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filmspule bunt 250 1Die Stummfilm-Komödie Das fidele Gefängnis ist am Samstag, den 11. Januar 2020, um 20:00 Uhr im Bremer Kommunalkino City 46 zu sehen.

Ernst Lubitschs turbulentes Lustspiel voller Verwechslungen und Verwicklungen wurde am 30. November 1917 im Berliner Kino U.T. Nollendorfplatz uraufgeführt. Der Film nach einem Drehbuch von Ernst Lubitsch und Hanns Kräly lehnt sich recht frei an Johann Strauss’ Operette "Die Fledermaus" an.

Auf der Leinwand sind Harry Liedtke, Kitty Dewall, Emil Jannings, Ossi Oswalda und der Regisseur selbst zu sehen. Die Vorführung wird live musikalisch begleitet von Ezzat Nashashibi. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Bis 2023 will das Dänische Filminsttut auf der Internetseite www.stumfilm.dk über 400 dänische Stummfilme frei zugänglich veröffentlichen.

Zu den bereits eingestellten Filmen gehören große dänische Stummfilmklassiker wie Urban Gads Drama Abgründe (DK 1910) mit Asta Nielsen, August Bloms Katastrophenfilm Atlantis mit Olaf Fønss und der Science-Fiction-Film Das Himmelschiff (DK 1918) von Holger-Madsen. Fundierte redaktionelle Beiträge runden das ansprechende Angebot ab. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntAm 07. Januar 1890 wurde Henny Frieda Ulricke Porten in Magdeburg geboren. Die als Henny Porten bekannt gewordene Schauspielerin war einer der großen Stars des deutschen Stummfilms und des frühen Tonfilms.

Großen Erfolg hatte sie unter anderem im Jahr 1920 als "Anna Boleyn" unter der Regie von Ernst Lubitsch und mit Filmpartner Emil Jannings. Im gleichen Jahr spielte sie in der Komödie "Kohlhiesels Töchter" die Hauptrolle, ebenfalls ein Lubitsch-Film.

Unter Ewald André Dupont war sie in der ersten Verfilmung der "Geierwally" (D 1921) und unter Leopold Jessner in dem Kammerspielfilm "Hintertreppe" (D 1921) zu sehen. "Caligari-Regisseur" Robert Wiene setzte Henny Porten 1923 in dem Monumentalfilm "I.N.R.I." ein. Sie starb am 15. Oktober 1960 in Berlin. mehr

Veranstaltungstipp: Am 11. Januar 2020 ist im Kino der Murnau-Stiftung in Wiesbaden anläßlich des 130. Geburtstags der Schauspielerin "Anna Boleyn" mit eingespielter Musik von Javier Pérez de Azpeitia zu sehen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen gelb 01 250Nicht selten in der Filmgeschichte wurden ältere Filme für spätere Neuauflagen und Wiederaufführungen nachbearbeitet.

Dabei wurden sie an die unterschiedlichen Markt- oder Kulturauffassungen bzw. Ideologien der jeweiligen Zeit angepasst. Heutige Restaurierungen hingegen versuchen die Annäherung an den Originalzustand der Filme. Damit geht eine Entwertung der älteren, nicht originalgetreuen Bearbeitungen einher, obwohl diese durchaus von (film)historischer Relevanz sind. Meist sind es nur die aktuellsten Restaurierungen, die in Festival- und Kinoprogrammen, DVD-Editionen oder VOD-Angeboten zu sehen sind, während die älteren Bearbeitungen – sofern sie überhaupt noch existieren – in Archiven vergessen werden.

Der Masterstudiengang Filmkulturerbe der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und das Filmmuseum Potsdam bringen vom 09. bis 24. Januar 2020 gemeinsam eine Auswahl deutscher Stummfilmklassiker in ungewöhnlichen Fassungen zurück auf die große Leinwand. Ihre nachträglichen Vertonungen und Bearbeitungen belegen, wie in wechselnden kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen mit alten Filmen umgegangen wurde und wie sich ihre Rezeption von der Weimarer Republik, über die NS-Zeit und das geteilte Deutschland bis heute verändert hat. Die Vorführungen werden von Vorfilmen und Einführungen durch renommierte Filmhistoriker*innen und -wissenschaftler*innen begleitet.

Textquelle: Pressemitteilung Filmmuseum Potsdam; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspule bunt 250 1Aktuelle und interessante Veröffentlichungen rund um das Thema "Früher Film" sind hier in der Rubrik "Stumme News" zusammengestellt. Viel Spaß beim Lesen!

♦  Der Berliner Tagesspiegel schreibt über die Bedeutung der FIlmmusik für den Erfolg des expressionistischen Meisterwerks "Das Cabinet des Dr. Caligari" (D 1920), der in 2020 seine hundertjährige Uraufführung feiert. mehr

♦  Über das Virtual-Reality-Projekt "Der Traum des Cesare", angelehnt an "Das Cabinett des Dr. Caligari" (D 1920), berichtet Professionell Production. Neben verschiedenen anderen Stationen in Europa ist "Der Traum des Cesare" ab 13. Februar 2020 in Berlin zu erleben. mehr. Arte hat in seiner Mediathek einen Film zum Projekt eröffentlicht. mehr

♦ Die Saarbrücker Zeitung berichtet über das hundertjährige Jubiläum des Schmelzer Kinos, das mit einer Stummfilmvorführung gefeiert wurde. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

jannings stern berlin 250Der Schauspieler Emil Jannings starb am 02. Januar 1950 in Strobl (Österreich).

Er war einer der prominentesten deutschen Darsteller der Stummfilmzeit und brillierte etwa unter der Regie von Friedrich Wilhelm Murnau in den Filmklassikern  "Der letzte Mann" und "Tartüff". Berühmt ist er auch für seine Mitwirkung am Tonfilm "Der blaue Engel" mit Marlene Dietrich.

Jannings arbeitete zeitweise in Hollywood und gewann 1929 als erster Schauspieler der Kinogeschichte einen Academy Award (Oscar) als Haupdarsteller in den Filmen "The Way of All Flesh" und "Sein letzter Befehl". Die originale Oscar-Statue ist in der Dauerausstellung des Berliner Filmmuseums im Sony-Center zu sehen.

Auf dem Hollywood Walk of Fame ist Jannings mit einem Stern verewigt, ebenfalls auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Aufgrund seiner Nähe zu den Nationalsozialisten wurde er nach 1945 von den Alliierten mit einem lebenslangen Arbeitsverbot belegt. Jannings wurde am 23. Juli 1884 in Rorschach (Schweiz) als Theodor Friedrich Emil Janenz geboren. mehr
Das Bild zeigt den Stern für Emil Jannings in Berlin. Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

nosferatu filmarchiv austria 250Zu Beginn eines neuen Jahrzehnts blickt das Filmarchiv Austria zurück, in die Frühzeit der Filmgeschichte. Mit der ersten umfassenden Retrospektive zu Friedrich Wilhelm Murnau seit beinahe 20 Jahren in Wien ehrt die Institution einen der wichtigsten Wegbereiter des modernen Kinos.

Die Schau präsentiert vom 08. bis 21. Januar 2020 im Wiener Metro Kinokulturhaus sämtliche erhaltenen Arbeiten Murnaus in ihren derzeit besten Restaurierungen und ermöglicht ein tiefes Eintauchen in das Werk eines echten Magiers, in dessen Händen das Medium Film eine einzigartige, bis dahin nicht gekannte Faszinationskraft und Qualität erreichte.

filmklappe blau 250 bunt ohne soundDer amerikanische Regisseur, Produzent und Drehbuchautor King Vidor (1894–1982) steht im Zentrum der Retrospektive der 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin, die vom 20. Februar bis 01. März 2020 stattfinden.

Vidor nimmt einen zentralen Platz in der Geschichte des US-amerikanischen Kinos ein und hat als einer der wichtigsten Regisseure gegen Ende der Stummfilmära und während der nachfolgenden Blütezeit Hollywoods einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das Ausloten des Potenzials der Filmsprache und die Auseinandersetzung mit den sozialen Fragen seiner Zeit begleiten sein gesamtes Œuvre.

stephan graf von bothmer 250 2 birgit meixnerStephan Graf von Bothmer füllt mit seinen Stummfilmveranstaltungen große Konzertsäle wie auch intime Theater auf allen fünf Kontinenten.

Vom 17. Januar bis 01. Februar 2020 lädt der Musiker zu "Stephan Graf von Bothmers Festival für Musik und Filmtheater" nach Berlin ein. Gezeigt wird etwa an zwei Abenden Friedrich Wilhelm Murnaus "Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens" (D 1922) mit dem Berliner Live-Filmmusic-Orchestra und Chor.

Von Bothmer hat bislang über 500 verschiedene Stummfilmtitel und vor über 90.000 Gästen neu vertont. Der klassisch ausgebildete Pianist (Universität der Künste Berlin) studierte unter anderem bei den Professoren Rolf Koenen und Georg Sava in Berlin und Hamburg. Daneben studierte er an der Jazz- und Rockschule Freiburg. Filmmusik-Komposition lernte er bei Prof. N.J. Schneider, Niki Reiser und dem Morricone-Schüler Fabrizio Sabarino. Mittlerweile gibt Bothmer selbst Meisterkurse und Workshops in verschiedenen Ländern.

Textquelle: Pressemitteilung Veranstalter; Foto: Birgit Meisner

filmspule bunt 250 1Vom 26. bis 29. Dezember 2019 findet im Züricher Filmpodium ein Buster-Keaton-Festival statt.

Mit der Aufführung von Klassikern des amerikanischen Stummfilmkomikers verabschiedet sich das IOIC – Institut für incohärente Cinematographie bis auf weiteres vom Kino in der Nüscherlerstrasse. Die Filme werden von Iokoi, Bit-Tuner, Dadaglobal und Steve Buchanan in wechselnden Formationen live musikalisch begleitet. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer·

filmstreifen 09 250Die amerikanische Schauspielerin Evelyn Nesbit wurde am 25. Dezember 1884 in Tarentum (US-Bundesstaat Pennsylvania) geboren.

In den 1910er- und 1920er-Jahren war sie in verschiedenen Stummfilmproduktionen zu sehen. Große Bekanntheit erlangte sie bereits 1906 im Zusammenhang mit der Ermordung des amerikanischen Architekten Stanford White. Evelyn Nesbit starb am 17. Januar 1967 in Santa Monica (US-Bundesstaat Kalifornien). mehr und mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer·

jannings stern berlin 250Am 23. Dezember 1924 hatte im Berliner Ufa-Palast am Zoo der expressionistische Stummfilm Der letzte Mann seine Premiere.

Unter der virtuosen Regie von Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau brillierte der Schauspieler Emil Jannings in der Rolle als vom Schicksal gebeutelter Hotelpotier. Legendär wurde der FIlm insbesondere durch die Kameraarbeit von Karl Freund, die als "entfesselten Kamera" in die Kinogeschichte einging. mehr
Das Bild zeigt den Stern für Emil Jannings in Berlin. Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspule bunt 250 1Aktuelle und interessante Veröffentlichungen rund um das Thema "Früher Film" sind hier in der Rubrik "Stumme News" zusammengestellt. Viel Spaß beim Lesen!

♦ Der renommierte Stummfilmmusiker Gerhard Gruber gibt in einem Interview mit "music austria" einen Einblick in sein musikalisches Schaffen. mehr

♦ Ausschnitte aus dem Stummfilm „Die Stadt ohne Juden“ (A 1924) sind vom 18. Dezember 2019 bis 29. März 2020 im Rahmen einer Sonderausstellung im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg zu sehen. mehr

 ♦ Die dritte Staffel der erfolgreichen deutschen Fernsehserie "Babylon Berlin" thematisiert die Berliner Filmbranche am Ende der Stummfilmära. mehr

 ♦ Deutschlandfunk würdigt den vor 50 Jahren, am 22. Dezember 1969 verstorbenen Regisseur Josef von Sternberg. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Der amerikanische Schauspieler und Komiker Harry Langdon starb vor 75 Jahren, am 22. Dezember 1944, in Hollywood.

Langdon – bekannt für sein kindliches, naiv anmutendes Gesicht – gehört zu den großen amerikanischen Filmkomikern, auch wenn seine Arbeiten eher gelegentlich an die Produktionen von Charlie Chaplin, Buster Keaton, Harold Lloyd und "Laurel & Hardy" heranreichen. Er arbeitete unter anderem für die Hal Roach Studios und mit dem Regisseur Frank Capra zusammen. Harry Landgon wurde am 15. Juni 1884 in Council Bluffs (US-BUndesstaat Iowa) geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer·

filmklappe blau 250 neuDer Regisseur Josef von Sternberg starb am 22. Dezember 1969 in Los Angeles County. Er wurde am 29. Mai 1894 in Wien geboren.

Weltberühmt wurde er durch seine Zusammenarbeit mit der Schauspielerin Marlene Dietrich. Ihr erster gemeinsamer Film war die deutsche Tonfilmproduktion Der blaue Engel aus dem Jahr 1930.

Von Sternberg war bereits in der Stummfilmzeit ein erfolgreicher Regisseur: So drehte er das mit einem Oscar ausgezeichnete Drama Sein letzter Befehl (USA 1928) mit Emil Jannings in der Hauptrolle. Zuvor machte er schon mit Produktionen wie Die Heilsjäger (USA 1925) und Unterwelt (USA 1927) von sich reden. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Zürich

Das 11. "IOIC-Stummfilm-Festival" findet vom 20. bis 23. August 2020 unter dem Motto "Black Films Matter" statt. mehr

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Im Februar 1920 fand in Berlin die Premiere des expressionistischen Meisterwerks "Das Cabinet des Dr. Caligari" statt. Das Werk gilt als eines der bedeutensten der Kinogeschichte und als ein Schlüsselwerk des deutschen FIlms. mehr und Caligari-Quiz

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In 2020 wird der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven gewürdigt. Bereits während der Stummfilmzeit beschäftigten sich Filmemacher mit dem Ausnahmemusiker. mehr