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Der Science-Fiction-Monumentalfilm wurde von Regisseur Fritz Lang in den Jahren 1925 und 1926 in Deutschland gedreht und ist einer der teuersten Filme seiner Zeit. Auf der Leinwand sind Brigitte Helm, Gustav Fröhlich, Alfred Abel, Fritz Rasp, Rudolf Klein-Rogge und Heinrich George zu sehen.

Das herausragende Werk der Filmgeschichte ist einer der Klassiker des Weimarer Kinos und des deutschen Expressionismus. Auch heute noch übt der Film Einfluss auf Filmschaffende aus und ist Gegenstand zahlreicher filmhistorischer Anlaysen. Er gehört zu den heute am meisten gezeigten deutschen Stummfilmen in Kinos, Konzertsälen und auf Festivals. Als erster Film weltweit wurde "Metropolis" in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen.

Die bislang vollständigste, aufwändig restaurierte Fassung wurde am 12. Februar im Rahmen der Berlinale 2010 im Friedrichstadtpalast und in der Alten Oper Frankfurt zeitgleich aufgeführt. Die vielbeachtete Neuveröffentlichung ist durch einen spektakulären Kopienfund in Buenos Aires im Jahr 2008 möglich geworden; anhand dieser 16mm-Filmrollen konnte "Metropolis" restauriert und so seiner Uraufführungsfassung angenähert werden. mehr
Foto: Stummfilm Magazin