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filmstreifen 01 250Lag es an Buster Keaton oder Brigitte Helm? An der Wucht der Bilder von F. W. Murnaus Faust – eine deutsche Volkssage (D 1924), erstmalig gezeigt mit den originalen Zwischentiteln von Gerhart Hauptmann? Oder an einer der anderen Präsentationen der größten deutschen Stummfilmtage?

Ganz gleich, was den Ausschlag gab – die Festivalmacher/innen freuen sich über den großen Zuspruch und einen vollen Arkandenhof, dem Spielort der "34. Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino". Und es geht noch bis Sonntag, den 26. August 2018, in gewohnt höchster Stummfilm-Qualität weiter: Geboten werden Raritäten vom avantgardistischen Kurzexperiment bis zum Spektakel der Superlative.

So ist am Mittwoch (22.08.2018) Es war (USA 1927) sehen – jene Liebesgeschichte, die Greta Garbo zum Weltstar machte. „Ganz außergewöhnlich dürfte am Donnerstag (23. August 2018) auch die Vorführung des tschechischen Kurzfilms Spaziergang ins Blaue (CSR 1930) werden. Diese impressionistische Studie ist der Erstling des Avantgarde-Filmemachers Alexander Hackenschmied, und seinem Wunsch gemäß wird sie bei den Stummfilmtagen ohne Live-Musik, ganz stumm, vorgeführt“, so Festivalleiterin Sigrid Limprecht.

Ein Höhepunkt ganz anderer Art steht am Freitag, 24. August 2018, mit Ben Hur (USA 1925) auf dem Programm. Der teuerste Stummfilm aller Zeiten war ein Welterfolg und beeindruckt unter anderem mit seinen mächtigen Kulissen, dem legendären Wagenrennen und den kostspieligen, im Zweifarbtechnicolor-Verfahren aufgenommenen Sequenzen. Im Arkadenhof wird der Monumentalfilm in zwei Teilen gezeigt und von dem Percussionisten Frank Bockius und Günter A. Buchwald am Flügel sowie auf der Viola und Violine begleitet. Am Samstag, 25. August 2018, darf das Publikum gespannt sein auf Bilder aus der Heimat: Die neue Rekonstruktion der Verfilmung von Heinrich Heines Gedicht Die Wallfahrt nach Kevelaer (Schweden 1921) wurde zum Teil an Originalschauplätzen in der Region gedreht.

Im LVR-LandesMuseum Bonn ist am Sonntag, 26. August 2018, die aufwändige indische Großproduktion Das Grabmal einer großen Liebe mit dem Soundtrack von Anoushka Shankar als deutschsprachige Erstaufführung zu erleben. Und last, but not least befasst sich das Bonner Sommerkino zum Abschluss mit Hugo Bettauers prophetischem Roman und der gleichnamigen Verfilmung Die Stadt ohne Juden aus dem Jahr 1924, die leider bis heute nichts von ihrer Relevanz eingebüßt haben.

Das Programm findet man auf www.internationale-stummfilmtage.de (PDF-Download des Programmheftes hier). Bei den Vorführungen im Arkadenhof, Einlass dort jeden Abend ab 19 Uhr, ist der Eintritt frei; um Spenden wird gebeten. Für die Veranstaltungen des Rahmenprogramms können Karten zum Preis von 7 €, ermäßigt 5 €, bis spätestens zwei Tage vor dem jeweiligen Termin unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! reserviert werden.

Die "34. Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino" werden veranstaltet vom Förderverein Filmkultur Bonn e.V. in Kooperation mit dem Filmmuseum München, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, dem AStA Bonn, der Bonner Kinemathek und dem LVR-LandesMuseum Bonn, und unterstützt von der Bundesstadt Bonn, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Film- und Medienstiftung NRW und der Bundesbeauftragen für Kultur und Medien (BKM).
Textquelle: Förderverein Filmkultur Bonn e.V.; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 07 250Vom 22. bis 24. August 2018 präsentieren Bertelsmann und UFA zum achten Mal die UFA Filmnächte in Berlin. 

An drei Abenden werden frühe Meisterwerke der Kinogeschichte unter freiem Himmel, vor spektakulärer Kulisse und begleitet von Live-Musik zu sehen sein – darunter ein historisches Coming-of-Age-Drama, das mit Unterstützung von Bertelsmann digital restauriert und um lange Zeit verschollene Szenen erweitert wurde.

Die UFA Filmnächte haben sich zu einem filmisch-musikalischen Highlight des Berliner Kultursommers mit eigens errichteter Orchesterbühne und Großleinwand im Kolonnadenhof des Weltkulturerbes Museumsinsel entwickelt. In diesem Jahr werden abendlich jeweils knapp 1.000 Gäste erwartet. Alle Filme werden von prominenten Filmpaten eingeführt.

Die Filmreihe startet am Mittwoch, den 22. August, mit einer Weltpremiere: Gezeigt wird Paul Czinners Der Geiger von Florenz (D 1926), ein romantisches Abenteuer um eine junge Frau, die als Mann verkleidet nach Italien reist und dort einem Maler Modell sitzt. Der vor fast hundert Jahren von der damaligen Ufa produzierte Film, der zuletzt nur noch in gekürzter Fassung vorlag, wurde von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung mit finanzieller Unterstützung von Bertelsmann aufwändig digital restauriert. Er wird dem Publikum nun in vollständiger Fassung und erstmals in neuem Glanz präsentiert. Bei der Uraufführung spielt das Ensemble I solisti di Francoforte eine neu komponierte Musik von Uwe Dierksen, die im Auftrag von ZDF/ARTE entstand. ARTE strahlt den restaurierten Stummfilm mit neuer Musik am 24. September 2018 aus.

Am Donnerstag folgt Ernst Lubitschs orientalisches Märchen Sumurun (D 1920) mit der großen Pola Negri, die als verführerische Tänzerin einem Scheich und dessen Sohn gleichermaßen den Kopf verdreht. Die Musik zum Film spielt das Ensemble Trioglyzerin mit teils orientalischen Instrumenten. Am Freitagabend steht Nikolai Malikoffs Die Apachen von Paris (F/D 1927) auf dem Programm, in dem sich amerikanische Moralapostel auf Sittenmission in den Vergnügungsvierteln von Paris allerlei Versuchungen ausgesetzt sehen. Die Musik liefert die international bekannte niederländische Stummfilmkomponistin und Pianistin Maud Nelissen mit ihrer Band The Sprockets, ebenfalls mit einer Neukomposition im Stil der 1920er-Jahre.

Die UFA Filmnächte von Bertelsmann und UFA finden inzwischen auch international Anklang. So begeisterten UFA Film Nights Cineasten bereits mehrfach in Brüssel, Madrid, Paris und New York.
Textquelle: Veranstalter; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 04 250Noch bis zum 24. August 2018 wird in der Stadtbücherei Regensburg die Fotoausstellung "Vorbilder – Die Modernisierung des Frauenbildes in den Anfängen des Kinos" gezeigt.

Die Schau findet im Rahmen des 11. Film- und Kulturfestivals statt und beschäftigt sich mit der Frage, welchen Einfluss der Film in Spanien auf die Kultur und besonders auf die Frauen hatte. Die „siebte Kunst“ dient als Spiegel der Gesellschaft und als Motor für den Wandel der Rolle der Frau.

Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Spanischen Botschaft in Berlin stattfindet, ehrt die Pionierinnen des Kinos, Leinwandgöttinnen, unabhängige und aktive Frauen, die den Ausbruch aus traditionellen Rollen wagten. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen gelb 05 250Mit einer Filmreihe würdigt das Filmmuseum München vom 13. Dezember 2018 bis 26. Februar 2019 die Gründung des Filmkonzerns Emelka am 01. Januar 1919.

Als bayerisches Gegenstück zur Berliner UFA gedacht, produzierte die Emelka (ein Akronym von Münchner Lichtspielkunst AG – MLK) bis zu ihrem Konkurs im Jahr 1932 einige der interessantesten deutschen Stummfilme. Auch Wochenschauen und Kulturfilme wurden von der Firma veröffentlicht.

In der Filmschau des Münchner Filmmuseums sind unter anderem Nerven (D 1919), Opium (D 1919), Nathan der Weise (D 1922), Helena. Der Untergang Trojas (D 1924) und Ludwig der Zweite, König von Bayern (D 1930) zu sehen. Gezeigt werden die stummen Werke der Filmreihe mit live Musikbegleitung. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

zauberei 250Ergänzend zur Ausstellung Lust der Täuschung, die noch bis zum 13. Januar 2019 in der Kunsthalle München präsentiert wird, zeigt das Filmmuseum München eine Filmzusammenstellung unter dem Titel "Zauberkunst und Film".

Die Reihe, die vom 19. September bis 19. Dezember 2018 läuft, bringt dabei auch Werke des frühen Kinos (etwa von Georges Méliès und Alice Guy-Blanche) auf die Leinwand, die die Verwandschaft und gegenseitige Beeinflussung der zwei Kunst- und Unterhaltungsformen veranschaulichen. Vor einigen Filmen gibt es Einführungen, es werden Zauberkunststücke gezeigt und Fragen aus dem Publikum beantworten. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer, Faruk Hansoy

filmstreifen gelb 04 250Der deutsche Kameramann Fritz Arno Wagner starb vor 60 Jahren, am 18. August 1958, in Göttingen. Er wurde am 05. Dezember 1884 in Schmiedefeld geboren.

Er war als Kameramann an einigen der bedeutensten Filmklassiker des Weimarer Kinos beteiligt, wie Ernst Lubitschs Sumurun (D 1920), Fritz Langs Der müde Tod (D 1921), Friedrich Wilhelm Murnaus Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (D 1922), Arthur Robisons Schatten – Eine nächtliche Halluzination (D 1923), Arthur von Gerlachs Zur Chronik von Grieshuus (1925) und Georg Wilhelm Papsts Die Liebe der Jeanne Ney (D 1927). mehr
Foto: Stumfilm Magazin/Frank Hoyer

leinwand lyrik ralph turnheim 250 4Im Repertoire von Ralph Turnheims unvergleichlicher Leinwand-Lyrik gibt es ab 29. September 2018 ein neues Programm: "Black Pirate Poetry".

Der Sprachkünstler hat sich den amerikanischen Abenteuerfilm The Black Pirate aus dem Jahr 1926 vorgenommen und wird ihn live vertonen – wie gewohnt mit spitzer Zunge und jeder Menge Reime. Turnheim ist wohl der einzige professionelle Stummfilmerzähler im deutschen Sprachraum.

Die Deutschlandpremiere von "Black Pirate Poetry" ist im Filmklubb Offenbach. Dort ist am 02. Oktober 2018 eine weitere Vorstellung angesetzt. Die österreichische Premiere wird am 23. November 2018, mit tatkräftiger Unterstützung von Gerhard Gruber am Klavier, in Wien stattfinden.

In Mittelpunkt des unterhaltsamen, in Zwei-Farben-Technicolor gedrehten Films mit dem Deutschen Verleihtitel "Der Seeräuber" steht Douglas Fairbanks senior, der in der titelgebenden Hauptrolle ein edles Fräulein vor lüsternen Piraten rettet. mehr

Lesetipps: Zwei Interviews von Stummfilm Magazin mit Ralph Turnheim über seine Arbeit und die Premiere von "Black Pirate Poetry"

Fotonachweise: (c) 2013 Clemens Molinari

Abwege Copyright Foerderverein Filmkultur Bonn ev 250Der Förderverein Filmkultur Bonn e.V. verwandelt ab Donnerstag, den 16. August 2018, den Arkadenhof der Universität Bonn in einen stilvollen Open-air-Kinosaal.

Bis 26. August 2018 sind bei den "34. Internationalen Stummfilmtagen – Bonner Sommerkino" Klassiker und Raritäten aus der Frühzeit des Kinos unter freiem Himmel mit Live-Musik zu erleben. Zum Auftakt zeigt das größte deutsche Stummfilmfestival um 21:00 Uhr Buster Keatons Flitterwochen (USA 1920), sein erstes großes Meisterwerk über ein frisch vermähltes Paar, das versucht, ein Fertighaus zusammenzusetzen. Im Anschluss läuft Abwege (Deutschland 1928), G. W. Pabsts flirrendes Gesellschaftsportrait, in dem die vernachlässigte Ehefrau eines reichen Anwalts sich ins Berliner Nachtleben stürzt, eine Affäre mit einem Künstler beginnt und in einen Rausch aus Luxus und Laster gerät.

Das Programm versammelt dieses Jahr besonders viele Ikonen des Stummfilms – so geben sich Greta Garbo, Mary Pickford und Louise Brooks, Charles Chaplin, Conrad Veidt und Emil Jannings im Arkadenhof die Klinke in die Hand. Superproduktionen wie Robert Reinerts Opium (D 1919) oder Fred Niblos Ben Hur (USA 1925) – als teuerster Stummfilm aller Zeiten – stehen neben wenig bekannten Werken wie dem japanischen Melodram Die Tänzerin von Izu (Japan 1933), Friedrich Ermlers Der Mann, der das Gedächtnis verlor (UdSSR 1929) oder avantgardistischen Experimenten wie Interplanetarische Revolution (UdSSR 1924) und dem tschechischen Kurzfilm Spaziergang ins Blaue. Zahlreiche Filme sind in neuen Restaurierungen zu sehen, F. W. Murnaus Faust – eine deutsche Volkssage (D 1926) und Antoines Die Schwalbe und die Meise sogar in neuen Fassungen, die seinerzeit nicht ins Kino gelangten.

Mit dem Programm "Lebende Bilder", das Filme aus der Anfangszeit des Kinos populären Gemälden gegenüberstellt, dem indischen Stummfilm "Das Grabmal einer großen Liebe" und Vorträgen zu Faust – eine deutsche Volkssage und der erschreckend aktuellen Verfilmung von Hugo Bettauers Roman "Die Stadt ohne Juden" verspricht auch das sonntägliche Rahmenprogramm im LVR-LandesMuseum Bonn außergewöhnliche Einblicke in die Arbeit der Filmarchive und -restaurierung.

Das gesamte Programm findet man auf www.internationale-stummfilmtage.de (PDF-Download des Programmheftes hier). Bei den Vorführungen im Arkadenhof, Einlass dort jeden Abend ab 19 Uhr, ist der Eintritt frei; um Spenden wird gebeten. Für die Veranstaltungen des Rahmenprogramms können Karten zum Preis von 7 €, ermäßigt 5 €, bis spätestens zwei Tage vor dem jeweiligen Termin unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! reserviert werden.

Die "34. Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino" werden veranstaltet vom Förderverein Filmkultur Bonn e.V. in Kooperation mit dem Filmmuseum München, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, dem AStA Bonn, der Bonner Kinemathek und dem LVR-LandesMuseum Bonn, und unterstützt von der Bundesstadt Bonn, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Film- und Medienstiftung NRW und der Bundesbeauftragen für Kultur und Medien (BKM).
Textquelle und Foto: Förderverein Filmkultur Bonn e.V.

filmstreifen 01 250Vom 16. bis 18. August 2018 findet auf dem Columbusplatz in Wien das "Stumm & Laut"-Filmfest statt.

Die Stummfilmtage werden seit dem Jahr 2000 veranstaltet und präsentieren Stummfilme mit live Soundbegleitung aus dem Bereich elektronische Musik. Filmbeginn ist jeden Tag um ca. 20:30 Uhr. Der Eintritt ist laut Veranstalter frei.

Am Donnerstag, den 16.08.2018, stehen zwei Filme von Buster Keaton auf dem Programm: The Playhouse (USA 1921) und Three Ages (USA 1925). Begleitet werden die Komödienklassiker von Bauer.Schläger.Wurf feat. DwD. Robert Wienes expressionistischer Horror-Klassiker Orlac´s Hände (A 1925) wird dann am 17.08.2018 von Ferro Taylor musikalisch interpretiert. Den Festivalabschluss bildet am 18.08.2018 ein Trio aus Chaplin-Kurzfilmen ("His New Job", "The New Janitor", "Work"), begleitet von Lüften. mehr
Foto: Stumfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Der Filmhistoriker, -kritiker und -enthusiast Enno Patalas, der sich durch zahlreiche Publikationen und Filmrestaurierungen einen großen Namen gemacht hat, ist am 07. August 2018 im Alter von 88 Jahren verstorben.

Unter anderem war er über viele Jahre eine treibende Kraft bei der Rekonstruktion von Fritz Langs Science-Fiction-Monumentalfilm Metropolis (D 1927). Zudem veröffentlichte er verschiedene Bücher zum Kino, unter anderem zur Geschichte des internationalen Films und über den Regisseur Alfred Hitchcock. Von 1973 bis 1994 war er Leiter des Münchner Filmmuseums. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmmuseum berlin 250Im Rahmen der "Langen Nacht der Museen" am 25. August 2018 bietet die Deutsche Kinemathek in Berlin einen filmhistorischen Spaziergang sowie einen Einblick in ihre Dauerausstellung.

Der 75-minütige Stadtspaziergang „Die Filmstadt Berlin” wird zwei Mal durchgeführt und beginnt um 18.30 Uhr und 20.30 Uhr. Treffpunkt ist die Museumskasse im Erdgeschoss des Filmmuseums am Potsdamer Platz.

Um 19:00 Uhr, 21:00 Uhr, 22:00 Uhr und 23:00 Uhr wird die 45-minütige Führung „Blitzlichter auf die deutsche Filmgeschichte” durch die ständige Ausstellung im Filmmuseum geboten. Treffpunkt ist der Eingang zur Ausstellung im dritten Stock. Weitere Informationen zu Tickets etc. hier und unter www.lange-nacht-der-museen.de.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

metro 1 250Im Rahmen des RadioEins Freiluftkinos wird am Mittwoch, den 08. August 2018, um 21:00 Uhr der Science-Fiction-Monumentalfilm Metropolis gezeigt.

Regisseur Fritz Lang drehte den teuersten deutschen Stummfilm in den Jahren 1925/1926, die Uraufführung war am 10. Januar 2017 im Ufa-Palast am Zoo. Auch heute noch übt das visuell beeindruckende Werk Einfluss auf Kulturschaffende aus und ist Gegenstand von filmhistorischen Anlaysen. Als erster Film weltweit wurde "Metropolis" in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. Es sind unter anderem Brigitte Helm, Gustav Fröhlich, Alfred Abel, Fritz Rasp, Rudolf Klein-Rogge und Heinrich George auf der Leinwand zu sehen.

Live vertont wird die Open-air-Vorführung im Volkspark Friedrichshain von Jürgen Kurz am präparierten Flügel. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

frau im mond quelle f w murnau stiftung 250Am Mittwoch, den 08.08.2018, um 19.30 Uhr und am Sonntag, den 12.08.2018, um 13.00 Uhr wird im Murnau-Filmtheater in Wiesbaden Fritz Langs Science-Fiction-Stummfilm Frau im Mond (D 1929) gezeigt.

Professor Georg Manfeldt behauptet, dass es Gold auf dem Mond gibt und startet eine Expedition dorthin. Ihn begleitet sein junger Freund Helius, der Chefingenieur Windegger mit seiner Verlobten Friede, in die Helius heimlich verliebt ist, und der Agent Turner, der die Pläne zur Rakete gestohlen hat. Auf dem Mond angekommen, beginnt jedoch ein erbitterter Kampf um das Gold.

Die titelgebende Hauptrolle in dem visuell beeiundruckenden Filmklassiker der Weimarer Zeit spielte die österreichische Darstellerin Gerda Maurus. Das Kino der Murnau-Stiftung würdigt den 115. Geburtstag der Schauspielerin mit einer Filmreihe, in der – neben zwei Tonfilmen – auch "Frau im Mond" zu sehen ist. mehr
Textquelle und Foto: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

filmrestaurierung 250 01Beim 75. Venice International Film Festival 2018 wird am 28. August 2018 erstmals die frisch restaurierte Fassung des deutschen Stummfilms Der Golem, wie er in die Welt kam (1920) gezeigt.

Die Vorführung erfolgt als Pre-Opening-Event in der Sala Darsena mit 1.300 Plätzen und wird live begleitet vom Mesimèr Ensemble, das eine Originalkomposition von Maestro Admir Shkurtaj spielt.

Die neue Fassung des Films fusst auf einem 4K-Scan vom Originalnegativ. Die Restaurierung von "Der Golem, wie er in die Welt kam" wurde gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die VGF Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH sowie dem Förderverein Freunde und Förderer des deutschen Filmerbes e.V. mehr
Quelle: Friedrich Wilhelm Murnau Stiftung; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Vom 14. bis 19. August 2018 findet die 36. Regensburger Stummfilmwoche statt, das wohl älteste Stummfilmfestival Deutschlands.

Gezeigt werden unter anderem Der Gang in die Nacht (D 1921), Das Phantom der Oper (USA 1925), Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens (D 1922) und Michael (D 1924). Die Vorstellungen finden jeweils um 20:30 Uhr im Thon-Dittmer-Palais statt. Veranstalter ist der Arbeitskreis Film Regensburg e.V. mehr

In Ergänzung zur Filmreihe wird noch bis zum 24. August 2018 die Fotoausstellung "Vorbilder – Die Modernisierung des Frauenbildes in den Anfängen des Kinos" in der Stadtbücherei Regensburg gezeigt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Weimarer Republik

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Bonn 2019

Vom 15. bis 25. August 2019 finden die 35. Internationalen Stummfilmtage im Arkadenhof der Bonner Universität statt. mehr