filmrestaurierung 250 03Der Ehrenpreis des Kinematheksverbundes für die Verdienste um die Filmkultur und das Filmerbe, der im Rahmen des Festivals "Restored 2020" verliehen wurde, geht an die Filmrestauratorin Anke Wilkening.

Sie war von 2002 bis 2019 bei der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden tätig. Ihre Forschungen zur Überlieferung von Originalnegativen und Vintage-Prints haben die Tür zu qualitativ neuen Restaurierungen klassischer deutscher Filme weit aufgestoßen. Filme wie "Metropolis", "Spione" und "Der müde Tod" von Fritz Lang, "Der Golem, wie er in die Welt kam" von Paul Wegener oder Robert Wienes "Das Cabinet des Dr. Caligari" wurden durch Wilkenings Arbeit in einer Bildqualität wieder erlebbar, die man zuvor nicht für möglich gehalten hätte.

Der Ehrenpreis gilt dem in der Arbeitsweise von Anke Wilkening für alle sichtbar werdenden idealen Verbund von philologischer Genauigkeit, detektivischem Spürsinn beim Auffinden von Originalmaterial und technischem wie ästhetischem Verständnis für die Werke, denen sie sich widmet. mehr
Textquelle: Deutsche Kinemathek; Foto: Stummfilm Magazin

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