bremer filmsymposium 2017 250Das 22. Internationale Bremer Symposium zum Film, das vom 03. bis 07. Mai 2017 im Kommunalkino CITY 46 stattfand, befasste sich in diesem Jahr mit dem Thema, wie in der Vergangenheit und heute forschend mit Film gearbeitet wurde bzw. wird.

Über 1.800 Besucher/innen aus dem ganzen Bundesgebiet und aus den Bereichen Wissenschaft, Filmvermittlung und Produktion erlebten ein abwechslungsreiches Programm aus kürzeren und längeren Vorträgen, Diskussionen und Filmprogrammen. Erstmals wurden die Referate auch als Livestream auf Facebook übertragen und ermöglichten es so weiteren 1.100 Interessierten, der Tagung am Computer zu folgen.

Vierzehn internationale Filmraritäten zeigten ein Kaleidoskop an Forschungsansätzen – vom Beginn der Filmgeschichte bis in die Gegenwart, darunter verschiedene Filmgattungen, von fiktional über experimentell bis dokumentarisch. Unter den gezeigten Filmen befanden sich auch Raritäten, die nur selten auf der Leinwand zu sehen sind.

Paolo Favero (Antwerpen), Catherine Russell (Montreal) und Sylvie Lindeperg (Paris) gaben in ihren Hauptvorträgen Einblicke in verschiedene Ansätze zum Forschen mit Film. In vier Foren wurden zudem unterschiedliche Aspekte zum Thema diskutiert: 14 internationale Referent/innen gaben einen Einblick in ihre Arbeit. Im Format „Projekte + Film“ präsentierten drei Wissenschaftler*innen die im Kontext ihrer Untersuchungen entstandenen Filme und diskutierten darüber mit dem Publikum. Auch die Gelegenheit, die Filme nach den Vorträgen in voller Länge auf der großen Leinwand sehen zu können, wurde gut angenommen. Darunter war etwa der Stummfilmklassiker Der Mann mit der Kamera (UdSSR 1929) mit Livemusik-Begleitung der Berliner Stummfilmpianistin Eunice Martins.

Das Internationale Bremer Symposium zum Film wird seit über 20 Jahren erfolgreich in Kooperation von CITY 46/Kommunalkino Bremen e.V. und der Universität Bremen veranstaltet. Seit 2002 unterstützt die nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH das Projekt. mehr

Quelle: Presseinformation des Veranstalter; Foto: Klaas Dierks

Tanz und Kino

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Die Online-Ausstellung "Das Kino des Ersten Weltkriegs: Einsichten in eine transnationale Mediengeschichte" zeigt mit historischem Film- und Fotomaterial, wie Filmausschnitte, Fotografien und Plakate, ein umfassendes Bild der Filmgeschichte des Ersten Weltkriegs zeichneten. mehr

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