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filmmuseum piv 250Das Filmmuseum Düsseldorf präsentiert in seinem Black-Box-Kino von September bis Dezember 2015 ein hochkarätiges Stummfilmprogramm mit live Musikbegleitetung.

Am 26. September wird um 20.00 Uhr G. W. Papsts Die Büchse der Pandora mit Louise Brooks in der Hauptrolle gezeigt. Die Vorführung findet im Rahmen des Internationalen Düsseldorfer Orgelfestivals statt. An der Welte-Kinoorgel spielt Matthias Haarmann.

Am 31. Oktober ist dann ab 20.00 Uhr Robert Wienes Das Cabinet des Dr. Caligari aus dem Jahr 1919 in der Black Box geöffnet. Die zwei französischen Kurzfilme Emak Bakia von Man Ray und Ballet Mecaniqué von Fernand Legér und Dudley Murphy werden am 12. November um 20.00 Uhr auf der Leinwand zu sehen sein. Ein Kurzfilmprogramm unter dem Titel "Staub und Kratzer" steht am 13. November 2015 um 20.00 Uhr auf dem Programm. 1926 entstand der russische Film "Ein Sechstel der Erde" von Dziga Wertow, der einen Tag später, am 14. November 2015, um 20.00 Uhr zur Aufführung kommt. Um 22.15 Uhr ist dann am gleichen Abend und an gleicher Stelle Munraus Nosferatu wieder am Spuken.

Zum Abschluss der Filmreihe im Düsseldorfer Filmmuseum wird Buster Keaton in College am 20. Dezember ab 15.00 Uhr für Unterhaltung sorgen. Das Programm kann hier als PDF angeschaut werden.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

"Tartüff" in der Komischen Oper Berlin: Friedrich Wilhelm Murnaus Klassiker ist am Samstag, den 17. Oktober, um 19:30 Uhr als Stummfilmkonzert zu erleben. Begleitet wird der Film von Giuseppe Becces Originalfilmmusik, neu orchestriert und bearbeitet von Detlev Glanert, einem der meistgespielten zeitgenössischen Komponisten.

Aktuelle Nachrichten aus dem Jahr 1925, kurze Werbe- und Kulturfilme sowie Musik- und Tanznummern aus diversen Offenbach-Operetten stimmen im Vorprogramm auf den Hauptfilm ein. In Tartüff, basierend auf der gleichnamigen Gesellschaftskomödie von Molière, versucht eine gierige Haushälterin, das Erbe ihres alternden Hausherrn zu erschleichen. Dessen Enkel gelingt es, als Betreiber eines Wanderkinos verkleidet, das Intrigenspiel der Haushälterin zu vereiteln.

Die Tartüff"-Vorstellung gehört zu der Reihe „Kino Varieté“, mit der Stummfilm als multimediales Gesamterlebnis präsentiert wird. Am 16. und 17. Oktober präsentiert die Komische Oper Berlin in Kooperation mit ZDF/arte den Stummfilm so, wie er das große Publikum in den 1910er und 20er Jahren in die Kinos zog: als wilden, revueartigen Mix aus Wochenschauen, kurzen Reiseberichten, Werbe-, Kultur- und Spielfilmen und live dargebotenen Tanz-, Gesangs- und Musikeinlagen. Die beiden Abende orientieren sich in ihrer Dramaturgie an den heute mitunter kurios wirkenden Abfolgen der damaligen Kino-Revuen und versetzen sie zugleich durch neukomponierte Filmmusiken und Liveauftritte von Künstlern der Komischen Oper Berlin ins Heute. Im Zentrum steht jeweils ein ca. 70-minütiger Hauptfilm. Stummfilmkino als lebende Juke-Box! Karten für Raoul Walshs Regeneration (1915), einem der ersten abendfüllenden Gangsterstreifen der Filmgeischte, am Freitag, den 16. Oktober, sowie "Tartüff" am Samstag, den 17. Oktober, sind online erhältlich. (Textquelle: Friedrich Wilhelm Murnau Stiftung) mehr

Am Samstag, den 12. September 2015, um 20 Uhr sind die "Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino" zu Gast beim Beethovenfest Bonn. Seit 2011 kooperieren beide Festivals und präsentieren alljährlich im Rahmenprogramm des Beethovenfests ein Stummfilmkonzert in der Post Tower Lounge.

In diesem Jahr ist mit Joachim Bärenz einer der dienstältesten Stummfilmpianisten Deutschlands beim Beethovenfest zu erleben. Seit über 45 Jahren begleitet er Stummfilme und trat auf zahlreichen Stummfilmfestivals in der ganzen Welt auf. Joachim Bärenz gilt als brillanter Improvisator, bearbeitet aber auch Originalkompositionen und setzt zeitgenössische Motivkompilationen ein. Zudem war er lange Zeit Pianist in der Tanzabteilung der Folkwang Hochschule, wo er unter anderem mit Pina Bausch zusammenarbeitete. Für seine Verdienste um die Stummfilmvertonung erhielt er 2003 den Preis der Filmkritik. 2013 wurde er bei den Internationalen Stummfilmtagen für seine Begleitung des Films Ehegeschichten, in der er laut Jury „Zitate aus allen Bereichen der Musikgeschichte integriert, die er in einem lebendigen musikalischen und improvisatorischen Prozess bestechend vielseitig variiert“ hatte, mit dem 2. Preis des vom Beethovenfest gestifteten Ad-Hoc-Livemusikpreis ausgezeichnet.

In der Post Tower Lounge wird Joachim Bärenz den Eröffnungsfilm des diesjährigen Bonner Sommerkinos, Varieté von Ewald André Dupont, am Flügel begleiten. Das digital restaurierte Drama aus dem Jahr 1925 über einen Trapezartisten, der wegen einer verführerischen jungen Tänzerin Frau und Kind verlässt, fesselte das Publikum der Stummfilmtage sowohl mit seinen spektakulären Kamerafahrten wie auch mit dem differenzierten Spiel der Darsteller, allen voran des Protagonisten Emil Jannings, der als einziger deutscher Schauspieler jemals den Oscar als bester Hauptdarsteller gewann.

Durch die Aufführung von "Varieté" mit der Musik von Joachim Bärenz setzen das Beethovenfest Bonn und die "Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino" ihre mit dem Ziel, die Virtuosität der Stummfilmmusiker gebührend zu würdigen, begründete Kooperation fort. Die Veranstaltung ist ausreserviert; wenige Restkarten sind am Samstag um 19.45 Uhr in der Post Tower Lounge erhältlich. (Textquelle: www.internationale-stummfilmtage.de)

Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Samstag, den 12. September 2015, um 24.00 Uhr in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" Carl Theodor Dreyers "Die Pastorenwitwe".

In den Hauptrollen dieses 1920 in Dänemark gedrehten, frühen Meisterwerk des skandinavischen Films sind Hildur Carlberg, Einar Röd, Greta Almroth und Matilde Nielsenzu sehen. Die Regie bei Die Pastorenwitwe (auch "Die Pfarrerswitwe") führte der Däne Carl Theodor Dreyer, der mit Die Passion der Jungfrau von Orleans (1928) und Vampyr (1932) Meilensteine der Filmgeschichte schuf. Live an der Kinoorgel im Berliner Babylon-Kino spielt Anna Vavilkina. mehr

Am Dienstag, den 08. September 2015, findet um 18 Uhr im Filmmuseum Frankfurt die Buchpräsentation „Wie der Film unsterblich wurde. Vorakademische Filmwissenschaft in Deutschland“ statt.

Die Filmhistoriker Rolf Aurich und Ralf Forster beleuchten in dem bei der "edition text+kritik" erschienenen Sammelband wie in den Anfangsjahren des Films, als es noch keine Filmmuseen und -wissenschaft gab, sich dessen physische Bewahrung und inhaltliche Reflexion entwickelten. Im Rahmen der Buchvorstellung werden Kurzfilme gezeigt, unter anderem "Film" (Film zur Kino- und Photoausstellung "KIPHO" in Berlin aus dem Jahr 1925) von Guido Seeber und "Aus den Kindertagen der Kinematographie" (1928) von Max Skladanowsky. mehr

filmstreifen 08 250Der deutsche Filmpionier Carl Froelich wurde vor 140 Jahren, am 05. September 1875, in Berlin geboren.

Zu Beginn seiner Tätigkeit in der Filmbranche arbeitete er als Konstrukteur bei Oskar Messter. Später war er als Produzent (Der Schatz, Regie G. W. Papst, 1923), Kameramann (Material für die Messter-Wochenschauen) und Regisseur (Die Brüder Karamasoff, 1920) aktiv und drehte häufig mit Henny Porten.

Froelich war in die Produktion der ersten deutschen Tonspielfilme und auch des ersten deutschen Farb-Kurzspielfilms Das Schönheitsfleckchen (1936), gedreht in Agfacolor, involviert. Ab 1933 diente er sich den Nationalsozialisten an und war ab 1939 bis zum Kriegsende Präsident der Reichsfilmkammer (RFK). mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Der amerikanische Filmschauspieler Max Davidson starb vor 65 Jahren, am 04. September 1950, in Woodland Hills (Kalifornien). Er wurde am 23. Mai 1875 in Berlin geboren.

In den Jahren 1927 und 1928 war er Star einer Comedy-Filmreihe der Hal-Roach-Studios. Er spielte in ca. 200 Filmen mit, unter anderem in Intolerance (Regie: G. W. Griffith, 1916), Der große Diktator (Regie: Charles Chaplin, 1940) und Auch Henker sterben (Regie: Fritz Lang, 1943). Die Edition Filmmuseum würdigt Davidson mit einer sorgfältig kuratierten DVD-Edition.

Der derzeit in Produktion befindliche Film "Gutterdämmerung" wird als „der lauteste Stummfilm aller Zeiten" angekündigt.

Regie führt der belgische Künstler Björn Tagemos. Als Darsteller sind Iggy Pop, Grace Jones, Lemmy Kilmister, Tom Araya, Henry Rollins und Jesse Hughes angekündigt. Ein Veröffentlichungsdatum für "Gutterdämmerung" ist noch nicht bekannt. mehr

In der St. Albertus Magnus-Pfarrkirche in Bruckhausen wird am Sonntag, den 06. September 2015, um 19.00 Uhr "Die zehn Gebote" aus dem Jahr 1923 gezeigt.

Der aufwändige Monumentalstreifen The Ten Commandments wurde von Meisterregisseur Cecil B. deMille mit beeindruckenden optischen Effekten und reichlich Pathos gedreht. Theodore Roberts ist als Moses zu sehen, Charles de Rochefort stellte Pharao Ramses dar. Live an der Kirchenorgel in der St. Albertus Magnus-Pfarrkirche spielt Tobias Terhardt. mehr

filmmuseum berlin 250Im September 2000 öffnete das von der Deutschen Kinemathek getragene Filmmuseum Berlin zum ersten Mal seine Pforten.

Anlässlich seines 15-jährigen Bestehens lädt das im Sony-Center am Potsdamer Platz gelegene Museum, dass sich mittlerweile Museum für Film und Fernsehen nennt, am 20. September 2015 zum Feiern und Verweilen ein:

Um 12 Uhr wird der Stummfilm "Das Liebes-ABC" aus dem Jahr 1916 mit Asta Nielsen in der Hauptrolle präsentiert. Als Vorfilm läuft der Dokumentarfilm "Eine große Künstlerin, Asta Nielsen" (1943). Der Hintergrund für die Filmauswahl: Das Museum verwahrt den Nachlass des ersten weiblichen Stars der Kinogeschichte, der lange Jahre in Berlin wohnte und drehte.

Zudem gibt es von 12 bis 16 Uhr einen Trickfilm-Workshop, um 14 Uhr eine Themenführung durch die ständige Ausstellung mit dem Schwerpunkt "Filmstadt Berlin" und um 16 Uhr eine Themenführung, ebenfalls durch die ständige Ausstellung, über Marlene "die fesche Lola" Dietrich. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Samstag, den 05. September 2015, um 24.00 Uhr in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" das Sozialdrama "Die Unehelichen".

Regisseur Gerhard Lamprecht drehte den Film im Jahr 1926 und ließ sich während der Produktion von Heinrich Zille beraten. In Haupt- und Nebenrollen sind Paul Bildt, Bernhard Goetzke, Käthe Haack, Margarete Kupfer, Lili Schoenborn, Ralph Ludwig, Fee Wachsmuth, Margot Misch und Alfred Großer zu sehen.

Live begleitet wird Die Unehelichen am 05.09.2015 von Anna Vavilkina an der Kinoorgel. Am 19.09.2015 zeigt das Babylon einen weiteren "Zillefilm" von Gerhard Lamprecht: Die Verrufenen. mehr

Gerhard Lamprechts "Die Verrufenen" wurde vor 90 Jahren, am 28. August 1925, in Berlin uraufgeführt.

Das Sozialdrama ist unter Mitwirkung des Malers und Fotografen Heinrich Zille entstand. In Haupt- und Nebenrollen sind Aud Egede-Nissen, Bernhard Goetzke, Mady Christians, Arthur Bergen und Paul Bildt zu sehen. Die Verrrufenen ist einer von vier sogenannten Berliner „Milljöh“-Filmen von Regisseur Gerhard Lamprecht, die in restaurierter Fassung bei der Edition Filmmusem auf DVD veröffentlicht wurden. mehr

Der US-amerikanische Schauspieler Lon Chaney sen. starb vor 85 Jahren, am 26. August 1930, in Los Angeles. Der am 1. April 1883 in Colorado Springs geborene Filmdarsteller ging als „der Mann mit den 1.000 Gesichtern“ in die Filmgeschichte ein.

Bekannt wurde Lon Chaney sen. durch die Rolle des Quasimodo in "Der Glöckner von Notre Dame" (1923) unter der Regie von Wallace Worsley. Der aufwändige Film wurde vor allem auch durch die schauspielerischer Leistung und die geniale Maske seines Hauptdarstellers ein Kassenschlager. "Das Phantom der Oper" von 1925, ein Film, der teilweise im Zwei-Farben-Technicolor-Verfahren gedreht wurde, markierte einen weiteren Höhepunkt seiner Karriere, die einen Schwerpunkt im Horrorgerne hatte. Lon Chaney drehte insgesamt zehn Filme mit dem legendären Regisseur Tod Browning. mehr

papst stern berlin 250Der österreichische Filmregisseur Georg Wilhelm Pabst, kurz G. W. Pabst genannt, wurde am 25. August 1885 in Raudnitz (Böhmen) geboren. Er drehte einige der bedeutensten deutschen Stummfilmklassiker.

Eines seiner bekanntesten Werke ist der oft zensierte Film Die freudlose Gasse aus dem Jahr 1925 mit Greta Garbo und Asta Nielsen; der einzige Film, in dem beide Stars zusammen zu sehen sind. Mit der amerikanischen Schauspielerin Louise Brooks drehte er Die Büchse der Pandora und Tagebuch einer Verlorenen (beide 1929), zwei meisterhaft inszenierte Melodramen, die auch heute noch durch das erfrischende Spiel der Hauptdarstellerin begeistern. G. W. Papst starb am 29. Mai 1967 in Wien. mehr

Das Bild zeigt den Stern für G. W. Papst auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Der amerikanische Schauspieler und Komiker Mack Swain starb vor 80 Jahren, am 25. August 1935, im Alter von 59 Jahren in Tacoma (USA). Er wurde am 16. Februar 1876 in Salt Lake City (USA) geboren.

In vielen Filmen von Charles Chaplin war der schwergewichtige, große Schauspieler der grobschlächtige Sidekick. In Chaplins Goldrausch (1925) hatte er den wohl prominentesten Auftritte seiner Karriere, die insgesamt rund 160 Filme umfasst. Swain war unter anderem auch an der Seite von Mabel Normand und Roscoe Arbuckle auf der Leinwand zu sehen. mehr

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Im Februar 1920 fand in Berlin die Premiere des expressionistischen Meisterwerks "Das Cabinet des Dr. Caligari" statt. Das Werk gilt als eines der bedeutensten der Kinogeschichte und als ein Schlüsselwerk des deutschen FIlms. mehr und Caligari-Quiz

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In 2020 wird der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven gewürdigt. Bereits während der Stummfilmzeit beschäftigten sich Filmemacher mit dem Ausnahmemusiker. mehr