Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Samstag, den 19. März 2016, in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" Zoltán Kordas Die elf Teufel.

In dem deutschen Spielfilm aus dem Jahr 1927 um eine Berliner Fußballmannschaft sind unter anderem Gustav Fröhlich, Evelyn Holt, Lissi Arna und Willi Forst zu sehen. An der Kinoorgel im Babylon spielt Anna Vavilkina. mehr

Der französische Regisseur und Schriftsteller René Clair starb vor 35 Jahren, am 15. März 1981, in Neuilly-sur-Seine (Frankreich). Er wurde am 11. November 1898 in Paris als René Lucien Chomette geboren.

In der Stummfilmzeit drehte er in Frankreich Entr’acte (1924), Le Fantôme du Moulin-Rouge (1924), Paris qui dort (1925), Le Voyage imaginaire (1925), La Proie du vent (1926), Der Florentiner Hut (Un Chapeau de paille d’Italie, 1927), La Tour (1928) und Die beiden Schüchternen (Les Deux timides, 1928). Clair inszenierte zeitweise auch in Hollywood (unter anderem Mein Frau, die Hexe, 1942). Er war ein wichtiger Vertreter der Nouvelle Vague. mehr

Der deutsche Schauspieler Eugen Klöpfer wurde vor 130 Jahren, am 10. März 1886, in Talheim geboren. Er starb am 03. März 1950 in Wiesbaden.

Er war unter anderem in den Stummfilmproduktionen Sehnsucht (1921) und Der brennende Acker (1922) unter der Regie von Friedrich Wilhelm Murnau zu sehen. In Schlagende Wetter aus dem Jahr 1923 spielte er neben Liane Haidt. Er wirkte auch an Die Straße (1923) mit, der wie "Schlagende Wetter" von Karl Grune inszeniert wurde. Er war ein Sympathisant der Nationalsozialisten und spielte unter anderem in dem antisemitischen Propagandafilm "Jud Süss" (Regie: Veit Harlan, 1940) mit. mehr

Die Filmkomiker Harold Lloyd starb vor 45 Jahren, am 8. März 1971, in Beverly Hills (Kalifornien). Er wurde am 20. April 1893 in Burchard (Nebraska) geboren.

Lloyd gilt neben Charles Chaplin und Buster Keaton als bedeutendster Komiker des amerikanischen Stummfilms. Sein bekanntester Streifen ist Ausgerechnet Wolkenkratzer! ("Safety Last") aus dem Jahr 1923. Lloyd war Gründungsmitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Er erhielt 1953 einen Ehrenoscar für sein Lebenswerk. mehr

Der amerikanische Trickfilmspezialist Willis O’Brien wurde vor 130 Jahren, am 02. März 1886, in Oakland (Kalifornien) geboren. Er starb am 08. November 1962 in Los Angeles.

O’Brien war ein Meister der Filmtricks, insbesondere der Stop-Motion-Technik. Im Jahr 1925 realisiert er die beeindruckenden Tricksequenzen in Die verlorene Welt, einem amerikanischen Abenteuerfilm nach einer Geschichte von Sir Arthur Conan Doyle. In die Filmgeschichte schrieb er sich durch seine Mitwirkung an dem Monster-Klassiker King Kong und die weiße Frau aus dem Jahr 1933 ein. mehr

Der Fernsehsender Arte zeigt am Montag, den 29. Februar 2016, um 00:35 Uhr "Die Somme. Das Grab der Millionen" aus dem Jahr 1930.

Die Regie bei diesem mutmaßlich letzten deutschen Stummfilm, der gleichzeitig als der erste Antikriegsfilm der Kinogeschichte gilt, führte Heinz Paul. Auf der Leinwand sind unter anderem Hermine Sterler und Hans Tost zu sehen. mehr

Der deutsche Schauspieler Max Schreck starb vor 80 Jahren, am 20. Februar 1936, in München.

Die Darstellung des Vampirs Graf Orlok bzw. Nosferatu in Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilmklassiker Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (1922) ist seine bekannteste Rolle. Schreck wurde am 06. September 1879 in Berlin geboren. mehr

Die amerikanische Schauspielerin Nita Naldi starb vor 55 Jahren, am 17. Februar 1961, in New York City.

Naldi spielte unter anderem mit John Barrymore in Dr. Jekyll und Mr. Hyde (1920) und Rudolph Valentino in "Blut und Sand" (1922). Cecil DeMille setzte sie in seinem Monumentalfilm Die zehn Gebote (1923) und Alfred Hitchcock in Irrgarten der Leidenschaft (1925) und Der Bergadler (1926) ein. Nita Naldi, deren Kinokarriere mit Beginn der Tonfilmzeit endete, wurde als Mary Nonna Dooley am 13. November 1894 geboren. mehr

Vom 01. bis 07. März 2016 zeigt das Ponrepo Kino in Prag eine Auswahl des cinefest-Filmprogramms 2015.

Das internationale Festival des deutschen Film-Erbes setzte sich im letzten Jahr mit dem Thema "Menschen im Hotel - Filmische Begegnungen in begrenzten Räumen" auseinander. Dabei spannte das Festival einen Bogen von den Anfängen des Kinos bis zur Gegenwart. Eine Auswahl der Filme wird nun in Prag gezeigt; Informationen zu dem dortigen Programm findet man hier.

Bei den 66. Internationalen Filmfestspielen Berlin wird heute in der Reihe "Berlinale Classics" die digital restaurierte Fassung von Fritz Langs Der müde Tod als Welterstaufführung gezeigt.

Die Restaurierung des Filmklassikers aus der Weimarer Zeit durch die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden wurde von Restauratorin Anke Wilkening kuratiert und realisiert. Der Film kam 1921 nicht als Schwarz-Weiß-Film, sondern mittels Virage und Tonung eingefärbt ins Kino; die Restauration wird diese Einfärbung wieder zeigen. Die Präsentation der digitalen Filmversion am 12. Februar 2016 im Berliner Friedrichstadtpalast ist auch in musikalischer Hinsicht eine Weltpremiere: Der Freiburger Komponist Cornelius Schwehr schuf als Auftragskomposition von ZDF/ARTE für "Der müde Tod" eine neue Filmmusik, die die stilistischen Vielfältigkeit des Filmklassikers widerspiegeln soll. Das 70-köpfige Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) unter der Leitung von Frank Strobel wird die Premiere spielen.

Dokumentation über die Restaurierungasarbeiten

Vergleich vor und nach der Restaurierung

Filmauschnitte aus der restaurierten Filmfassung: 1 2 3

Grundlage für die digitale Restaurierung des Films ist ein 35mm-Schwarz-Weiß-Duplikat-Negativ des Museum of Modern Art in New York. (Quelle: Pressemitteilung Berlinale) mehr

Der Fernsehsender Arte zeigt die "Berlinalefassung" von Der müde Tod, die ab 11.03.2016 auch auf DVD erhältlich ist, am Montag, den 15.02.2016 um 23:55 Uhr. mehr

Die amerikanische Schauspielerin Anita Garvin wurde vor 110 Jahren, am 11. Februar 1906, in New York geboren.

Bekannt wurde sich vor allem durch ihre Mitwirkung an mehreren legendären "Stan Laurel und Oliver Hardy"-Filmkomödien. Sie spielte zudem an der Seite von Charley Chase und Max Davidson. Sie starb am 07. Juli 1994 im Alter von 88 Jahren in Los Angeles. mehr

50 Jahre nach seinem Tod erinnert der Fernsehsender Arte an Buster Keaton: Gezeigt werden eine Dokumentation, sein Spielfilm-Meisterwerk "Der General" und neu restaurierte Kurzfilme.

Das Filmportrait Buster Keaton - Wie Hollywood ein Genie zerbrach zeigt den Auftrieg und Fall des berühmten Stummfilmkomikers und wird am Sonntag, den 07. Februar 2016, um 22:20 Uhr gezeigt (nach der Ausstrahlung ist die Doku noch sieben Tage in der Arte-Mediathek abrufbar). Im Anschluss um 23:45 Uhr präsentiert der deutsch-französische Kulturkanal Keatons Der General aus dem Jahr 1926. Am Montag, den 08. Februar 2016, folgen dann ab 00:05 frisch aufpolierte Kurzfilme der Kinolegende. mehr und mehr

Am 05. Februar 1916, vor hundert Jahren, eröffneten Hugo Ball und Emmy Hennings in Zürich das legendäre `Cabaret Voltaire´. Das Ereignis gilt als die Geburtsstunde der (Anti-)Kunstrichtung Dadaismus.

Dadaismus, oder kurz Dada genannt, war eine kritische und oftmals in parodistische Form gekleidete Reaktion von Künstlern auf die etablierte Kunst. Diese Haltung spiegelte sich unter anderem auch in dadaistischen Filmen wie "Rhythmus 21" (Hans Richter, 1921), "Symphonie Diagonale" (Viking Eggeling, 1921), "Le Retour A La Raison" (Man Ray, 1923), "Entr'acte" (Rene Clair und Francis Picabia, 1924), "Le Ballet Mecanique" (Fernand Leger und Dudley Murphy, 1924) und "Vormittagsspuk" (Hans Richter, 1927) wider. mehr

"Moderne Zeiten", einer der großen Klassiker der internationalen Filmgeschichte, wurde am 05. Februar 1936 uraufgeführt.

"Modern Times", so der Originaltitel,  wurde als Tonfilm, aber in der Anmutung eines Stummfilms produziert (mehr zum Thema "Moderne Stummfilme" hier). Der Film kam erst zwanzig Jahre nach seiner US-Premiere, am 31. März 1956, in die deutschen Kinos. mehr

Auf der Berlinale feiert die digitale Restaurierung von Fritz Langs "Der müde Tod" (1921) am 12. Februar 2016 ihre Weltpremiere. Einen Monat später ist die neue Fassung mit einer Länge von 98 Minuten auf DVD erhältlich.

Die Edition erscheint bei Universum Film und enthält diverse Extras, unter anderem einen Vergleich der deutschen und der russischen Fassung. Die digitale Restaurierung wurde ermöglicht durch die Unterstützung von Bertelsmann als Hauptsponsor sowie mit Mitteln aus der Digitalisierungsoffensive der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom Förderverein „Freunde und Förderer des deutschen Filmerbes e.V.“

Die Präsentation bei den Berlinale Classics ist eine Kooperation der Internationalen Filmfestspiele Berlin mit der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, ZDF/Arte und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Frank Strobel. Für die Weltpremiere sowie die Auswertungen in TV, Kino, DVD und Blu-ray komponierte Cornelius Schwehr eine neue Filmmusik (Quelle: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung). mehr

Der Fernsehsender Arte zeigt die "Berlinalefassung" von Der müde Tod am Montag, den 15.02.2016, um 23:55 Uhr. mehr

Dokumentation über die Restaurierungsarbeiten

Vergleich vor und nach der Restaurierung

Filmauschnitte aus der restaurierten Fassung: 1 2 3

Potsdam

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Vor 50 Jahren starb Asta Nielsen. Aus diesem Anlass führt das Filmmuseum Potsdam im Herbst 2022 eine Retrospektive durch. mehr

Spendenaktion

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Das bedeutende ukrainische Filmarchiv Dovzhenko Centre in Kiew ist in seiner Existenz bedroht. Spenden zur Unterstützung sind möglich unter https://gofund.me/a6d1f28d

Jubiläum

deutscher stummfilmpreis auszeichnung 1 250

Ein "unsterblicher" Horrorfilm ist 100. mehr