arte logo 250In der Arte-Mediathek ist vom 31. Januar 2021 bis 21. Mai 2021 die Dokumentation Die Zwanziger – Das Jahrzehnt der Frauen (D 2020) online abrufbar.

Die Zwanziger Jahre eröffnen Künstlerinnen die Chance, aus dem Schatten der Männer zu treten. In ihren Ateliers entsteht nun eine neue, oft dezidiert weiblich geprägte Kunst. Dafür stehen die amerikanische Malerin Georgia O'Keeffe, die in Paris lebende Polin Tamara de Lempicka ebenso wie die Berliner Dadaistin Hannah Höch oder die russische Bildhauerin Wera Muchina.

Die Arte-Dokumentation stellt das Œuvre dieser so unterschiedlichen Frauen vor. Sie sucht in New York, Berlin, Moskau und Paris nach den Spuren ihres Schaffens und blickt, mit oft sehr intimen Selbstzeugnissen, auf das bewegte Leben der vier Ausnahmekünstlerinnen zurück.

Auch für die Frauen im Kunstbetrieb bedeutet das Ende des Ersten Weltkriegs eine Zäsur. Es eröffnet ihnen die Chance, aus dem Schatten der Männer zu treten und nicht mehr länger nur als Muse oder Künstlergattin männlichen Klischeevorstellungen gerecht zu werden. In ihren Ateliers entsteht nun eine neue, oft dezidiert weiblich geprägte Kunst. Dafür stehen die amerikanische Malerin Georgia O'Keeffe, die in Paris lebende Polin Tamara de Lempicka ebenso wie die Berliner Dadaistin Hannah Höch oder die russische Bildhauerin Wera Muchina. Das Leben und Schaffen dieser vier Künstlerinnen spiegelt die ganze Bandbreite der künstlerischen Möglichkeiten, die sich Frauen in den 20er Jahren Frauen bietet. Zwischen politischem Engagement und quälender Selbstbefragung, zwischen offensiver Selbstvermarktung und demonstrativer Weltabkehr. Die Arte-Dokumentation stellt das einzigartige Œuvre dieser so unterschiedlichen Frauen vor. Sie sucht in New York, Berlin, Moskau und Paris nach den Spuren ihres Schaffens und blickt, mit oft sehr intimen Selbstzeugnissen, auf das bewegte Leben der vier Ausnahmekünstlerinnen zurück.

So wird deutlich, dass diese aufregende Ära zwischen den Weltkriegen Frauen nicht nur neue Möglichkeiten bot, sondern auch große persönliche Opfer auf dem Weg zu ökonomischer Unabhängigkeit und künstlerischer Selbstverwirklichung abverlangte. Heute werden die von den Künstlerinnen aufgeworfenen Fragen nach der Rolle der Frau in der Gesellschaft und nach dem spezifisch Weiblichen in ihrem Schaffen wieder mit Verve diskutiert.
Textquelle: Arte TV; Bild: Stummfilm Magazin

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