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Der österreichische Filmregisseur und Drehbuchautor Richard Oswald wurde am 5. November 1880 in Wien geboren. 

Mit seinen Filmen über Geschlechtskrankheiten, Homosexualität und Schwangerschaftsabbruch war Oswald ein Pionier des sogenannten Aufklärungs- bzw. Sittenfilms. Er drehte aber auch Unterhaltungsfilme wie den Gruselstreifen Unheimliche Geschichten (1919). Ab 1925 war er an der Nero-Film AG beteiligt, die unter anderem Georg Wilhelm Pabsts Die Büchse der Pandora (1929) und die Fritz-Lang-Tonfilmklassiker M (1931) und Das Testament des Dr. Mabuse  (1933) veröffentlichte. 1933 emigrierte er mit seiner Familie in die USA. Oswald starb am 11. September 1963 in Düsseldorf. mehr