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filmstreifen 04 250Am 15. Oktober 1929 wurde im Berliner Ufa-Palast am Zoo der Science-Fiction-Klassiker Frau im Mond (1929) uraufgeführt.

In Fritz Langs letztem Stummfilm sind Gerda Maurus, Willy Fritsch, Gustav von Wagenheim, Fritz Rasp und – in einer Nebenrolle – die legendäre österreichische Schauspielerin Tilla Durieux zu sehen. Das Drehbuch stammt von Thea von Harbou. Der Film, der zu den großen Klassikern des Weimarer Kinos zählt, besticht auch heute noch durch seine sorgfältig ausgeführten Trickaufnahmen und das aufwändige Produktionsdesign. mehr

Veranstaltungstipp: "Frau im Mond" am 30.10.2019 um 19 Uhr mit Livemusikbegleitung in Leuchtershausen. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

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Anlässlich des 135. Geburtstages von Max Mack am 21. Oktober 2019 zeigt das Filmtheater der Murnau-Stiftung am 16. Oktober 2019 Der Andere (D 1913).

Mack wurde als Moritz Myrthenzweig in Halberstadt geboren und starb am 18. Februar 1973 in London. Er gehörte zu den produktivsten Filmschaffenden des frühen deutschen Kinos und war an über 130 Produktionen beteiligt. Der dramatische Spielfilm "Der Andere" ist eine seiner bekanntesten Regiearbeiten. In einer Art "Jekyll & Hyde"-Rolle ist der seinerzeit überaus angesehenen Theaterschauspieler Albert Bassermann in seiner ersten Filmrolle zu sehen.

Der Film ist neben "Der Student von Prag" (D 1913) einer der ersten deutschen Autorenfilme und verhalf dem jungen Medium Kino zu mehr gesellschaftlichen Ansehen. Uwe Oberg vertont am E-Piano das Geschehen auf der Leinwand, eine Einführung hält die Filmwissenschaftlerin Miranda Reason. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

daemon der leinwand buch cover schueren 2019Der Schüren Verlag ist auch in 2019 mit seinem Buchprogramm und Autor*innen-Vorstellungen auf der Frankfurt Buchmesse, die vom 16. bis 20. Oktober stattfindet, vertreten.

In Halle 3.1 an Stand F 127 wird zum Beispiel am Donnerstag (16.10.) Sabine Schwientek ihr Buch "Dämon der Leinwand – Conrad Veidt und der deutsche Film 1894–1945" vorstellen.

In den 1920er-Jahren war Veidt ein prägender Schauspieler der expressionistischen Phase des deutschen Films. Aber auch in den Jahren danach drehte er viele Filme, denen er durch seine unverwechselbare Ausstrahlung einen besonderen Charakter verlieh. "Somnambule" Cesare in Das Cabinet des Dr. Caligari (D 1920), Großwesir Jaffar in Der Dieb von Bagdad (USA 1940) und Major Strasser in Casablanca (D 1942) sind nur drei unvergessliche Filmrollen des Schauspielers, der 1893 in Berlin geboren und 1943 in Hollywood starb.

In dem Buch aus dem Schüren Verlag lässt die Autorin Sabine Schientek das Leben des Schauspielers vor dem Hintergrund der Entwicklung des neuen Mediums Film und des politischen Geschehens während der Weimarer Republik lebendig werden. mehr
Textquelle und Bild: Schüren Verlag

filmspule bunt 250 1In der Rubrik "Stumme News" stellt Stummfilm Magazin aktuelle und interessante Veröffentlichungen rund um das Thema "Früher Film" vor. Viel Spaß beim Lesen!

♦ Der Deutschlandfunk erläutert anlässlich einer aktuellen Kinoveröffentlichung die Ursprünge der "Joker"-Figur aus dem "Batman"-Comicuniversum, die in die Stummfilmzeit zurückreichen.

♦ Regisseur Fritz Lang hat in seinem letzten Stummfilm "Frau im Mond" (D 1929) den Countdown populär gemacht. Aber hat er ihn auch erfunden? Mehr dazu hier

Professional Production berichtet über eine Jubiläumsstummfilmaufführung am UNESCO-Welttag des audiovisuellen Erbes (27.10.2019) in Hamburg.

♦ Stummfilmkomponist und -musiker Stephan Graf von Bothmer wurde anlässlich einer Filmvorführung in Frankfurt (Oder) über seine Arbeit interviewt.

♦ Die Westfälischen Nachrichten berichten über einen ungewöhnlichen Stummfilmabend im Lengericher Feldbahnmuseum.

♦ Die Berlinale 2020 wird dem Regisseur King Vidor eine Retrospektive widmen. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen bunt 10 250Die Film- und Theaterschauspielerin Ida Wüst wurde am 10. Oktober 1884 in Frankfurt am Main geboren. Sie starb am 04. Oktober 1958 in Berlin.

In der Stummfilmzeit war die über Jahrzehnte vielbeschäftigte Darstellerin (Spitzname "Die wüste Ida") unter anderem in Der letzte Walzer (D 1927), Königin Luise (D 1927), Der Bettelstudent (D 1927), Der Raub der Sabinerinnen (D 1928) und Die Nacht gehört uns (D 1929) zu sehen. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen gelb 02 250Der Willy Haas-Preis zeichnet jährlich im Rahmen des cinefest – Internationales Festival des deutschen Film-Erbes bedeutende internationale Publikationen zum deutschsprachigen Film in den Bereichen Buch- und DVD-Edition aus.

2019 wird der nach dem deutsch-tschechischen Literaten, Drehbuchautor und Filmkritiker Willy Haas benannte Preis zum sechzehnten Mal vergeben. Die internationale Jury besteht in diesem Jahr aus Peter Bossen (Hamburg), Judith Ellenbürger (Hamburg), Oliver Hanley (Potsdam), Uli Jung (Trier) und Fabian Tietke (Berlin).

Die Juror*innen haben aus den Neuerscheinungen der letzten 24 Monaten je Kategorie sechs Kandidaten für den Preis nominiert, darunter die DVD-Veröffentlichung Der Gang in die Nacht (D 1920) und die Blu-ray/DVD-Dual-Format Edition "Der Hund von Baskerville (D 1929). Der endgültige Sieger wird im Rahmen der Eröffnung des 32. Internationalen Filmhistorischen Kongresses am 20. November 2019 im Hamburger Kino Metropolis bekanntgegeben. Die Gewinner erhalten jeweils eine Urkunde sowie eine Original-Grafik des Künstlers und Filmmachers Franz Winzentsen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

kuespert werner 250 aAm Sonntag, den 20. Oktober 2019, ist in Grünstadt Harold Lloyds Filmkomödie Ausgerechnet Wolkenkratzer! zu sehen.

Lloyd gilt neben Charles Chaplin und Buster Keaton als bedeutendster Komiker des amerikanischen Stummfilms. Sein bekanntestes Werk ist Ausgerechnet Wolkenkratzer! ("Safety Last") aus dem Jahr 1923. Die amerikanische Komödie wurde von Hal Roach produziert und ist legendär für die Szene, in der Lloyd am Zeiger einer Hochhaus-Uhr baumelt. Der Schauspieler erhielt 1953 einen Ehrenoscar für sein Lebenswerk.

Musikalisch begleitet wird der Film vom Jazz-Ensemble Küspert & Kollegen. Es setzt sich aus international renommierten und kinoerfahrene Musikern zusammen, die hohe Kunstfertigkeit mit viel Gefühl für die Filmsituationen verbinden. Zum Ensemble gehören der Echo-Preisträger Bastian Jütte am Schlagzeug, Dietmar Fuhr, der zu den bedeutendsten europäischen Kontrabassisten zählt, und der Saxophonist und Klarinettist Till Martin. Landleader ist der Komponist und Gitarrist Werner Küspert (Foto). mehr
Foto: Küspert & Kollegen/Renate Weingärtner

filmstreifen 04 250Anlässlich des 100. Geburtstags des koreanischen Kinos, 1919 kam mit "Uirijeuk gutu" die erste koreanische Filmproduktion in die dortigen Kinos, zeigt das Berliner Arsenal Kino eine Reihe an Filmen aus dessen Frühzeit.

Das Programm, kuratiert von Sulgi Lie und Ansgar Vogt, nimmt eine weitgehend unbekannte erste Periode der koreanischen Filmgeschichte in den Blick. Die Reihe "Spring on the Korean Peninsula: Koreanisches Kino 1934–1962" präsentiert elf Filme, die im Zeitraum von 1934 bis 1962, also noch vor der endgültigen Konsolidierung der südkoreanischen Filmindustrie in den frühen 60er Jahren, auf der koreanischen Halbinsel realisiert wurden. Unter der japanischen Kolonialherrschaft (1910–1945) entstanden in Korea nur wenige Filme. Im Koreakrieg (1950–1953) wurden zudem weite Teile der koreanischen Filmgeschichte zerstört.

Was vom frühen koreanischen Filmerbe erhalten und zugänglich ist, beeindruckt durch ein vielfältiges Genré-Spektrum zwischen Melodramen, Coming-of-Age--Geschichten, Kriegsfilmen, Komödien und Film Noirs. Verbindendes Element der Filme des Programms sind die oftmals eigenständigen Frauenfiguren, die gegen gesellschaftliche Repressionen aller Art versuchen, ihre Autonomie zu behaupten.

Im Rahmen der Reihe ist am Donnerstag, den 17. Oktrober 2019, um 20:00 Uhr "Chun-Eui Sipjaro"  zu sehen. Der älteste verfügbare Film der koreanischen Filmgeschichte wurde stumm gedreht. Eine Einführung hält Sulgi Lie, Eunice Martins geleitet am Flügel, Sprecher der deutschen  Fassung ist Matthias Scherwenikas. mehr
Textquelle. Arsenal Kino Berlin, Foto. Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspule bunt 250 2Der deutsche Film- und Bühnenschauspieler Bernhard Goetzke starb am 07. Oktober 1964 in Berlin.

In der Stummfilmzeit war er an vielen bedeutenden Produktionen beteiligt, wie Veritas vincit (D 1919), Unheimliche Geschichten (D 1919), Madame Dubarry (D 1919), Das indische Grabmal (D 1921), Der müde Tod (D 1921), Dr. Mabuse, der Spieler (D 1921) und Die Nibelungen (D 1924).

Seine Schauspielerkarriere konnte er in der Tonfimzeit fortsetzen und war auch in den NS-Propagandafilmen Jud Süß (D 1940) und Ich klage an (D 1941) zu sehen. Er wurde am 05. Juni 1884 in Danzig geboren. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Die amerikanische Film- und Theaterschauspielerin Jeanne Eagels starb am 03. Oktober 1929 in New York.

Neben ihren zahlreichen Bühnenengagements war sie ab Mitte der 1910-Jahre in Stummfilmproduktionen zu sehen, unter anderem an der Seite von Leslie Howard und John Gilbert. Für ihren vorletzten Film, die Tonfilmproduktion The Letter (USA 1929), wurde sie – als erste Person überhaupt – posthum für einen Oscar nominiert. Eagels wurde am 26. Juni 1890 in Kansas City geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen bunt 10 250Der Regisseur, Theatermann und Schauspieler Ralph Arthur Roberts wurde am 02. Oktober 1884 als Robert Arthur Schönherr in Meerane geboren. Er starb am 12. März 1940 in Berlin.

Er war unter anderem in Gerhard Lamprechts Buddenbrooks (D 1923), Hans Steinhoffs Die Tragödie eines Verlorenen (D 1927) und Erich Schönfelders Der Biberpelz (D 1928) zu sehen. Der vielseitige Künstler schrieb und komponierte 1912 den Evergreen Auf der Reeperbahn nachts um halb eins. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen bunt 10 250Der Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent und Regisseur Joe Stöckel wurde am 27. September 1894 in München geboren.

Bereits während der Stummfilmzeit war er in zahlreichen Produktionen als Darsteller zu sehen, etwa in Die Geier der Goldgruben (D 1920) und Die Rache des Mexikaners (D 1920), bei denen er auch Regie führte. Internationale Resonanz hatte er als Produzent und Hauptdarsteller des stummen Filmserials "Joe Marco, der Mann der Kraft". Stöckel starb am 14. Juni 1959 in seiner Geburtsstadt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspule bunt 250 1In der Rubrik "Stumme News" stellt Stummfilm Magazin aktuelle und interessante Veröffentlichungen rund um das Thema "Früher Film" vor. Viel Spaß beim Lesen!

♦ Die Uraufführung der restaurierten Fassung von "La Roue" (F 1923) wurde auch in den Medien vielfach besprochen. So berichteten unter anderem 3Sat, WeltNMZ, FAZ, Freitag und Tagesspiegel.

♦ Einen Ausblick auf das 33. Internationale Filmfestival Braunschweig, das vom 19. bis 24. November 2019 veranstaltet wird, findet man hier. Zu sehen gibt es dort auch Stummfilme mit Livemusikbegleitung.

♦ Die Hessenschau berichtet in einem Filmbeitrag über das Wanderkino – Laster der Nacht, das seit 20 Jahren unterwegs ist und Stummfilme live musikalisch begleitet.

♦ Am 18. September 1919 eröffnete der Berliner UFA-Palast am Zoo mit Ernst Lubitschs opulentem Historiendrama "Madame Dubarry". Genau hundert Jahre später wurde das Ereignis mit einer Stummfilmvorführung eben jenes Filmes gewürdigt. Berichte dazu gibt es unter anderem von der Deutschen Welle und dem WDR (Stichtag).

♦ Stummfilmkomponist und -musiker Richard Siedhoff wurde anlässlich einer Filmvorführung in Dietzenbach über seine Arbeit interviewt.
Foto
: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Am Samstag, den 28. September 2019, wird um 20:00 Uhr im Kino des Filmmuseums Düsseldorf Faust – eine deutsche Volkssage mit live Musikbegleitung gezeigt.

Der Stummfilmklassiker von Friedrich Wilhelm Murnau wurde am 14. Oktober 1926 uraufgeführt. Murnaus Interpretation nimmt nicht nur Goethes omnipräsente, klassische Dramen-Version in den Blick, sondern setzt sich intensiv mit der Faustsage, also in erster Linie der Geschichte des Doktor Fausten aus dem 16. Jahrhundert und der Interpretation von Christopher Marlowe, auseinander.

Was Murnau an filmischen Mitteln für seine Zwecke einsetzte, war auf dem Höhepunkt seines Schaffens und seine letzte Produktion in Deutschland. Die Ausstattung stammte Robert Herlth und Walter Röhrig, an der Kamera war Carl Hoffmann. In den Hauptrollen sind Gösta Ekman, Emil Jannings und Camilla Horn, in Nebenrollen Wilhelm Dieterle und Hans Brausewetter zu sehen.

Im Vorprogramm wird "Camilla Horn sieht sich als Gretchen in Murnaus Stummfilm" (D 1981) gezeigt. Der Kurzfilm beobachtet die Schauspielerin Camilla Horn während einer Vorführung von "Faust – eine deutsche Volkssage", in dem sie 55 Jahre zuvor das Gretchen spielte. Die Aufführung findet in Kooperation mit IDO, dem 14. Internationalen Düsseldorfer Orgelfestival, statt. Dominik Gerhard (Essen) begleitet an der Welte-Kinoorgel. mehr
Textquelle: Filmmuseum Düsseldorf; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntAm Dienstag, den 24. September 2019, ist im Kino des Filmmuseums Düsseldorf ein Programm mit Kurzfilmen der französischen Avantgarde-Filmerin Germaine Dulac zu sehen.

Gezeigt werden "Antoinette Sabrier" (F 1927), "La Coquille et Le Clergyman" ("Die Muschel und der Kleriker", F 1927) und "Thèmes et Variations" ("Themen und Variationen", F 1927). Eine Einführung hält Océane Gonnet (Filmforum – Freundeskreis des Filmmuseums), Markus Goosmann aus Düsseldorf begleitet live am Klavier. Die Filme werden im Rahmen der Reihe "Stationen der Filmgeschichte" gezeigt. mehr 
Foto
: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

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Im Februar 1920 fand in Berlin die Premiere des expressionistischen Meisterwerks "Das Cabinet des Dr. Caligari" statt. Das Werk gilt als eines der bedeutensten der Kinogeschichte und als ein Schlüsselwerk des deutschen FIlms. mehr und Caligari-Quiz

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