Noch bis zum 28. August 2016 wird in Klagenfurt die Ausstellung "Kino in Klagenfurt - seit 120 Jahren" gezeigt.

Elf Monate nach der ersten öffentlichen Kinovorführung der Brüder Lumiére am 28. Dezember 1895 in Paris wurde in Klagenfurt (Kärnten) erstmalig eine Vorführung von "lebenden Bildern" durchgeführt. Das dortige Kinomuseum würdigt das historische Geschehen mit einer Sonderausstellung. Es ist bis 28. August 2016 samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, gemeinsam mit dem Stadtverkehrsmuseum und der Lendcanaltramway. mehr mehr Filmbericht auf YouTube

filmstreifen 02 250Der Filmarchitekt und -regisseur William Cameron Menzies wurde vor 120 Jahren, am 29. Juli 1896, in New Haven (Connecticut) geboren.

Er war unter anderem für die beeindruckende Architektur der Douglas Fairbanks-Filme Der Dieb von Bagdad (1924) und Die eiserne Maske (1929) zuständig. Auch an Der Adler mit Rudolph Valentino (1925, Regie: Clarence Brown) war er beteiligt. 1928 erhielt er einen Oscar für die Ausstattung (Interior Decoration bzw. Art Direction) der Filme The Dove und Tempest. Menzies starb am 05. März 1957 in Beverly Hills. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

Absolut Medien veröffentlicht am 09. September 2016 in seiner DVD-Reihe "Arte Edition" den Stummfilm Schatten.

Der von Regisseur Arthur Robison visuell beeindruckend inszenierten Klassiker des expressionistischen Films wurde am 16. Oktober 1923 im Berliner U.T. am Nollendorfplatz uraufgeführt. In dem ohne Zwischentitel produzierten Liebesdrama spielen unter anderem Fritz Kortner, Ruth Weyher, Gustav von Wangenheim und Fritz Rasp. Die Filmrestaurierung erfolgte 1998 durch Luciano Berriatua im Auftrag der Murnau-Stiftung. Die Musik aus dem Jahr 2016 wurde von Johannes Kalitzke komponiert und im Auftrag von WDR und ZDF/ARTE vom Ensemble Ascolta eingespielt. mehr mehr

Termintipp: Das Ensemble Ascolta wird am 5. November 2016 in der Stuttgarter Liederhalle Kalitzkes Komposition live zu "Schatten" performen. mehr

Mit den UFA-Filmnächten 2016 ehren Bertelsmann und sein Label UFA zum sechsten Mal die Avantgarde der Filmkunst aus der Weimarer Zeit, die auch für die historische UFA tätig war.

Caroline Peters ("Mord mit Aussicht") wird an jedem der drei Abende in einen Film einführen. Kuratiert werden die UFA-Filmnächte 2016 von Friedemann Beyer. Das Format findet 2016 zum vierten Mal auch in Brüssel statt. mehr

Das Programm:
Mittwoch, 24. August 2016, 21.00 Uhr: Die Bergkatze (1921) von Ernst Lubitsch
Donnerstag, 25. August 2016, 21.00 Uhr: Unheinliche Geschichten (1919) von Richard Oswald
Freitag, 26. August 2016, 21.00 Uhr: Der müde Tod (1921) von Fritz Lang

Vom 23. bis 31. Juli 2016 findet das 7. Stummfilm-Live-Festival im Babylon-Kino in Berlin statt.

Schwerpunkt ist dieses Mal die sowjetische Filmavantgarde. Eröffnet wird das Festival mit der Satire Die seltsamen Abenteuer des Mr. West im Lande der Bolschewiki (1924, Regie Lew Kuleschow). Gezeigt werden an neun Tagen insgesamt zwanzig Filme. mehr

Vom 22. bis 25. September 2016 findet in Berlin das Filmerbe-Festival "Film:ReStored" statt.

Präsentiert werden an den vier Veranstaltungstagen restaurierte Filmwerke unter anderem von Georg Wilhelm Pabst, Rainer Simon, Wolfgang Staudte und Werner Nekes. Zudem stehen Vorträge, Werkstattgespräche und die Verleihung des Kinopreises des Kinematheksverbundes auf dem Programm. mehr

Der Filmschaffende Walter Ruttmann starb vor 75 Jahren, am 15. Juli 1941, in Berlin. Er war ein der der bedeutensten deutschen Experimentalfilmer.

Zu seinen bekanntesten Werken gehören Berlin – Die Sinfonie der Großstadt (1927), die Kurzfilme "Lichtspiel Opus I bis IV" und der Tonfilm Melodie der Welt (1929). Er war unter anderem auch an Fritz Langs zweiteiligem Nibelungen-Epos (1924) und Lotte Reinigers Animationsfilm Die Abenteuer des Prinzen Achmed (1926) beteiligt. Walter Ruttmann wurde 28. Dezember 1887 in Frankfurt am Main geboren. mehr

murnau stern berlin 250Anlässlich des 85. Todesjahres von Meisterregisseur Friedrich Wilhelm Murnau werden in der Kapelle auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf die Filme "Sunrise" und "Nosferatu" gezeigt.

Begleitet werden die Kinoklassiker von Stephan von Bothmer an der Kirchenorgel. Der oscar-prämierte Sunrise (1927) beginnt um 17.00 Uhr, um 20:00 Uhr wird Nosferatu (1922) gezeigt. Zwischen den Filmen ist es möglich in der Gruft das Grab von Murnau zu besuchen. Murnau wurde am 28. Dezember 1888 in Bielefeld als Friedrich Wilhelm Plumpe geboren. Er starb am 11. März 1931 in Santa Barbara (Kalifornien) bei einem Autounfall. mehr

Das Bild zeigt den Stern für F. W. Murnau auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Samstag, den 16. Juli 2016, in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" den Film "Shiraz" ("Das Grabmal einer großen Liebe").

Der deutsche Regisseur Franz Osten, ein Pionier in Sachen Bollywood-Kinoproduktionen, drehte die indisch/deutsch/englische Koproduktion im Jahr 1928. Auf der Leinwand sind unter anderem Himansu Rai, Enakashi Rama Rao, Charu Roy und Seeta Devi zu sehen. An der Kinoorgel im Babylon spielt Anna Vavilkina. mehr

Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Samstag, den 09. Juli 2016, in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" den amerikanischen Film "Das eiserne Pferd".

Regisseur John Ford drehte den Westernklassiker The Iron Horse im Jahr 1924. Auf der Leinwand sind unter anderem George O’Brien, Madge Bellamy und Cyril Chadwick zu sehen. An der Kinoorgel im Babylon spielt Anna Vavilkina. mehr

"Homunculus" von Regisseur Otto Rippert ist ein mehrteiliger deutscher Stummfilm von 1916, der in seiner optischen Gestaltung Elemente des expressionistischen Films der Weimarer Republik vorwegnimmt.

"Die Geburt des Homunculus", der erste Teil des Filmes, wurde am 22. Juni 1916 im Marmorhaus Berlin uraufgeführt. Kameramann der seinerzeit kommerziell sehr erfolgreichen, visuell beeindruckenden Produktion war Carl Hoffmann ("Dr. Mabuse, der Spieler" von 1922", "Die Nibelungen" von 1924). Die insgesamt sechs Folgen der Serie handeln von einem künstlichen Menschen, der mit sich und der Welt hadert: "Homunculus" kann als eine frühe Variation des "Frankenstein"- als auch des "Golem"-Themas betrachtet werden.

Von dem Film waren über Jahrzehnte nur wenige Fragemente, im wesentlichen aus dem vierten Teil der Serie, zugänglich. Im Rahmen der Stummfilmtage Bonn 2014 wurde eine deutlich über drei Stunden lange Rekonstruktion aller sechs Episoden präsentiert, die vom Filmmuseum München durchgeführt wurde. mehr

Die deutsche Animationsfilmerin Lotte Reiniger starb vor 35 Jahren, am 19. Juni 1981, in Dettenhausen.

Reinigers bekanntestes Werk ist der Scherenschnittfilm Die Abenteuer des Prinzen Achmed aus dem Jahr 1926. Der visuell beeindruckende Märchenfilm wurde nach Motiven von Erzählungen aus Tausendundeine Nacht inszeniert und ist der älteste noch erhaltene abendfüllende Animationsfilm der Kinogeschichte. Reiniger wurde am 02. Juni 1899 in Berlin als Charlotte Reiniger geboren. mehr

Noch bis zum 08. Januar 2017 zeigt das Filmmuseum Düsseldorf die Ausstellung "Animation und Avantgarde – Lotte Reiniger und der absolute Film". Die Ausstellung stellt das filmische Schaffen Reinigers der deutschen Filmavantgarde gegenüber. Ergänzend wird in der "Black Box", dem Kino des Düsseldorfer Filmmuseums, eine Filmretrospektive gezeigt. mehr

Die deutsche Filmschauspielerin Brigitte Helm, weltberühmt für ihre Darstellung der Maria bzw. des sogenannten "Maschinenweibs" in Metropolis (1927), starb vor 20 Jahren, am 11. Juni 1996, in Ascona.

Weitere bedeutende Stummfilme in ihrer Karriere waren unter anderem Die Liebe der Jeanne Ney (Regie: Georg Wilhelm Pabst, 1927 ), Alraune (Regie: Henrik Galeen, 1928 ), Abwege (Regie: Georg Wilhelm Pabst, 1928) und Das Geld (Regie: Marcel L'Herbier, 1928). Helm spielte an der Seite von Paul Wegener, Heinrich George, Alfred Abel, Gustav Fröhlich, Fritz Rasp etc. und konnte ihre Karriere in der Tonfilmzeit ohne Unterbrechung fortsetzen. Sie wurde am 17. März 1906 (oder 1908) als Brigitte Eva Gisela Schittenhelm in Berlin geboren. mehr

Der amerikanische Filmproduzent Adolph Zukor starb vor 40 Jahren, am 10. Juni 1976, in Los Angeles. Er wurde am 07. Januar 1873 in Ricse (damals Österreich-Ungarn) geboren.

Zusammen mit Daniel Frohman gründetet Zukor im Jahr 1912 die Firma "Famous Players Film Company", die in den darauffolgenden Jahren mit anderen Verleihfirmen fusionierte und in Paramount umbenannt wurde.

Zukor baute unter anderem Gloria Swanson, Mary Pickford, Rudolph Valentino, Louise Brooks und Clara Bow – dem ersten It-Girl – zu Kinostars auf. Einer der vielen großen Erfolge der Paramount in der Stummfilmzeit war der Spielfilm Sein letzter Befehl ("The Last Command", 1928) von Josef von Sternberg; Schauspieler Emil Jannings erhielt für seine ausdrucksstarke Mitwirkung den ersten Academy Award der Filmgeschichte in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller". 1949 wurde Zukor dann ebenfalls mit einem "Oscar" ausgezeichnet. mehr

Vom 11. bis 21. August 2016 veranstaltet der Förderverein Filmkultur Bonn e.V. zum 32. Mal die Internationalen Bonner Stummfilmtage. Open Air werden im Arkadenhof der Universität Bonn restaurierte Stummfilme aus Filmarchiven in der ganzen Welt mit live-musikalischer Begleitung gezeigt.

Das von Stefan Drößler, Gründungsmitglied des Festivals und langjähriger Leiter des Münchner Filmmuseums, kuratierte Programm bietet dem Publikum über die beliebten Stummfilmklassiker hinaus wieder vielschichtige Einblicke in das filmische Erbe. So gilt es, im August in Bonn eine ganze Reihe wenig bekannter Filme zu entdecken oder aber einen neuen Blick auf frisch restaurierte Werke zu werfen, die erstmals wieder in ihren Originalfassungen zu erleben sind.

Die amerikanische Komödie aus dem Jahr 1919, mit der am 11. August die Stummfilmtage eröffnet werden, trägt nach ihrem Hauptdarsteller Douglas Fairbanks den deutschen Titel FAIRBANKS IST VERRÜCKT und erzählt mit originellen Trickszenen und schrägen Kniffen, die zur Entstehungszeit auch die Surrealisten beeindruckten, von einem Psychiater, der einen psychisch stabilen Mann in den Wahnsinn zu treiben sucht.

Zu den weiteren Höhepunkten in der Filmauswahl zählen unter anderem der erste Spielfilm Jean Grémillons MALDONE über einen gleichnamigen Wanderarbeiter, der sich in eine junge Zigeunerin verliebt und zwischen seiner bürgerlichen Existenz und der tiefen Sehnsucht nach Freiheit zerrissen ist, oder der frühe britische Trickfilm DER LUFTKRIEG DER ZUKUNFT, der hellsichtig den Ersten Weltkrieg vorwegnimmt und von der Angst vor Angriffen mit Luftschiffen handelt. Ein komisches Highlight verspricht Charles Bowers’ Kurzfilm CHARLY TUT WAS ER KANN über die Erfindung eines vollautomatischen Restaurants zu werden, in dem Austern, Erbsen und Karotten tragende Rolle spielen. Als klassische Meisterwerke gelten DAS SCHLAFENDE PARIS von René Clair, der bei den Stummfilmtagen allerdings in der frisch restaurierten, um viele schöne Details reicheren Urfassung präsentiert wird, und Carl Junghans’ Film SO IST DAS LEBEN, in den im Restaurationsprozess einige von der Zensur geschnittene Szenen mit der berühmten Tänzerin Valeska Gert wieder eingefügt wurden. Die neue Fassung wird nach der Uraufführung beim Festival in Karlsbad in Bonn zum zweiten Mal gezeigt.

An den Sonntagnachmittagen finden im LVR-LandesMuseum Bonn wieder praxisnahe Vorträge und Vorführungen statt, die in diesem Jahr besonders stark mit dem Abendprogramm verzahnt sind. Der erste Nachmittag widmet sich neben Murnaus Frühwerk DER GANG IN DIE NACHT, das mit einer Audiodeskription für Blinde gezeigt wird, den Raubtierfilmen von John Hagenbeck, von denen einer – DIE WEISSE WÜSTE – auch im Arkadenhof zu erleben ist. Der zweite Teil des Rahmenprogramms befasst sich mit dem legendären Experimentalfilm FILM, den Alan Schneider 1965 nach einem Drehbuch von Samuel Beckett mit Buster Keaton als Hauptdarsteller realisierte, sowie dem dokumentarischen NOTFILM, in dem Filmemacher und Restaurator Ross Lipman dem Entstehungsprozess von FILM nachspürt. NOTFILM wurde im vergangenen Jahr auf internationalen Filmfestivals bejubelt, wird aber in Bonn Deutschlandpremiere feiern.

Wie in den Vorjahren ist der Eintritt zu allen abendlichen Filmvorführungen frei, Spenden sind allerdings erbeten, da sie unmittelbar zur Finanzierung des Festivals beitragen. Auch mit dem Kauf von Getränken aus dem vielfältigen Angebot im Arkadenhof können die Zuschauer den Fortbestand der Stummfilmtage unterstützen.

Die 32. Internationalen Bonner Stummfilmtage werden veranstaltet vom Förderverein Filmkultur Bonn e.V. in Kooperation mit dem Filmmuseum München, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Bonner Kinemathek und dem LVR-LandesMuseum Bonn, mit Unterstützung der Bundesstadt Bonn, der Film- und Medienstiftung NRW und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. (Textquelle: Förderverein Filmkultur Bonn e.V.) mehr

Neuerscheinung

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Am 27. Juni 2022 erscheint "Der Mann, der lacht" (1928) als Collector’s Edition bei Wicked Vision. mehr

Spendenaktion

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Das bedeutende ukrainische Filmarchiv Dovzhenko Centre in Kiew ist in seiner Existenz bedroht. Spenden zur Unterstützung sind möglich unter https://gofund.me/a6d1f28d

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Ein "unsterblicher" Horrorfilm ist 100. mehr

Berlin

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Mit einer Sonderausstellung bis 04. Juli 2022 würdigt die Deutsche Kinemathek das komplexe Handwerk der Filmrestaurierung. mehr