Das Kino des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt am Main zeigt am Sonntag, den 06. Dezember 2015, um 17.00 Uhr "Cainà – Die Insel und der Kontinent".

Der Italienische Stummfilm "Cainà – Die Insel und der Kontinent" wurde 1922 von Gennaro Righelli auf Sardinien gedreht. Es spielen Maria Jacobini, Carlo Benedetti, Ida Carloni Talli und Eugenio Duse. Der Film galt lange als verschollen bis im Jahr 1992 in Prag eine Kopie gefunden wurde. Es wird eine 35mm-Kopie des mittlerweile restaurierten Films mit Untertiteln gezeigt. Am Klavier spielt Uwe Oberg. mehr

Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Samstag, den 05. Dezember 2015, um 24.00 Uhr in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" den deutschen Stummfilm "Die keusche Susanne".

Richard Eichberg drehte den amüsanten Streifen im Jahr 1926. Neben den Publikumslieblingen Lilian Harvey und Willy Fritsch spielen unter anderem Hans Junkermann, Lydia Pontechina, Werner Fuetterer und Otto Wallburg. Anna Vavilkina begleitet Die keusche Susanne live an der Kinoorgel. mehr

filmstreifen 04 250Die österreichische Stummfilmschauspielerin Mia May starb vor 35 Jahre, am 28. November 1980, in Hollywood. Sie wurde am 02. Juni 1884 unter dem Namen Hermine Pfleger in Wien geboren.

Unter der Regie und in Filmproduktionen ihres Mannes Joe May wurde sie zur populären Filmdiva aufgebaut. Sie spielte die Hauptrollen in aufwändigen Unterhaltungsfilme wie dem achtteilige Serial Die Herrin der Welt (D 1919) und dem Zweiteiler Das indische Grabmal (D 1921). 1933 emigrierte sie mit ihrem Mann in die USA. mehr
Bild: Stummfilm Magazin

Die österreichische Schauspielerin Liane Haid starb am 28. November 2000, mit 105 Jahren, in Wabern bei Bern. Sie wurde am 16. August 1895 in Wien geboren.

Ihre Filmkarriere startete 1915 unter dem Regiseur Jakob Fleck. Richard Oswald besetzte sie 1921 für die Titelrolle in "Lady Hamilton" an der Seite von Conrad Veidt, Werner Kraus und Reinhold Schünzel; der Film machte sie zum Star. 1923 brillierte sie in "Schlagende Wetter" von Karl Grune. Mit dem Filmband in Gold wurde sie 1969 geehrt. mehr

Phonograph, Grammophon und Kinematograph: Stummfilme waren nur selten wirklich stumm. Bereits seit den Anfängen des Films gab es Bemühungen um eine akustische Begleitkulisse. Anlässlich der Biennale für Moderne Musik präsentiert das Musikarchiv des Deutschen Filminstituts einige seiner Schätze aus der Stummfilmzeit als Projektion.

Vom 26. bis 29. November 2015 macht diese in der Goldhalle des Hessischen Rundfunk sowie im Foyer der Alten Oper die Ära anhand von Originalpartituren, historischen Kinoprogrammen sowie zahlreichen Hörbeispielen audiovisuell lebendig. Ergänzend werden restaurierte Tonbilder aus dem Filmarchiv des Deutschen Filminstituts gezeigt. Die Projektion kann von den Besuchern über ein Tablet gestartet werden. Die Praktiken der Stummfilmmusik variierten abhängig von den finanziellen Kapazitäten und dem Interesse des jeweiligen Kinobesitzers sowie dem Können und Repertoire der Musiker. Ebenso variabel war das Instrumentarium im Stummfilmkino: neben Pianisten, Harmoniumspielern und Orchestern kamen auch mechanische Instrumente wie Orchestrien, selbstspielende Klaviere und Grammophone zum Einsatz.

Apparaturen wie das Kinetophon ermöglichten bereits 1895 das synchrone Erklingen von Ton zu Bildern. Aufgrund ihres rhythmischen Charakters wurden vielfach Marsch- oder Tanzszenen mit Musik unterlegt. Weitere Synchronisationsmechanismen zielten auf die Verbindung von Film und Oper ab. Einer der frühesten Versuche hierzu sind die Tonbilder: abgefilmte Musikdarbietungen und synchron dazu erklingender Ton vom Phonographen oder Grammophon. Die Termine:
Donnerstag, 26. November, 18.30 – 22:30 Uhr (Foyer der Alten Oper Frankfurt)
Freitag, 27. November, 14 – 21:30 Uhr (Goldhalle im Hessischen Rundfunk, Bertramstraße 8, 60320 Frankfurt)
Samstag, 28. November, 10 – 13:30 Uhr (Goldhalle im Hessischen Rundfunk, Bertramstraße 8, 60320 Frankfurt)
Sonntag, 29. November, 15 – 18 Uhr (Goldhalle im Hessischen Rundfunk, Bertramstraße 8, 60320 Frankfurt)
mehr (Quelle: Pressemitteilung Deutsches Filminstitut/Deutsches Filmmuseum)

Rudolf Klein-Rogge, geboren als Friedrich Rudolf Klein-Rogge am 24. November 1885 in Köln und gestorben am 29. Mai 1955 im österreichischen Wetzelsdorf, war ein deutscher Schauspieler der 1920er- und 1930er-Jahre.

Legendär ist Klein-Rogges Darstellung als Wisschenschaftler Rotwang in "Metropolis", wie er das sogenannte Maschinenweib erschafft. Auch als Dr. Mabuse kam er, ebenfalls unter der Regie von Fritz Lang, zum Einsatz. Klein-Rogge war mit der Drehbuchautorin Thea von Harbou verheiratet. mehr

Der deutsch-französische Kulturkanal ARTE zeigt am Montag, den 23. November 2015, um 23.35 Uhr Sternbergs "The Salvation Hunters".

Josef von Sternberg drehte The Salvation Hunters, seinen Debütfilm, im Jahr 1925. Die Musik bei der Ausstrahlung am 23.11.2015 stammt von dem amerikanischen Jazz-Pianisten Brad Mehldau. mehr

Am 16. November 1925, vor 90 Jahren, wurde Ewald André Dupons "Varieté" in Berlin im UFA Palast am Zoo uraufgeführt.

In dem seinerzeit an den Kinokassen ausgesprochen erfolgreichen Eifersuchtsdrama sind Emil Jannings, Maly Delschaft, Lya de Putti und Kurt Gerron zu sehen. An der "entfesselten Kamera" waren die legendären Kameramänner Karl Freund und Carl Hoffmann. Eine von der Murnau-Stiftung aufwändig rekonstruierte und restaurierte Fassung von Varieté wurde während der Berlinale 2015 erstmalig gezeigt. mehr

Der deutsch-französische Kulturkanal ARTE zeigt am Montag, den 16. November 2015, um 00.40 Uhr Raoul Walshs "Regeneration" aus dem Jahr 1915.

Die Musik, eine Neukomposition von Peter Reiter, wurde live am 16. Oktober 2015 in der Komischen Oper Berlin anlässlich der Veranstaltungsreihe "Kino Varieté" eingespielt. Walsh drehte "Regeration", den vermutlich ersten abendfüllenden Gangsterstreifen der Filmgeschichte, vor genau hundert Jahren in New York. mehr

Der deutsche Schauspieler und Regisseur Valy Arnheim starb vor 65 Jahren, am 11. November 1950, in Berlin. Er wurde als Valentin Appel am 08. Juni 1883 in Waldau (Sachsen-Anhalt) geboren.

Der Bühnenschauspieler und -regisseur war ab 1917 auch in der Filmbranche aktiv. So inszenierte er von 1918 bis 1926 viele Folgen eines Filmserials rund um den Detektiv Harry Hill, bei dem er zugleich auch Produzent und Hauptdarsteller war. In der Tonfilmzeit trat Arnheim zumeist nur noch in Nebenrollen in Erscheinung. mehr

Der deutsche Drehbuchautor und Schauspieler Hanns Kräly starb vor 65 Jahren, am 10. November 1950, in Los Angeles. Er wurde am 16. Juni 1884 in Hamburg geboren.

Kräly war als Drehbuchautor an zahlreichen Stummfilmproduktion des Regisseurs Ernst Lubitsch beteiligt, unter anderem an Carmen (1918), Ich möchte kein Mann sein (1918), Madame Dubarry (1919), Anna Boleyn (1920), Kohlhiesels Töchter (1920), Die Bergkatze (1921) und Das Weib des Pharao (1922).

1923 verließ er Deutschland und arbeitete in Hollywood weiterhin mit dem bereits 1922 ebenfalls in die USA emigrierten Lubitsch bis zum Ende der Stummfilmära zusammen. Kräly schrieb unter anderem auch die Drehbücher für die zwei Greta-Garbo-Filme Wilde Orchideen (Wild Orchids, 1929) und Der Kuß (The Kiss, 1929). Bei der Oscarverleihung 1938 war Kräly in der Kategorie "Beste Originalgeschichte" für den Film 100 Mann und ein Mädchen nominiert, ein letzter Höhepunkt in seiner Filmkarriere. mehr

Der Film "Die große Parade" wurde am 5. November 1925 in Los Angeles uraufgeführt.

Regisseur King Vidor drehte mit Die große Parade einen im Ersten Weltkrieg spielenden Antikriegsfilm. Er war an den Kinokassen einer der erfolgreichsten Stummfilme weltweit und wurde 1992 in das National Film Registry aufgenommen. mehr

Der österreichische Filmregisseur und Drehbuchautor Richard Oswald wurde am 5. November 1880 in Wien geboren. 

Mit seinen Filmen über Geschlechtskrankheiten, Homosexualität und Schwangerschaftsabbruch war Oswald ein Pionier des sogenannten Aufklärungs- bzw. Sittenfilms. Er drehte aber auch Unterhaltungsfilme wie den Gruselstreifen Unheimliche Geschichten (1919). Ab 1925 war er an der Nero-Film AG beteiligt, die unter anderem Georg Wilhelm Pabsts Die Büchse der Pandora (1929) und die Fritz-Lang-Tonfilmklassiker M (1931) und Das Testament des Dr. Mabuse  (1933) veröffentlichte. 1933 emigrierte er mit seiner Familie in die USA. Oswald starb am 11. September 1963 in Düsseldorf. mehr

Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Samstag, den 07. November 2015, um 24.00 Uhr in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" den deutschen Stummfilm "Ihr dunkler Punkt".

Johannes Guter drehte den Streifen im Jahr 1928. Das seinerzeit überaus populäre Film-Traumpaar Lilian Harvey und Willy Fritsch stehen im Mittelpunkt der kriminalistisch angehauchten Handlung um gestohlene Juwelen und eine geheimnisvolle Doppelgängerin. An der Kinoorgel im Babylon spielt Anna Vavilkina. mehr

jannings stern berlin 250Der deutsch-französische Kulturkanal ARTE zeigt am Montag, den 09. November 2015, um 23.15 Uhr Murnaus "Tartüff" aus dem Jahr 1925.

Die Musik wurde live am 17. Oktober 2015 in der Komischen Oper Berlin anlässlich der Veranstaltungsreihe "Kino Varieté" eingespielt. Dabei konnte auf Teile der Originalkomposition von Giuseppe Becce zurückgegriffen werden, die von Detlev Glanert, einem der meistgespielten modernen Opernkomponisten, für Orchester adaptierte wurde. In der Komischen Oper dirigierte Stummfilmmusik-Spezialist Frank Strobel. mehr

Friedrich Wilhelm Murnau inszenierte mit Tartüff eine unterhaltsame Mischung aus Kostümfilm, Krimi und Komödie. In den Hauptrollen dieses Stummfilmklassikers des Weimarer Kinos sind Emil Jannings, Lil Dagover und Werner Kraus zu sehen. Der Titel und die Geschichte des Films beziehen sich auf das Theaterstück "Tartuffe" von Molière aus dem Jahr 1664.

Das Bild zeigt den Stern für Emil "Tartüff" Jannings auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Potsdam

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Vor 50 Jahren starb Asta Nielsen. Aus diesem Anlass führt das Filmmuseum Potsdam im Herbst 2022 eine Retrospektive durch. mehr

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Das bedeutende ukrainische Filmarchiv Dovzhenko Centre in Kiew ist in seiner Existenz bedroht. Spenden zur Unterstützung sind möglich unter https://gofund.me/a6d1f28d

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