlung im DDR-Fernsehen in den 70er-Jahren und gelegentliche Aufführungen in Filmkunsttheatern. Nun liegt der seinerzeit als Stummfilmproduktion begonnene und dann mit einigen kurzen Tonfilmeinschnitten fertiggestellte Film seit September 2016 erstmalig als DVD vor.

cyankali tintner 1930 screenshot kioskszene 3 250In einer humoristisch eingefärbten Sequenz in „Cyankali“ werden die Käuferinnen und Käufer eines Kiosks vorgestellt, darunter auch eine Lesbe: Eine etwas füllige, mit einem auffälligen Hut und einem Monokel ausgestattete Dame durchstöbert die Zeitschriftenauslage und kauft dann mit einem „wissenden“ Gesichtausdruck das Magazin Die Freundin. Die gesprochenen Worte „Die Freundin, bitte!“ kann man ohne Schwierigkeiten von ihren Lippen ablesen. Das Titelbild der Zeitschrift, die Aktaufnahme einer Frau, lässt auch dem nicht im homosexuellen Kontext lebenden oder denkenden Filmzuschauer die Zusammenhänge umgehend klar werden. (Minute 58:00 bis 58:16 in der vorliegenden DVD-Fassung von Absolut Medien).

Das Sozialdrama „Cyankali“ über den Abtreibungsparagrafen 218, das auf dem gleichnamigen Bühnenerfolg des Arztes, Schrifttellers und kommunistischen Politikers Friedrich Wolf beruht, war deutschlandweit an den Kinokassen ein Renner, ein wichtiger Aspekt, denn so wurde die kurze Szene von vielen Menschen gesehen. Sicher werden auch viele Lesben im Publikum gewesen sein, schon allein aufgrund der frauen- und gesellschaftspolitischen Grundthematik des Films.

In der Weimar Republik war außerhalb der großen Städte lesbisches und schwules Leben kein wahrnehmbares Thema. Viele Homosexuelle wurden zu dieser Zeit mit der Identitätsfindung alleine gelassen und mussten sich mühsam und diskret ein Netzwerk an Vertrauten aufbauen. Gleichgeschlechtliche Beziehungen konnten meist nur in Heimlichkeit geführt werden. Es musste mit Ablehnung selbst im engsten familiären Umfeld gerechnet werden, falls die sexuelle Identität bekannt werden würde.

Um so wichtiger ist die kurze Kiosk-Szene zu bewerten. Hier wurde in einem, wenn auch umstrittenen und im Vorfeld mehrfach zensierten Erfolgsfilm in wenigen Sekunden vermittelt: Du bist nicht allein! Es gibt weitere Menschen wie Du! Es gibt sogar selbstbewusst lebende Lesben! Und: Es gibt ein Magazin für Dich! Es ist nicht vermessen anzunehmen, dass „Cyankali“ für viele Homosexuelle ein „Aha“-Erlebnis gewesen sein wird, vielleicht sogar ein biografischer Einschnitt. Durch die Abbildung der real existierenden Zeitschrift "Die Freundin" − vermutlich das erste filmische Abbild eines Homosexuellenmagazins in der Filmgeschichte! − kann der Film letzendlich für die konkrete Lebensführung von Schwulen und Lesben bedeutungsvoller gewesen sein als die lesbisch angehauchten Szenen in "Die Büchse der Pandora". Denn "Cyankali" verweist von seinem fiktiven Geschehen auf der Leinwand in die Realität, genauer gesagt zum nächsten "gut sortierten" Kiosk. Wo hätte man damals ohne Kenntnis eines Szenetreffpunkts, einer Zufallsbekanntschaft oder eines thematisch spezialisierten Magazins grundlegende Informationen über und für Homosexuelle und ihre „Subkultur“ erhalten können? Ein "Insider-Magazin" konnte hier diskret den Weg weisen und Orientierung geben ...

Die im Film gezeigte Zeitschrift „Die Freundin“ war im Übrigen weltweit das erste Magazin für Lesben und eine der großen, wenn nicht gar die auflagenstärkste Publikation für weibliche Homosexuelle in der Weimarer Zeit. Sie erschien von 1924 bis 1933. In ihrem Kontaktanzeigenteil berücksichtigte sie nicht nur lesbische, sondern auch schwule Inserate. Zudem gab es Hinweise auf einschlägige Lokale und Treffpunkte mit Schwerpunkt in Berlin. "Die Freundin" konnte auch im Abonnement bezogen werden.

cyankali dvd cover absolut medien 2016 250Insoweit ist die aktuelle DVD-Edition nicht nur ein filmhistorischer Beitrag zur Debatte über die neuerdings von rechtskonservativen Kräften wieder betriebene Diskussion um eine Verschärfung des § 218 (siehe aktuelles Beispiel Polen), sondern ein weiterer Mosaikstein in der Geschichte der filmischen Darstellung von Homosexualität.

Über die DVD:
Hans Tintners Cyancali ist im September 2016 in der Reihe „Arte Edition“ von Absolut Medien erschienen. Die Ausstattung lässt keine Wünsche offen: Neben diversen Dokumenten auf zwei DVD-ROM-Teilen enthält die Doppel-DVD auch eine für das DDR-Fernsehen im Jahr 1977 inszenierte Fernsehversion von „Cyankali“, die TV-Diskussion „Probleme und Gedanken“ (die einen Tag nach der Ausstrahlung der TV-Fassung von „Cyankali“ im DFF ausgestrahlt wurde) und einen Radiobeitrag aus dem Jahr 1978. Im 20-seitigen, schön bebilderten Booklet wird ein Abriss über die Geschichte des Abtreibungsparagrafen 218 und ein kurzer Einblick in die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse der Weimarer Zeit gegeben.

Autor: Frank Hoyer
Die Bilder aus „Cyankali“ werden mit freundlicher Genehmigung von absolut Medien GmbH verwendet; © absolut Medien GmbH.

Zürich

filmstreifen bunt11 250

Das Stummfilmfestival im Zürcher Filmpodium zeigt im Januar und Februar 2023 wieder Filmperlen mit ausgesuchter Livemusik. mehr

Karlsruhe

stummfilmfestival karlsruhe logo 250

Das 20. Stummfilmfestival Karlsruhe findet vom 07. bis 12. Februar 2023 statt. mehr

Mediathek

tv geraet 250

In der ARTE-Mediathek sind aktuell wieder einige Perlen für Freund*innen des frühen Filmerbes zu entdecken. mehr

Sammlung Werner Nekes

Bis Sommer 2023 wird im Filmmuseum Potsdam die Präsentation "Ich sehe was, was Du nicht siehst – Aus der Sammlung Werner Nekes" gezeigt. Ergänzend findet eine Vermittlungswerkstatt statt. mehr

Spendenaktion

filmspule 250 4

Das bedeutende ukrainische Filmarchiv Dovzhenko Centre in Kiew ist in seiner Existenz bedroht. Spenden zur Unterstützung sind möglich unter https://gofund.me/a6d1f28d