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die stadt ohne juden filmarchiv austria 250 02Das Filmarchiv Austria hat auf der Crowdfunding-Plattform wemakeit Informationen über den aktuellen Stand der Restaurierungs- und Veröffentlichungsmaßnahmen des österreichischen Stummfilms Die Stadt ohne Juden (1924) online gestellt.

So wird die Restaurierungsphase im März 2018 beendet sein und der Film anschließend auf verschiedenen Wegen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ab 01. März 2018 ist dann im Wiener Metro Kinokulturhaus eine Ausstellung mit einem Schwerpunkt auf die politische Dimension von "Die Stadt ohne Juden" zu sehen. Es soll unter anderem thematisiert werden, mit welchen Methoden Gesellschaften und Politik in den 1920er- und 1930-Jahren radikalisiert wurden.

Kurz nach der Ausstellungseröffnung wird die Premiere der restaurierten Filmfassung, ebenfalls im Metro Kinokulturhaus, stattfinden. Im Anschluss startet ein mehrmonatiges Rahmenprogramm (etwa Filmvorführungen und Führungen durch die Ausstellung für Schulklassen), das das Thema des Filmes und seine Aktualität vertieft. mehr

Hintergrundinformation: Durch einen zufälligen Fund auf einem Pariser Flohmarkt kamen verloren geglaubte Passagen des österreichischen Stummfilms Die Stadt ohne Juden (1924) in den Bestand des Filmarchiv Austria. Der Film wurde nach einer Romanvorlage des jüdischen Schriftstellers und Journalisten Hugo Bettauer in Wien gedreht und zeigt mit unheimlicher Voraussicht die kulturelle und wirtschaftliche Verarmung einer Stadt nach der Vertreibung der jüdischen Bevölkerung. Es ist der weltweit erste Film, der wie eine Vorahnung die Vertrei­bung der Juden, die nur wenige Jahre später Realität wurde, sowie die damit verbundenen politischen und ge­sellschaftlichen Konsequenzen darstellt. Mit den neu aufgefundenen Passagen kann der Film nun erstmals seit vielen Jahrzehnten in voller Länge wiederhergestellt werden.
Quelle und Foto: Filmarchiv Austria

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