tarzan bluray dvd leinwand lyrik 250Der erste "Tarzan"-Film, die amerikanische Produktion "Tarzan of the Apes" (1918) mit Elmo Lincoln in der titelgebenden Hauptrolle, erscheint demnächst mit der Vertonung durch Stummfilmerzähler Ralph Turnheim als Blu-ray/DVD-Doppelpack.

Geplanter Erscheinungstermin ist das Frühjahr 2022. Die Edition ist auf 300 Stück limitiert und kann vorbestellt werden. Grundlage für die Veröffentlichung ist eine eigens frisch digitalisierte und restaurierte 16-mm-Kopie, die über weit bessere Bildqualität als bisherigen Veröffentlichungen und über verschollen geglaubte Szenen verfügen soll. Es werden mehrere Tonspuren zur Auswahl stehen, unter anderem die zum Film synchronisierte Leinwand-Lyrik von Ralph Turnheim und eine Studio-Aufnahme mit der Violinistin Jenny Lippl. mehr
Textquelle: Leinwand-Lyrik/Ralph Turnheim; Foto: Elisabeth Dworschak

deutscher stummfilmpreis trohaee 250Die Stummfilmmusiker Joachim Bärenz und Günter A. Buchwald, der Dirigent und Arrangeur Burkhard Götze und der Filmverlag absolut MEDIEN GmbH sind die Preisträger im Jahr 2021.

Der Deutsche Stummfilmpreis ehrt Persönlichkeiten und Institutionen, die sich um die Präsentation, Wertschätzung, Förderung, Erforschung oder Bewahrung des frühen Films verdient gemacht haben. Das Online-Magazin „Stummfilm Magazin“ verleiht seit 2020 jährlich den Deutschen Stummfilmpreis.

Video zum Deutschen Stummfilmpreis 2021 auf YouTube

Mit der Auszeichnung sollen beispielhaft die vielen leidenschaftlichen und vielfältigen Bemühungen zur Pflege des frühen Filmerbes gewürdigt werden, die von engagierten privaten Initiativen bis hin zu öffentlich geförderten Institutionen geleistet werden. Zudem will der Preis eine größere Aufmerksamkeit auf den Stummfilm ziehen, der auch heute noch aufgrund seiner oftmals einzigartigen und nach wie vor einflussreichen künstlerischen Kraft zu faszinieren vermag.

Zu unserer Sonderseite über den Deutschen Summfilmpreis 2021

filmstreifen 02 250Der australische Schauspieler und Komiker Clyde Cook wurde am 16. Dezember 1891 in Port Macquarie (US-Bundesstaat New South Wales) geboren. 

In der Stummfilmzeit war Cook, der auf der Leinwand durch seinen auffälligen Oberlippenbart und die akrobatischen Körperbewegungen auffiel, Star vieler amerikanischer Kurzfilmkomödien. Er spielte an der Seite von Oliver Hardy, Lon Chaney senior, Pola Negri und anderen. Er starb am 13. August 1984 in Carpinteria (Kalifornien). mehr
Foto: Stummfilm Magazin

filmstreifen gelb 03 250Der amerikanischer Filmproduzent Walt Disney starb am 15. Dezember 1966 in Burbank (Kalifornien). Er gehört zu den prominentesten Persönlichkeiten der Filmbranche im 20. Jahrhundert.

Schon in der Stummfilmzeit fertigte Disney, der als Walter Elias Disney am 05. Dezember 1901 in Chicago (Illinois) geboren wurde, Werbefilme und Cartoons an, unter anderem "Laugh-o-Grams" genannte Trickfilme. Gemeinsam mit Ub Iwerks entwickelte er dann für Universal die seinerzeit sehr populäre Zeichentrickfilmfigur Oswald der lustige Hase, die Hauptperson einer ganzen Filmreihe war. Oswald gilt als Vorläufer der weltberühmten Figur Micky Mausmehr
Foto: Stummfilm Magazin

tv geraet 250In der Nacht von 13. auf 14. Dezember 2021 ist um 00:40 Uhr auf ARTE "Blind Husbands" (USA 1919) zu sehen. Von 12. Dezember 2021 bis 11. Januar 2022 ist der Film auch in der ARTE-Mediathek abrufbar.

In seinem Debütfilm liefert Erich von Stroheim gleich alles, was ihn später als "man you love to hate" legendär machte: eine spannende Geschichte um einen Hochstapler (gespielt vom Regisseur selbst), der die Treue einer frustrierten Ehefrau auf die Probe stellt und dabei auch andere Frauen unglücklich macht.

filmstreifen 02 250Der deutsche Filmregisseur und Drehbuchautor Ewald André Dupont, auch E. A. Dupont genannt, starb am 12. Dezember 1956 in Los Angeles. Er wurde am 25. Dezember 1891 in Zeitz geboren.

Mit Die Geierwally schuf er 1921 die erste deutsche Literaturverfilmung des gleichnamigen Buchs von Wilhelmine von Hillern mit Henny Porten in der Hauptrolle. Sein im Zirkusmilieu spielendes Drama Varieté war in Deutschland einer der finanziell einträglichsten Filme von 1925. Nach diesem Erfolg konnte er sich unter anderem auch in Großbritannien als Regisseur betätigen. Dort entstand Piccadilly (1929), ein meisterhaft inszeniertes Filmdrama mit Anna May Wong. mehr Digitale Restaurierung von Varieté (2015)
Foto: Stummfilm Magazin

100 jahre stummfilm klassiker logo 250Am 11. Dezember 1921 wurde "Hintertreppe" von Leopold Jessner und Paul Leni im Berliner Kino "U.T. Kurfürstendamm" uraufgeführt.

"Wie in `Scherben´ lässt Drehbuchautor Carl Mayer auch in `Hintertreppe´ das Schicksal quasi zwangsläufig auf ein tragisches Ende zusteuern, auch hier sind am Ende zwei der wenigen Charaktere tot. Und doch hat Leopold Jessner einen ganz anderen Film gedreht. Wo `Scherben´ in Dekor und Spiel zurückgenommen ist, bietet `Hintertreppe´ expressionistische Überzeichnung. Die von Paul Leni gestalteten Kulissen sind theaterhaft symbolgeladen und Fritz Kortners Postbote lebt nicht nur unterirdisch in einem Kellerloch am Hinterhof, er selbst wirkt in seinem expressiven Spiel wie ein Kobold", so Autor Arndt Pawelczik in seiner Würdigung für die Stummfilm Magazin-Initiative 100 Jahre Stummfilm-Klassiker der Weimarer Republik. Hier geht es zur ganzen Filmbesprechung.

Hörtipp: Podcast-Beitrag bei "Auf den Tag genau" zu "Hintertreppe"
Bild: Stummfilm Magazin

buchwald 2 fotonachweis klaus polkowski 250Der Dirigent, Komponist, Pianist und Violinist Günter A. Buchwald aus Freiburg wurde am 05. Dezember 2021 mit dem diesjährigen Baden-Württembergischen Ehrenfilmpreis ausgezeichnet.

Die Verleihung fand im Rahmen der 27. Filmschau Baden-Württemberg statt, die aufgrund der Corona-Pandemie online durchgeführt wurde. Mit der Auszeichnung werden Menschen geehrt, die den Medien- und Filmstandort Baden-Württemberg mitgestalten, durch ihre Arbeit nachhaltig unterstützen und einen wichtigen Beitrag zur Wahrnehmung des Standortes auch über die Landesgrenzen hinaus leisten, so das Filmbüro Baden-Württemberg.

Preisverleihung im Video (ab 1:08:08)

"Als Pianist, Violinist, Komponist, Arrangeur und Dirigent hat Günter A. Buchwald im Umgang mit Stummfilmen nicht nur an eine vergessene Praxis angeknüpft und eine fast verlorene Kunst wiederbelebt, er hat daraus im Laufe seiner über vierzigjährigen Tätigkeit eigentlich eine neue Kunst entwickelt", würdigte Laudator Martin Girod den Ausgezeichneten. Internetseite Filmschau Baden-Württemberg und Internetseite Günter A. Buchald
Textquelle: Pressetext Filmbüro Baden-Württemberg; Foto: Klaus Polkowski

filmstreifen 09 250Der französische Filmpionier Georges Méliès wurde am 08. Dezember 1861 in Paris geboren, wo er am 21. Januar 1938 auch starb.

Méliès Name ist wie kaum ein anderer mit der Entstehung des Kinos und der Erfindung des erzählenden Films verknüpft. Von seinen über 400 Filme, die er von 1886 bis 1913 drehte, sind etwa die Hälfte erhalten. Viele seiner Werke bestechen durch den fantasievollen, "magischen" Einsatz von Filmtricks wie Stop-Motion und Doppelbelichtungen. Mit Le Voyage dans la Lune ("Die Reise zum Mond") drehte er 1902 den ersten Science-Fiction-Film der Kinogeschichte.

Martin Scorsese drehte mit Hugo Cabret (USA 2011) eine Hommage an den Filmmagier, die bei der Oscarverleihung im Jahr 2012 mit fünf Trophäen ausgezeichnet wurde. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

filmstreifen bunt 10 250Am 12., 19. und 29. Dezember 2021 und am 05. Januar 2022 gibt es im Nürnberger Filmhaus im KunstKulturQuartier alte Aufnahmen von Nürnberg zu entdecken.

Gezeigt werden Amateuerstreifen, aber auch Filme, die seinerzeit von Nürnberger Insitutionen oder von der Stadtverwaltung in Auftrag gegeben wurden. Die vier Kurzfilmprogramme werden von Stephan Grosse-Grollmann moderiert. Der Musiker Dieter Meyer vertont die Stadtimpressionen live am Flügel. Mitveranstalter ist das Stadtarchiv Nürnberg.

Kinotickets sind an der Kinokasse erhältlich. Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wird der Online-Kartenvorverkauf oder der Erwerb zu regulären Öffnungszeiten in der Kultur-Information im KunstKulturQuartier Nürnberg empfohlen (Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr; Samstag von 10:00 bis 14:00 Uhr). mehr
Foto: Stummfilm Magazin

Jagd nach der Million Die dff filmmuseum potsdam 250Das Filmmuseum Potsdam zeigt fortan eine Auswahl von Höhepunkten des jährlich stattfindenden Bonner Stummfilmfestivals.

Das besucherstärkste Festival seiner Art in Europa ging im August 2021 bereits in die 37. Runde – mit neu restaurierten Klassikern, Wiederentdeckungen und exotischen Raritäten, präsentiert in der beeindruckenden Szenerie des Arkadenhofs der Uni Bonn, stets mit Live-Musikbegleitung von renommierten Musiker*innen aus dem In- und Ausland.

Im Rahmen der Potsdamer Reihe ist am Donnerstag, den 09. Dezember 2021, um 19.30 Uhr "Die Jagd nach der Million" von Max Obal zu sehen. Ein namenloser Held jagt einem Gauner hinterher, der sich als Adliger ausgibt, um eine millionenschwere Erbschaft in die Hände zubekommen. Ein Sensationsfilm, der Drama und Action mit einer reichlichen Prise Humor mischt und neben atemberaubenden Landschaftsaufnahmen der dalmatinischen Küste zahlreiche spannende Stunt-Einlagen bietet, die dem Filmhelden Luciano Albertini Gelegenheit geben, in seiner letzten Hauptrolle zu glänzen.

Da der Stummfilm in der Übergangszeit zum Tonfilm entstand, wurde er mancherorts mit synchronisierter Musik und Geräuschen auf Schallplatten vertrieben. Bei der Aufführung des 2018/19 vom DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum restaurierten Films in Potsdam werden erstmalig die erhaltenen Teile dieser Tonspur in Kombination mit Livemusik präsentiert, gespielt von Stummfilmmusiker Richard Siedhoff. Eine Einführung hält Oliver Hanley.

Die Aufführung findet in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Filmkultur Bonn e.V. und dem DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum statt. Es wird eine rechtzeitige Ticketreservierung empfohlen. Es gelten Corona-Schutzmaßnahmen. Weitere Termine der Filmreihe sind am 19. Februar 2022 "Die seltsamen Abenteuer des Mr. West im Lande der Bolschewiki" (UdSSR 1924) und am 26. März 2022 "Mädchen im Frack" (Schweden 1926). mehr
Textquelle und Bild: Filmmuseum Potsdam, DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

filmspule bunt 250 1Der deutsche Regisseur Franz Osten starb am 02. Dezember 1956 in Bad Aibling.

Mit Der Ochsenkrieg (1920) drehte Osten den ersten Film der Müncher Lichtspielkunst AG (Emelka), der späteren Bavaria Film. Er gilt als einer der Pioniere der indischen Filmindustrie und drehte mit Die Leuchte Asien (1925), Das Grabmal einer großen Liebe (1928) und Schicksalswürfel (1929) Klassiker des indischen Kinos. Franz Osten wurde am 23. Dezember 1876 in München als Franz Ostermayr geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen bunt11 250Der Filmspielplatz ist eine neue Online-Plattform für Kinder, die die digitalen Vermittlungsangebote des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Frankfurt am Main, und der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin, ergänzt.

Sie richtet sich an Kinder ab dem Vorschulalter und möchte die Heranwachsenden für Filmkultur begeistern. Zu sehen sind kurze Spiel-, Trick- und Avantgardfilme sowie eine ganze Menge Erklärfilme von Erwachsenen wie von Kindern, die allerlei Anregungen und Anleitungen geben, wie man selbst Filme drehen, Tricks und Effekte umsetzen oder sich eine Camera obscura bauen kann

filmstreifen bunt11 250Der deutsche Schauspieler Fritz Rasp starb am 30. November 1976 in Gräfelfing. Er wurde am 13. Mai 1891 in Bayreuth geboren.

In der Stummfilmzeit drehte er mit den bedeutendsten Regisseuren des frühen Kinos: Fritz Lang, Paul Wegener, Friedrich Wilhelm Pabst, Arthur Robison, Ernst Lubitsch etc. Er war in Stummfilmklassikern wie Metropolis (D 1927), Tagebuch einer Verlorenen (D 1929), Schatten (D 1923) und Frau im Mond (D 1929) zu sehen.

Seine letzte Rolle spielte er – beeindruckend wie immer – in "Lina Braake oder Die Interessen der Bank können nicht die Interessen sein, die Lina Braake hat" (D 1975) an der Seite von Lina Carstens. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

dff 250Der Katastrophenfilm und seine anhaltende Anziehungskraft stehen im Mittelpunkt der Ausstellung "Katastrophe. Was kommt nach dem Ende?" im DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum , die nun aufgrund des großen Interesses bis zum 22. Mai 2022 verlängert wird.

Die Sonderschau widmet sich der Beziehung zwischen filmischen und realen Katastrophen: Wie stellen und stellten sich Filmschaffende einerseits und Wissenschaftler*innen andererseits in unterschiedlichen Zeiten die ultimative Vernichtung vor? Welche Rettungsmöglichkeiten sehen sie? Wie wahrscheinlich sind die Filmhandlungen? Wie prägen die filmischen Inszenierungen unser aller Vorstellungen von einer Katastrophe? Untersucht werden diese Fragen mittels einzelner Objekte in der Ausstellung sowie der wissenschaftlichen Expertise, die der Kooperationspartner Senckenberg Naturmuseum beisteuert. mehr

Lesetipp: Stummfilm Magazin sprach im März 2021 mit Stefanie Plappert, Kuratorin der Ausstellung, über das Genre des Katastrophensfilms und dessen ungebrochene Faszination seit der Frühzeit des Kinos. Zum
Textquelle: DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e.V.; Foto: Stummfilm Magazin

Berlin

der mann der lacht wicked vision cover a 250

24. bis 26. August 2022: Die UFA Filmnächte finden in diesem Jahr zum 12. Mal statt. mehr

Potsdam

asta nielsen stern 250

Vor 50 Jahren starb Asta Nielsen. Aus diesem Anlass führt das Filmmuseum Potsdam im Herbst 2022 eine Retrospektive durch. mehr

Spendenaktion

filmspule 250 4

Das bedeutende ukrainische Filmarchiv Dovzhenko Centre in Kiew ist in seiner Existenz bedroht. Spenden zur Unterstützung sind möglich unter https://gofund.me/a6d1f28d

Jubiläum

deutscher stummfilmpreis auszeichnung 1 250

Ein "unsterblicher" Horrorfilm ist 100. mehr