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filmklappe blau 250 neu grnIm Rahmen der Reihe "Potsdamer Gespräche: Historische Zäsuren im Film" wird am Dienstag, den 21. November 2017, im Kino des Filmmuseums Potsdam The Big Parade gezeigt.

Der Film von Regisseur King Vidor gilt als ein Meilenstein der Stummfilm-Ära. Er erzählt davon, wie aus einem Schnösel ein Mann wird. Als 1917 in den USA die ersten Freiwilligen-Regimenter mit großem Pomp verabschiedet werden, steht der verwöhnte Fabrikantensohn Jim noch abseits, doch bald meldet auch er sich zur Armee. Für seine Kameraden gibt er alles. In Frankreich verliebt sich Jim in ein Bauernmädchen. In einer der bewegendsten Szenen der Kinogeschichte wird geschildert, wie die beiden auseinandergerissen werden. Doch berühmt ist »The Big Parade« auch dafür, die Atmosphäre an der Front, den Drill, die Nachtangriffe, das Grauen und Sterben als einer der ersten Filme in realistische, glaubwürdige Bilder übersetzt zu haben.

Auf der Leinwand sind unter anderem John Gilbert und Renée Adorée zu sehen. An der Welte-Kinoorgel spielt Peer Kleinschmidt. Vor dem Film spricht Thomas Wernicke (HBPG) mit Oberstleutnant Dr. Harald Potempa und Katrin Hentschel (ZMSBw) zum Thema "Der Kriegseintritt der USA 1917". Die Veranstaltung am 21.11.2017 findet in Zusammenarbeit mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) und dem Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) sowie dem Pfarramt der Nagelkreuzkapelle. Die "Potsdamer Gespräche" sind eine Veranstaltungsreihe des Forums Neuer Markt. mehr
Textquelle: Filmmuseum Potsdam; Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

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