filmspule bunt 250 1Ottomar Anschütz, ein Pionier der Foto- und Filmtechnik, wurde am 16. Mai 1846 in Lissa (Polen) geboren.

Zu seinen Betätigungsfeldern gehörte insbesondere die Serienfotografie. Mit einem von ihm Elektrotachyscop genannten Projektionsgerät gelang ihm 1894 die Vorführung von bewegten Fotografien. Er starb am 30. Mai 1907 in Berlin. mehr
Bild: Stummfilm Magazin

masha khotimski 250In der Nacht von 24. auf den 25. Mai 2021 ist um 00.40 Uhr auf ARTE TV "Das Salz Swanetiens" (1930) zu sehen. Zudem kann der Film vom 17. Mai bis 22. Juni 2021 in der ARTE-Mediathek abgerufen werden.

Regisseur Michail Kalatozov kam es bei seinem Debütfilm auf starke, emotionalisierende Bilder an, die das harte Leben und die tief verwurzelte Spiritualität in der kaukasischen Gebirgsregion zeigen. Gesendet wird eine Restaurierung des Filmmuseums München mit einer Musik der in Kiew geborenen Komponistin und Pianistin Masha Khotimski. Stummfilm Magazin hat sich mit der Musikerin über ihre Arbeit zu "Das Salz Swanetiens" unterhalten:

"Die Begegnung mit "Das Salz Swanetiens" war für mich eine ganz besondere Zeit. Als ich mir immer wieder die mächtigen Bilder ansah, lief mir zeitweise ein Schauder über den Rücken. Es vergingen Monate und ich prägte mir schon jeden Bildschnitt und jede Bewegung im Film ein ... bis schließlich „Swanetien“ mich zu den fehlenden Tönen, Geräuschen und Klängen begleitete." zum ganzen Interview
Bildnachweis: privat

filmspule bunt 250 2Der deutsche Schauspieler Fritz Rasp wurde am 13. Mai 1891 in Bayreuth geboren.

In der Stummfilmzeit drehte er unter anderem mit den Regisseuren Fritz Lang, Paul Wegener, Friedrich Wilhelm Pabst, Arthur Robison und Ernst Lubitsch. Er war in Stummfilmklassikern wie Metropolis (1927), Tagebuch einer Verlorenen (1929), Schatten (1923) und Die Frau im Mond (1929) zu sehen. Rasp starb am 30. November 1976 in Gräfelfing. mehr
Bild: Stummfilm Magazin

filmstreifen 02 250Der deutsche Filmdarsteller Hans Stüwe starb am 13. Mai 1976 in Berlin.

In der Stummfilmzeit spielte er unter anderem die titelgebenden Hauptrollen in Prinz Louis Ferdinand (1927), "Schinderhannes" (1928) und Cagliostro (1929), in "Die Jugendgeliebte" (1929) war er als Johann Wolfgang Goethe zu sehen. Seine Filmpartner waren etwa Alfred Abel, Fritz Kortner und Kurt Gerron. In Tonfilmen drehte er zusammen mit Zarah Leander, Theo Lingen und Marianne Hold. Stüwe, der auch als Opernregisseur tätig war, wurde am 14. Mai 1901 in Halle (Saale) geboren. mehr
Bild: Stummfilm Magazin

filmspule bunt 250 1Aktuelle und interessante Veröffentlichungen rund um das Thema "Früher Film" gibt es im Netz zu entdecken. Hier eine frische Auswahl. Viel Spaß beim Lesen!

♦ Musikexpress stellt die amerikanische Drehbuchautorin, Regisseurin, Kriegskorrespondentin und Frauenrechtlerin Frances Marion (1888 – 1973) vor. mehr

♦ "100 Facts About Babelsberg": Die Potsdamer Neuesten Nachrichten haben sich mit Sebastian Stielke über dessen neues Buch unterhalten. mehr

♦ Die Frankfurter Allgemeine berichtet über die Bielefelder Ausstellung "Die große Illusion". mehr

♦ DFF Kino+: Über das neue Streamingangebot des DFF – Deutsches Filminstitut und Filmmuseum schreibt die Frankfurter Rundschau. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

filmklappe blau 250 orange ohne soundDie Theater- und Filmschauspielerin Elisabeth Bergner starb am 12. Mai 1986 in London.

In der Stummfilmzeit spielte sie unter anderem in Nju (1924), Der Geiger von Florenz (1926), Liebe (1926), Doña Juana (1927) und Fräulein Else (1929). Zu ihren Leinwandpartner/innen gehörten Conrad Veidt, Emil Jannings, Albert Bassermann und Adele Sandrock. Ihr Ehemann, der Regiseur Paul Czinner, inszenierte viele ihrer Filme. Bergner wurde am 22. August 1897 in Drohobycz (damals Österreich-Ungarn, heute Ukraine) als Elisabeth Ettel geboren. mehr 
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

buch 100 facts about babelsberg 250 2Am 10. Mai 2021 erscheint im be.bra Verlag das vom Filmmuseum Potsdam herausgegebene Buch "100 Facts About Babelsberg".

Das 240 Seiten starke Werk von Autor Sebastian Stielke schlägt den Bogen vom Beginn Babelsbergs und dem ersten Glasatelier 1911 in Neubabelsberg über die Ufa und DEFA zum heutigen Filmstudio und der Vielzahl an Institutionen in der es heute umgebenden Medienstadt Babelsberg.

Im 111. Jahr der Grundsteinlegung zu den Filmstudios in Babelsberg jährt sich nicht nur die Gründung der DEFA zum 75. Mal. Auch das Filmmuseum Potsdam als Herausgeber feiert sein 40-jähriges Bestehen und ist damit das älteste Filmmuseum in Deutschland mit eigenen Sammlungen. Das Jubiläum wird mit einer analogen und virtuellen Ausstellung sowie der Herausgabe des Buches "100 Facts About Babelsberg" gefeiert.

filmstreifen 09 250Der österreichische Filmregisseur und -produzent Hans Otto Löwenstein starb am 08. Mai 1931 in Wien.

Seine heute wohl bekannteste Regiearbeit ist das österreichische Biopic Beethoven aus dem Jahr 1927 mit Fritz Kortner in der titelgebenden Hauptrolle. 1929 führte er zudem Regie beim ersten österreichischen Tonfilm „G’schichten aus der Steiermark“. Er wurde am 11. Oktober 1881 in Priwoz geboren.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspule bunt 250 1Der britische Filmtechnikpionier William Friese-Greene starb am 08. Mai 1921 in London. Er wurde als William Edward Green am 07. September 1855 in Bristol geboren.

Von 1888 bis 1891 entwickelte er eine Reihe von Kameras und nahm damit in London bewegte Bilder auf. 1905 patentierte er ein frühes Zweifarben-Filmverfahren. Sein Beitrag zur Filmgeschichte wurde 1951 mit dem Biopic "The Magic Box" gewürdigt, das auf ein Buch von Ray Allister aus dem Jahr 1948 basiert und mit zahlreichen Stars des britischen Films besetzt ist. William Friese-Greenes Sohn, Claude Friese-Greene (1898–1943), war als Kameramann, Produzent und Regisseur ebenfalls im Filmgeschäft tätig. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer 

filmstreifen gelb 01 250Das Filmarchiv Austria feiert in Kooperation mit der Diagonale und der Akademie des Österreichischen Films den Einzug des "Frühlingskinos" im Open-Air am Augartenspitz und im Metro Kinokulturhaus.

Von 19. Mai bis 27. Juni verwandelt sich der lauschige Wiener Kinogarten des Filmarchiv Austria erstmals in eine imposante Auslage für das österreichische Filmschaffen. Mit dem Frühlingskino wird der Open-Air-Betrieb nun schon vor der eigentlichen Sommerkino-Saison eröffnet. Durch ein innovatives Beschattungssystem und eine extra starke Projektion können die Filme schon mit Einbruch der Dämmerung präsentiert werden. Das eigens konstruierte Dach dient gleichzeitig auch als Schutz vor Regen im Publikumsbereich.

Gezeigt werden aktuelle heimische Produktionen, darunter auch zahlreiche für den Österreichischen Filmpreis nominierte Titel. Ergänzt wird das Open-Air-Festival mit neuen Restaurierungen aus der Werkstätte des Archivs, unter anderem die lang erwartete neue Rekonstruktion von Ekstase (Tschechoslowakei 1933) und das in Kooperation mit dem Österreichischen Filmmuseum restaurierte Stummfilm-Roadmovie "Mit dem Motorrad über die Wolken" (Österreich 1927). Zudem ist Hans Otto Löwensteins Filmbiografie "Beethoven" (Österreich 1927)  in einer ebenfalls restaurierten Fassung zu sehen.

An ausgewählten Abenden wird das Hauptprogramm von Kurzfilmproduktionen begleitet, die in Kooperation mit Vienna Shorts erstmals im Freiluftkino präsentiert werden. Das gesamte Programm wird jeweils am Folgetag auch im Metro Kinokulturhaus zu sehen sein. Anschließend an das Frühlingskino findet von 1. Juli bis 29. August in Kooperation mit der Viennale die 13. Ausgabe des beliebten Sommerkinos "Kino wie noch nie" im Open-Air im Augarten statt. mehr
Textquelle: Filmarchiv Austria; Foto: Stummfilm Magazin

filmstreifen gelb 04 250Der Filmproduzent Erich Pommer starb am 08. Mai 1966 in Los Angeles. Er war einer bedeutender Produzent der Stumm- als auch Tonfilmzeit.

Zu seinen Produktionen zählen Meilensteine der Filmgeschichte wie Metropolis (1926), Faust - eine deutsche Volkssage (1926) und Das Cabinet des Dr. Caligari (1919). Auch in der Tonfilmzeit konnte er zum Beispiel mit Der blaue Engel (1930) und Der Kongreß tanzt (1931) große Erfolge feiern. Pommer wurde am 20. Juli 1889 in Hildesheim geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

filmstreifen 08 250 buntDie deutsche Schauspielerin Käte Haack starb am 05. Mai 1986 in Berlin.

In der Stummfilmzeit spielte sie unter anderem in Algol (Regie: Hans Werckmeister, 1920), Lebende Buddhas (Regie: Paul Wegner, 1922) und Unter der Laterne (Regie: Gerhard Lamprecht, 1928). Leinwandpartner*innen von ihr waren unter anderem Emil Jannings, Erna Morena, Conradt Veidt und Otto Gebühr. Sie wurde am 11. August 1897 in Berlin geboren. mehr
Bild: Stummfilm Magazin

tv geraet 250In der Nacht von 24. auf den 25. Mai 2021 ist um 00.40 Uhr auf Arte TV "Das Salz Swanetiens" (1930) zu sehen. Zudem kann der Stummfilm vom 17. Mai bis 22. Juni 2021 in der Arte-Mediathek abgerufen werden.

Während in anderen Regionen der Sowjetunion zum Ende der 1920er Jahre schon die Moderne Einzug gehalten hat, ist das Leben in Oberswanetien, einem Hochgebirgstal im Kaukasus (heutiges Staatsgebiet Georgien), noch von uralten Traditionen und Bräuchen geprägt. Die Bewohner pflegen ihren Alltag in der von imposanten Wehrtürmen umgebenen Gemeinde und leben von der Schafzucht und der Arbeit im Steinbruch. Aufgrund der Witterungsbedingungen ist das Tal die meiste Zeit des Jahres von der Außenwelt abgeschnitten, was die Beschaffung des für Mensch und Tier lebenswichtigen Salzes zu einer gefahrvollen Aufgabe macht. Eine neue Straße soll Abhilfe schaffen.

acht bruecken logoIn seiner elften Ausgabe widmet sich das Kölner Festival "Acht Brücken – Musik für Köln" unter dem Motto "Kosmos | Comic" den Schnittstellen von zeitgenössischer Musik und sequenzieller Kunst, Comics, Graphic Novels, Illustrationen und Animationsfilmen.

Am 05. Mai 2021 sind um 20:00 Uhr die modernen Stummfilme "Strand" und "Stump the Guesser" mit neuer Musik online zu erleben. Die Slowenin Nina Šenk und ihr Kollege Anthony Cheung aus San Francisco haben jeweils einen Score zu dem Stummfilm "Stump the Guesser" des kanadischen Avantgarde-Filmers Guy Maddin und der Brüder Evan und Galen Johnson komponiert. Zudem findet die Uraufführung von "Strand" des britischen Komponisten Richard Ayres und des Animationsfilmers Paul Barritt statt. mehr

Das Festival wird auch in 2021 komplett als Stream durchgeführt: "Zum zweiten Mal müssen wir 'Acht Brücken – Musik für Köln' als Präsenz-Festival mit Publikum absagen. Doch wir haben aus der Not eine Tugend gemacht und es geschafft, fast das ganze Programm des diesjährigen Festivals online abzubilden", so Louwrens Langevoort, Gesamtleiter des Festivals und Intendant der Kölner Philharmonie. Filme und Konzert-Streams sind nach der Erstausstrahlung noch 30 Tage in der "Acht-Brücken"-Mediathek abrufbar.
Textquelle und Bild: "Acht Brücken – Musik für Köln"

filmspuele lila 250Der Scherenschnitt-Animationsfilm "Die Abenteuer des Prinzen Achmed" wurde am 02. Mai 1926 in der Berliner Volksbühne uraufgeführt.

Filmemacherin Lotte Reiniger entwickelte aus Motiven der Tausendundeine-Nacht-Erzählungen einen Märchenfilm voller visueller und erzählerischer Poesie. An der Produktion waren unter anderem Walter Ruttmann und Reinigers Ehemann Carl Koch beteiligt. Die eigens für den Stummfilm komponierte Musik stammt von Wolfgang Zeller. "Die Abenteuer des Prinzen Achmed" ist der weltweit älteste noch erhaltene Animations-Langfilm. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

Zeughauskino Berlin

stummfilmtage bonn 250a

Um Lust und Lachen im amerikanischen Stummfilm der 1920er Jahre geht es in der Filmreihe "Flapper, It-Girls, Funny Ladies", die von 17. September bis 19. Dezember 2021 im Zeughauskino Berlin zu sehen ist. mehr

Jubiläum

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Das international bedeutende Stummfilmfestival "Le Giornate del Cinema Muto" wird jedes Jahr in Pordenone veranstaltet, in 2021 zum 40. Mal. mehr