dff 250Am 07. Mai 2020 hat die hessische Landesregierung bekanntgegeben, dass eine eingeschränkte Wiedereröffnung der Kinos unter Einhaltung von Abstandsvorgaben und Hygienevorkehrungen generell wieder zulässig ist.

Mit diesen Einschränkungen soll das Corona-Virus weiter an der Verbreitung gehindert und damit für die Gesundheit von Besucher*innen Sorge getragen werden. Das hat selbstverständlich auch für das Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt/Main oberste Priorität. Diese Vorgaben machen dem Kino des DFF eine Wiedereröffnung derzeit praktisch so gut wie unmöglich.

So könnte nach den aktuellen Regelungen (Mindestabstand von 1,5 Metern und fünf Quadratmeter pro Person) mit rund 20 Sitzplätzen nur noch ein verschwindend kleiner Teil der Kapazität von 131 Sitzplätzen angeboten werden. Für das DFF wie für andere Kinobetreiber tun sich hier gewaltige wirtschaftliche Probleme auf, denn auch das DFF ist auf seine Einnahmen durch den Kinokartenverkauf angewiesen, doch eine so geringe Gästezahl, deckt nicht einmal die Unkosten.

Dennoch arbeitet das DFF an Lösungen, die einen – wenn auch eingeschränkten – Kinobetrieb am Schaumainkai bald wieder ermöglichen. Zusammen mit anderen Kinobetreibern ist das DFF mit der Politik, Verbänden und Filmverleihern aus ganz Deutschland im engen Austausch und wirkt so auf Abstands- und Hygieneregeln hin, die eine Wiedereröffnung des Kinos in greifbare Nähe rücken. Gleichzeitig arbeitet das DFF an alternativen Formaten und Veranstaltungen, mit denen ein Live-Filmerlebnis zeitnah realisiert werden könnte. Die Kinoverbände streben eine bundesweite Öffnung der Arthouse- und Programmkinos am Donnerstag, 02. Juli 2020, an.
Textquelle: Pressemitteilung DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmmuseum berlin 250Ab dem 14. Mai 2020 heißt die Deutschen Kinemathek wieder alle Besucher*innen herzlich willkommen.

Die Einrichtung am Potsdamer Platz in Berlin lädt zu einem Rundgang durch 120 Jahren Filmgeschichte ein. In einem Spiegelsaal gibt es zudem eine Reise durch die deutsch-deutsche Fernsehvergangenheit – und das bei freiem Eintritt bis einschließlich 14. Juni 2020. Es gelten allerdings bis auf Weiteres eingeschränkte Öffnungszeiten. Die Sonderausstellungen werden ab Mitte Juni 2020 wieder für den Publikumsverkehr geöffnet.

Der Deutschen Kinemathek ist die Gesundheit aller seiner Gäste und Mitarbeiter*innen wichtig: Die Einrichtung hat daher Vorkehrungen aufgrund der Covid-19-Pandemie getroffen und nach offiziellen Vorgaben ein Hygienekonzept entwickelt. mehr
Textquelle: Deutsche Kinemathek; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntAm Montag, den 25. Mai 2020, wird auf Arte um 00:25 Uhr der amerikanische Stummfilm Der Dieb von Bagdad gezeigt.

Der Fantasyfilm von Regisseur Raoul Walsh mit Hollywood-Legende Douglas Fairbanks sen. kam 1924 in die Kinos. In einer Nebenrolle ist Anna May Wong zu sehen. Der effekt- und actionreiche Streifen nach Motiven aus "1001 und einer Nacht" wurde 1996 in das amerikanische National Film Registry aufgenommen.

Arte zeigt eine Fassung mit der rekonstruierten Originalmusik von Mortimer Wilson. Mit der TV-Austrahlung ist "Der Dieb von Bagdad" auch zeitweise in der Arte-Mediathek abrufbar. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmklappe blau 250 orange ohne soundDer US-amerikanische Filmregisseur und -produzent Clarence Brown wurde am 10. Mai 1890 in Clinton (Massachusetts) geboren.

In der Stummfilmzeit drehte er unter anderem zwei überaus erfolgreiche Filme mit Greta Garbo: Es war ("Flesh and the Devil", USA 1926) und Eine schamlose Frau ("A Woman of Affairs", USA 1928). Auch in der Tonfilmzeit war er für die Filmdiva tätig und erwarb sich so den Beinamen "Garbos Regisseur".

Für seine Regiearbeiten war er sechs Mal für den Oscar nominiert ohne die Auszeichnung jemals zu erhalten. Clarence Brown starb am 17. August 1987 in Santa Monica. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntKameras, Scheinwerfer, Filmprojektoren und mehr: In seiner Gerätesammlung beherbergt das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt/Main ausgewählte Kinotechnik.

Darunter befindet sich auch eine "Cinématographe Lumière"-Filmkamera aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Frauke Haß (DFF) spricht in einem Audiobeitrag mit Thomas Worschech (Leiter des DFF-Filmarchiv und der Gerätesammlung) über die Gerätesammlung und den Cinématographe Lumière, mit dem gemeinhin die Geburtsstunde des Kinos verbunden wird. mehr
Textquelle: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntDas Münchner Filmmuseum stellt von 08. bis 14. Mai 2020 den Stummfilm "Gefahren der Großstadt-Straße" (D 1924) in einer restaurierten Fassung auf der Videoplattform vimeo online.

Regisseur und Drehbuchautor Toni Attenberger drehte den mitunter unfreiwillig komischen Lehr- und Aufklärungsfilm in Zusammenarbeit mit der Münchner Polizei. Das Filmmuseum München konnte das Werk im Wesentlichen anhand einer Nitrokopie aus dem Bestand der Cinémathèque Suisse restaurieren. Die Musikbegleitung stammt von Richard Siedhoff.

"Es gilt wie immer freie Platzwahl." lädt das Müncher Filmmuseums ein. Zum Film geht es unter https://vimeo.com/filmmuseummuenchen
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspule bunt 250 1Das Filmmuseum Potsdam wird in einem ersten Schritt die ständige Ausstellung „Traumfabrik. 100 Jahre Film in Babelsberg“ am 14. Mai wieder eröffnen.

Das Museum wird zunächst donnerstags bis sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr in jeweils einstündigen Zeitfenstern (11:00 – 12:00 Uhr, 12:30 – 13:30 Uhr, 14:00 – 15:00 Uhr, 15:30 – 16:30 Uhr, 17:00 – 18:00 Uhr) zu besuchen sein. Es wird um Anmeldung unter ticket (at) filmmuseum-potsdam.de oder Telefon 0331-2718112 gebeten. Bei Unterschreitung der max. zulässigen Besucherzahl von 20 Personen je Zeitfenster wird Laufpublikum eingelassen. Entsprechende Sicherheitsvorkehrungen sind getroffen. Während des Museumsbesuchs sind die gängigen Abstandsgebote sowie Hygienevorgaben zu beachten.

In einer zweiten Phase wird dann die Familienausstellung „Mit dem Sandmann auf Zeitreise“ zeitnah wieder öffnen. Zur Gewährleistung der Sicherheit erfolgt derzeit eine technische Anpassung. Als besondere Überraschung wird dann der „Geburtstagsraum“ in der Ausstellung im neuen Antlitz erscheinen. Die verschobene Eröffnung der Foyerausstellung "Vom Biophon zum Biomarkt. 111 Jahre Kino in Potsdam" ist für den Monat September 2020 geplant. Die Wiedereröffnung des Kinos richtet sich nach den aktuellen Bestimmungen im Land Brandenburg. Ein konkreter Termin kann leider noch nicht benannt werden.

Auf seiner Website informiert das Museum über den aktuellen Stand der Dinge. Zusätzlich werden dort in Kürze virtuelle Rundgänge durch das Museum und die Sammlungen abrufbar sein. mehr
Textquelle: Filmmuseum Potsdam; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmklappe blau 250 bunt ohne soundDer am 06. Mai 1895 in Castellaneta (Italien) geborene Schauspieler Rudolph Valentino gehörte zu den beliebtesten Schauspielern der Stummfilmzeit.

1921 erlangte er weltweite Popularität mit dem amerikanischen Stummfilm Der Scheich unter der Regie von George Melford. Weitere Werke wie "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib" (USA 1921) und "Der Adler" (USA 1925) festigten seine Image als südländischen Liebhaber.

Valentino starb am 23. August 1926 in New York City an einer Lungenentzündung. In den USA löste der frühe Tod des Sexsymbols eine Massenhysterie unter den zumeist weiblichen Fans aus. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

trickfilme selbst achen 250Noch immer findet der Schulalltag vieler Kinder und Jugendlicher daheim statt.

Um diese Zeit abwechslungsreich zu gestalten, gibt die Deutsche Kinemathek viele Tipps, um die herausfordernde Situation kreativ zu gestalten. So hat die Einrichtung u.a. Filmhefte zum Download und digitale Ausstellungsrundgänge im Angebot.

Für Kinder im Kita- und Grundschulalter wurden zudem Online-Tutorials veröffentlicht, die zeigen, wie man zu Hause mit einem Handy, wenigen Materialien und viel Fantasie ganz einfach einen Trickfilm anfertigen kann. mehr
Textquelle: Deutsche Kinemathek; Foto Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

dff 250Nach beinahe achtwöchiger Schließung aufgrund der Covid-19-Pandemie öffnet das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt/Main am Donnerstag, den 07. Mai 2020, wieder seine Ausstellungen. Das Kino des DFF bleibt vorerst noch geschlossen. 

Unter Einhaltung der empfohlenen Abstands- und Hygieneregeln können die Besucher*innen dann wieder die beiden Teile der Dauerausstellung, "Filmisches Sehen" und "Filmisches Erzählen", erkunden. Allerdings mit Einschränkungen, da interaktive Stationen geschlossen bleiben müssen, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren.

Verlängert bis Ende Juni 2020 ist die Sonderausstellung "Maximillian Schell", in der zwei interaktive Stationen weiterhin von jenen Besucher*innen genutzt werden können, die ein eigenes Smartphone und Kopfhörer mitbringen. Mittels QR-Code können die Inhalte dann aktiviert werden.

filmstreifen 02 250Im Wiener Metro Kinokulturhaus ist ab 01. Juni 2020 die Ausstellung "Kino Welt Wien" wieder geöffnet.

Aufgrund der Coronakrise ist das Haus bis 31. Mai 2020 geschlossen. Bis zur Wiedereröffnung kann "Kino Welt Wien" weiterhin als digitaler Ausstellungsrundgang angeschaut werden. mehr

Zudem öffnet ab 01. Juni 2020 auch wieder die im Metro Kinokulturhaus beheimatete Filmbuchhandlung Satyr Filmwelt ihre Pforten. Die neuen Öffnungszeiten sind montags bis samstags von 14:00 bis 19:00 Uhr. Zudem besteht immer die Möglichkeit, Bücher, DVDs, Vinyl- und Poster-Raritäten online zu bestellen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntDas Münchner Filmmuseum hat für kurze Zeit den Stummfilmklassiker Mutter Krausens Fahrt ins Glück in einer restaurierten Fassung auf der Videoplattform vimeo online gestellt.

Regisseur Phil Jutzis Sozialdrama mit Alexandra Schmitt, Holmes Zimmermann, Ilse Trautschold und Gerhard Bienert kam 1929 auf die Leinwand und war ein unerwartet großer Erfolg an der Kinokasse. An der Produktion waren auch der Zeichner Heinrich Zille und die Malerin Käthe Kollwitz beteiligt. Die eingespielte Musik stammt von dem Stummfilmpianisten Joachim Bärenz.

"Es gilt wie immer freie Platzwahl." lädt das Müncher Filmmuseums ein. Zum Film geht es unter https://vimeo.com/filmmuseummuenchen
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntDie amerikanische Schauspielerin und Journalistin Hedda Hopper wurde am 02. Mai 1885 in Hollidaysburg (Pennsylvania) geboren.

Sie spielte zur Stummfilmzeit in mehreren Filmen Nebenrollen, unter anderem in Wings (Regie: William A. Wellman, 1927), der bei den 1st Annual Academy Awards im Jahre 1929 den Oscar als "Bester Film" gewann. Ab den 1930er-Jahren widmete sie sich vermehrt dem Journalismus und wurde eine der einflussreichsten Klatschreporterinnen Hollywoods. Sie starb am 01. Februar 1966 in Hollywood. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspule bunt 250 2Professorin Ursula von Keitz hat im Einvernehmen mit der Präsidentin der Filmuniversität Babelsberg entschieden, sich ab sofort vollständig auf ihre Professur für Filmforschung und Filmbildung im Museum an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf zu konzentrieren und die Leitung des Filmmuseums Potsdam abzugeben.

Frau von Keitz leitete das Museum seit Oktober 2014. Sie war maßgebliche Initiatorin des neuen und modernen Archivgebäudes mit Schaudepot, das in unmittelbarer Nähe der Filmuniversität Babelsberg und des Studio Babelsberg entstehen wird. In ihrer Amtszeit konnten Filmmuseum und die Filmuniversität Babelsberg enger zusammenwachsen, das Filmmuseum erfuhr weitere Bereicherung durch die Einbindung von Studierenden aus dem Masterstudiengang Filmkulturerbe.

filmklappe blau 250 bunt ohne soundAlfred Hitchcock starb am 29. April 1980 in Los Angeles.

Der am 13. August 1899 in Leytonstone (England) geborene Regisseur zählt zu den einflussreichsten und erfolgreichsten Filmschaffenden des 20. Jahrhunderts. Er schuf mit Spielfilmen wie "Psycho" (1960), "Die Vögel" (1963) und "Der unsichtbare Dritte" (1959) Meisterwerke des populären Kinos.

Schon in den 1920-Jahren war er in der Filmproduktion aktiv. So war er 1924/25 in Babelsberg in die englisch-deutsche Co-Produktion "Die Prinzessin und der Geiger" involviert. 1926 drehte er in England den spannungsreichen Stummfilm Der Mieter (The Lodger), seinen ersten großen Filmerfolg. mehr
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: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

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